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	<title>Kommentare zu: Anti-Anti-Anti-Amerikanismus</title>
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	<description>Bürger zur Sonne, zur Freiheit!</description>
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		<title>Von: Christian Hoffmann</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16564</link>
		<dc:creator>Christian Hoffmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Apr 2007 00:09:34 +0000</pubDate>
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		<description>@gang: Du &#252;bersiehst einen zentralen Faktor: jede GbR ist eine freiwillige Vereinigung. Ihre Mitglieder treten ihr bewusst bei, WEIL sie ein gemeinsames Ziel verfolgen. Beides trifft auf den Staat als territoriales Gewaltmonopol nicht zu. Es kann hier also auch kein gemeinsames Interesse vorausgesetzt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@gang: Du &#252;bersiehst einen zentralen Faktor: jede GbR ist eine freiwillige Vereinigung. Ihre Mitglieder treten ihr bewusst bei, WEIL sie ein gemeinsames Ziel verfolgen. Beides trifft auf den Staat als territoriales Gewaltmonopol nicht zu. Es kann hier also auch kein gemeinsames Interesse vorausgesetzt werden.</p>
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		<title>Von: Christian Hoffmann</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16563</link>
		<dc:creator>Christian Hoffmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Apr 2007 00:06:15 +0000</pubDate>
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		<description>@Markus Oliver: Sch&#246;nes Zitat. Das wird ja auch die Metaphysik des Staates genannt. Der Staat kann nur &#252;berleben, solange seine Subjekte an ihn glauben. Dieser Glauben ist eben in aller Regel irrational.

Die Verneinung &quot;allgemeiner Interessen&quot; hat eigentlich nichts mit dem Staat zu tun, sondern ist ebenso eine logische wie empirische Erkenntnis. &quot;Das Interesse der Allgemeinheit&quot; ist ein Mythos.
Ein Interesse der Mehrheit mag es geben. Inwiefern eine repr&#228;sentative Demokratie dieses transportiert ist eine andere Frage.

Aber gerade wenn man den Staat als metaphysisches Konstrukt erkannt hat, muss man sich eben irref&#252;hrenden Floskeln wie &quot;deutsche Interessen&quot; verweigern. Sozusagen den Schleier der Rhetorik wegreissen und offenlegen, wessen Interessen hier eigentlich durch wen und auf wessen Kosten verfolgt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus Oliver: Sch&#246;nes Zitat. Das wird ja auch die Metaphysik des Staates genannt. Der Staat kann nur &#252;berleben, solange seine Subjekte an ihn glauben. Dieser Glauben ist eben in aller Regel irrational.</p>
<p>Die Verneinung &#8220;allgemeiner Interessen&#8221; hat eigentlich nichts mit dem Staat zu tun, sondern ist ebenso eine logische wie empirische Erkenntnis. &#8220;Das Interesse der Allgemeinheit&#8221; ist ein Mythos.<br />
Ein Interesse der Mehrheit mag es geben. Inwiefern eine repr&#228;sentative Demokratie dieses transportiert ist eine andere Frage.</p>
<p>Aber gerade wenn man den Staat als metaphysisches Konstrukt erkannt hat, muss man sich eben irref&#252;hrenden Floskeln wie &#8220;deutsche Interessen&#8221; verweigern. Sozusagen den Schleier der Rhetorik wegreissen und offenlegen, wessen Interessen hier eigentlich durch wen und auf wessen Kosten verfolgt werden.</p>
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		<title>Von: Markus Oliver</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16559</link>
		<dc:creator>Markus Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Mar 2007 19:32:09 +0000</pubDate>
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		<description>@ DDH: Eine ganz nette Idee, nur leider etwas daneben liegend. Ich habe auch ein Zitat: 

Politische Kultur ist prozesshaft; Nationen sind erfundene Gemeinschaften, deren scheinbar feste Wurzeln und Integrationshintergr&#252;nde auf Mythen basieren, die wiederum von Eliten geschaffen oder sich im Laufe der Zeit in das kollektive Ged&#228;chtnis eingegraben haben. Es gibt keine Notwendigkeit vorpolitischer Homogenit&#228;t in irgendeiner Weise.
Jedoch entspringen politische Gemeinschaften auch nicht wilden Wurzeln. Wir akzeptieren eine Gemeinschaft als die &quot;unserige&quot; nicht aus dem Grund, dass wir ihr politisches System als anderen Gemeinschaften &#252;berlegen erachten oder weil wir Grundrechte f&#252;r besser als in anderen Staaten halten. Vielmehr scheint uns ein gemeinsamer Glaube zu verbinden, mit Hilfe dessen wir uns selbst als Teil eines generations&#252;bergreifenden Projekts begreifen. Dieser Glaube speist sich nicht aus Vernunft (kein Glaube tut dies), so dass sich keine politische Gemeinschaft - auch die Europ&#228;ische Union nicht - durch Logik oder Rationalit&#228;t zum Glauben an die Gemeinschaftlichkeit r&#228;sonnieren kann.
Ulrich Haltern, Europarecht - Dogamtik im Kontext, S. 140.

Aber die Menschen wollen sie eben haben...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ DDH: Eine ganz nette Idee, nur leider etwas daneben liegend. Ich habe auch ein Zitat: </p>
<p>Politische Kultur ist prozesshaft; Nationen sind erfundene Gemeinschaften, deren scheinbar feste Wurzeln und Integrationshintergr&#252;nde auf Mythen basieren, die wiederum von Eliten geschaffen oder sich im Laufe der Zeit in das kollektive Ged&#228;chtnis eingegraben haben. Es gibt keine Notwendigkeit vorpolitischer Homogenit&#228;t in irgendeiner Weise.<br />
Jedoch entspringen politische Gemeinschaften auch nicht wilden Wurzeln. Wir akzeptieren eine Gemeinschaft als die &#8220;unserige&#8221; nicht aus dem Grund, dass wir ihr politisches System als anderen Gemeinschaften &#252;berlegen erachten oder weil wir Grundrechte f&#252;r besser als in anderen Staaten halten. Vielmehr scheint uns ein gemeinsamer Glaube zu verbinden, mit Hilfe dessen wir uns selbst als Teil eines generations&#252;bergreifenden Projekts begreifen. Dieser Glaube speist sich nicht aus Vernunft (kein Glaube tut dies), so dass sich keine politische Gemeinschaft &#8211; auch die Europ&#228;ische Union nicht &#8211; durch Logik oder Rationalit&#228;t zum Glauben an die Gemeinschaftlichkeit r&#228;sonnieren kann.<br />
Ulrich Haltern, Europarecht &#8211; Dogamtik im Kontext, S. 140.</p>
<p>Aber die Menschen wollen sie eben haben&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: DDH</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16558</link>
		<dc:creator>DDH</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Mar 2007 19:04:00 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;&quot;Das 20. Jahrhundert ist wie kaum eine andere Zeit wesentlich vom Krieg bestimmt. Obgleich das Wort »Krieg« jeder umstandslos zu verstehen scheint, mu&#223; zur Vermeidung von Ideologie ins Ged&#228;chtnis gerufen werden, was Krieg ist: das organisierte T&#246;ten zwischen Menschen, die meinen, einer Gruppe von Personen – genannt Staat – mehr Gehorsam zu schulden als dem Gewissen, der Moral und dem mitmenschlichen Gef&#252;hl, ohne R&#252;cksicht auf das einfache Faktum, da&#223; jene, die sie t&#246;ten, ihnen pers&#246;nlich weder etwas B&#246;ses getan haben noch tun wollen.

- Gehorsam erreicht der Staat, indem er nat&#252;rliche Gruppenidentit&#228;ten wie »Nation«, »Rasse«, »Kultur« okkupiert, um das Interesse abzulenken, das Gewissen zu beruhigen und jede wahre Identifikation der Menschen mit sich und ihrer Gemeinschaft zu verhindern.&quot;
 
Stefan Blankertz, Die Therapie der Gesellschaft &lt;/blockquote&gt;


Und &#252;ber den &quot;Mythos Nation&quot; – schreibt Roland Baader (aus „Fauler Zauber“):

&lt;blockquote&gt;„Hinsichtlich des Nationalismus bleibt es dringliche Aufgabe der Vernunft und stetige Herausforderung an die liberalen Geister, ihn auf einem Niveau der rein kulturellen und sprachlichen Zugeh&#246;rigkeitsempfindung zu halten und jeglicher Politisierung dieser Gef&#252;hle entschieden entgegenzutreten….

Das Nationale … ist immer ein schlummerndes Raubtier … 

…

Aus demselben Grund ist der Liberale auch skeptisch gegen&#252;ber jener Gruppierung, die sich als „nationalliberal“ bezeichnet. Der Liberalismus, den es in der historisch-politischen Realit&#228;t nur kurze Zeit gegeben hat, und die seither durchg&#228;ngige Weltanschauung der echten Liberalen sind weder „national“ noch „pal&#228;o“ noch „neo“. Der klassische Liberalismus ist stets derselbe geblieben. Auch die heute als „Neoliberale“ bezeichneten (oder beschimpften) Vertreter sind nichts anderes als Liberale. Das Adjektiv „klassisch“ ist hierbei noch am ehesten legitim und leider oft notwendig, weil damit der (echte) Liberalismus vom (falschen) „Linksliberalismus“ und sonstigen Kr&#252;ppel-, Perversions- oder gar gegnerischen Tarnformen abgegrenzt werden kann.“
&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Das 20. Jahrhundert ist wie kaum eine andere Zeit wesentlich vom Krieg bestimmt. Obgleich das Wort »Krieg« jeder umstandslos zu verstehen scheint, mu&#223; zur Vermeidung von Ideologie ins Ged&#228;chtnis gerufen werden, was Krieg ist: das organisierte T&#246;ten zwischen Menschen, die meinen, einer Gruppe von Personen – genannt Staat – mehr Gehorsam zu schulden als dem Gewissen, der Moral und dem mitmenschlichen Gef&#252;hl, ohne R&#252;cksicht auf das einfache Faktum, da&#223; jene, die sie t&#246;ten, ihnen pers&#246;nlich weder etwas B&#246;ses getan haben noch tun wollen.</p>
<p>- Gehorsam erreicht der Staat, indem er nat&#252;rliche Gruppenidentit&#228;ten wie »Nation«, »Rasse«, »Kultur« okkupiert, um das Interesse abzulenken, das Gewissen zu beruhigen und jede wahre Identifikation der Menschen mit sich und ihrer Gemeinschaft zu verhindern.&#8221;</p>
<p>Stefan Blankertz, Die Therapie der Gesellschaft </p></blockquote>
<p>Und &#252;ber den &#8220;Mythos Nation&#8221; – schreibt Roland Baader (aus „Fauler Zauber“):</p>
<blockquote><p>„Hinsichtlich des Nationalismus bleibt es dringliche Aufgabe der Vernunft und stetige Herausforderung an die liberalen Geister, ihn auf einem Niveau der rein kulturellen und sprachlichen Zugeh&#246;rigkeitsempfindung zu halten und jeglicher Politisierung dieser Gef&#252;hle entschieden entgegenzutreten….</p>
<p>Das Nationale … ist immer ein schlummerndes Raubtier … </p>
<p>…</p>
<p>Aus demselben Grund ist der Liberale auch skeptisch gegen&#252;ber jener Gruppierung, die sich als „nationalliberal“ bezeichnet. Der Liberalismus, den es in der historisch-politischen Realit&#228;t nur kurze Zeit gegeben hat, und die seither durchg&#228;ngige Weltanschauung der echten Liberalen sind weder „national“ noch „pal&#228;o“ noch „neo“. Der klassische Liberalismus ist stets derselbe geblieben. Auch die heute als „Neoliberale“ bezeichneten (oder beschimpften) Vertreter sind nichts anderes als Liberale. Das Adjektiv „klassisch“ ist hierbei noch am ehesten legitim und leider oft notwendig, weil damit der (echte) Liberalismus vom (falschen) „Linksliberalismus“ und sonstigen Kr&#252;ppel-, Perversions- oder gar gegnerischen Tarnformen abgegrenzt werden kann.“
</p></blockquote>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: cadoz</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16555</link>
		<dc:creator>cadoz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Mar 2007 17:08:59 +0000</pubDate>
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		<description>Achja, zum eigentlichen Thema:

Erfordert eine komplexe Realit&#228;t nicht auch manchmal vereinfachungen, um &#252;berhaupt Wesentliches erkennen zu k&#246;nnen? Jede Theorie ist eine reduzierung der Realit&#228;t.
Warum sollte man also von vornherein den Begriff des Antiamerikanismus ablehnen? 
Sicherlich liegen in dieser Pauschalisierung auch Gefahren, aber diesselbe sehe ich auch bei einer allzugro&#223;en Differenzierung, in welcher man den Wald vor lauter B&#228;umen nicht sieht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Achja, zum eigentlichen Thema:</p>
<p>Erfordert eine komplexe Realit&#228;t nicht auch manchmal vereinfachungen, um &#252;berhaupt Wesentliches erkennen zu k&#246;nnen? Jede Theorie ist eine reduzierung der Realit&#228;t.<br />
Warum sollte man also von vornherein den Begriff des Antiamerikanismus ablehnen?<br />
Sicherlich liegen in dieser Pauschalisierung auch Gefahren, aber diesselbe sehe ich auch bei einer allzugro&#223;en Differenzierung, in welcher man den Wald vor lauter B&#228;umen nicht sieht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: cadoz</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16554</link>
		<dc:creator>cadoz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Mar 2007 16:48:12 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Das ist ein geradezu klassischer Zirkelschluss.&quot;

In einer Welt mit globaler Kommunikation, Arbeitsteilung und Migration ist es unm&#246;glich externen Einfl&#252;&#223;en zu entgehen. Die Folge vom aufeinandertreffen unterschiedlicher Menschen ist nat&#252;rlich auch das aufeinanderprallen von unterschiedlichen Interessen.
Die Au&#223;enpolitik ist in diesem Sinne eine Fortsetzung der Innenpolitik mit anderen Mitteln.

&quot;Das klingt in meinen Ohren nach einer Rechtfertigung f&#252;r jede Form von Imperialismus.&quot;

Das ist mit Sicherheit auch eine m&#246;glichkeit Imperialismus zu rechtfertigen. Womit ich allerdings kein allzugro&#223;es Problem habe. Ich bewerte den jeweiligen Imperialismus immer danach, welchen Werten und Zielen er dient.
Oder um einen Vergleich zu ziehen:
Wie auch eine Schu&#223;waffe ist der Imperialismus lediglich ein Instrument, welches sowohl guten als auch b&#246;sen Zwecken dienlich sein kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das ist ein geradezu klassischer Zirkelschluss.&#8221;</p>
<p>In einer Welt mit globaler Kommunikation, Arbeitsteilung und Migration ist es unm&#246;glich externen Einfl&#252;&#223;en zu entgehen. Die Folge vom aufeinandertreffen unterschiedlicher Menschen ist nat&#252;rlich auch das aufeinanderprallen von unterschiedlichen Interessen.<br />
Die Au&#223;enpolitik ist in diesem Sinne eine Fortsetzung der Innenpolitik mit anderen Mitteln.</p>
<p>&#8220;Das klingt in meinen Ohren nach einer Rechtfertigung f&#252;r jede Form von Imperialismus.&#8221;</p>
<p>Das ist mit Sicherheit auch eine m&#246;glichkeit Imperialismus zu rechtfertigen. Womit ich allerdings kein allzugro&#223;es Problem habe. Ich bewerte den jeweiligen Imperialismus immer danach, welchen Werten und Zielen er dient.<br />
Oder um einen Vergleich zu ziehen:<br />
Wie auch eine Schu&#223;waffe ist der Imperialismus lediglich ein Instrument, welches sowohl guten als auch b&#246;sen Zwecken dienlich sein kann.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16553</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Mar 2007 15:46:31 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist klar, dass, da das Au&#223;en Macht auf das Innen aus&#252;ben kann, zumindest insoweit ein gemeinsames Interesse besteht, das m&#246;glichst zu verhindern. &#220;ber den Nationalstaat als entscheidende Einheit kann man sich lange streiten, aber so, wie die Dinge momentan stehen, ist er es (noch).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist klar, dass, da das Au&#223;en Macht auf das Innen aus&#252;ben kann, zumindest insoweit ein gemeinsames Interesse besteht, das m&#246;glichst zu verhindern. &#220;ber den Nationalstaat als entscheidende Einheit kann man sich lange streiten, aber so, wie die Dinge momentan stehen, ist er es (noch).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Oliver</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16551</link>
		<dc:creator>Markus Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Mar 2007 15:33:00 +0000</pubDate>
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		<description>Ich h&#228;tte nicht gedacht, dass man etwas so selbstverst&#228;ndliches wie gemeinsame Interessen abstreiten kann. Das geht nur, wenn man die Notwendigkeit gemeinsamen staatlichen Handelns bestreitet. Das kann man sicherlich machen. Nur ist man dann leider noch lebensferner als jede maoistische Plattform der PDS. 
Die repr&#228;sentative Demokratie ist nun einmal gegeben. Und deshalb gibt es eben Kanalisierungen von Interessen. Und damit gibt es eben auch gemeinsame Interessen. Die k&#246;nnen nat&#252;rlich nicht gleich der Summe der Individualinteressen sein, m&#252;ssen sie aber auch nicht. Sie m&#252;ssen nicht perfekt sein, sie m&#252;ssen nur besser sein als alle anderen. 

Zur Kommitologie: Es gibt in der EU bekanntlich mehrere Demokratiedefizite. Eines ist eben die umfangreiche Ausschussarbeit. Die l&#228;uft aber im wesentlich rein technokratisch ab.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich h&#228;tte nicht gedacht, dass man etwas so selbstverst&#228;ndliches wie gemeinsame Interessen abstreiten kann. Das geht nur, wenn man die Notwendigkeit gemeinsamen staatlichen Handelns bestreitet. Das kann man sicherlich machen. Nur ist man dann leider noch lebensferner als jede maoistische Plattform der PDS.<br />
Die repr&#228;sentative Demokratie ist nun einmal gegeben. Und deshalb gibt es eben Kanalisierungen von Interessen. Und damit gibt es eben auch gemeinsame Interessen. Die k&#246;nnen nat&#252;rlich nicht gleich der Summe der Individualinteressen sein, m&#252;ssen sie aber auch nicht. Sie m&#252;ssen nicht perfekt sein, sie m&#252;ssen nur besser sein als alle anderen. </p>
<p>Zur Kommitologie: Es gibt in der EU bekanntlich mehrere Demokratiedefizite. Eines ist eben die umfangreiche Ausschussarbeit. Die l&#228;uft aber im wesentlich rein technokratisch ab.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: gang</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16550</link>
		<dc:creator>gang</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Mar 2007 15:25:13 +0000</pubDate>
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		<description>@cadoz:

&quot;Au&#223;enpolitische Interessen entstehen zum einen aufgrund &#228;u&#223;enpolitische Einfl&#252;sse&quot;

Das ist ein geradezu klassischer Zirkelschluss. ;-)

&quot;und zum anderen aufgrund universalistischer Wertvorstellungen im Inneren selbst.&quot;

Das klingt in meinen Ohren nach einer Rechtfertigung f&#252;r jede Form von Imperialismus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@cadoz:</p>
<p>&#8220;Au&#223;enpolitische Interessen entstehen zum einen aufgrund &#228;u&#223;enpolitische Einfl&#252;sse&#8221;</p>
<p>Das ist ein geradezu klassischer Zirkelschluss. <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&#8220;und zum anderen aufgrund universalistischer Wertvorstellungen im Inneren selbst.&#8221;</p>
<p>Das klingt in meinen Ohren nach einer Rechtfertigung f&#252;r jede Form von Imperialismus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: cadoz</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16549</link>
		<dc:creator>cadoz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Mar 2007 15:16:05 +0000</pubDate>
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		<description>Au&#223;enpolitische Interessen entstehen zum einen aufgrund &#228;u&#223;enpolitische Einfl&#252;sse auf die Innere Gemeinschat und zum anderen aufgrund universalistischer Wertvorstellungen im Inneren selbst.
Jeder halbwegs zivilisierte Mensch ist nicht gleichg&#252;ltig eingestellt gegen&#252;ber dem was au&#223;erhalb seiner Landesgrenzen geschieht.

Deutsche Interessen sind das Resultat eines politischen Prozesses, der idealerweise nat&#252;rlich von der gr&#246;&#223;tm&#246;glichen Gruppe getragen werden sollte. 

Das Dilemma ist eben, da&#223; zum einen die Notwendigkeit besteht, gemeinsame Regeln und Werte zu entwerfen, welche das Zusammenleben unterschiedlicher Menschen &#252;berhaupt erst erm&#246;glichen. Es ist aber utopiosch, da&#223; den daraus resultierenden Konsens alle Menschen tragen. Dieses Manko erscheint mir aber weitaus hinnehmbar, als der Verzicht auf politischer Gestaltung.

Anakaps scheinen der Illusion anzuh&#228;ngen, da&#223; zwischenmenschliche Konflikte immer in einem Konsens l&#246;sbar sind und das sich Konfliktparteien aus dem Weg gehen k&#246;nnten. Dieses Harmoniestreben erscheint mir der sozialistischen Abneigung gegen jegliche Hierarchie und Ungleichheit nicht un&#228;hnlich zu sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Au&#223;enpolitische Interessen entstehen zum einen aufgrund &#228;u&#223;enpolitische Einfl&#252;sse auf die Innere Gemeinschat und zum anderen aufgrund universalistischer Wertvorstellungen im Inneren selbst.<br />
Jeder halbwegs zivilisierte Mensch ist nicht gleichg&#252;ltig eingestellt gegen&#252;ber dem was au&#223;erhalb seiner Landesgrenzen geschieht.</p>
<p>Deutsche Interessen sind das Resultat eines politischen Prozesses, der idealerweise nat&#252;rlich von der gr&#246;&#223;tm&#246;glichen Gruppe getragen werden sollte. </p>
<p>Das Dilemma ist eben, da&#223; zum einen die Notwendigkeit besteht, gemeinsame Regeln und Werte zu entwerfen, welche das Zusammenleben unterschiedlicher Menschen &#252;berhaupt erst erm&#246;glichen. Es ist aber utopiosch, da&#223; den daraus resultierenden Konsens alle Menschen tragen. Dieses Manko erscheint mir aber weitaus hinnehmbar, als der Verzicht auf politischer Gestaltung.</p>
<p>Anakaps scheinen der Illusion anzuh&#228;ngen, da&#223; zwischenmenschliche Konflikte immer in einem Konsens l&#246;sbar sind und das sich Konfliktparteien aus dem Weg gehen k&#246;nnten. Dieses Harmoniestreben erscheint mir der sozialistischen Abneigung gegen jegliche Hierarchie und Ungleichheit nicht un&#228;hnlich zu sein.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: gang</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16548</link>
		<dc:creator>gang</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Mar 2007 14:50:24 +0000</pubDate>
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		<description>Nat&#252;rlich gibt es gemeinsame Interessen. Jede GbR und jede oHG hat gemeinsame Interessen, damit selbstverst&#228;ndlich auch jede gr&#246;&#223;ere Gemeinschaft - wenn auch in weniger konzentriertem Ma&#223;e.
Nur - sind die Interessen dieser Gemeinschaften oder Nationen nicht in aller Regel nach innen gerichtet? Als Ableitung aus den Individualinteressen werden sie kaum auf ein gr&#246;&#223;eres &quot;au&#223;enpolitisches Gewicht&quot; aus sein. Daran hat der Einzelne schlicht kein subjektives Interesse. Dies dient eher dem Ego einzelner Politiker.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nat&#252;rlich gibt es gemeinsame Interessen. Jede GbR und jede oHG hat gemeinsame Interessen, damit selbstverst&#228;ndlich auch jede gr&#246;&#223;ere Gemeinschaft &#8211; wenn auch in weniger konzentriertem Ma&#223;e.<br />
Nur &#8211; sind die Interessen dieser Gemeinschaften oder Nationen nicht in aller Regel nach innen gerichtet? Als Ableitung aus den Individualinteressen werden sie kaum auf ein gr&#246;&#223;eres &#8220;au&#223;enpolitisches Gewicht&#8221; aus sein. Daran hat der Einzelne schlicht kein subjektives Interesse. Dies dient eher dem Ego einzelner Politiker.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Hoffmann</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16546</link>
		<dc:creator>Christian Hoffmann</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Mar 2007 12:37:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/#comment-16546</guid>
		<description>@Markus Oliver: Ich weiss jetzt nicht, wen Du damit ansprichst, aber soweit ich weiss, erkennt &quot;der&quot; Anarchismus durchaus den Staat als korporatistischen Akteur, der wie jeder kollektive Akteur aus Individualinteressen zusammengesetzt wird (im korporatistischen Akteur werden diese Individualinteressen lediglich auf ein gemeinsames Ziel ausgerichtet). Da sehe ich also &#252;berhaupt keinen Widerpruch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus Oliver: Ich weiss jetzt nicht, wen Du damit ansprichst, aber soweit ich weiss, erkennt &#8220;der&#8221; Anarchismus durchaus den Staat als korporatistischen Akteur, der wie jeder kollektive Akteur aus Individualinteressen zusammengesetzt wird (im korporatistischen Akteur werden diese Individualinteressen lediglich auf ein gemeinsames Ziel ausgerichtet). Da sehe ich also &#252;berhaupt keinen Widerpruch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Oliver</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16545</link>
		<dc:creator>Markus Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Mar 2007 10:50:11 +0000</pubDate>
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		<description>Sie sind anarchistisch ganz klar. Denn f&#252;r Dich ist der Staat als Korporation offensichtlich nicht existent. 
Ganz nebenbei kommt man damit bei der Betrachtung der Kommitologie der EU nicht recht weiter, weil Individualinteressen darin bekannt keine Rolle spielen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sie sind anarchistisch ganz klar. Denn f&#252;r Dich ist der Staat als Korporation offensichtlich nicht existent.<br />
Ganz nebenbei kommt man damit bei der Betrachtung der Kommitologie der EU nicht recht weiter, weil Individualinteressen darin bekannt keine Rolle spielen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Hoffmann</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16543</link>
		<dc:creator>Christian Hoffmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2007 22:01:13 +0000</pubDate>
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		<description>@R.A.: Ich nehme mal an, das war jetzt Ironie, oder? Es gibt nur einen Verein, bei dem alle Deutschen Mitglied sind, und das ist die BRD (und die Mitgliedschaft auch nur mehr oder weniger freiwillig).

@Markus Oliver: Es ist ja ironischerweise genau umgekehrt - wenn wir alle gezwungen sind, die selben Systeme zu unterst&#252;tzen, sind unsere Interessenkonflikte umso gr&#246;sser. Man kann schliesslich nicht bei Unzufriedenheit einfach eine Konkurrenzveranstaltungen aufmachen, sondern muss seine unterschiedlichen Interessen innerhalb des selben Systems ausfechten. Dieses Mass an Animosit&#228;t kann eine freiwillige Vereinigung nie erreichen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@R.A.: Ich nehme mal an, das war jetzt Ironie, oder? Es gibt nur einen Verein, bei dem alle Deutschen Mitglied sind, und das ist die BRD (und die Mitgliedschaft auch nur mehr oder weniger freiwillig).</p>
<p>@Markus Oliver: Es ist ja ironischerweise genau umgekehrt &#8211; wenn wir alle gezwungen sind, die selben Systeme zu unterst&#252;tzen, sind unsere Interessenkonflikte umso gr&#246;sser. Man kann schliesslich nicht bei Unzufriedenheit einfach eine Konkurrenzveranstaltungen aufmachen, sondern muss seine unterschiedlichen Interessen innerhalb des selben Systems ausfechten. Dieses Mass an Animosit&#228;t kann eine freiwillige Vereinigung nie erreichen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Oliver</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16542</link>
		<dc:creator>Markus Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2007 21:43:29 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin mir nicht sicher ob ich deine Ansichten f&#252;r liberal oder anarchistisch halten soll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin mir nicht sicher ob ich deine Ansichten f&#252;r liberal oder anarchistisch halten soll.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: DDH</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16537</link>
		<dc:creator>DDH</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2007 19:06:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/#comment-16537</guid>
		<description>@Markus Oliver: Hat sie die gleichen Interessen oder ist sie nur den gleichen Zw&#228;ngen wie ich unterworfen? Interessen sind etwas intrinsisches, nicht erwas oktroyiertes. 

@R.A.: Aus den genannten Interessenverb&#228;nden kann man austreten. Das ist der alles entscheidende Unterschied! Es gibt nur drei Einrichtungen in Gottes weiter Welt, aus denen man eigentlich nicht mehr herauskommt: Staat, Islam, Buchclub.

Volk, Nation, Staat, Schicksalsgemeinschaft, das sind Holismen. Es gibt auch kollektive Interessen freiwillig eingegangener Bindungen, das ist nicht die Frage. Aber wenn diese sich organisieren um mit Gewalt die individuellen oder partikul&#228;r-kollektiven Interessen kleinerer Einheiten/anderer Einzelsubjekte zu unterdr&#252;cken, verwirken sie ihre Legitimit&#228;t. Staatliches Handeln ist aber garnicht anders vorstellbar als durch nicht-einstimmige Kollektiventscheidung. Denn wer definiert bspw., was &quot;deutsche Interessen&quot; sind? Die transatlantische Bloggerszene oder die zwischen Nordkorea, Iran, Reichsflugscheiben und Welteislehre irrlichternde NPD? Oder, als dritte Gruppe, die Euro-Imperialisten, die davon tr&#228;umen, mit einem Bundesstaat Europa endlich den Amerikanern die Stirn bieten zu k&#246;nnen? Oder jene konturenarmen Repr&#228;sentanten, deren Souver&#228;nit&#228;tsrepr&#228;sentanz eine Fiktion ist, an die nur staatlich bestallte Gemeinschaftskundelehrer noch zu glauben verm&#246;gen?

Belassen wir es einfach dabei: There is no such thing as &quot;German interest&quot;!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus Oliver: Hat sie die gleichen Interessen oder ist sie nur den gleichen Zw&#228;ngen wie ich unterworfen? Interessen sind etwas intrinsisches, nicht erwas oktroyiertes. </p>
<p>@R.A.: Aus den genannten Interessenverb&#228;nden kann man austreten. Das ist der alles entscheidende Unterschied! Es gibt nur drei Einrichtungen in Gottes weiter Welt, aus denen man eigentlich nicht mehr herauskommt: Staat, Islam, Buchclub.</p>
<p>Volk, Nation, Staat, Schicksalsgemeinschaft, das sind Holismen. Es gibt auch kollektive Interessen freiwillig eingegangener Bindungen, das ist nicht die Frage. Aber wenn diese sich organisieren um mit Gewalt die individuellen oder partikul&#228;r-kollektiven Interessen kleinerer Einheiten/anderer Einzelsubjekte zu unterdr&#252;cken, verwirken sie ihre Legitimit&#228;t. Staatliches Handeln ist aber garnicht anders vorstellbar als durch nicht-einstimmige Kollektiventscheidung. Denn wer definiert bspw., was &#8220;deutsche Interessen&#8221; sind? Die transatlantische Bloggerszene oder die zwischen Nordkorea, Iran, Reichsflugscheiben und Welteislehre irrlichternde NPD? Oder, als dritte Gruppe, die Euro-Imperialisten, die davon tr&#228;umen, mit einem Bundesstaat Europa endlich den Amerikanern die Stirn bieten zu k&#246;nnen? Oder jene konturenarmen Repr&#228;sentanten, deren Souver&#228;nit&#228;tsrepr&#228;sentanz eine Fiktion ist, an die nur staatlich bestallte Gemeinschaftskundelehrer noch zu glauben verm&#246;gen?</p>
<p>Belassen wir es einfach dabei: There is no such thing as &#8220;German interest&#8221;!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Oliver</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16533</link>
		<dc:creator>Markus Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2007 18:20:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/#comment-16533</guid>
		<description>Wenn Lieschen M&#252;ller das gleiche Wasser und die gleichen Stra&#223;en nutzt wie du, wenn sie vom selben Gesundheitssystem abh&#228;ngig ist, wenn sie die gleiche Justiz, Polizei, Armee finanziert, wenn sie im selben Wirtschaftsraum lebt...
ja, dann gibt es gemeinsame &quot;deutsche&quot; Interessen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Lieschen M&#252;ller das gleiche Wasser und die gleichen Stra&#223;en nutzt wie du, wenn sie vom selben Gesundheitssystem abh&#228;ngig ist, wenn sie die gleiche Justiz, Polizei, Armee finanziert, wenn sie im selben Wirtschaftsraum lebt&#8230;<br />
ja, dann gibt es gemeinsame &#8220;deutsche&#8221; Interessen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R. A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16529</link>
		<dc:creator>R. A.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2007 17:19:47 +0000</pubDate>
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		<description>@Christian:
Mal abgesehen von der allgemeinen Staatskritik und der Zwangsmitgliedschaft und M&#252;ntelfering: Die Gesamtheit der Deutschen hat m. E. durchaus gemeinsame Interessen wie z. B. die Mitgliederschaft eines Tennisklubs oder des ADAC.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Christian:<br />
Mal abgesehen von der allgemeinen Staatskritik und der Zwangsmitgliedschaft und M&#252;ntelfering: Die Gesamtheit der Deutschen hat m. E. durchaus gemeinsame Interessen wie z. B. die Mitgliederschaft eines Tennisklubs oder des ADAC.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Hoffmann</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16523</link>
		<dc:creator>Christian Hoffmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2007 16:13:41 +0000</pubDate>
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		<description>Also wenn ich &quot;deutsche Interessen&quot; h&#246;re, wird mir auch ganz anders. Ich bin Deutscher. Heisst das jetzt, dass ich die selben Interessen haben muss, wie Lieschen M&#252;ller? Oder sie wie ich (was mir nat&#252;rlich lieber w&#228;re)?
Was w&#228;re denn so das gemeinsame Interesse aller Deutschen? Vielleicht nicht ermordet und beraubt zu werden? Oder zumindest selbst dar&#252;ber zu bestimmen (vielleicht will sich ja jemand aus irgendeinem Grund berauben lassen)?
Ups - irgendwie lande ich da ganz schnell wieder bei der Staatskritik. Vielleicht habe ich deshalb so grosse Bauchschmerzen, wenn ausgerechnet Angelurt Merkelfering MEINE Interessen vertreten will.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also wenn ich &#8220;deutsche Interessen&#8221; h&#246;re, wird mir auch ganz anders. Ich bin Deutscher. Heisst das jetzt, dass ich die selben Interessen haben muss, wie Lieschen M&#252;ller? Oder sie wie ich (was mir nat&#252;rlich lieber w&#228;re)?<br />
Was w&#228;re denn so das gemeinsame Interesse aller Deutschen? Vielleicht nicht ermordet und beraubt zu werden? Oder zumindest selbst dar&#252;ber zu bestimmen (vielleicht will sich ja jemand aus irgendeinem Grund berauben lassen)?<br />
Ups &#8211; irgendwie lande ich da ganz schnell wieder bei der Staatskritik. Vielleicht habe ich deshalb so grosse Bauchschmerzen, wenn ausgerechnet Angelurt Merkelfering MEINE Interessen vertreten will.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Llarian</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16520</link>
		<dc:creator>Llarian</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2007 15:20:37 +0000</pubDate>
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		<description>@Boche:
Seine Beitr&#228;ge eigentlich nicht, zumindest nicht soweit ich sie kenne. &#220;ber den SPON selber sind wir absolut einer Meinung, nur gibts eben auch da Ausnahmen. Broder schreibt dort auch und ist sicher kein Antiamerikaner.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Boche:<br />
Seine Beitr&#228;ge eigentlich nicht, zumindest nicht soweit ich sie kenne. &#220;ber den SPON selber sind wir absolut einer Meinung, nur gibts eben auch da Ausnahmen. Broder schreibt dort auch und ist sicher kein Antiamerikaner.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Oliver</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16518</link>
		<dc:creator>Markus Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2007 15:17:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/#comment-16518</guid>
		<description>Zum Gl&#252;ck gibt es die Arbeit von Davids Medienkritik.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Gl&#252;ck gibt es die Arbeit von Davids Medienkritik.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16508</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2007 13:57:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/#comment-16508</guid>
		<description>@Rayson:
Schon ok - ich habe tats&#228;chlich etwas simpel polemisiert.
Ist halt Freitag nachmittag und Zeit f&#252;rs Wochenende ...

Wenn man &quot;deutsche Interessen&quot; mal sauber definiert, dann wird man m. E. durchaus in vielen Punkten Differenzen zu denen der USA feststellen. Aber &#252;ber diese Themen redet eigentlich fast keiner.

Ich w&#252;&#223;te nur ganz wenige Ausnahmen (z. B. Ulrich Speck), wo mal seri&#246;s &#252;ber unsere nationalen Interessen gesprochen wird, eine Diskussion gibt es dazu fast nie (ein echtes Manko f&#252;r ein Land, das au&#223;enpolitisch einiges bewegen kann).

Ich erlebe das Stichwort &quot;deutsche Interessen&quot; meist nur in so Schr&#246;der-Kontexten, und dann ist damit meist Populismus gemeint.
Deswegen reagiere ich inzwischen richtig allergisch darauf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson:<br />
Schon ok &#8211; ich habe tats&#228;chlich etwas simpel polemisiert.<br />
Ist halt Freitag nachmittag und Zeit f&#252;rs Wochenende &#8230;</p>
<p>Wenn man &#8220;deutsche Interessen&#8221; mal sauber definiert, dann wird man m. E. durchaus in vielen Punkten Differenzen zu denen der USA feststellen. Aber &#252;ber diese Themen redet eigentlich fast keiner.</p>
<p>Ich w&#252;&#223;te nur ganz wenige Ausnahmen (z. B. Ulrich Speck), wo mal seri&#246;s &#252;ber unsere nationalen Interessen gesprochen wird, eine Diskussion gibt es dazu fast nie (ein echtes Manko f&#252;r ein Land, das au&#223;enpolitisch einiges bewegen kann).</p>
<p>Ich erlebe das Stichwort &#8220;deutsche Interessen&#8221; meist nur in so Schr&#246;der-Kontexten, und dann ist damit meist Populismus gemeint.<br />
Deswegen reagiere ich inzwischen richtig allergisch darauf.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16507</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2007 13:54:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/#comment-16507</guid>
		<description>@Llarian

&lt;blockquote&gt;Ist doch genau das richtige Medium. Warum sollte man das besser an einem Ort tun, wo es schon jeder weiss ?&lt;/blockquote&gt;

Weil es seitens des &quot;Leiters des Ressorts Politik bei SPON&quot; schlicht und einfach etwas heuchlerisch anmutet, wenn nicht die eigenen Beitr&#228;ge zum Anti-US-Klima erw&#228;hnt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Llarian</p>
<blockquote><p>Ist doch genau das richtige Medium. Warum sollte man das besser an einem Ort tun, wo es schon jeder weiss ?</p></blockquote>
<p>Weil es seitens des &#8220;Leiters des Ressorts Politik bei SPON&#8221; schlicht und einfach etwas heuchlerisch anmutet, wenn nicht die eigenen Beitr&#228;ge zum Anti-US-Klima erw&#228;hnt werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Llarian</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16506</link>
		<dc:creator>Llarian</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2007 13:50:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/#comment-16506</guid>
		<description>@Boche: Ist doch genau das richtige Medium. Warum sollte man das besser an einem Ort tun, wo es schon jeder weiss ? Ein Pfarrer bewirkt auch mehr, wenn er in der Dorfkneipe verk&#252;ndet, als wenn er das in der Kirche tut. Ich w&#252;rde Malzahn eher vorwerfen, dass er an einigen Stellen derart &#252;berpolemisiert, dass er es damit den Amibasher sehr leicht macht, den Artikel unterzubuttern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Boche: Ist doch genau das richtige Medium. Warum sollte man das besser an einem Ort tun, wo es schon jeder weiss ? Ein Pfarrer bewirkt auch mehr, wenn er in der Dorfkneipe verk&#252;ndet, als wenn er das in der Kirche tut. Ich w&#252;rde Malzahn eher vorwerfen, dass er an einigen Stellen derart &#252;berpolemisiert, dass er es damit den Amibasher sehr leicht macht, den Artikel unterzubuttern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16505</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2007 13:48:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/#comment-16505</guid>
		<description>@R.A.

Sorry f&#252;r die Anmache, aber dieses Entweder-Oder, dieses freiwillige, unerzwungene Reduzieren von Komplexit&#228;t auf fast allen Seiten geht mir mit jedem Tag Bloggen mehr auf den Geist. Erst recht, wenn es nicht mehr zu Diskussionen anregen kann, weil die schon l&#228;ngst wieder und wieder gef&#252;hrt wurden, und es nur noch darum geht, sich unter einer gemeinsamen Fahne zu versammeln.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@R.A.</p>
<p>Sorry f&#252;r die Anmache, aber dieses Entweder-Oder, dieses freiwillige, unerzwungene Reduzieren von Komplexit&#228;t auf fast allen Seiten geht mir mit jedem Tag Bloggen mehr auf den Geist. Erst recht, wenn es nicht mehr zu Diskussionen anregen kann, weil die schon l&#228;ngst wieder und wieder gef&#252;hrt wurden, und es nur noch darum geht, sich unter einer gemeinsamen Fahne zu versammeln.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16504</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2007 13:45:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/#comment-16504</guid>
		<description>Einen Malzahn, der ausgerechnet im SPON &#252;ber Antiamerikanismus schimpft, kann ich sowieso nicht ernst nehmen. Da brauche ich mir nicht einmal die M&#252;he machen, den Text auseinander zu nehmen.
Das hat Bj&#246;rn in seinem Blog tats&#228;chlich sehr gut (wenn meiner Meinung nach nicht in allen Punkten stichhaltig) gemacht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Einen Malzahn, der ausgerechnet im SPON &#252;ber Antiamerikanismus schimpft, kann ich sowieso nicht ernst nehmen. Da brauche ich mir nicht einmal die M&#252;he machen, den Text auseinander zu nehmen.<br />
Das hat Bj&#246;rn in seinem Blog tats&#228;chlich sehr gut (wenn meiner Meinung nach nicht in allen Punkten stichhaltig) gemacht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16502</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2007 13:34:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/#comment-16502</guid>
		<description>@Markus Oliver

Eine enge Bindung an die USA liegt durchaus im deutschen Interesse. Ich sehe da keinen grunds&#228;tzlichen Gegensatz. Und ob man Kritik &#246;ffentlich oder versteckt &#228;u&#223;ert, ist dann lediglich eine Frage des Stils.

@R.A.

Na, wieder dabei, Schein-Alternativen aufzubauen? Die Farbe aus dem Bild zur&#252;ckzudrehen zugunsten des so herrlich kontrastreichen Schwarz und Wei&#223;?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus Oliver</p>
<p>Eine enge Bindung an die USA liegt durchaus im deutschen Interesse. Ich sehe da keinen grunds&#228;tzlichen Gegensatz. Und ob man Kritik &#246;ffentlich oder versteckt &#228;u&#223;ert, ist dann lediglich eine Frage des Stils.</p>
<p>@R.A.</p>
<p>Na, wieder dabei, Schein-Alternativen aufzubauen? Die Farbe aus dem Bild zur&#252;ckzudrehen zugunsten des so herrlich kontrastreichen Schwarz und Wei&#223;?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Oliver</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16500</link>
		<dc:creator>Markus Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2007 13:17:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/#comment-16500</guid>
		<description>Ich meinte auch nicht die Medien, sondern so einige liberale Blogs. Die Medien schlagen ja eher brutal in die andere Richtung aus, da hast Du Recht. 
Und Diktatoren-F&#246;rderung und Terroristen-Finanzierung... naja. Da haben die USA sich auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Ich w&#252;rde sagen, im Grunde hat das jeder gemacht. Ist manchmal aber schon sinnvoll, wenn man n&#228;mlich so bestimmte Wirkmechanismen f&#252;r sich nutzen will. 
Z.B. Kann es schon sinnvoll sein die Hamas finanziell zu unterst&#252;tzen, sogar aus israelischer Sicht. Jedenfalls dann, wenn man sich davon einen positiven Nutzen verspricht. Ich wei&#223;, das klingt erstmal ziemlich bescheuert, ich k&#246;nnte Dir aber glatt Szenarien nennen, in denen es Sinn macht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich meinte auch nicht die Medien, sondern so einige liberale Blogs. Die Medien schlagen ja eher brutal in die andere Richtung aus, da hast Du Recht.<br />
Und Diktatoren-F&#246;rderung und Terroristen-Finanzierung&#8230; naja. Da haben die USA sich auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Ich w&#252;rde sagen, im Grunde hat das jeder gemacht. Ist manchmal aber schon sinnvoll, wenn man n&#228;mlich so bestimmte Wirkmechanismen f&#252;r sich nutzen will.<br />
Z.B. Kann es schon sinnvoll sein die Hamas finanziell zu unterst&#252;tzen, sogar aus israelischer Sicht. Jedenfalls dann, wenn man sich davon einen positiven Nutzen verspricht. Ich wei&#223;, das klingt erstmal ziemlich bescheuert, ich k&#246;nnte Dir aber glatt Szenarien nennen, in denen es Sinn macht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16499</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2007 13:09:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/#comment-16499</guid>
		<description>@Markus:
&gt; Mir geht dieser
&gt; vorauseilende
&gt; Pro-Amerika-Gehorsam
&gt; auch ziemlich auf
&gt; den Geist.
Wo findet man den?
So etwas ist mir in deutschen Medien noch nicht untergekommen.

&gt; Viele aus der
&gt; liberalen Ecke
&gt; scheinen jede
&gt; Definition eigener
&gt; deutscher Interessen
&gt; als unliberal
&gt; einzustufen.
Das glaube ich nicht.
Nur halten viele Liberale Diktatoren-F&#246;rderung und Terroristen-Finanzierung
nicht f&#252;r sinnvoll im Sinne deutscher Interessen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus:<br />
&gt; Mir geht dieser<br />
&gt; vorauseilende<br />
&gt; Pro-Amerika-Gehorsam<br />
&gt; auch ziemlich auf<br />
&gt; den Geist.<br />
Wo findet man den?<br />
So etwas ist mir in deutschen Medien noch nicht untergekommen.</p>
<p>&gt; Viele aus der<br />
&gt; liberalen Ecke<br />
&gt; scheinen jede<br />
&gt; Definition eigener<br />
&gt; deutscher Interessen<br />
&gt; als unliberal<br />
&gt; einzustufen.<br />
Das glaube ich nicht.<br />
Nur halten viele Liberale Diktatoren-F&#246;rderung und Terroristen-Finanzierung<br />
nicht f&#252;r sinnvoll im Sinne deutscher Interessen.</p>
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		<title>Von: Markus Oliver</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/comment-page-1/#comment-16496</link>
		<dc:creator>Markus Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2007 12:55:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/30/anti-anti-anti-amerikanismus/#comment-16496</guid>
		<description>Sehr sympathische Einstellung. Mir geht dieser vorauseilende Pro-Amerika-Gehorsam auch ziemlich auf den Geist. Viele aus der liberalen Ecke scheinen jede Definition eigener deutscher Interessen als unliberal einzustufen. Ich glaube das h&#228;ngt auch damit zusammen, dass der Liberalismus oft als internationalistisch angesehen wird, was nationale Interessen per se als unliberal erscheinen l&#228;sst. Merkw&#252;rdigerweise sind US-Interessen in den seltensten F&#228;llen unliberal.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr sympathische Einstellung. Mir geht dieser vorauseilende Pro-Amerika-Gehorsam auch ziemlich auf den Geist. Viele aus der liberalen Ecke scheinen jede Definition eigener deutscher Interessen als unliberal einzustufen. Ich glaube das h&#228;ngt auch damit zusammen, dass der Liberalismus oft als internationalistisch angesehen wird, was nationale Interessen per se als unliberal erscheinen l&#228;sst. Merkw&#252;rdigerweise sind US-Interessen in den seltensten F&#228;llen unliberal.</p>
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