Das Recht, Waffen zu tragen…

Heute macht die Hamburger Morgenpost (für Uneingeweihte: sowas wie eine BILD-Zeitung für eher SPD-nahe Menschen) mit einer schwarzen Seite auf, auf dem neben einem Bild vom Massaker in Virginia lediglich ein Zitat zu finden war, das von der Pressesprecherin des amerikanischen Präsidenten stammt:

“Der Präsident glaubt, dass Menschen ein Recht haben, Waffen zu tragen”

Auch, wenn es das Klientel solcher Propaganda nicht interessiert, wird hier bei “USA Erklärt” dargestellt, was es mit diesem Zitat der Bush-Sprecherin auf sich hat, das in mir bekannter kompletter Länge so lautet:

As far as policy, the President believes that there is a right for people to bear arms, but that all laws must be followed.

Bush wird also für etwas in Haftung genommen, das er gar nicht zu verantworten hat: Nämlich die amerikanische Verfassung.

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39 Kommentare zu “Das Recht, Waffen zu tragen…”

  1. Spruance
    18.04.2007 | 16:18

    Und die Deutsche Polizeigewerkschaft fordert ein zentrales europäisches Waffenregister. Damit kann man die angeblich 2/3 unregistrierter Waffen in Deutschland natürlich besser verwalten! Zentral geht halt alles besser!

  2. 18.04.2007 | 17:36

    Bush ist eben anderer Meinung als die Morgenpost und auch ich es sind. Ich persönlich finde es aber gar nicht so schlimm anderer Meinung zu sein. Wenn eine Nation sich für freien Waffenbesitz entscheidet, dann sei es so. Was zählt ist mehr oder weniger der Wille der Mehrheit (es gibt natürlich eine Grundrechtsdogmatik, um Mehrheitsterror zu verhindern).

    Nur sollte man so ehrlich sein auch die Ursachen zu benennen. Und jetzt wird natürlich wieder mit der Schweiz und Belgien argumentiert, in denen es mehr Waffen gibt und weniger Amokläufe. Dafür gibt es einen Grund: In der Schweiz und in Belgien bestehen relativ homogene Massen. Deshalb gibt es weniger Amokläufe. Wie gesagt, man kann anderer Meinung sein. Dann sollte man aber auch die Konsequenzen offen legen.

    Ich sehe übrigens auch die Nachteile eines Waffenverbotes. Es ist nicht so, dass das staatstheoretisch nicht nachteilig wäre. Privatbesitz von Waffen, die Todesstrafe und das Fehlen eines staatlichen Rentensystems fördern die Individualität. Dieser Nachteil einer weiteren Einschränkung wird gerne weggelassen.

  3. R.A.
    18.04.2007 | 17:47

    @Markus:
    > In der Schweiz und
    > in Belgien bestehen
    > relativ homogene
    > Massen.
    Die Homogenitätsthese hatten wir schon für die Schweiz diskutiert – in Belgien sehe ich noch weniger “homogene Massen”.

    > Deshalb gibt es
    > weniger Amokläufe.
    Es gibt generell so wenig Amokläufe, daß man da keine Häufigkeiten bewerten kann.

    > Dann sollte man
    > aber auch die
    > Konsequenzen offen
    > legen.
    Über die Konsequenzen gibt es halt nur Vermutungen.

  4. 18.04.2007 | 18:06

    @R.A.

    Die Homogenitätsthese hatten wir schon für die Schweiz diskutiert – in Belgien sehe ich noch weniger “homogene Massen”.

    Diskutiert schon, beerdigt nicht. In der Schweiz mögen die Leute vielleicht andere Sprachen sprechen und regionale Eigenarten pflegen – Favelas habe ich dort aber noch nicht gesichtet. In Belgien auch nicht.

  5. 18.04.2007 | 18:13

    @MO:

    Privatbesitz von Waffen, die Todesstrafe und das Fehlen eines staatlichen Rentensystems fördern die Individualität.

    Bitte um Erläuterung für Punkt 2: Inwiefern fördert die Todesstrafe die Individualität?

  6. 18.04.2007 | 19:34

    Puh, da muss ich ganz schön ausholen. Ich werde dazu etwas in den nächsten Tagen in meinem Blog schreiben, ok?

  7. 18.04.2007 | 19:47

    “… Hamburger Morgenpost (für Uneingeweihte: sowas wie eine BILD-Zeitung für eher SPD-nahe Menschen)…”

    Deswegen auch gerne mal “Morgenpest” genannt :-)

  8. 18.04.2007 | 20:02

    Die Dresdner Version ist übrigens auch nicht besser. Damit wurde unsere Bevölkerung nach der Wende an die Segnungen der Boulevardpresse gewöhnt. Wenn die eine große Boulevardzeitung die Morgenpest ist, kann man die andere dann als Morgencholera bezeichnen?

  9. 18.04.2007 | 20:08

    Das Schöne an Zeitungen ist doch, dass man sie nicht zu lesen braucht…

  10. 18.04.2007 | 20:09

    @ Micha42: Soviel sei aber schon einmal geschrieben: Durch die Todesstrafe wird dem Täter die Last der Wiederholungsgefahr alleine aufgebürdet. Er verursacht die Gefahr, er alleine hat die Konsequenzen zu tragen und das dann mit seinem Leben zu bezahlen. Wenn man auf die Todesstrafe verzichtet trägt diese Gefahr die Gesellschaft. Das Maß der EigenVERANTWORTUNG ist damit bei der Todesstrafe höher.

    Das ändert aber nichts daran, dass die Todesstrafe andere Nachteile hat und schlichtweg Inhuman ist. Ich bin daher ein erklärter Gegner der Todesstrafe, den Individualitätsverlust kann man auch anders ausgleichen. Mehr später.

  11. 18.04.2007 | 20:17

    @MO

    Kleine, aber m.E. notwendige Korrektur: Dem als solchen erkannten Täter.

  12. 18.04.2007 | 20:59

    Ja, da hast du natürlich Recht. Ich habe da gleich noch einmal eine Frage: Im Stern-Online steht geschrieben, dass in NY strengere Waffengesetze gelten als in Deutschland. Eigentlich müsste das doch gegen die US-Verfassung verstoßen. Ich habe leider nicht soviel Ahnung vom US-Recht. Wie ist das möglich? In Deutschland wären landesrechtliche Normen die gegen das GG verstießen schlichtweg verfassungswidrig.

  13. 18.04.2007 | 21:00

    Ich meine natürlich wie es möglich ist, dass die Gesetze in NY gegen die Verfassung verstoßen, nicht wie es möglich ist, dass ich keine Ahnung vom US-Recht habe. :-D

  14. 18.04.2007 | 21:14

    @MO

    Bush ist eben anderer Meinung als die Morgenpost und auch ich es sind. Ich persönlich finde es aber gar nicht so schlimm anderer Meinung zu sein.

    Es ging mir hier nicht um Meinungen sondern darum, dass die Mopo dieses Zitat doch etwas aus dem Zusammenhang reißt, um Bush als Monster darzustellen. Der Zusammenhang ergibt sich aus dem, was beio “USA Erklärt” zu lesen ist. Dort ist auch die Rede davon, dass bald mal etwas zu den US-Waffengesetzen geschrieben wird. Ich empfehle, darauf zu warten, wenn du deine zuletzt geäußerten Fragen beantwortet sehen willst. Denn ich habe leider auch nicht genug Sachkenntnis.

  15. Lars
    18.04.2007 | 21:21

    Ich meine natürlich wie es möglich ist, dass die Gesetze in NY gegen die Verfassung verstoßen, nicht wie es möglich ist, dass ich keine Ahnung vom US-Recht habe.

    Soweit ich weiß, steht in der US-Verfassung, dass das Waffenrecht die Sache jedes einzelnen Staates ist und von der Bundesregierung nicht zentral vorgeschrieben werden darf. Die Verfassung schreibt NICHT vor, dass Waffenbesitz erlaubt sein muss.
    Das ganze ergibt sich aus der Geschichte der USA und der grundsätzlichen Skepsis der Amerikaner vor zentraler Staatsgewalt und Machtkonzentration (zumindest sind die wohl staatskritischer als wir…).
    So, ich hoffe, ich hab mein Geschichts-LK-Wissen richtig behalten, ist schließlich auch schon 4-5 Jahre her.

  16. 18.04.2007 | 21:23

    @Lars

    Ja, das klingt plausibel.

  17. okeanos
    18.04.2007 | 22:15

    @Lars, @Boche, @Markus Oliver

    Ein Link zu “USA Erklärt” führt zur Erleuchtung.

  18. 18.04.2007 | 22:20

    @okeanos

    Danke, es ist aber meistens nicht notwendig, Links, die Boche in seinem Beitrag schon gebracht hat, in den Kommentaren noch einmal zu bringen.

  19. 18.04.2007 | 22:26

    Die Wikipedia hilft leider auch nicht weiter, auch wenn der Artikel zur US-Verfassung und zum 2. Zusatzartikel schon ziemlich ausführlich ist.

  20. 18.04.2007 | 22:34

    Wobei die Links hier bei uns im Blog tatsächlich eher unscheinbar als solche erscheinen. Oder liegts an meinem Feuerfuchs?

  21. Parker8
    18.04.2007 | 22:51

    Andrew Hammel macht aufmerksam auf die Korrelation der Ubiquität von Handfeuerwaffen und der in den USA vergleichsweise hohen Wahrscheinlichkeit, durch eine solche zu Tode zu kommen. Von Bedeutung, sagt er, ist das allerdings weniger für Amokläufe, als für übliche gewalttätige Auseinandersetzugen.

  22. 18.04.2007 | 23:02

    Zur Korrelativität waren wir ja im Nachbarbeitrag recht schnell gelangt. Kausalität ist wohl inzwischen die interessantere Frage, die der Klärung harrt.

  23. Parker8
    18.04.2007 | 23:36

    Andrew sagt eben auch, dass es um Pistolen geht, nicht um Gewehre, weswegen die Vergleiche mit der Schweiz unsinnig seien. Da hätten wir doch schon mal etwas von Kausalität.

  24. 18.04.2007 | 23:53

    Das stimmt, in diesem Punkt hätten wir ggf. ein Stück Kausalität.

  25. T. Albert
    19.04.2007 | 0:13

    in der schweiz wird das thema des waffenbesitzes und des militärischen sturmgewehr im heimatlichen schrank allerdings schon länger als drei tage diskutiert, was daher kommt, dass eben immer wieder mal ein familienmitglied oder die unverstandene freundin mit dem sturmgewehr durchaus zu tode gebracht wird. – ja, glücklicherweise gibt es hier keine favelas, in denen die sturmgewhre und dienstpistolen aufbewahrt werden, so bleibt hier der soziale faktor der waffennutzung noch – noch – vernachlässigbar, aber dass waffen benutzt werden, weil sie gerade zur hand sind, liegt auf der hand, wie das sturmgewehr zeigt.

  26. 19.04.2007 | 0:18

    @T.Albert

    Die Kausalität ist nicht sehr groß, da hast du Recht. Allerdings dürfte es doch nicht strittig sein, dass Gewehre ein unhandlicheres Mittel sind und damit nicht ganz vergleichbar zu relativ frei verfügbaren Handfeuerwaffen sind, oder?

  27. T. Albert
    19.04.2007 | 0:57

    Sind die Faustfeuerwaffen, – Pistolen, Revolver -, im Verhältnis zu Handfeuerwaffen, den Gewehren, freier verfügbar? Keine Ahnung.
    Aber zum Mord benutzt werden beide, oder?

  28. Buenavista
    19.04.2007 | 2:14

    Es geht nicht so sehr um die Waffe, sondern darum, dass man eine Waffe leichter bekommt als einen Führerschein.

  29. Libero
    19.04.2007 | 7:39

    Legaler Waffenerwerb

    Wer soll Waffen erwerben dürfen?

    Sollen alle Menschen, die psychisch krank sind, legal eine Schußwaffe erwerben dürfen? In den USA ist der legale Erwerb von Schußwaffen dann nicht mehr möglich, wenn ein Bürger zwangsweise in die Psychiatrie eingewiesen wird. Der Täter entging dieser Einschränkung, in dem er sich freiwillig einwiesen liess.

    Sollen auch alle Menschen, die labil und emotional unausgeglichen sind, legal eine Waffe erwerben dürfen?

    Sollen auch alle Menschen, die Zurückweisungen, Trennungen, Demütigungen nicht verkraften, legal eine Waffe erwerben dürfen?

    Sollen auch alle Sadisten legal eine Waffe erwerben dürfen?

    Ist es nicht auch eine Frage der Lebenserfahrung? Es ist kein Zufall, das Täter und Opfer bei solchen Amokläufen vor allem einem Lebensjahrzehnt angehören. Es sind junge Erwachsene. Es hat etwas mit der Lebenserfahrung, eben auch im Umgang mit Niederlagen zu tun, ob ein Mensch zur Schußwaffe greift oder nicht.

    Folgen der Bewaffnung der meisten Bürger

    Nehmen wir an, einige oder gar die meisten Studenten wären bewaffnet gewesen. Sie hätten begonnen, zu schießen. Was ist, wenn andere bewaffnete Studenten sie schießend sehen, aber nicht sehen, daß sie sich verteidigen? In einem Campus ist das mehr als wahrscheinlich, da die Sicht eingeschränkt ist und sofort Panik ausbricht. Woran denken sie zuerst, wenn sie einen schießenden Studenten oder anderen Bürger sehen? An einen sich verteidigenden oder an einen angreifenden Menschen? Es ist schon schwierig genug, bei Uniformierten friendly fire zu vermeiden. Um wieviel schwieriger ist es, wenn nicht deutlich erkennbar ist, wer angreift und sich verteidigt.

    Ein Massaker durch die potentiellen Opfer

    Der Täter hatte sich auffallend gekleidet. Nehmen wir an, der nächste Amokläufer macht das nicht und legt es bewußt darauf an, daß die meisten Studenten durch die Waffen anderer Schützen getroffen werden. Gerade ein Täter vom Denken des jetzigen Amokläufer muß doch einen solchen Gedanken ungeheuer faszinierend finden, daß sich die Opfer gegenseitig an- und erschießen. Sie, ich folge hier dem bisher bekannten Denken des Attentäters, bestrafen sich selbst und er ist es nicht, der tötet.

    Natürlich kann jeder Täter auch illegal die Waffe erwerben. Das erfordert aber mehr Aufwand, als ein paar Schritte zum nächsten Waffenladen zu gehen. Soll der Waffenkauf so einfach sein wie Brötchen für das Frühstück zu kaufen? Das ist doch wohl lächerlich.

    Bei manchen Kommentaren frage ich wirklich, wo das Urteilsvermögen der Schreibenden geblieben ist.

  30. R.A.
    19.04.2007 | 11:11

    @Rayson:
    > Diskutiert schon,
    > beerdigt nicht.
    Ich hatte gehofft, der allgemein Nicht-Widerspruch zu meiner Abschlußthese: Gewalt findet fast ausschließlich INNERHALB eines Milieus oder eine Nachbarschaft statt, hätte die Homogenitätsvermutung erledigt.

    Soziale Ursachen für erhöhte Gewalt sind bestimmt – aber m. E. unabhängig von der “Homogenität” der Gesamtgesellschaft.

    > – Favelas habe ich
    > dort aber noch nicht
    > gesichtet.
    Die soll es in Erfurt oder Blacksburg auch nicht geben …

  31. 19.04.2007 | 11:55

    @R.A.:
    Dem “fast ausschließlich” möchte ich widersprechen. Gewalt findet zwar mehrheitlich innerhalb eines Milieus (oder einer Ethnie, was auch ein entscheidendes Thema ist) statt, aber “fast ausschließlich” trifft die Sache nicht.

  32. R.A.
    19.04.2007 | 12:40

    @Karsten:
    Auf dem “fast ausschließlich” beharre ich nicht, weil ich hier ohnehin ohne harte Fakten Vermutungen anstelle.

    Sagen wir mal so: Die Bereitschaft zur Gewaltanwendung steigt, wenn man sich auf “vertrautem Gelände” bewegt, wenn man das Umfeld kennt und die Reaktionen besser einschätzen kann.
    Mit anderen Worten: Wenn der Täter sich sicher fühlt, ordentlich austeilen zu können, ohne einstecken zu müssen.

    Wenn dagegen viele unbekannte Faktoren im Spiel sind, also fremde Leute, Mentalitäten, Umgebungen – da sind die meisten Leute lieber vorsichtig.

    Und wenn diese Vermutungen stimmen, dann wäre Homogenität eher förderlich für Gewalt, nicht etwa abschreckend.

  33. 19.04.2007 | 17:26

    @R.A.

    Wo sich die Gewalt äußert, hat ja per se nichts mit ihren Ursachen zu tun. Tatsächlich scheint es doch aber so zu sein, dass in jeder Hinsicht homogenere Gesellschaften weniger zu Gewaltverbrechen neigen. Wie ich im anderen Kommentarbereich auch schon schrieb, hat es wohl auch etwas mit der Akzeptanz von Staat und Gesellschaft zu tun, die wiederum in inhomogeneren Gesellschaften unterschiedlich ausgeprägt ist.

    Richtig, in Erfurt und Blacksburg gibt es keine Favelas. Wäre dem so, hätte die Tat auch kaum für Aufsehen gesorgt…

  34. der_gute_don
    19.04.2007 | 17:55

    was mich ja interessieren würde, wenn die Amerikaner in einer Volksabstimmung über den Waffenbesitz entscheiden würden, wie würden sie sich wohl entscheiden?

  35. 19.04.2007 | 17:58

    Unterschiedlich. ;-)

  36. 20.04.2007 | 10:27

    @MO:

    Mehr später.

    Ja, bitte. Deine bisherige Argumentation leuchtet mir nämlich nicht ein, da a) er auch die Konsequenzen zu tragen hat, wenn er bspw. (lebenslänglichen) Freiheitsentzug bekommt, und b) ich so oder daran zweifle, dass Abschreckung durch Androhung besonders hoher Strafen funktioniert. Weitaus wichtiger ist (bzw. erscheint zumindest mir) Abschreckung durch hohe Wahrscheinlichkeit, überhaupt erwischt zu werden – das ist aber weitaus schwerer zu realisieren, jedenfalls dann, wenn das Ganze nicht in Überwachungsstaat ausarten soll.

  37. Hardy
    20.04.2007 | 19:57

    Bezüglich Waffenbesitz und Gewalt braucht man sich nur die heutigen Nachrichten anzuhören. Ausgerechnet in der Umgebung von Berlin hat jemand durchgedreht und “losgeballert”. Zwei Polizisten des SEK verletzt- und das alles trotz der restriktiven deutschen Waffengesetzgebung. Aber angeblich hatte er selbige ja legal.

  38. Jubal Harshaw
    21.04.2007 | 14:44

    http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=2101624/1j4m9o6/index.html
    Mannheim/Altlußheim
    Polizist nach Eifersuchtsdrama in Haft

    Nach einem blutigen Eifersuchtsdrama in Altlußheim (Rhein-Neckar-Kreis) sitzt ein Polizeibeamter in Haft. Der 34-Jährige wird verdächtigt, seine ehemalige Freundin am Mittwochnachmittag in deren Wohnung mit einem Kopfschuss getötet zu haben.

    Bezüglich Waffenbesitz und Gewalt braucht man sich nur die heutigen Nachrichten anzuhören.
    Wenn die Polizei nicht bewaffnet wäre, könnte diese Frau noch leben! Aber angeblich hatte der Polizist selbige ja legal.

  39. der_gute_don
    21.04.2007 | 16:36

    Wenn die Polizei nicht bewaffnet wäre, könnte diese Frau noch leben! Aber angeblich hatte der Polizist selbige ja legal.

    sehr subtil, sehr unlogische Folgerung. Die Aussage ist folgende, hätten wir weniger restriktivere Waffengesetze, gäbe es deutlich mehr Schusswafenverletzungen.

    Wir lassen ja auch nicht die Autos mit 15km/h wegen zuvieler Verkehrstoter sondern mit 130km/h Richtgeschwiondigkeit auf den Autobahnen fahren. Der richtige Tradeoff, da kommt es drauf an.

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