12. April 2007
Mythos “Generation Praktikum”
Die Hochschul-Informations-System GmbH in Hannover (alte Erinnerungen werden wach…) hat mehr als 10.000 Hochschul-Absolventen des Jahrgangs 2005 über ihre nachfolgenden Praktika befragt. Ergebnis: ein Randphänomen. Warum also geistert das Thema immer wieder durch die Gazetten?
Es gibt dafür mindestens zwei Erklärungen. Die eine liefert “Arbeitgeberpräsident” Hundt:
Es dränge sich der Verdacht auf, dass die Panikmache nur als Vorwand für unnötige neue Regulierungen, die offenbar auch im Bundesarbeitsministerium erwogen wurden, genutzt wird.
Das betrifft vielleicht das Echo, aber doch nicht so sehr den Ruf selbst. Der liegt wahrscheinlich an einer Art “Nabelschauphänomen”: Was für Absolventen von Studiengängen, die eine hohe Affinität zum Journalismus besitzen, in größerem Ausmaß zutrifft, hat einfach mehr Publizität, auch wenn das zu Fehlschlüssen führt:
Bei Sprach- und Kulturwissenschaftlern ist es [hat mindestens ein Praktikum absolviert] sogar jeder vierte Absolvent.
Verfasst von Rayson um 18:04 Uhr in der Kategorie Bildungspolitik,Politik,Wirtschaft,Wirtschaftspolitik (Trackback)
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