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	<title>Kommentare zu: Alternativen-Killer</title>
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	<description>Bürger zur Sonne, zur Freiheit!</description>
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		<item>
		<title>Von: Köppnick</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/04/23/alternativen-killer/comment-page-1/#comment-17628</link>
		<dc:creator>Köppnick</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2007 19:10:42 +0000</pubDate>
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		<description>Ein paar weitere Gedanken zum B&#252;rgergeld

Wieso gibt es in allen politischen Lagern Unterst&#252;tzer? Weil alle hier Teile ihrer eigenen politischen Ziele verwirklicht sehen und weil jeder den abstrakten Grundgedanken mit Details aus seiner eigenen politischen Weltanschauung ausschm&#252;ckt:

Die Linke: Es entf&#228;llt der (kapitalistische) Arbeitszwang, jeder Mensch hat das (Menschen)Recht auf Erhalt seiner Existenz. (Tats&#228;chlich bin ich der Meinung, dass wir dadurch eine erhebliche Erosion kapitalistischer Grundstrukturen bekommen w&#252;rden.) Die bestehende Arbeit und auch die Arbeitseinkommen werden gleichm&#228;&#223;iger verteilt.Die Liberalen: Tendenziell sinkt der Einfluss des Staates, weil es nur noch zwei gro&#223;e und nicht mehr viele kleine Stellschrauben gibt: Die H&#246;he des Grundeinkommens (wobei es hier eine Untergrenze durch das Existenzminimum und eine Obergrenze durch die Lesitungsf&#228;higkeit des Gemeinwesens gibt) und die H&#246;he der Steuern und Abgaben, die in ihrer Vielfalt aber stark eingeschr&#228;nkt werden. Au&#223;erdem werden alle „gleicher“, weil alle dasselbe B&#252;rgergeld erhalten. Pragmatisch gedacht w&#228;re dieses neue System weder gerechter noch ungerechter, sondern einfach anders, der Personenkreis der Nutznie&#223;er und der Draufzahlenden w&#252;rde sich &#228;ndern.Die Konservativen (=zum Beispiel Althaus): Ich vermute, er m&#246;chte die Staatsausgaben senken. Eine &#228;hnliches Ziel hat er mit dem – gegen den bundesdeutschen Trend erfolgten – Umverteilen von Geld von Kindertagesst&#228;tten direkt zu den Eltern bereits erreicht: Der Landeshaushalt von Th&#252;ringen hat 20 Millionen Euro gespart, der Bev&#246;lkerung wurde es aber als gro&#223;artige familienpolitische Heldentat verkauft.Die Unternehmer (=zum Beispiel G&#246;tz): gering qualifizierte Arbeit wird billiger.


Die Vorschl&#228;ge unterscheiden sich au&#223;er in der H&#246;he des B&#252;rgergeldes vor allem in der Art der vorgeschlagenen Finanzierung:
G&#246;tz: Mehrwertsteuer (=Steuern auf den Konsum, nicht auf die Arbeit)Althaus: Einkommensteuer (=Steuer auf die Arbeit)Linke: Anteilig immer Steuern auf Verm&#246;gen und Erbschaften

Die Hauptschwierigkeiten, die ich sehe und die bisher kaum thematisiert worden sind:
Wenn man ein gravierend anderes Sozial- und Steuersystem als die Nachbarstaaten implementiert, erzeugt man Ausgleichsbewegungen. Diese betreffen die Bev&#246;lkerung (manche wollen dann ins Land, andere werden abwandern), das Kapital und die Arbeit.Das Konzept des B&#252;rgergeldes ist so vollkommen unterschiedlich zum jetzt bestehenden, dass ich mir keinen kurzfristigen Umstieg vorstellen kann. Nur zum Beispiel die Rentenanwartschaften genannt, die 30-40 Jahre in die Zukunft reichen. Der konzeptionelle Unterschied zwischen dem jetzigen und dem B&#252;rgergeldsystem ist aber so gro&#223;, dass ich nicht wei&#223;, wie ein Mischsystem in der &#220;bergangsphase aussehen sollte.Da es ein derartiges System noch nirgendwo gibt, wei&#223; man nicht, ob es funktioniert und welchen stabilen Zustand es einnehmen w&#252;rde. --&gt; Ich vermute deshalb, dass es lediglich als Denkanregung f&#252;r eine moderate Ver&#228;nderung der bestehenden Systeme taugt.Die menschliche Natur: Sowohl die Bef&#252;rworter als auch die Gegner verkn&#252;pfen implizit ihre Zustimmung bzw. Ablehnung (unbewusst) an ihre eigene Meinung &#252;ber die menschliche Grundeigenschaften. Wer nun wirklich recht beh&#228;lt, kann vorab nicht entschieden werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein paar weitere Gedanken zum B&#252;rgergeld</p>
<p>Wieso gibt es in allen politischen Lagern Unterst&#252;tzer? Weil alle hier Teile ihrer eigenen politischen Ziele verwirklicht sehen und weil jeder den abstrakten Grundgedanken mit Details aus seiner eigenen politischen Weltanschauung ausschm&#252;ckt:</p>
<p>Die Linke: Es entf&#228;llt der (kapitalistische) Arbeitszwang, jeder Mensch hat das (Menschen)Recht auf Erhalt seiner Existenz. (Tats&#228;chlich bin ich der Meinung, dass wir dadurch eine erhebliche Erosion kapitalistischer Grundstrukturen bekommen w&#252;rden.) Die bestehende Arbeit und auch die Arbeitseinkommen werden gleichm&#228;&#223;iger verteilt.Die Liberalen: Tendenziell sinkt der Einfluss des Staates, weil es nur noch zwei gro&#223;e und nicht mehr viele kleine Stellschrauben gibt: Die H&#246;he des Grundeinkommens (wobei es hier eine Untergrenze durch das Existenzminimum und eine Obergrenze durch die Lesitungsf&#228;higkeit des Gemeinwesens gibt) und die H&#246;he der Steuern und Abgaben, die in ihrer Vielfalt aber stark eingeschr&#228;nkt werden. Au&#223;erdem werden alle „gleicher“, weil alle dasselbe B&#252;rgergeld erhalten. Pragmatisch gedacht w&#228;re dieses neue System weder gerechter noch ungerechter, sondern einfach anders, der Personenkreis der Nutznie&#223;er und der Draufzahlenden w&#252;rde sich &#228;ndern.Die Konservativen (=zum Beispiel Althaus): Ich vermute, er m&#246;chte die Staatsausgaben senken. Eine &#228;hnliches Ziel hat er mit dem – gegen den bundesdeutschen Trend erfolgten – Umverteilen von Geld von Kindertagesst&#228;tten direkt zu den Eltern bereits erreicht: Der Landeshaushalt von Th&#252;ringen hat 20 Millionen Euro gespart, der Bev&#246;lkerung wurde es aber als gro&#223;artige familienpolitische Heldentat verkauft.Die Unternehmer (=zum Beispiel G&#246;tz): gering qualifizierte Arbeit wird billiger.</p>
<p>Die Vorschl&#228;ge unterscheiden sich au&#223;er in der H&#246;he des B&#252;rgergeldes vor allem in der Art der vorgeschlagenen Finanzierung:<br />
G&#246;tz: Mehrwertsteuer (=Steuern auf den Konsum, nicht auf die Arbeit)Althaus: Einkommensteuer (=Steuer auf die Arbeit)Linke: Anteilig immer Steuern auf Verm&#246;gen und Erbschaften</p>
<p>Die Hauptschwierigkeiten, die ich sehe und die bisher kaum thematisiert worden sind:<br />
Wenn man ein gravierend anderes Sozial- und Steuersystem als die Nachbarstaaten implementiert, erzeugt man Ausgleichsbewegungen. Diese betreffen die Bev&#246;lkerung (manche wollen dann ins Land, andere werden abwandern), das Kapital und die Arbeit.Das Konzept des B&#252;rgergeldes ist so vollkommen unterschiedlich zum jetzt bestehenden, dass ich mir keinen kurzfristigen Umstieg vorstellen kann. Nur zum Beispiel die Rentenanwartschaften genannt, die 30-40 Jahre in die Zukunft reichen. Der konzeptionelle Unterschied zwischen dem jetzigen und dem B&#252;rgergeldsystem ist aber so gro&#223;, dass ich nicht wei&#223;, wie ein Mischsystem in der &#220;bergangsphase aussehen sollte.Da es ein derartiges System noch nirgendwo gibt, wei&#223; man nicht, ob es funktioniert und welchen stabilen Zustand es einnehmen w&#252;rde. &#8211;&gt; Ich vermute deshalb, dass es lediglich als Denkanregung f&#252;r eine moderate Ver&#228;nderung der bestehenden Systeme taugt.Die menschliche Natur: Sowohl die Bef&#252;rworter als auch die Gegner verkn&#252;pfen implizit ihre Zustimmung bzw. Ablehnung (unbewusst) an ihre eigene Meinung &#252;ber die menschliche Grundeigenschaften. Wer nun wirklich recht beh&#228;lt, kann vorab nicht entschieden werden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/04/23/alternativen-killer/comment-page-1/#comment-17540</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2007 12:22:05 +0000</pubDate>
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		<description>@Karsten:
Mein Beitrag war erst einmal grunds&#228;tzlich gemeint, nicht konkret auf Dich. Ich halte es f&#252;r keinen Zufall, da&#223; die BGE-Diskussion Konjunktur hat - das h&#228;tte selbst in der Hochzeit sozialistischer Tr&#228;ume in den 70ern keine Chancen gehabt.

&gt; ich stelle mir so
&gt; ein BGE schon etwas
&gt; anders vor als
&gt; mancher, ...
Das mag sein.
Das Problem ist halt, da&#223; es beliebig viele Ideen mit BGE-Etikett gibt - man wei&#223; eigentlich nie, was genau diskutiert wird.
Und zwischen einem 600-Euro-BGE und einem 1500-Euro-BGE gibt es nicht nur einen quantitativen Sprung - das ist auch qualitativ eine ganz andere Diskussion, mit einem ganz anderen Gesellschaftsbild dahinter.

&gt; Denn erstens w&#252;rde
&gt; ich die massive
&gt; zus&#228;tzliche
&gt; Umverteilung nicht
&gt; bef&#252;rworten - 
JEDES BGE-Modell ist das, da kommt man nicht drumrum.

&gt; Also w&#252;rde ich ein
&gt; BGE wollen, das
&gt; nicht h&#246;her liegt
&gt; als die heutigen
&gt; Zahlungen nach
&gt; HartzIV.
Und damit v&#246;llig &#252;berfl&#252;ssig w&#228;re, weil sich de facto fast nichts &#228;ndert.
Man kriegt dann halt Geld ohne Alg2-Antrag (die eingesparte Verwaltung ist minimal), und eine gewisse Anzahl Leute bekommt zus&#228;tzlich Geld geschenkt, obwohl es daf&#252;r keinerlei Notwendigkeit oder Berechtigung gibt.

&gt; dass auch die
&gt; Steuerzahler Geld
&gt; aus dem System
&gt; bekommen w&#252;rden,
Das ist die &#252;bliche linke-Tasche / rechte-Tasche Umverteilung, die nichts bringt, einiges kostet - und wegen der h&#246;heren Nominalbelastung erhebliche Nebenprobleme erzeugt.

&gt; der selbst mal
&gt; arbeitslos war und
&gt; viele
&gt; Langzeitarbeitslose
&gt; kennt: 
Die Sicht kenne ich genauso.
Und m. E. ist keinem Langzeitarbeitslosen geholfen, wenn er Alg2 unter anderer Bezeichnung bekommt.

&gt; viele dieser Menschen
&gt; demotiviert
Und genau da ist es m. E. v&#246;llig verkehrt zu sagen: Es gibt ohnehin nie wieder Vollbesch&#228;ftigung, Du bist und bleibst &#252;berfl&#252;ssig und daher bekommst Du nun BGE.

&gt; das einen
&gt; stufenweisen
&gt; Wiedereinstieg in
&gt; die Arbeitswelt
&gt; erlaubt ...
Dazu w&#252;rden einige &#196;nderungen bei Hartz IV bzw. dem Steuerrecht reichen - man mu&#223; doch nicht fl&#228;chendeckend f&#252;r 82 Millionen Menschen ein System neu einf&#252;hren, weil f&#252;r einige hunderttausend diese &#220;bergangszone derzeit schlecht gel&#246;st ist.

&gt; ich w&#252;rde aber auch
&gt; gerne Vorschl&#228;ge
&gt; h&#246;ren, wie man
&gt; dieses Ziel mit
&gt; anderen Systemen 
&gt; erreichen k&#246;nnte. 
Welches Ziel genau?

Wenn es nur um die Eingliederung demotivierter Arbeitsloser geht, dann reicht eine kleine Reform.

Mit dem BGE werden aber noch viele andere Ziele verkn&#252;pft, die meisten davon v&#246;llig irreal.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Karsten:<br />
Mein Beitrag war erst einmal grunds&#228;tzlich gemeint, nicht konkret auf Dich. Ich halte es f&#252;r keinen Zufall, da&#223; die BGE-Diskussion Konjunktur hat &#8211; das h&#228;tte selbst in der Hochzeit sozialistischer Tr&#228;ume in den 70ern keine Chancen gehabt.</p>
<p>&gt; ich stelle mir so<br />
&gt; ein BGE schon etwas<br />
&gt; anders vor als<br />
&gt; mancher, &#8230;<br />
Das mag sein.<br />
Das Problem ist halt, da&#223; es beliebig viele Ideen mit BGE-Etikett gibt &#8211; man wei&#223; eigentlich nie, was genau diskutiert wird.<br />
Und zwischen einem 600-Euro-BGE und einem 1500-Euro-BGE gibt es nicht nur einen quantitativen Sprung &#8211; das ist auch qualitativ eine ganz andere Diskussion, mit einem ganz anderen Gesellschaftsbild dahinter.</p>
<p>&gt; Denn erstens w&#252;rde<br />
&gt; ich die massive<br />
&gt; zus&#228;tzliche<br />
&gt; Umverteilung nicht<br />
&gt; bef&#252;rworten &#8211;<br />
JEDES BGE-Modell ist das, da kommt man nicht drumrum.</p>
<p>&gt; Also w&#252;rde ich ein<br />
&gt; BGE wollen, das<br />
&gt; nicht h&#246;her liegt<br />
&gt; als die heutigen<br />
&gt; Zahlungen nach<br />
&gt; HartzIV.<br />
Und damit v&#246;llig &#252;berfl&#252;ssig w&#228;re, weil sich de facto fast nichts &#228;ndert.<br />
Man kriegt dann halt Geld ohne Alg2-Antrag (die eingesparte Verwaltung ist minimal), und eine gewisse Anzahl Leute bekommt zus&#228;tzlich Geld geschenkt, obwohl es daf&#252;r keinerlei Notwendigkeit oder Berechtigung gibt.</p>
<p>&gt; dass auch die<br />
&gt; Steuerzahler Geld<br />
&gt; aus dem System<br />
&gt; bekommen w&#252;rden,<br />
Das ist die &#252;bliche linke-Tasche / rechte-Tasche Umverteilung, die nichts bringt, einiges kostet &#8211; und wegen der h&#246;heren Nominalbelastung erhebliche Nebenprobleme erzeugt.</p>
<p>&gt; der selbst mal<br />
&gt; arbeitslos war und<br />
&gt; viele<br />
&gt; Langzeitarbeitslose<br />
&gt; kennt:<br />
Die Sicht kenne ich genauso.<br />
Und m. E. ist keinem Langzeitarbeitslosen geholfen, wenn er Alg2 unter anderer Bezeichnung bekommt.</p>
<p>&gt; viele dieser Menschen<br />
&gt; demotiviert<br />
Und genau da ist es m. E. v&#246;llig verkehrt zu sagen: Es gibt ohnehin nie wieder Vollbesch&#228;ftigung, Du bist und bleibst &#252;berfl&#252;ssig und daher bekommst Du nun BGE.</p>
<p>&gt; das einen<br />
&gt; stufenweisen<br />
&gt; Wiedereinstieg in<br />
&gt; die Arbeitswelt<br />
&gt; erlaubt &#8230;<br />
Dazu w&#252;rden einige &#196;nderungen bei Hartz IV bzw. dem Steuerrecht reichen &#8211; man mu&#223; doch nicht fl&#228;chendeckend f&#252;r 82 Millionen Menschen ein System neu einf&#252;hren, weil f&#252;r einige hunderttausend diese &#220;bergangszone derzeit schlecht gel&#246;st ist.</p>
<p>&gt; ich w&#252;rde aber auch<br />
&gt; gerne Vorschl&#228;ge<br />
&gt; h&#246;ren, wie man<br />
&gt; dieses Ziel mit<br />
&gt; anderen Systemen<br />
&gt; erreichen k&#246;nnte.<br />
Welches Ziel genau?</p>
<p>Wenn es nur um die Eingliederung demotivierter Arbeitsloser geht, dann reicht eine kleine Reform.</p>
<p>Mit dem BGE werden aber noch viele andere Ziele verkn&#252;pft, die meisten davon v&#246;llig irreal.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/04/23/alternativen-killer/comment-page-1/#comment-17538</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2007 12:17:56 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin nicht sicher, wie das steuerlich funktionieren soll: haben die Einnahmen aus dem BGE eigentlich Einfluss auf die Progression? Denn dann h&#228;tte das BGE ja eine st&#228;rkere Belastung des Steuerzahlers zur Folge.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin nicht sicher, wie das steuerlich funktionieren soll: haben die Einnahmen aus dem BGE eigentlich Einfluss auf die Progression? Denn dann h&#228;tte das BGE ja eine st&#228;rkere Belastung des Steuerzahlers zur Folge.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Karsten</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/04/23/alternativen-killer/comment-page-1/#comment-17535</link>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2007 11:38:06 +0000</pubDate>
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		<description>@R.A.:
Gut, ich nehme an, ich stelle mir so ein BGE schon etwas anders vor als mancher, der sich von sozialistischer Perspektive dem Thema n&#228;hert. Denn erstens w&#252;rde ich die massive zus&#228;tzliche Umverteilung nicht bef&#252;rworten - nat&#252;rlich d&#252;rfen die Zahlungen nicht zu hoch sein, um nicht jede Motivation abzut&#246;ten und das System nicht &#252;berm&#228;&#223;ig zu belasten. Also w&#252;rde ich ein BGE wollen, das nicht h&#246;her liegt als die heutigen Zahlungen nach HartzIV. Damit w&#252;rde zwar trotzdem ein h&#246;herer Durchfluss (?) durch die staatlichen Kassen erreicht, man muss dann aber einkalkulieren, dass auch die Steuerzahler Geld aus dem System bekommen w&#252;rden, was ihre Belastung effektiv wieder reduziert.

&#220;brigens sehe ich das auch aus der Sicht von jemandem, der selbst mal arbeitslos war und viele Langzeitarbeitslose kennt: In der Tat sind viele dieser Menschen demotiviert und auch kaum noch f&#228;hig, schlagartig in eine Vollzeitbesch&#228;ftigung einzusteigen. Ich w&#252;nsche mir ein System, das einen stufenweisen Wiedereinstieg in die Arbeitswelt erlaubt und st&#228;ndig Anreize gibt, eine neue Stufe zu erklimmen. Auch das ist ein Grund, warum ich f&#252;r das BGE bin - ich w&#252;rde aber auch gerne Vorschl&#228;ge h&#246;ren, wie man dieses Ziel mit anderen Systemen erreichen k&#246;nnte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@R.A.:<br />
Gut, ich nehme an, ich stelle mir so ein BGE schon etwas anders vor als mancher, der sich von sozialistischer Perspektive dem Thema n&#228;hert. Denn erstens w&#252;rde ich die massive zus&#228;tzliche Umverteilung nicht bef&#252;rworten &#8211; nat&#252;rlich d&#252;rfen die Zahlungen nicht zu hoch sein, um nicht jede Motivation abzut&#246;ten und das System nicht &#252;berm&#228;&#223;ig zu belasten. Also w&#252;rde ich ein BGE wollen, das nicht h&#246;her liegt als die heutigen Zahlungen nach HartzIV. Damit w&#252;rde zwar trotzdem ein h&#246;herer Durchfluss (?) durch die staatlichen Kassen erreicht, man muss dann aber einkalkulieren, dass auch die Steuerzahler Geld aus dem System bekommen w&#252;rden, was ihre Belastung effektiv wieder reduziert.</p>
<p>&#220;brigens sehe ich das auch aus der Sicht von jemandem, der selbst mal arbeitslos war und viele Langzeitarbeitslose kennt: In der Tat sind viele dieser Menschen demotiviert und auch kaum noch f&#228;hig, schlagartig in eine Vollzeitbesch&#228;ftigung einzusteigen. Ich w&#252;nsche mir ein System, das einen stufenweisen Wiedereinstieg in die Arbeitswelt erlaubt und st&#228;ndig Anreize gibt, eine neue Stufe zu erklimmen. Auch das ist ein Grund, warum ich f&#252;r das BGE bin &#8211; ich w&#252;rde aber auch gerne Vorschl&#228;ge h&#246;ren, wie man dieses Ziel mit anderen Systemen erreichen k&#246;nnte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/04/23/alternativen-killer/comment-page-1/#comment-17518</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2007 09:21:57 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist schon faszinierend zu sehen, wie in den letzten Jahren pl&#246;tzlich so eine BGE-Diskussion aufkommt.

Die klassischen Ideen des steuerfinanzierten Finanztransfers sind ja alle in die Sackgasse gelaufen und haben erhebliche Probleme geschaffen. Und sind deswegen so diskreditiert, da&#223; kaum noch einer sich wirklich traut, mal ein paar zus&#228;tzliche Milliarden Umverteilung zu fordern.

Also l&#228;&#223;t man den dr&#246;gen Realit&#228;tsbezug v&#246;llig hinter sich und postuliert gleich mal einige hundert Milliaden zus&#228;tzliche Umverteilung.
Das ist dann so abgehoben Wolkenkuckucksheim, das man alle praktischen Fragen mit &quot;Details kl&#228;ren wir sp&#228;ter&quot; vom Tisch wischen kann.
Und ein Schlaraffenland sieht nat&#252;rlich immer besser aus als die B&#252;rokratie-geplagte Mangelverwaltung von heute.

BGE ist eigentlich nur noch das Eingest&#228;ndnis, da&#223; den &quot;weniger Staat&quot;-Reformideen inhaltlich nichts mehr entgegenzusetzen ist.
Eine Flucht in die Utopie also, weil man die politische Diskussione verloren hat, dies aber nicht eingestehen will.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon faszinierend zu sehen, wie in den letzten Jahren pl&#246;tzlich so eine BGE-Diskussion aufkommt.</p>
<p>Die klassischen Ideen des steuerfinanzierten Finanztransfers sind ja alle in die Sackgasse gelaufen und haben erhebliche Probleme geschaffen. Und sind deswegen so diskreditiert, da&#223; kaum noch einer sich wirklich traut, mal ein paar zus&#228;tzliche Milliarden Umverteilung zu fordern.</p>
<p>Also l&#228;&#223;t man den dr&#246;gen Realit&#228;tsbezug v&#246;llig hinter sich und postuliert gleich mal einige hundert Milliaden zus&#228;tzliche Umverteilung.<br />
Das ist dann so abgehoben Wolkenkuckucksheim, das man alle praktischen Fragen mit &#8220;Details kl&#228;ren wir sp&#228;ter&#8221; vom Tisch wischen kann.<br />
Und ein Schlaraffenland sieht nat&#252;rlich immer besser aus als die B&#252;rokratie-geplagte Mangelverwaltung von heute.</p>
<p>BGE ist eigentlich nur noch das Eingest&#228;ndnis, da&#223; den &#8220;weniger Staat&#8221;-Reformideen inhaltlich nichts mehr entgegenzusetzen ist.<br />
Eine Flucht in die Utopie also, weil man die politische Diskussione verloren hat, dies aber nicht eingestehen will.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: der_gute_don</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/04/23/alternativen-killer/comment-page-1/#comment-17483</link>
		<dc:creator>der_gute_don</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2007 15:23:39 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;em&gt;wenn sich immer jemand findet, der es macht. Arbeitskr&#228;ftemangel macht erfinderisch.&lt;/em&gt;

Das ist also im Endeffekt eine Intervenierung (Subventionierung) des Staates Arbeitskraft zu verknappen um Erfindungen zu f&#246;rdern.
Das halte ich f&#252;r durchweg falsch, weil diese Subventionierung nicht nur den Markt verzerrt, sondern auch eine sehr teure Triebfeder f&#252;r Innovation ist. Letzten Endes ist sie auch ungerecht, denn die Menschen die sich eine gute Ausbildung erarbeitet haben, m&#252;ssen noch mehr leisten um die &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,478725,00.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Bodykultgeneration schlechtausgebildeter Couchg&#228;nger&lt;/a&gt; mitzuschleppen. 

Deiner Grundaussage, 
weniger Arbeitskr&#228;fte - mehr Fortschritt durch Notwendigkeit 
setze ich ein klares 
Mehr Anreize zur Leistung - mehr Innovation entgegen 

Eigentlich ist damit f&#252;r die Philosophen unter uns wieder die Diskussion um das Gute im Menschen auf dem Tisch ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>wenn sich immer jemand findet, der es macht. Arbeitskr&#228;ftemangel macht erfinderisch.</em></p>
<p>Das ist also im Endeffekt eine Intervenierung (Subventionierung) des Staates Arbeitskraft zu verknappen um Erfindungen zu f&#246;rdern.<br />
Das halte ich f&#252;r durchweg falsch, weil diese Subventionierung nicht nur den Markt verzerrt, sondern auch eine sehr teure Triebfeder f&#252;r Innovation ist. Letzten Endes ist sie auch ungerecht, denn die Menschen die sich eine gute Ausbildung erarbeitet haben, m&#252;ssen noch mehr leisten um die <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,478725,00.html" rel="nofollow">Bodykultgeneration schlechtausgebildeter Couchg&#228;nger</a> mitzuschleppen. </p>
<p>Deiner Grundaussage,<br />
weniger Arbeitskr&#228;fte &#8211; mehr Fortschritt durch Notwendigkeit<br />
setze ich ein klares<br />
Mehr Anreize zur Leistung &#8211; mehr Innovation entgegen </p>
<p>Eigentlich ist damit f&#252;r die Philosophen unter uns wieder die Diskussion um das Gute im Menschen auf dem Tisch <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/04/23/alternativen-killer/comment-page-1/#comment-17479</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2007 11:17:37 +0000</pubDate>
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		<description>Der Strom kommt aus der Steckdose und das Einkommen vom Staat. Die Welt ist sch&#246;n.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Strom kommt aus der Steckdose und das Einkommen vom Staat. Die Welt ist sch&#246;n.</p>
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		<title>Von: Weltenkreuzer</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/04/23/alternativen-killer/comment-page-1/#comment-17474</link>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2007 09:34:40 +0000</pubDate>
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		<description>@micha42

Also einigen wir uns darauf: der Arbeitgeber muss weniger zahlen, der AN hat aber bei gleicher Arbeit mehr Geld im Portemonnaie...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@micha42</p>
<p>Also einigen wir uns darauf: der Arbeitgeber muss weniger zahlen, der AN hat aber bei gleicher Arbeit mehr Geld im Portemonnaie&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: micha42</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/04/23/alternativen-killer/comment-page-1/#comment-17472</link>
		<dc:creator>micha42</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2007 09:24:46 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;dass es f&#252;r den AN nicht notwendig w&#228;re zu arbeiten, dass er sozusagen die freie Wahl h&#228;tte.&lt;/blockquote&gt;

Eben. Und daraus folgt auch, dass so manch einer die freie Wahl tr&#228;fe, nicht mehr zu arbeiten, sondern seinen ungeliebten Job ganz bleiben zu lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>dass es f&#252;r den AN nicht notwendig w&#228;re zu arbeiten, dass er sozusagen die freie Wahl h&#228;tte.</p></blockquote>
<p>Eben. Und daraus folgt auch, dass so manch einer die freie Wahl tr&#228;fe, nicht mehr zu arbeiten, sondern seinen ungeliebten Job ganz bleiben zu lassen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Weltenkreuzer</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/04/23/alternativen-killer/comment-page-1/#comment-17469</link>
		<dc:creator>Weltenkreuzer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2007 08:59:53 +0000</pubDate>
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		<description>@micha42

Wenn man annimmt, dass das BGE einen gewissen, allerdings sehr einfachen, Lebensstandard garantiert, w&#228;re das von dir beschriebene zwar durchaus m&#246;glich, der Unterschied w&#228;re dann aber, dass es f&#252;r den AN nicht notwendig w&#228;re zu arbeiten, dass er sozusagen die freie Wahl h&#228;tte. Im Gegensatz dazu muss er ohne BGE jeden Job annehmen, der ihm das &quot;&#220;berleben&quot; sichern w&#252;rde...

(F&#228;nd&#039;s au&#223;erdem ganz gut, wenn Kommentare zu meinem Artikel auch auf meinem Blog gepostet w&#252;rden, aber wenn nicht, diskutiere ich gerne auch hier weiter...)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@micha42</p>
<p>Wenn man annimmt, dass das BGE einen gewissen, allerdings sehr einfachen, Lebensstandard garantiert, w&#228;re das von dir beschriebene zwar durchaus m&#246;glich, der Unterschied w&#228;re dann aber, dass es f&#252;r den AN nicht notwendig w&#228;re zu arbeiten, dass er sozusagen die freie Wahl h&#228;tte. Im Gegensatz dazu muss er ohne BGE jeden Job annehmen, der ihm das &#8220;&#220;berleben&#8221; sichern w&#252;rde&#8230;</p>
<p>(F&#228;nd&#8217;s au&#223;erdem ganz gut, wenn Kommentare zu meinem Artikel auch auf meinem Blog gepostet w&#252;rden, aber wenn nicht, diskutiere ich gerne auch hier weiter&#8230;)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: MartinM</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/04/23/alternativen-killer/comment-page-1/#comment-17468</link>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2007 08:53:00 +0000</pubDate>
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		<description>don, wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. ;) Mein Fehler mit der gelehrten M&#252;lltonne zeigt aber (unbeabsichtigt), welche Gefahr f&#252;r eine Volkswirtschaft darin liegen kann, wenn es sehr viele Menschen gibt, die, weil ihnen nichts anderes &#252;brig bleibt, buchst&#228;blich jede Arbeit zu jedem Lohn annehmen m&#252;ssen: technische und organisatorische Innovationen, die &quot;Drecksarbeiten&quot; &#252;berfl&#252;ssig oder wenigstens ertr&#228;glich machen, unterbleiben - wenn sich immer jemand findet, der es macht. Arbeitskr&#228;ftemangel macht erfinderisch.

apex, mag sein, dass das B&#252;rgergeld / die negative Einkommenssteuer usw. nicht so recht zu einer klassisch liberalen Wirtschaft passen. Aber nach meinem Verst&#228;ndnis ist &quot;liberal&quot; mehr als &quot;nur&quot; eine funktionierende Marktwirtschaft. F&#252;r mich steht die pers&#246;nliche Freiheit des Einzelnen im  Vordergrund - w&#228;hrend das derzeitige System geradezu dazu gemacht ist, pers&#246;nliche Freir&#228;ume zu beseitigen. (Ein ALG II Empf&#228;nger liegt sozusagen unter dem Elektronenmikroskop einer misstrauischen und fehleranf&#228;lligen &#220;berwachungsbeh&#246;rde, von der er sich au&#223;erdem noch g&#228;ngeln lassen &quot;darf&quot;.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>don, wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Mein Fehler mit der gelehrten M&#252;lltonne zeigt aber (unbeabsichtigt), welche Gefahr f&#252;r eine Volkswirtschaft darin liegen kann, wenn es sehr viele Menschen gibt, die, weil ihnen nichts anderes &#252;brig bleibt, buchst&#228;blich jede Arbeit zu jedem Lohn annehmen m&#252;ssen: technische und organisatorische Innovationen, die &#8220;Drecksarbeiten&#8221; &#252;berfl&#252;ssig oder wenigstens ertr&#228;glich machen, unterbleiben &#8211; wenn sich immer jemand findet, der es macht. Arbeitskr&#228;ftemangel macht erfinderisch.</p>
<p>apex, mag sein, dass das B&#252;rgergeld / die negative Einkommenssteuer usw. nicht so recht zu einer klassisch liberalen Wirtschaft passen. Aber nach meinem Verst&#228;ndnis ist &#8220;liberal&#8221; mehr als &#8220;nur&#8221; eine funktionierende Marktwirtschaft. F&#252;r mich steht die pers&#246;nliche Freiheit des Einzelnen im  Vordergrund &#8211; w&#228;hrend das derzeitige System geradezu dazu gemacht ist, pers&#246;nliche Freir&#228;ume zu beseitigen. (Ein ALG II Empf&#228;nger liegt sozusagen unter dem Elektronenmikroskop einer misstrauischen und fehleranf&#228;lligen &#220;berwachungsbeh&#246;rde, von der er sich au&#223;erdem noch g&#228;ngeln lassen &#8220;darf&#8221;.)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: micha42</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/04/23/alternativen-killer/comment-page-1/#comment-17465</link>
		<dc:creator>micha42</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2007 07:39:42 +0000</pubDate>
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		<description>Sorry, ich hab bei der Verschachtelung der blockquotes von Bl&#252;m und MartinM was verkorkst. Mein Text beginnt beim &quot;Nein, ein Widerspruch ist das nicht&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry, ich hab bei der Verschachtelung der blockquotes von Bl&#252;m und MartinM was verkorkst. Mein Text beginnt beim &#8220;Nein, ein Widerspruch ist das nicht&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: micha42</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/04/23/alternativen-killer/comment-page-1/#comment-17464</link>
		<dc:creator>micha42</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2007 07:36:54 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Der Staat bezahlt einen Mindestlohn. Das B&#252;rgergeld ist ein Pendant zur Lohnsubvention. Die Arbeitgeber k&#246;nnen leichten Herzens Hungerl&#246;hne zahlen.&lt;/blockquote&gt;.
Damit widerspricht sich Bl&#252;m selbst: Wer w&#228;re denn ohne existenziellen Druck bereit f&#252;r Hungerl&#246;hne arbeiten?&lt;/blockquote&gt;
Nein, ein Widerspruch ist das nicht, Bl&#252;ms Denkfehler liegt woanders: Bsp. ein Arbeitgeber zahlt jemandem f&#252;r einen Job €1200. Wenn es ab morgen ein BGE von, sagen wir €700 gibt, sagt er sich: &quot;Dann zahle _ich_ ihm ab sofort nur noch €500, dann hat er auch so €1200 im Monat.&quot; - Deshalb nennt Bl&#252;m die €700 Lohnsubvention und die  €500 &quot;Hungerlohn&quot;. Und das ist nat&#252;rlich dann auch genau der Fehler: denn _dann_ w&#228;re das eben _kein_ Hungerlohn mehr, auch nicht, wenn der Arbeitgeber wegen der von dir genannten Effekte vielleicht eher €550 statt €500 zahlen w&#252;rde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote>Der Staat bezahlt einen Mindestlohn. Das B&#252;rgergeld ist ein Pendant zur Lohnsubvention. Die Arbeitgeber k&#246;nnen leichten Herzens Hungerl&#246;hne zahlen.</p></blockquote>
<p>.<br />
Damit widerspricht sich Bl&#252;m selbst: Wer w&#228;re denn ohne existenziellen Druck bereit f&#252;r Hungerl&#246;hne arbeiten?</p></blockquote>
<p>Nein, ein Widerspruch ist das nicht, Bl&#252;ms Denkfehler liegt woanders: Bsp. ein Arbeitgeber zahlt jemandem f&#252;r einen Job €1200. Wenn es ab morgen ein BGE von, sagen wir €700 gibt, sagt er sich: &#8220;Dann zahle _ich_ ihm ab sofort nur noch €500, dann hat er auch so €1200 im Monat.&#8221; &#8211; Deshalb nennt Bl&#252;m die €700 Lohnsubvention und die  €500 &#8220;Hungerlohn&#8221;. Und das ist nat&#252;rlich dann auch genau der Fehler: denn _dann_ w&#228;re das eben _kein_ Hungerlohn mehr, auch nicht, wenn der Arbeitgeber wegen der von dir genannten Effekte vielleicht eher €550 statt €500 zahlen w&#252;rde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: der_gute_don</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/04/23/alternativen-killer/comment-page-1/#comment-17460</link>
		<dc:creator>der_gute_don</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2007 06:37:54 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; dass die M&#252;lltonne gelehrt und um f&#252;nf Uhr die Zeitung ausgetragen 
&gt; wird.

na dann mal ein Hoch auf die gelehrige M&#252;lltonne, die mir fortan die Zeitung bringt ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; dass die M&#252;lltonne gelehrt und um f&#252;nf Uhr die Zeitung ausgetragen<br />
&gt; wird.</p>
<p>na dann mal ein Hoch auf die gelehrige M&#252;lltonne, die mir fortan die Zeitung bringt <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: apex</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/04/23/alternativen-killer/comment-page-1/#comment-17457</link>
		<dc:creator>apex</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2007 04:52:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/04/23/alternativen-killer/#comment-17457</guid>
		<description>&quot;But how is this legal plunder to be identified? Quite simply. See if the law takes from some persons what belongs to them, and gives it to other persons to whom it does not belong. See if the law benefits one citizen at the expense of another by doing what the citizen himself cannot do without committing a crime.&quot; Bastiat

Wenn jemand der sich &quot;Liberaler&quot; nennt mit so einem Schmarrn ankommt wirds einem echt anders.


apex</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;But how is this legal plunder to be identified? Quite simply. See if the law takes from some persons what belongs to them, and gives it to other persons to whom it does not belong. See if the law benefits one citizen at the expense of another by doing what the citizen himself cannot do without committing a crime.&#8221; Bastiat</p>
<p>Wenn jemand der sich &#8220;Liberaler&#8221; nennt mit so einem Schmarrn ankommt wirds einem echt anders.</p>
<p>apex</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/04/23/alternativen-killer/comment-page-1/#comment-17452</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2007 21:33:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/04/23/alternativen-killer/#comment-17452</guid>
		<description>Ich g&#246;nne mir den Luxus des Vielschreibers und verweise auf &lt;a href=&quot;http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/21/despektierliches-zum-bedingungslosen-grundeinkommen/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&quot;Despektierliches zum bedingungslosen Grundeinkommen&quot;&lt;/a&gt; beim alten &quot;Streiflicht&quot;.

Dank sei einem aufmerksamen Leser!

&lt;em&gt;(Kommentare bei Verweisen auf alte B.L.O.G.- oder &quot;Streiflicht&quot;-Eintr&#228;ge bitte immer nur im aktuellen Faden, also hier!)&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich g&#246;nne mir den Luxus des Vielschreibers und verweise auf <a href="http://streiflicht.blogsome.com/2006/01/21/despektierliches-zum-bedingungslosen-grundeinkommen/" rel="nofollow">&#8220;Despektierliches zum bedingungslosen Grundeinkommen&#8221;</a> beim alten &#8220;Streiflicht&#8221;.</p>
<p>Dank sei einem aufmerksamen Leser!</p>
<p><em>(Kommentare bei Verweisen auf alte B.L.O.G.- oder &#8220;Streiflicht&#8221;-Eintr&#228;ge bitte immer nur im aktuellen Faden, also hier!)</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
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