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	<title>Kommentare zu: CDs und Konzerte</title>
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	<description>Bürger zur Sonne, zur Freiheit!</description>
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		<item>
		<title>Von: David</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16488</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2007 11:56:21 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Hm, eigentlich meine ich, dass sich das auch ein Bisschen nach Kommentaren von mir anh&#246;rt…&quot;

Das mag sein. Ich f&#252;hlte mich nur in erster Linie an die Sache mit Madonna und den Preisen erinnert.

&quot;Allerdings: K&#246;nnte es sein, dass Ebooks vielmehr deswegen weniger “geshared” werden, weil eben mehr Leute Musik h&#246;ren als lesen?&quot;

In absoluten Werten betrachtet mit Sicherheit. Aber das Ph&#228;nomen l&#228;&#223;t sich wohl ebenso bei den relativen Werten beobachten.
Wobei man sicherlich einr&#228;umen mu&#223;, da&#223; dem Buch keine ausgedehnten Studien sondern eher mehrere Stichproben und auch Umsatz- oder Gewinnangaben zugrunde liegen. Die sind aber teilweise dennoch sehr interessant.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Hm, eigentlich meine ich, dass sich das auch ein Bisschen nach Kommentaren von mir anh&#246;rt…&#8221;</p>
<p>Das mag sein. Ich f&#252;hlte mich nur in erster Linie an die Sache mit Madonna und den Preisen erinnert.</p>
<p>&#8220;Allerdings: K&#246;nnte es sein, dass Ebooks vielmehr deswegen weniger “geshared” werden, weil eben mehr Leute Musik h&#246;ren als lesen?&#8221;</p>
<p>In absoluten Werten betrachtet mit Sicherheit. Aber das Ph&#228;nomen l&#228;&#223;t sich wohl ebenso bei den relativen Werten beobachten.<br />
Wobei man sicherlich einr&#228;umen mu&#223;, da&#223; dem Buch keine ausgedehnten Studien sondern eher mehrere Stichproben und auch Umsatz- oder Gewinnangaben zugrunde liegen. Die sind aber teilweise dennoch sehr interessant.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Karsten</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16456</link>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2007 06:00:17 +0000</pubDate>
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		<description>@David:
Hm, eigentlich meine ich, dass sich das auch ein Bisschen nach Kommentaren von mir anh&#246;rt...
Allerdings: K&#246;nnte es sein, dass Ebooks vielmehr deswegen weniger &quot;geshared&quot; werden, weil eben mehr Leute Musik h&#246;ren als lesen? Und auch mehr verschiedene Musikst&#252;cke in der gleichen Zeit konsumieren k&#246;nnen, als das mit B&#252;chern m&#246;glich ist?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@David:<br />
Hm, eigentlich meine ich, dass sich das auch ein Bisschen nach Kommentaren von mir anh&#246;rt&#8230;<br />
Allerdings: K&#246;nnte es sein, dass Ebooks vielmehr deswegen weniger &#8220;geshared&#8221; werden, weil eben mehr Leute Musik h&#246;ren als lesen? Und auch mehr verschiedene Musikst&#252;cke in der gleichen Zeit konsumieren k&#246;nnen, als das mit B&#252;chern m&#246;glich ist?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: David</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16455</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2007 05:30:34 +0000</pubDate>
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		<description>Oh, ich sehe gerade, da&#223; aus dem zitierten Abschnitt nicht hervorgeht, da&#223; es sich bei den Produkten in &quot;superior form&quot; und &quot;at a reasonable price&quot; um Ebooks handelt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, ich sehe gerade, da&#223; aus dem zitierten Abschnitt nicht hervorgeht, da&#223; es sich bei den Produkten in &#8220;superior form&#8221; und &#8220;at a reasonable price&#8221; um Ebooks handelt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: David</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16454</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2007 05:28:13 +0000</pubDate>
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		<description>Recht hat SteffenH:

&lt;blockquote&gt;In the end, it is difficult to avoid the conclusion that it is the extreme  unpopularity of the music industry with its customers, combined with the inferiority of the “legitimate” product, that has led to the widespread giving away of MP3s for the cost of personal time and bandwidth. In the case of products sold in a superior form at a reasonable price, there appears to be little effort to trade it on peer-to-peer networks – so much so that the unencrypted product outsells the encrypted version.&lt;/blockquote&gt;

Kapitel 2, S. 23

Erinnert mich ein bi&#223;chen an eins der Statements von Llarian.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Recht hat SteffenH:</p>
<blockquote><p>In the end, it is difficult to avoid the conclusion that it is the extreme  unpopularity of the music industry with its customers, combined with the inferiority of the “legitimate” product, that has led to the widespread giving away of MP3s for the cost of personal time and bandwidth. In the case of products sold in a superior form at a reasonable price, there appears to be little effort to trade it on peer-to-peer networks – so much so that the unencrypted product outsells the encrypted version.</p></blockquote>
<p>Kapitel 2, S. 23</p>
<p>Erinnert mich ein bi&#223;chen an eins der Statements von Llarian.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16448</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 19:20:26 +0000</pubDate>
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		<description>@R.A.

Wer redet denn von Autorit&#228;ten? Als ob meine Argumentation die auch nur ann&#228;hernd n&#246;tig h&#228;tte ;-)

Ich habe das verlinkte Werk &#252;brigens selbst noch nicht gelesen. Soll aber spannend sein, sagt SteffenH.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@R.A.</p>
<p>Wer redet denn von Autorit&#228;ten? Als ob meine Argumentation die auch nur ann&#228;hernd n&#246;tig h&#228;tte <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich habe das verlinkte Werk &#252;brigens selbst noch nicht gelesen. Soll aber spannend sein, sagt SteffenH.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R. A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16446</link>
		<dc:creator>R. A.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 16:53:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/#comment-16446</guid>
		<description>@Rayson:
Vielen Dank f&#252;r den Link, das werde ich baldm&#246;glichst und mit gro&#223;em Interesse lesen. Obwohl mich beim ersten &#220;berfliegen die exzessive &#220;berdehnung des Begriffs &quot;Monopol&quot; mi&#223;trauisch macht.

Wir sind uns aber wohl einig, da&#223; grunds&#228;tzlich der Verweis auf externe Autorit&#228;ten die Argumentation innerhalb einer Diskussion nur erg&#228;nzen, nicht aber ersetzen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson:<br />
Vielen Dank f&#252;r den Link, das werde ich baldm&#246;glichst und mit gro&#223;em Interesse lesen. Obwohl mich beim ersten &#220;berfliegen die exzessive &#220;berdehnung des Begriffs &#8220;Monopol&#8221; mi&#223;trauisch macht.</p>
<p>Wir sind uns aber wohl einig, da&#223; grunds&#228;tzlich der Verweis auf externe Autorit&#228;ten die Argumentation innerhalb einer Diskussion nur erg&#228;nzen, nicht aber ersetzen kann.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16445</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 16:33:43 +0000</pubDate>
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		<description>Dann eben noch mal f&#252;r die Grunds&#228;tzlichen das hier zum Lesen, wenn man Zeit ist:
&lt;a href=&quot;http://www.dklevine.com/general/intellectual/againstnew.htm&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.dklevine.com/general/intellectual/againstnew.htm&lt;/a&gt;

Mit Dank an &quot;Mit dem Kopf voran&quot; f&#252;r den Hinweis.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dann eben noch mal f&#252;r die Grunds&#228;tzlichen das hier zum Lesen, wenn man Zeit ist:<br />
<a href="http://www.dklevine.com/general/intellectual/againstnew.htm" rel="nofollow">http://www.dklevine.com/general/intellectual/againstnew.htm</a></p>
<p>Mit Dank an &#8220;Mit dem Kopf voran&#8221; f&#252;r den Hinweis.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16443</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 15:03:47 +0000</pubDate>
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		<description>@Llarian:
&gt; Ich negiere dem
&gt; K&#252;nstler nicht das
&gt; Recht an seinem Werk,
&gt; eher das Recht
&gt; anderen das 
&gt; Kopieren zu
&gt; verbieten.
Und was ist das &quot;Recht an seinem Werk&quot; dann noch wert? De facto nichts.

Interessanter ist das Vertragsbeispiel.

M. E. w&#228;re es bei Fehlen staatlicher Regelungen schon die normale Vertragskonstruktion, das A sein Werk nur dann an B verkauft, wenn der sich zur Nichtweitergabe verpflichtet. Was ja den normalen Gebrauch in keiner Weise behindert.

Und B ist auch der origin&#228;re Rechtsbrecher, nicht so sehr der kleine Kopierer am Ende der Kette.

Wenn nun aber B den Vertrag bricht - dann kann C trotz fehlenden direkten Vertrags mit A keinen rechtm&#228;&#223;igen Besitz an der Kopie erwerben, das w&#228;re dann wie bei Hehlerei.

Insgesamt halte ich die staatlichen Gesetze nur f&#252;r eine vereinfachende Generalisierung der Vertr&#228;ge, wie sie A und B ansonsten massenhaft abschlie&#223;en w&#252;rden (ich meine jetzt das grunds&#228;tzliche Gesetzverst&#228;ndnis, nicht jede moderne &quot;Raubkopier&quot;-Klausel). 

&gt; &#220;brigens weiss ich
&gt; nicht, ob ich Frau
&gt; Rowling nochmal
&gt; eine Spende
&gt; zukommen lasse. 
Da bleibt mir keine Wahl, ein Verzicht w&#228;re in der Familie politisch nicht durchsetzbar ;-)
Unsere Amazon-Bestellung ist schon registriert ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Llarian:<br />
&gt; Ich negiere dem<br />
&gt; K&#252;nstler nicht das<br />
&gt; Recht an seinem Werk,<br />
&gt; eher das Recht<br />
&gt; anderen das<br />
&gt; Kopieren zu<br />
&gt; verbieten.<br />
Und was ist das &#8220;Recht an seinem Werk&#8221; dann noch wert? De facto nichts.</p>
<p>Interessanter ist das Vertragsbeispiel.</p>
<p>M. E. w&#228;re es bei Fehlen staatlicher Regelungen schon die normale Vertragskonstruktion, das A sein Werk nur dann an B verkauft, wenn der sich zur Nichtweitergabe verpflichtet. Was ja den normalen Gebrauch in keiner Weise behindert.</p>
<p>Und B ist auch der origin&#228;re Rechtsbrecher, nicht so sehr der kleine Kopierer am Ende der Kette.</p>
<p>Wenn nun aber B den Vertrag bricht &#8211; dann kann C trotz fehlenden direkten Vertrags mit A keinen rechtm&#228;&#223;igen Besitz an der Kopie erwerben, das w&#228;re dann wie bei Hehlerei.</p>
<p>Insgesamt halte ich die staatlichen Gesetze nur f&#252;r eine vereinfachende Generalisierung der Vertr&#228;ge, wie sie A und B ansonsten massenhaft abschlie&#223;en w&#252;rden (ich meine jetzt das grunds&#228;tzliche Gesetzverst&#228;ndnis, nicht jede moderne &#8220;Raubkopier&#8221;-Klausel). </p>
<p>&gt; &#220;brigens weiss ich<br />
&gt; nicht, ob ich Frau<br />
&gt; Rowling nochmal<br />
&gt; eine Spende<br />
&gt; zukommen lasse.<br />
Da bleibt mir keine Wahl, ein Verzicht w&#228;re in der Familie politisch nicht durchsetzbar <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Unsere Amazon-Bestellung ist schon registriert &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Llarian</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16439</link>
		<dc:creator>Llarian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 14:01:46 +0000</pubDate>
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		<description>@R.A.: Ich negiere dem K&#252;nstler nicht das Recht an seinem Werk, eher das Recht anderen das Kopieren zu verbieten. Ein K&#252;nstler wird kaum gezwungen sein Werk &#246;ffentlich zu pr&#228;sentieren. Aber warum sollte er ein Recht haben bei einer &#246;ffentlichen Pr&#228;sentation anderen etwas zu verbieten ?

Betrachten wir es libert&#228;r: Es gibt den K&#252;nstler A, den Kunden B und den Dritten C. A hat keinen Vetrag mit C. C auch nicht mit A. Somit kann C, wenn er das Werk irgendwie bekommt, es auch kopieren. Jetzt wirst Du einwenden, dann muss B in seinem Vertrag mit A eben versprechen (garantieren), dass er nichts an C weitergibt. Aber genau da hakts. Dazu w&#228;ren die meisten Bs n&#228;mlich nicht einverstanden. Niemand w&#252;rde eine CD kaufen, die er nur zuhause in der stillen Kammer h&#246;ren kann. Die nicht im Radio gespielt wird. Genau das will aber A. Er will, dass sein Werk &#246;ffentlich wird und das B keine Einschr&#228;nkungen wahrnimmt. Und das erreicht er mit einem einseitigen staatlichen Gesetz zum Nachteil von C. Das Angebot dass A an B macht wird durch das Gesetz ver&#228;ndert, es wird attraktiver. 

Ob durch zunehmende Digitalisierung sich im Buchmarkt was &#228;ndert ? Wir werden sehen. F&#252;r mich ist es real ein Unterschied zwischen 15 Euro f&#252;r 60 Minuten Musik oder 15 Euro f&#252;r 20 Stunden Lesevergn&#252;gen. Es gibt durchaus CDs f&#252;r die ich auch 15 Euro bezahle (sehr wenige). Bei B&#252;chern ist das Gesch&#228;ft aber doch &#252;berzeugender. &#220;brigens weiss ich nicht, ob ich Frau Rowling nochmal eine Spende zukommen lasse. Wenn der siebte Band genauso schlecht wird wie der sechste darf sie ihn behalten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@R.A.: Ich negiere dem K&#252;nstler nicht das Recht an seinem Werk, eher das Recht anderen das Kopieren zu verbieten. Ein K&#252;nstler wird kaum gezwungen sein Werk &#246;ffentlich zu pr&#228;sentieren. Aber warum sollte er ein Recht haben bei einer &#246;ffentlichen Pr&#228;sentation anderen etwas zu verbieten ?</p>
<p>Betrachten wir es libert&#228;r: Es gibt den K&#252;nstler A, den Kunden B und den Dritten C. A hat keinen Vetrag mit C. C auch nicht mit A. Somit kann C, wenn er das Werk irgendwie bekommt, es auch kopieren. Jetzt wirst Du einwenden, dann muss B in seinem Vertrag mit A eben versprechen (garantieren), dass er nichts an C weitergibt. Aber genau da hakts. Dazu w&#228;ren die meisten Bs n&#228;mlich nicht einverstanden. Niemand w&#252;rde eine CD kaufen, die er nur zuhause in der stillen Kammer h&#246;ren kann. Die nicht im Radio gespielt wird. Genau das will aber A. Er will, dass sein Werk &#246;ffentlich wird und das B keine Einschr&#228;nkungen wahrnimmt. Und das erreicht er mit einem einseitigen staatlichen Gesetz zum Nachteil von C. Das Angebot dass A an B macht wird durch das Gesetz ver&#228;ndert, es wird attraktiver. </p>
<p>Ob durch zunehmende Digitalisierung sich im Buchmarkt was &#228;ndert ? Wir werden sehen. F&#252;r mich ist es real ein Unterschied zwischen 15 Euro f&#252;r 60 Minuten Musik oder 15 Euro f&#252;r 20 Stunden Lesevergn&#252;gen. Es gibt durchaus CDs f&#252;r die ich auch 15 Euro bezahle (sehr wenige). Bei B&#252;chern ist das Gesch&#228;ft aber doch &#252;berzeugender. &#220;brigens weiss ich nicht, ob ich Frau Rowling nochmal eine Spende zukommen lasse. Wenn der siebte Band genauso schlecht wird wie der sechste darf sie ihn behalten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16436</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 13:36:08 +0000</pubDate>
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		<description>@Llarian:
&gt; Es gibt schon
&gt; einen bedeutenden
&gt; Unterschied zwischen
&gt; B&#252;chern und Platten.
Vom Grundsatz her gibt es m. E. keinen.
Wir haben nur unterschiedliche technische St&#228;nde: Der Textmarkt befindet sich noch weitgehend in der Schallplatten-&#196;ra, man mu&#223; die Dinger erst noch m&#252;hsam digitalisieren, bevor man sie kopieren und weiterverteilen kann.

Das hat nat&#252;rlich in erster Linie damit zu tun, da&#223; es (noch) keine vern&#252;nftigen Abspielger&#228;te f&#252;r digitalisierte Texte gibt.

Aber eben auch damit, da&#223; die Verlage die Probleme im Musik-Bereich sehen und nur m&#228;&#223;ig Lust haben, sich die mit eBooks auch aufzuladen.

Wenn die Musikindustrie geahnt h&#228;tte, welche Probleme sie mit Napster und Co. bekommen, w&#228;ren sie wahrscheinlich nie auf CDs umgestiegen.

&gt; Wenn man den Begriff
&gt; des geistigen
&gt; Eigentums mal kurz
&gt; f&#252;r falsch
&gt; deklariert, dann ist
&gt; Kompensation f&#252;r
&gt; (kopierbare) Kunst
&gt; eine Art von Spende.
Ich hoffe mal, da&#223; zwischen diesen beiden Extremen noch etwas m&#246;glich ist.
Denn wenn man das Recht eines K&#252;nstlers an seinen Produkten grunds&#228;tzlich negiert (egal wie man dieses Recht jetzt nennt oder genau ausstattet), dann halte ich Spenden alleine f&#252;r v&#246;llig unzureichend - dann werden wir eben deutlich weniger Produzenten und Produkte haben.

&gt; Autoren leben gut
&gt; von ihren Werken
&gt; und das System
&gt; funktioniert.
Aber nur, weil es eben noch keine Digitalisierung gibt.
Ich halte es f&#252;r v&#246;llig unwahrscheinlich, da&#223; Autoren/ Lektoren/ &#220;bersetzer nur von freiwilligen Spenden leben k&#246;nnten.

Jetzt kann man nat&#252;rlich streiten, ob eine erhebliche Reduzierung des derzeitigen Buchmarkts ein gro&#223;er Verlust w&#228;re - f&#252;r mich w&#228;re es das.

&gt; B&#252;cher werden als
&gt; real gepreist
&gt; emfunden.
Wei&#223; ich nicht.
Die Leute kaufen B&#252;cher nicht wegen solcher Empfindungen, sondern weil sie sie lesen wollen und kostenlos nicht kriegen.

&gt; Bei Platten ist
&gt; dagegen der Preis
&gt; sehr hoch und die
&gt; Nachfrage viel
&gt; h&#246;her.
Wei&#223; ich auch nicht.
M. W. ist der Gesamtumsatz im Printbereich deutlich h&#246;her als im Audiobereich.

Und ob man das schwarz Kopierte als echte Nachfrage z&#228;hlen soll, ist halt fraglich.

&gt; Und als Folge
&gt; verdienen eben
&gt; K&#252;nstler soviel
&gt; Geld, dass man
&gt; sich fragt, warum
&gt; soll ich hier noch
&gt; spenden ? 
Verdienen Musiker im Schnitt mehr als Autoren?
Glaube ich nicht.
In beiden Bereichen gibt es einige reiche Stars, und viele, die sich m&#252;hsam durchwursteln.

&quot;Was soll ich spenden&quot; ist m. E. bei Medienkonsum fast nie eine praktisch relevante Frage.

Die Rowlings ist Milliard&#228;rin, vielleicht reicher als Madonna - und trotzdem werden Millionen den n&#228;chsten Harry Potter kaufen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Llarian:<br />
&gt; Es gibt schon<br />
&gt; einen bedeutenden<br />
&gt; Unterschied zwischen<br />
&gt; B&#252;chern und Platten.<br />
Vom Grundsatz her gibt es m. E. keinen.<br />
Wir haben nur unterschiedliche technische St&#228;nde: Der Textmarkt befindet sich noch weitgehend in der Schallplatten-&#196;ra, man mu&#223; die Dinger erst noch m&#252;hsam digitalisieren, bevor man sie kopieren und weiterverteilen kann.</p>
<p>Das hat nat&#252;rlich in erster Linie damit zu tun, da&#223; es (noch) keine vern&#252;nftigen Abspielger&#228;te f&#252;r digitalisierte Texte gibt.</p>
<p>Aber eben auch damit, da&#223; die Verlage die Probleme im Musik-Bereich sehen und nur m&#228;&#223;ig Lust haben, sich die mit eBooks auch aufzuladen.</p>
<p>Wenn die Musikindustrie geahnt h&#228;tte, welche Probleme sie mit Napster und Co. bekommen, w&#228;ren sie wahrscheinlich nie auf CDs umgestiegen.</p>
<p>&gt; Wenn man den Begriff<br />
&gt; des geistigen<br />
&gt; Eigentums mal kurz<br />
&gt; f&#252;r falsch<br />
&gt; deklariert, dann ist<br />
&gt; Kompensation f&#252;r<br />
&gt; (kopierbare) Kunst<br />
&gt; eine Art von Spende.<br />
Ich hoffe mal, da&#223; zwischen diesen beiden Extremen noch etwas m&#246;glich ist.<br />
Denn wenn man das Recht eines K&#252;nstlers an seinen Produkten grunds&#228;tzlich negiert (egal wie man dieses Recht jetzt nennt oder genau ausstattet), dann halte ich Spenden alleine f&#252;r v&#246;llig unzureichend &#8211; dann werden wir eben deutlich weniger Produzenten und Produkte haben.</p>
<p>&gt; Autoren leben gut<br />
&gt; von ihren Werken<br />
&gt; und das System<br />
&gt; funktioniert.<br />
Aber nur, weil es eben noch keine Digitalisierung gibt.<br />
Ich halte es f&#252;r v&#246;llig unwahrscheinlich, da&#223; Autoren/ Lektoren/ &#220;bersetzer nur von freiwilligen Spenden leben k&#246;nnten.</p>
<p>Jetzt kann man nat&#252;rlich streiten, ob eine erhebliche Reduzierung des derzeitigen Buchmarkts ein gro&#223;er Verlust w&#228;re &#8211; f&#252;r mich w&#228;re es das.</p>
<p>&gt; B&#252;cher werden als<br />
&gt; real gepreist<br />
&gt; emfunden.<br />
Wei&#223; ich nicht.<br />
Die Leute kaufen B&#252;cher nicht wegen solcher Empfindungen, sondern weil sie sie lesen wollen und kostenlos nicht kriegen.</p>
<p>&gt; Bei Platten ist<br />
&gt; dagegen der Preis<br />
&gt; sehr hoch und die<br />
&gt; Nachfrage viel<br />
&gt; h&#246;her.<br />
Wei&#223; ich auch nicht.<br />
M. W. ist der Gesamtumsatz im Printbereich deutlich h&#246;her als im Audiobereich.</p>
<p>Und ob man das schwarz Kopierte als echte Nachfrage z&#228;hlen soll, ist halt fraglich.</p>
<p>&gt; Und als Folge<br />
&gt; verdienen eben<br />
&gt; K&#252;nstler soviel<br />
&gt; Geld, dass man<br />
&gt; sich fragt, warum<br />
&gt; soll ich hier noch<br />
&gt; spenden ?<br />
Verdienen Musiker im Schnitt mehr als Autoren?<br />
Glaube ich nicht.<br />
In beiden Bereichen gibt es einige reiche Stars, und viele, die sich m&#252;hsam durchwursteln.</p>
<p>&#8220;Was soll ich spenden&#8221; ist m. E. bei Medienkonsum fast nie eine praktisch relevante Frage.</p>
<p>Die Rowlings ist Milliard&#228;rin, vielleicht reicher als Madonna &#8211; und trotzdem werden Millionen den n&#228;chsten Harry Potter kaufen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Llarian</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16434</link>
		<dc:creator>Llarian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 11:49:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/#comment-16434</guid>
		<description>@R.A.:
Es gibt schon einen bedeutenden Unterschied zwischen B&#252;chern und Platten. Wenn man den Begriff des geistigen Eigentums mal kurz f&#252;r falsch deklariert, dann ist Kompensation f&#252;r (kopierbare) Kunst eine Art von Spende. Man bezahlt jemanden f&#252;r das was er gemacht hat nach eigenem Gutd&#252;nken (mal ab von den Druckkosten) und mit dem Hintergedanken dass der, wenn gen&#252;gend Menschen das tun, er noch mehr Kunst schaffen wird. Diese Welt ist bei B&#252;chern noch in Ordnung. Autoren leben gut von ihren Werken und das System funktioniert. B&#252;cher werden als real gepreist emfunden. 
Bei Platten ist dagegen der Preis sehr hoch und die Nachfrage viel h&#246;her. Und als Folge verdienen eben K&#252;nstler soviel Geld, dass man sich fragt, warum soll ich hier noch spenden ? Der bekommt schon viel, da muss ich nix drauflegen. Wenn ich K&#252;nstler wie Madonna sehe, die den Hals einfach nicht voll kriegen und trotz hunderten Millionen immernoch wert darauf legen, dass kleine Kinder verfolgt werden, weil sie eine CD kopieren, dann ist da meine Spendenbereitschaft genau null. Ich w&#252;rde eine Madonna CD noch mit 2 Euro f&#252;r &#252;berpreist emfinden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@R.A.:<br />
Es gibt schon einen bedeutenden Unterschied zwischen B&#252;chern und Platten. Wenn man den Begriff des geistigen Eigentums mal kurz f&#252;r falsch deklariert, dann ist Kompensation f&#252;r (kopierbare) Kunst eine Art von Spende. Man bezahlt jemanden f&#252;r das was er gemacht hat nach eigenem Gutd&#252;nken (mal ab von den Druckkosten) und mit dem Hintergedanken dass der, wenn gen&#252;gend Menschen das tun, er noch mehr Kunst schaffen wird. Diese Welt ist bei B&#252;chern noch in Ordnung. Autoren leben gut von ihren Werken und das System funktioniert. B&#252;cher werden als real gepreist emfunden.<br />
Bei Platten ist dagegen der Preis sehr hoch und die Nachfrage viel h&#246;her. Und als Folge verdienen eben K&#252;nstler soviel Geld, dass man sich fragt, warum soll ich hier noch spenden ? Der bekommt schon viel, da muss ich nix drauflegen. Wenn ich K&#252;nstler wie Madonna sehe, die den Hals einfach nicht voll kriegen und trotz hunderten Millionen immernoch wert darauf legen, dass kleine Kinder verfolgt werden, weil sie eine CD kopieren, dann ist da meine Spendenbereitschaft genau null. Ich w&#252;rde eine Madonna CD noch mit 2 Euro f&#252;r &#252;berpreist emfinden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Llarian</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16433</link>
		<dc:creator>Llarian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 11:42:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/#comment-16433</guid>
		<description>@Karsten:
Ich beziehe meine rosige Vorstellung rein von mir selber. Wenn ein, nennen wir es Objekt, bei mir Emotionen oder Gedanken wecken kann, emfinde ich das als Kunst. Dabei ist es belanglos ob sich eine ganze Industrie oder ein einzelner Mann mit einer Fl&#246;te daf&#252;r verantwortlich zeigt. Ob das, woraus sich das Werk im einzelnen zusammensetzt, gew&#246;hnlich oder handwerklich ist, ist mir nicht wichtig. Ebensowenig wie die Frage ob die Kunst jetzt beim Texter, Interpreten oder durch den Produzenten geschaffen wird. Nicht die Erstellung sondern das Objekt ist das alleinige Ma&#223;. Das Image ist dabei durchaus ein Teil des Ganzen, man kann es nicht herausl&#246;sen und singul&#228;r betrachten. 
Das die Urheberrechtsdiskussion dabei immer wieder reinspielt ist nicht zu vermeiden, denn der Effekt, den Du beschreibst, h&#228;ngt damit unmittelbar zusammen. Du sagst, Live-Performance wird wichtiger, weil die &quot;Kunden&quot; ein gr&#246;sseres Interesse an Autentizit&#228;t entwickeln. Das bestreite ich ganz entschieden. Live-Performance wird wichtiger, weil der Kunde zunehmend kein Interesse mehr am Copyright zeigt. Selbe Wirkung aber g&#228;nzlich andere Ursache. 
Deine Argumentation zum Kaufen/Willen kaufe ich auch nicht. :)
Wenn jemand eine Kunst will, dann hat er auch eine Bereitschaft daf&#252;r zu zahlen. Vielleicht will er sie nicht zuhause haben, aber er zahlt f&#252;r die Erstellung. Ist er dazu nicht bereit, dann ist sie ihm auch nichts wert. Und wenn das f&#252;r alle Menschen gilt, dann ist sie wertlos. Ich stelle mich da ausgesprochen doof hin: Eine Sache ist genau das wert, was jemand bereit ist daf&#252;r zu bezahlen. Das gilt f&#252;r die Erstellung von Kunst ebenso wie f&#252;r das Backen von Kuchen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Karsten:<br />
Ich beziehe meine rosige Vorstellung rein von mir selber. Wenn ein, nennen wir es Objekt, bei mir Emotionen oder Gedanken wecken kann, emfinde ich das als Kunst. Dabei ist es belanglos ob sich eine ganze Industrie oder ein einzelner Mann mit einer Fl&#246;te daf&#252;r verantwortlich zeigt. Ob das, woraus sich das Werk im einzelnen zusammensetzt, gew&#246;hnlich oder handwerklich ist, ist mir nicht wichtig. Ebensowenig wie die Frage ob die Kunst jetzt beim Texter, Interpreten oder durch den Produzenten geschaffen wird. Nicht die Erstellung sondern das Objekt ist das alleinige Ma&#223;. Das Image ist dabei durchaus ein Teil des Ganzen, man kann es nicht herausl&#246;sen und singul&#228;r betrachten.<br />
Das die Urheberrechtsdiskussion dabei immer wieder reinspielt ist nicht zu vermeiden, denn der Effekt, den Du beschreibst, h&#228;ngt damit unmittelbar zusammen. Du sagst, Live-Performance wird wichtiger, weil die &#8220;Kunden&#8221; ein gr&#246;sseres Interesse an Autentizit&#228;t entwickeln. Das bestreite ich ganz entschieden. Live-Performance wird wichtiger, weil der Kunde zunehmend kein Interesse mehr am Copyright zeigt. Selbe Wirkung aber g&#228;nzlich andere Ursache.<br />
Deine Argumentation zum Kaufen/Willen kaufe ich auch nicht. <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Wenn jemand eine Kunst will, dann hat er auch eine Bereitschaft daf&#252;r zu zahlen. Vielleicht will er sie nicht zuhause haben, aber er zahlt f&#252;r die Erstellung. Ist er dazu nicht bereit, dann ist sie ihm auch nichts wert. Und wenn das f&#252;r alle Menschen gilt, dann ist sie wertlos. Ich stelle mich da ausgesprochen doof hin: Eine Sache ist genau das wert, was jemand bereit ist daf&#252;r zu bezahlen. Das gilt f&#252;r die Erstellung von Kunst ebenso wie f&#252;r das Backen von Kuchen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16431</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 09:59:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/#comment-16431</guid>
		<description>@Rayson:
&gt; Irgendwie habe ich
&gt; bei der Diskussion
&gt; dieses Thema immer
&gt; das Gef&#252;hl, dass du
&gt; stets wieder ganz
&gt; von vorne anfangen
&gt; w&#252;rdest, ...
Dieses Gef&#252;hl mag daher kommen, da&#223; Du die Diskussion beim spannenden Punkt abgebrochen hast.

Die Diskussion &#252;ber abstrakte Eigentumsbegriffe haben wir beendet, &quot;we agree to disagree&quot;.

Aber bei der Diskussion, ob denn nun ein Autor &#252;berhaupt irgendwelche Rechte hat, seine Interessen zu wahren - da bist Du ausgewichen.

&gt; erst gegen die hohe
&gt; Zahl von Kopierern
&gt; zu wettern und dann
&gt; eben diese als
&gt; Beweis f&#252;r
&gt; vorenthaltenes
&gt; Entgelt zu nehmen. 
Das habe ich nicht.
Ich folge auch nicht den obskuren Berechnungen, wieviel &quot;Schaden&quot; angeblich durch Schwarzkopieren entsteht - die Zahlungsbereitschaft dieser Leute ist ja v&#246;llig unbekannt.

Ich sage nur, da&#223; Leute, die Null ausgeben wollen dann eigentlich so konsequent sein sollten, auf &quot;Tokyo Hotel&quot; zu verzichten, wenn ihnen deren Preismodell nicht gef&#228;llt.

&gt; Es geht hier u.a.
&gt; um G&#252;terabw&#228;gungen
Um G&#252;ter abzuw&#228;gen, mu&#223; man erst einmal deren Existenz anerkennen.

Es ist ein Riesenunterschied ob man sagt: &quot;Eigentlich sollte der K&#252;nstler Geld kriegen, aber wir haben derzeit keine vern&#252;nftigen Mittel, ihm dazu zu verhelfen&quot; oder ob man sagt &quot;Der hat keinerlei Rechte und man darf jeglichen Content nach Belieben verwenden und kopieren&quot;.

Ich habe niemals die konkreten Forderungen z. B. der Musik-Industrie verteidigt oder gar diverse Gesetze dazu.

Sondern immer nur gefordert, da&#223; man die Interessen der Content-Produzenten anerkennen sollte und damit auch &#252;berlegen sollte, ob es nicht wenigstens teilweise Ma&#223;nahmen mit akzeptablem Kosten-Nutzen-Verh&#228;ltnis etc. geben kann, um deren Interessen zu wahren.

Wenn sich solche Ma&#223;nahmen nicht finden lassen - ok, Pech gehabt.
Wobei das je nach Bereich sehr unterschiedlich sein kann, ich rede eben NICHT nur &#252;ber Musik.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson:<br />
&gt; Irgendwie habe ich<br />
&gt; bei der Diskussion<br />
&gt; dieses Thema immer<br />
&gt; das Gef&#252;hl, dass du<br />
&gt; stets wieder ganz<br />
&gt; von vorne anfangen<br />
&gt; w&#252;rdest, &#8230;<br />
Dieses Gef&#252;hl mag daher kommen, da&#223; Du die Diskussion beim spannenden Punkt abgebrochen hast.</p>
<p>Die Diskussion &#252;ber abstrakte Eigentumsbegriffe haben wir beendet, &#8220;we agree to disagree&#8221;.</p>
<p>Aber bei der Diskussion, ob denn nun ein Autor &#252;berhaupt irgendwelche Rechte hat, seine Interessen zu wahren &#8211; da bist Du ausgewichen.</p>
<p>&gt; erst gegen die hohe<br />
&gt; Zahl von Kopierern<br />
&gt; zu wettern und dann<br />
&gt; eben diese als<br />
&gt; Beweis f&#252;r<br />
&gt; vorenthaltenes<br />
&gt; Entgelt zu nehmen.<br />
Das habe ich nicht.<br />
Ich folge auch nicht den obskuren Berechnungen, wieviel &#8220;Schaden&#8221; angeblich durch Schwarzkopieren entsteht &#8211; die Zahlungsbereitschaft dieser Leute ist ja v&#246;llig unbekannt.</p>
<p>Ich sage nur, da&#223; Leute, die Null ausgeben wollen dann eigentlich so konsequent sein sollten, auf &#8220;Tokyo Hotel&#8221; zu verzichten, wenn ihnen deren Preismodell nicht gef&#228;llt.</p>
<p>&gt; Es geht hier u.a.<br />
&gt; um G&#252;terabw&#228;gungen<br />
Um G&#252;ter abzuw&#228;gen, mu&#223; man erst einmal deren Existenz anerkennen.</p>
<p>Es ist ein Riesenunterschied ob man sagt: &#8220;Eigentlich sollte der K&#252;nstler Geld kriegen, aber wir haben derzeit keine vern&#252;nftigen Mittel, ihm dazu zu verhelfen&#8221; oder ob man sagt &#8220;Der hat keinerlei Rechte und man darf jeglichen Content nach Belieben verwenden und kopieren&#8221;.</p>
<p>Ich habe niemals die konkreten Forderungen z. B. der Musik-Industrie verteidigt oder gar diverse Gesetze dazu.</p>
<p>Sondern immer nur gefordert, da&#223; man die Interessen der Content-Produzenten anerkennen sollte und damit auch &#252;berlegen sollte, ob es nicht wenigstens teilweise Ma&#223;nahmen mit akzeptablem Kosten-Nutzen-Verh&#228;ltnis etc. geben kann, um deren Interessen zu wahren.</p>
<p>Wenn sich solche Ma&#223;nahmen nicht finden lassen &#8211; ok, Pech gehabt.<br />
Wobei das je nach Bereich sehr unterschiedlich sein kann, ich rede eben NICHT nur &#252;ber Musik.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16430</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 09:46:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/#comment-16430</guid>
		<description>@Llarian:
&gt; Ebenso ist aber auch
&gt; ein Existenzrecht der
&gt; Contentindustrie
&gt; nicht so klar.
Die ist mir auch recht unwichtig.
Auch wenn in der Tat oft der &quot;arme K&#252;nstler&quot; vorgeschoben wird, wenn die Konzernbosse ihr eigenes Gewinnstreben nicht zugeben wollen - am Ende ist es halt doch der K&#252;nstler, der sein Geld kriegt oder eben nicht.

Und der mit denselben Problemen zu k&#228;mpfen hat, wenn er direkt vermarktet und nicht &#252;ber Konzerne geht.


Im &#252;brigen gelten alle diese Grundsatz&#252;berlegungen nicht nur f&#252;r Musik, sondern insbesondere auch f&#252;r B&#252;cher etc.

Ich habe wenig Ahnung von der Notwendigkeit der Plattenlabels - aber bei Buchverlagen bin ich schon sicher, da&#223; die eine sinnvolle Arbeit machen.

Und bei Buchautoren ist schon klar, da&#223; die meistens nur &#252;ber den Textverkauf Geld verdienen k&#246;nnen und nicht mit Live-Auftritten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Llarian:<br />
&gt; Ebenso ist aber auch<br />
&gt; ein Existenzrecht der<br />
&gt; Contentindustrie<br />
&gt; nicht so klar.<br />
Die ist mir auch recht unwichtig.<br />
Auch wenn in der Tat oft der &#8220;arme K&#252;nstler&#8221; vorgeschoben wird, wenn die Konzernbosse ihr eigenes Gewinnstreben nicht zugeben wollen &#8211; am Ende ist es halt doch der K&#252;nstler, der sein Geld kriegt oder eben nicht.</p>
<p>Und der mit denselben Problemen zu k&#228;mpfen hat, wenn er direkt vermarktet und nicht &#252;ber Konzerne geht.</p>
<p>Im &#252;brigen gelten alle diese Grundsatz&#252;berlegungen nicht nur f&#252;r Musik, sondern insbesondere auch f&#252;r B&#252;cher etc.</p>
<p>Ich habe wenig Ahnung von der Notwendigkeit der Plattenlabels &#8211; aber bei Buchverlagen bin ich schon sicher, da&#223; die eine sinnvolle Arbeit machen.</p>
<p>Und bei Buchautoren ist schon klar, da&#223; die meistens nur &#252;ber den Textverkauf Geld verdienen k&#246;nnen und nicht mit Live-Auftritten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16429</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 09:42:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/#comment-16429</guid>
		<description>@Maik:
&gt; Da ich keine
&gt; realistische
&gt; M&#246;glichkeit sehe,
&gt; den Leuten zu
&gt; vermitteln, dass
&gt; auch ein Produzent
&gt; ordentlich bezahlt
&gt; werden muss und sein
&gt; Geld verdient hat,
Vielleicht richtig.
Obwohl ich durchaus das Gef&#252;hl habe, das die meisten Leute das durchaus einsehen.

Und vielleicht als Jugendliche mangels Geld etwas gro&#223;z&#252;giger sind mit dem Kopieren, als Erwachsene mit Einkommen aber h&#228;ufig bewu&#223;t legal kaufen, eben weil halt doch ein Gef&#252;hl f&#252;r Anst&#228;ndigkeit da ist.

&gt; denke ich aber, dass
&gt; die Musikindustrie
&gt; einfach anfangen
&gt; sollte, sich
&gt; umzuorientieren.
Da stimme ich zu.
Der Kampf gegen Windm&#252;hlenfl&#252;gel bringt eh nichts, der Erfolg von iTunes zeigt, da&#223; es auch anders geht (insbesondere wenn man da noch kr&#228;ftig die Preise senken w&#252;rde).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Maik:<br />
&gt; Da ich keine<br />
&gt; realistische<br />
&gt; M&#246;glichkeit sehe,<br />
&gt; den Leuten zu<br />
&gt; vermitteln, dass<br />
&gt; auch ein Produzent<br />
&gt; ordentlich bezahlt<br />
&gt; werden muss und sein<br />
&gt; Geld verdient hat,<br />
Vielleicht richtig.<br />
Obwohl ich durchaus das Gef&#252;hl habe, das die meisten Leute das durchaus einsehen.</p>
<p>Und vielleicht als Jugendliche mangels Geld etwas gro&#223;z&#252;giger sind mit dem Kopieren, als Erwachsene mit Einkommen aber h&#228;ufig bewu&#223;t legal kaufen, eben weil halt doch ein Gef&#252;hl f&#252;r Anst&#228;ndigkeit da ist.</p>
<p>&gt; denke ich aber, dass<br />
&gt; die Musikindustrie<br />
&gt; einfach anfangen<br />
&gt; sollte, sich<br />
&gt; umzuorientieren.<br />
Da stimme ich zu.<br />
Der Kampf gegen Windm&#252;hlenfl&#252;gel bringt eh nichts, der Erfolg von iTunes zeigt, da&#223; es auch anders geht (insbesondere wenn man da noch kr&#228;ftig die Preise senken w&#252;rde).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Karsten</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16425</link>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 23:13:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/#comment-16425</guid>
		<description>@Llarian:

Ich glaube, dass Du hier eine etwas rosige Vorstellung von K&#252;nstlern hast (Emotionen wecken und so), die sich (leider!) nur noch mit einem geringen Teil der aktuellen &quot;Contentproduzenten&quot; deckt - dass dieses Wort da vielfach besser trifft als &quot;K&#252;nstler&quot;, ist jedenfalls auch meine Meinung.

Denn der Tontechniker hat h&#228;ufig ja nicht mehr die Aufgabe, die besonderen Eigenheiten der Stimme eines bestimmten K&#252;nstlers herauszustreichen und zu unterst&#252;tzen, sondern vielmehr die, aus einer &#252;beraus durchschnittlichen und gew&#246;hnlichen Stimme und Performance etwas zu machen, das auch &quot;nach was klingt&quot;. Und f&#252;r den letzendlichen Erfolg ist leider oft Authentizit&#228;t weniger wichtig als ein mit gro&#223;em Enthusiasmus (und Budget) kreiertes Image, das weniger mit dem jeweiligen K&#252;nstler zu tun hat als vielmehr mit der Verwertungsindustrie, die mittlerweile eisern zwischen K&#252;nstler und Rezipienten steht.

Und damit w&#228;ren wir vielleicht - nach der offenbar unvermeidlichen Urheberrechtsdiskussion - wieder beim Thema meines Beitrages: Dass sich n&#228;mlich im Laufe der n&#228;chsten Jahre vermutlich immer deutlicher zeigen wird, dass die modernen technischen Mittel die k&#252;nstlerische Bedeutung aufgezeichneter Musik immer weiter herabsetzen werden. Und dass die Live-Performance (die man auch nicht so leicht vervielf&#228;ltigen kann) damit in ihrer Bedeutung steigen und die eigentliche Einnahmequelle des Musikers darstellen k&#246;nnte. Wenn wirklich jeder kapiert hat, dass das, was er als Kunst kauft, &#228;u&#223;erst unecht ist. Wenn Authentizit&#228;t wieder z&#228;hlt.

Oder ich irre mich. Aber w&#228;re sch&#246;n andere Meinungen &lt;em&gt;dazu&lt;/em&gt; zu lesen.

Ach ja: Was den kommerziellen Wert von Kunst als objektiven Bewertungsma&#223;stab angeht: Da gibt es das Problem, dass Leute von Kunst angesprochen sein k&#246;nnen, ohne den Willen, sie besitzen zu wollen. Nur der Wille, sie zu besitzen, macht aber den Marktwert aus. Ich kann etwas n&#228;mlich k&#252;nstlerisch sehr sch&#246;n und wichtig finden, ohne es aber haben zu wollen - und darum entzieht sich Kunst leider sogar den von uns allen hier geliebten Prinzipien der Marktwirtschaft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Llarian:</p>
<p>Ich glaube, dass Du hier eine etwas rosige Vorstellung von K&#252;nstlern hast (Emotionen wecken und so), die sich (leider!) nur noch mit einem geringen Teil der aktuellen &#8220;Contentproduzenten&#8221; deckt &#8211; dass dieses Wort da vielfach besser trifft als &#8220;K&#252;nstler&#8221;, ist jedenfalls auch meine Meinung.</p>
<p>Denn der Tontechniker hat h&#228;ufig ja nicht mehr die Aufgabe, die besonderen Eigenheiten der Stimme eines bestimmten K&#252;nstlers herauszustreichen und zu unterst&#252;tzen, sondern vielmehr die, aus einer &#252;beraus durchschnittlichen und gew&#246;hnlichen Stimme und Performance etwas zu machen, das auch &#8220;nach was klingt&#8221;. Und f&#252;r den letzendlichen Erfolg ist leider oft Authentizit&#228;t weniger wichtig als ein mit gro&#223;em Enthusiasmus (und Budget) kreiertes Image, das weniger mit dem jeweiligen K&#252;nstler zu tun hat als vielmehr mit der Verwertungsindustrie, die mittlerweile eisern zwischen K&#252;nstler und Rezipienten steht.</p>
<p>Und damit w&#228;ren wir vielleicht &#8211; nach der offenbar unvermeidlichen Urheberrechtsdiskussion &#8211; wieder beim Thema meines Beitrages: Dass sich n&#228;mlich im Laufe der n&#228;chsten Jahre vermutlich immer deutlicher zeigen wird, dass die modernen technischen Mittel die k&#252;nstlerische Bedeutung aufgezeichneter Musik immer weiter herabsetzen werden. Und dass die Live-Performance (die man auch nicht so leicht vervielf&#228;ltigen kann) damit in ihrer Bedeutung steigen und die eigentliche Einnahmequelle des Musikers darstellen k&#246;nnte. Wenn wirklich jeder kapiert hat, dass das, was er als Kunst kauft, &#228;u&#223;erst unecht ist. Wenn Authentizit&#228;t wieder z&#228;hlt.</p>
<p>Oder ich irre mich. Aber w&#228;re sch&#246;n andere Meinungen <em>dazu</em> zu lesen.</p>
<p>Ach ja: Was den kommerziellen Wert von Kunst als objektiven Bewertungsma&#223;stab angeht: Da gibt es das Problem, dass Leute von Kunst angesprochen sein k&#246;nnen, ohne den Willen, sie besitzen zu wollen. Nur der Wille, sie zu besitzen, macht aber den Marktwert aus. Ich kann etwas n&#228;mlich k&#252;nstlerisch sehr sch&#246;n und wichtig finden, ohne es aber haben zu wollen &#8211; und darum entzieht sich Kunst leider sogar den von uns allen hier geliebten Prinzipien der Marktwirtschaft.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Llarian</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16424</link>
		<dc:creator>Llarian</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 22:43:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/#comment-16424</guid>
		<description>@Maik:
Ich hab deinen Kommentar schon verstanden, ich bin nur nicht deiner Meinung. Ob ein K&#252;nstler etwas ohne Tontechnik singen kann oder nicht ist nicht wichtig, solange er das verkauft, was sein Zuschauer haben will. So lange es ihm gelingt bei seinem Zuschauer Emotionen und Gedanken zu wecken, die dieser anders nicht emfindet. Nicht der Tontechniker schafft dies, sondern der K&#252;nstler, sonst k&#246;nnte es der Tontechniker auch selber machen. 
K&#252;nstler geben auch Erfahrungen vor, die sie nicht haben, singen von Dingen, die sie nur aus B&#252;chern kennen oder lassen sich Texte von wieder ganz anderen schreiben. Das ist aber nicht wichtig, so lange ein Kunde genau das haben will. 

Es obliegt nicht Dir oder mir zu beurteilen was Kunst ist oder gef&#228;llt, sondern einzig dem, der die Kunst kauft oder sch&#246;n findet. Ob das ganze im Tondstudio entstanden ist, wo ist das wichtig ?  
Wie Karsten gerade sagte, Kunst ist in h&#246;chstem Ma&#223;e subjektiv und eigentlich ist der Marktwert in diesem Zusammenhang noch die fairste Bewertung, denn er gibt die Meinung von vielen wieder.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Maik:<br />
Ich hab deinen Kommentar schon verstanden, ich bin nur nicht deiner Meinung. Ob ein K&#252;nstler etwas ohne Tontechnik singen kann oder nicht ist nicht wichtig, solange er das verkauft, was sein Zuschauer haben will. So lange es ihm gelingt bei seinem Zuschauer Emotionen und Gedanken zu wecken, die dieser anders nicht emfindet. Nicht der Tontechniker schafft dies, sondern der K&#252;nstler, sonst k&#246;nnte es der Tontechniker auch selber machen.<br />
K&#252;nstler geben auch Erfahrungen vor, die sie nicht haben, singen von Dingen, die sie nur aus B&#252;chern kennen oder lassen sich Texte von wieder ganz anderen schreiben. Das ist aber nicht wichtig, so lange ein Kunde genau das haben will. </p>
<p>Es obliegt nicht Dir oder mir zu beurteilen was Kunst ist oder gef&#228;llt, sondern einzig dem, der die Kunst kauft oder sch&#246;n findet. Ob das ganze im Tondstudio entstanden ist, wo ist das wichtig ?<br />
Wie Karsten gerade sagte, Kunst ist in h&#246;chstem Ma&#223;e subjektiv und eigentlich ist der Marktwert in diesem Zusammenhang noch die fairste Bewertung, denn er gibt die Meinung von vielen wieder.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Karsten</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16421</link>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 21:41:14 +0000</pubDate>
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		<description>@Maik:

Nein, k&#252;nstlerischer Qualit&#228;t kann man gar keinen Wert zuweisen. Sie ist eben subjektiv. Aber ich denke, da sind wir einer Meinung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Maik:</p>
<p>Nein, k&#252;nstlerischer Qualit&#228;t kann man gar keinen Wert zuweisen. Sie ist eben subjektiv. Aber ich denke, da sind wir einer Meinung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Maik</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16412</link>
		<dc:creator>Maik</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 19:59:55 +0000</pubDate>
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		<description>@llarian 
&quot;Und noch weniger dar&#252;ber extern zu urteilen&quot; Lies mal meinen Kommentar genau...
Ich habe genug sogenannter &quot;K&#252;nstler&quot; live erlebt, die ein MD mit dem Playback abspielen weil sie eigentlich &#252;berhaupt nicht singen k&#246;nnen. Der eigentliche K&#252;nstler ist der Kollege im Studio der es geschafft hat, mit Hilfe von etlichen Effektger&#228;ten aus der Stimme etwas zu machen...
&quot;Was jemand verdient sollte bei uns immernoch der freie Markt entscheiden.&quot; Das tut er nat&#252;rlich. Es sagt aber nichts dar&#252;ber aus, was diese Leute mit ihrem zeug eigentlich verdient h&#228;tten... K&#252;nstlerische Qualit&#228;t kann man nunmal nicht am Marktwert festmachen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@llarian<br />
&#8220;Und noch weniger dar&#252;ber extern zu urteilen&#8221; Lies mal meinen Kommentar genau&#8230;<br />
Ich habe genug sogenannter &#8220;K&#252;nstler&#8221; live erlebt, die ein MD mit dem Playback abspielen weil sie eigentlich &#252;berhaupt nicht singen k&#246;nnen. Der eigentliche K&#252;nstler ist der Kollege im Studio der es geschafft hat, mit Hilfe von etlichen Effektger&#228;ten aus der Stimme etwas zu machen&#8230;<br />
&#8220;Was jemand verdient sollte bei uns immernoch der freie Markt entscheiden.&#8221; Das tut er nat&#252;rlich. Es sagt aber nichts dar&#252;ber aus, was diese Leute mit ihrem zeug eigentlich verdient h&#228;tten&#8230; K&#252;nstlerische Qualit&#228;t kann man nunmal nicht am Marktwert festmachen&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16392</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 14:34:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/#comment-16392</guid>
		<description>@R.A.

Irgendwie habe ich bei der Diskussion dieses Thema immer das Gef&#252;hl, dass du stets wieder ganz von vorne anfangen w&#252;rdest, also nicht etwa auf einem Stand, der die Argumentation des F&#252;r und Wider vergangener Diskussionen abbildet, sondern am liebsten stets von Neuem und mit denselben Argumenten gegen den Strohmann der &quot;Schwarzkopierfans&quot;, die uns allerdings nicht den Gefallen tun, hier vertreten zu sein.

Nat&#252;rlich ist das dein gutes Recht. Es ist aber schade, wenn Ans&#228;tze wie von Karsten, die das Thema von einer anderen Seite her beleuchten und als Konsequenz auch vergangener Diskussionen m&#246;gliche Entwicklungslinien aufzeigen, auf diese Art einfach wieder nur in ein altes Raster gepresst werden.

Ich finde es &#252;brigens auch nicht sonderlich logisch, erst gegen die hohe Zahl von Kopierern zu wettern und dann eben diese als Beweis f&#252;r vorenthaltenes Entgelt zu nehmen. Gerade Nachfrage nach Popmusik d&#252;rfte, was die Zahl von Kopien angeht, sehr preiselastisch sein.

Es geht hier u.a. um G&#252;terabw&#228;gungen und Kosten-Nutzen-&#220;berlegungen. Die Durchsetzung eines unantastbaren &quot;geistigen Eigentums&quot; gegen alle technischen M&#246;glichkeiten und gegen auch das Rechtsbewusstsein der Mehrheit ist mit hohen Kosten verbunden. Entweder die Musikindustrie macht weiter mit dem technischen Wettlauf, dann kostet das Entwicklungsgelder und entt&#228;uschte Kunden, die eine legal erworbene CD pl&#246;tzlich nicht mehr in allen Ger&#228;ten abspielen k&#246;nnen. Oder sie engagiert den Staat als Handlanger, der ihnen nun seinerseits alle technischen M&#246;glichkeiten der Massen&#252;berwachung in die H&#228;nde gibt, damit das Gesch&#228;ftsmodell zu retten ist. Das verursacht hohe gesellschaftliche Kosten, die man zumindest als Liberaler nicht akzeptieren d&#252;rfen sollte.

Politisch relevant ist allein Letzteres. Alles andere &#252;berlassen wir doch dem gro&#223;en Entdeckungsverfahren &quot;Markt&quot;. Auch den Aspekt, der im Streit f&#252;r das &quot;geistige Eigentum&quot; gerne so au&#223;er Acht gelassen wird, n&#228;mlich das &quot;Cui bono&quot;. Man ist es ja gewohnt, dass bei Demos gegen Agrarmarktreformen immer emp&#246;rte Kleinbauern vor die Mikrofone gelassen werden und bei Gehaltsforderungen im &#214;ffentlichen Dienst die Krankenschwestern herhalten m&#252;ssen, w&#228;hrend die eigentlichen Nutznie&#223;er sich unsichtbar machen k&#246;nnen. Bei der Debatte um die Einschr&#228;nkung von B&#252;rgerrechten zur Wahrung des &quot;geistigen Eigentums&quot; sind des die armen K&#252;nstler. Wer denen aber etwas Gutes tun will, sollte sich vielleicht mal n&#228;her mit deren Beziehung zu den Rechteverwertern besch&#228;ftigen, bevor man sich gerade f&#252;r die in die Bresche wirft. Das nur mal so als Anregung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@R.A.</p>
<p>Irgendwie habe ich bei der Diskussion dieses Thema immer das Gef&#252;hl, dass du stets wieder ganz von vorne anfangen w&#252;rdest, also nicht etwa auf einem Stand, der die Argumentation des F&#252;r und Wider vergangener Diskussionen abbildet, sondern am liebsten stets von Neuem und mit denselben Argumenten gegen den Strohmann der &#8220;Schwarzkopierfans&#8221;, die uns allerdings nicht den Gefallen tun, hier vertreten zu sein.</p>
<p>Nat&#252;rlich ist das dein gutes Recht. Es ist aber schade, wenn Ans&#228;tze wie von Karsten, die das Thema von einer anderen Seite her beleuchten und als Konsequenz auch vergangener Diskussionen m&#246;gliche Entwicklungslinien aufzeigen, auf diese Art einfach wieder nur in ein altes Raster gepresst werden.</p>
<p>Ich finde es &#252;brigens auch nicht sonderlich logisch, erst gegen die hohe Zahl von Kopierern zu wettern und dann eben diese als Beweis f&#252;r vorenthaltenes Entgelt zu nehmen. Gerade Nachfrage nach Popmusik d&#252;rfte, was die Zahl von Kopien angeht, sehr preiselastisch sein.</p>
<p>Es geht hier u.a. um G&#252;terabw&#228;gungen und Kosten-Nutzen-&#220;berlegungen. Die Durchsetzung eines unantastbaren &#8220;geistigen Eigentums&#8221; gegen alle technischen M&#246;glichkeiten und gegen auch das Rechtsbewusstsein der Mehrheit ist mit hohen Kosten verbunden. Entweder die Musikindustrie macht weiter mit dem technischen Wettlauf, dann kostet das Entwicklungsgelder und entt&#228;uschte Kunden, die eine legal erworbene CD pl&#246;tzlich nicht mehr in allen Ger&#228;ten abspielen k&#246;nnen. Oder sie engagiert den Staat als Handlanger, der ihnen nun seinerseits alle technischen M&#246;glichkeiten der Massen&#252;berwachung in die H&#228;nde gibt, damit das Gesch&#228;ftsmodell zu retten ist. Das verursacht hohe gesellschaftliche Kosten, die man zumindest als Liberaler nicht akzeptieren d&#252;rfen sollte.</p>
<p>Politisch relevant ist allein Letzteres. Alles andere &#252;berlassen wir doch dem gro&#223;en Entdeckungsverfahren &#8220;Markt&#8221;. Auch den Aspekt, der im Streit f&#252;r das &#8220;geistige Eigentum&#8221; gerne so au&#223;er Acht gelassen wird, n&#228;mlich das &#8220;Cui bono&#8221;. Man ist es ja gewohnt, dass bei Demos gegen Agrarmarktreformen immer emp&#246;rte Kleinbauern vor die Mikrofone gelassen werden und bei Gehaltsforderungen im &#214;ffentlichen Dienst die Krankenschwestern herhalten m&#252;ssen, w&#228;hrend die eigentlichen Nutznie&#223;er sich unsichtbar machen k&#246;nnen. Bei der Debatte um die Einschr&#228;nkung von B&#252;rgerrechten zur Wahrung des &#8220;geistigen Eigentums&#8221; sind des die armen K&#252;nstler. Wer denen aber etwas Gutes tun will, sollte sich vielleicht mal n&#228;her mit deren Beziehung zu den Rechteverwertern besch&#228;ftigen, bevor man sich gerade f&#252;r die in die Bresche wirft. Das nur mal so als Anregung.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Llarian</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16391</link>
		<dc:creator>Llarian</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 14:22:35 +0000</pubDate>
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		<description>@Maik:
Ich glaube nicht, dass wir wirklich in eine Zeit zur&#252;ckwollen in denen qualitativ h&#246;here Kunst nur den Reichen und M&#228;chtigen zuteil wird, die es sich leisten k&#246;nnen, den M&#228;zen zu geben, insofern ist der Hinweis auf Beethoven und Mozart ein wenig ungl&#252;cklich. Von Goethe weiss man, dass er ziemlich giftig werden konnte, wenn sein Verleger zuviel Anteil vom Kuchen wollte und keiner k&#228;me auf die Idee ihm die Kunst abzusprechen, weil er ein gesundes kommerzielles Interesse hatte. Es ist m.E. nach nicht zielf&#252;hrend einem die Kunst abzusprechen, weil man damit Geld verdienen will. Und noch weniger dar&#252;ber extern zu urteilen wann jemand sein Geld verdient hat oder nicht. Was jemand verdient sollte bei uns immernoch der freie Markt entscheiden. 

@R.A.:
Ich bin mir dar&#252;ber im Klaren, dass mein Rechts/Unrechtsbewusstsein in dieser Frage auch deutlich vom eigenen Vorteil gebiast ist. Ich bin mit dezentralen Kopien aufgewachsen. Und das haben wir damals gemacht, weil es billig war und nicht, weil wir der Meinung waren die Industrie verdiene zuviel. 
Ebenso ist aber auch ein Existenzrecht der Contentindustrie nicht so klar. Nur weil jemand von etwas leben will, heisst das nicht, dass man das zahlen muss. Ich habe ja auch kein Interesse Versicherer gegen Eisbergschaden im Bodensee zu bezahlen, nur weil jemand meint, er wolle solche Policen anbieten. Prinzipiell w&#252;rde ich sagen, ich habe Interesse an der Existenz der Kunst, nicht an der Kunstindustrie.
Die Frage die &#252;brig bleibt ist, wie kann man zu einem funktionierenden Kunstmarkt kommen, ohne dieses furchtbare Vehikel des geistigen Eigentums zu bem&#252;hen ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Maik:<br />
Ich glaube nicht, dass wir wirklich in eine Zeit zur&#252;ckwollen in denen qualitativ h&#246;here Kunst nur den Reichen und M&#228;chtigen zuteil wird, die es sich leisten k&#246;nnen, den M&#228;zen zu geben, insofern ist der Hinweis auf Beethoven und Mozart ein wenig ungl&#252;cklich. Von Goethe weiss man, dass er ziemlich giftig werden konnte, wenn sein Verleger zuviel Anteil vom Kuchen wollte und keiner k&#228;me auf die Idee ihm die Kunst abzusprechen, weil er ein gesundes kommerzielles Interesse hatte. Es ist m.E. nach nicht zielf&#252;hrend einem die Kunst abzusprechen, weil man damit Geld verdienen will. Und noch weniger dar&#252;ber extern zu urteilen wann jemand sein Geld verdient hat oder nicht. Was jemand verdient sollte bei uns immernoch der freie Markt entscheiden. </p>
<p>@R.A.:<br />
Ich bin mir dar&#252;ber im Klaren, dass mein Rechts/Unrechtsbewusstsein in dieser Frage auch deutlich vom eigenen Vorteil gebiast ist. Ich bin mit dezentralen Kopien aufgewachsen. Und das haben wir damals gemacht, weil es billig war und nicht, weil wir der Meinung waren die Industrie verdiene zuviel.<br />
Ebenso ist aber auch ein Existenzrecht der Contentindustrie nicht so klar. Nur weil jemand von etwas leben will, heisst das nicht, dass man das zahlen muss. Ich habe ja auch kein Interesse Versicherer gegen Eisbergschaden im Bodensee zu bezahlen, nur weil jemand meint, er wolle solche Policen anbieten. Prinzipiell w&#252;rde ich sagen, ich habe Interesse an der Existenz der Kunst, nicht an der Kunstindustrie.<br />
Die Frage die &#252;brig bleibt ist, wie kann man zu einem funktionierenden Kunstmarkt kommen, ohne dieses furchtbare Vehikel des geistigen Eigentums zu bem&#252;hen ?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Maik</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16382</link>
		<dc:creator>Maik</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 13:24:07 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Man kann Diebstahl auch sonst nicht komplett verhindern. Aber die meisten Leute verzichten auf Diebstahl nicht wegen der technischen Qualit&#228;t der Schl&#246;sser, sondern weil sie es nicht anst&#228;ndig finden.

Und wenn es wieder allgemein als anst&#228;ndig gelten w&#252;rde, auch einen Produzenten fair zu bezahlen, dann w&#228;re die Diskussion m. E. schon weiter.&quot;

Da kann ich dir nur voll und ganz zustimmen. Leider ist das eine Utopie, denn es wird nicht m&#246;glich sein, den Leuten das klarzumachen. Raubkopieren ist ja keine Sache die aufkam mit der Erfindung von MP3 und Internet sondern mit der Erfindung der Tontr&#228;ger. Schallplatten wurden damals auf Tonb&#228;nder kopiert, sp&#228;ter auf Cassetten. 
Da ich keine realistische M&#246;glichkeit sehe, den Leuten zu vermitteln, dass auch ein Produzent ordentlich bezahlt werden muss und sein Geld verdient hat, denke ich aber, dass die Musikindustrie einfach anfangen sollte, sich umzuorientieren. Es gibt noch genug Sektoren innerhalb ihres Marktes, wie den Live-Bereich, mit dem sich gut Geld verdienen l&#228;sst.

&quot;Sein Geld aber hat er sich trotzdem verdient.
Einfach deshalb, weil die Konsumenten genau seine Produktion h&#246;ren wollen.&quot;
Das sehe ich als insider etwas anders. Es gibt jede Menge sogenannter &quot;K&#252;nstler&quot;, die meiner Ansicht nach das Verm&#246;gen, dass sie mit &quot;ihrer&quot; Musik machen nicht verdient haben. 
Ich m&#246;chte hier aber nicht anfangen, mich &#252;ber Pop-Kommerz-Musik auszulassen, das geh&#246;rt auf ein anderes Blatt ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Man kann Diebstahl auch sonst nicht komplett verhindern. Aber die meisten Leute verzichten auf Diebstahl nicht wegen der technischen Qualit&#228;t der Schl&#246;sser, sondern weil sie es nicht anst&#228;ndig finden.</p>
<p>Und wenn es wieder allgemein als anst&#228;ndig gelten w&#252;rde, auch einen Produzenten fair zu bezahlen, dann w&#228;re die Diskussion m. E. schon weiter.&#8221;</p>
<p>Da kann ich dir nur voll und ganz zustimmen. Leider ist das eine Utopie, denn es wird nicht m&#246;glich sein, den Leuten das klarzumachen. Raubkopieren ist ja keine Sache die aufkam mit der Erfindung von MP3 und Internet sondern mit der Erfindung der Tontr&#228;ger. Schallplatten wurden damals auf Tonb&#228;nder kopiert, sp&#228;ter auf Cassetten.<br />
Da ich keine realistische M&#246;glichkeit sehe, den Leuten zu vermitteln, dass auch ein Produzent ordentlich bezahlt werden muss und sein Geld verdient hat, denke ich aber, dass die Musikindustrie einfach anfangen sollte, sich umzuorientieren. Es gibt noch genug Sektoren innerhalb ihres Marktes, wie den Live-Bereich, mit dem sich gut Geld verdienen l&#228;sst.</p>
<p>&#8220;Sein Geld aber hat er sich trotzdem verdient.<br />
Einfach deshalb, weil die Konsumenten genau seine Produktion h&#246;ren wollen.&#8221;<br />
Das sehe ich als insider etwas anders. Es gibt jede Menge sogenannter &#8220;K&#252;nstler&#8221;, die meiner Ansicht nach das Verm&#246;gen, dass sie mit &#8220;ihrer&#8221; Musik machen nicht verdient haben.<br />
Ich m&#246;chte hier aber nicht anfangen, mich &#252;ber Pop-Kommerz-Musik auszulassen, das geh&#246;rt auf ein anderes Blatt <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16380</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 13:07:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/#comment-16380</guid>
		<description>@Maik:
&gt; &#220;ber Urheberrechte,
&gt; Raubkopien und deren
&gt; Verfolgung kann man
&gt; lange diskutieren,
&gt; viele Ma&#223;nahmen
&gt; ergreifen die viel
&gt; Geld kosten ...
Klar.
Ist denkbar, da&#223; das alles eine Sackgasse ist. Kann dann auch sein, da&#223; am Ende eine Reihe Angebote einfach verschwinden, von denen die Kopierer heute glauben, die w&#252;rden automatisch vom Himmel fallen.

&gt; denn jeder
&gt; Kopierschutz ist
&gt; in einem Drittel
&gt; der Zeit geknackt,
Ja.
Ich rede hier aber weniger &#252;ber konkrete Ma&#223;nahmen, sondern &#252;bers Prinzip.

Wenn n&#228;mlich allgemein anerkannt w&#252;rde, da&#223; ein Produzent nicht aller Rechte verlustig geht, nur weil er seine Musik auf CD bringt - vielleicht w&#228;re ja auch denkbar, da&#223; die Leute einfach ehrlich bezahlen, was sie nutzen wollen.

Man kann Diebstahl auch sonst nicht komplett verhindern. Aber die meisten Leute verzichten auf Diebstahl nicht wegen der technischen Qualit&#228;t der Schl&#246;sser, sondern weil sie es nicht anst&#228;ndig finden.

Und wenn es wieder allgemein als anst&#228;ndig gelten w&#252;rde, auch einen Produzenten fair zu bezahlen, dann w&#228;re die Diskussion m. E. schon weiter.

&gt; Ich finde, man
&gt; sollte vor allem
&gt; auch mal bedenken,
&gt; dass Tontr&#228;gerverkauf
&gt; eine Erfindung des
&gt; 20. Jahrhunderts ist.
Nu und?
Strom gibt es auch erst seitdem - soll man den deswegen frei abzapfen d&#252;rfen?

&gt; Wer Musik nur aus
&gt; dem Grund
&gt; produziert,
&gt; Gelddamit zu
&gt; verdienen, verdient
&gt; es nicht, sich
&gt; K&#252;nstler zu nennen. 
Meinetwegen.
Dann nennen wir ihn halt nicht K&#252;nstler.
Sein Geld aber hat er sich trotzdem verdient.
Einfach deshalb, weil die Konsumenten genau seine Produktion h&#246;ren wollen.

Wenn sie es nicht h&#246;ren wollen, weil sie es nicht k&#252;nstlerisch genug finden - dann gibt es ja keinen Diskussionsbedarf.

&gt; Wie viele Tontr&#228;ger
&gt; hat Beethoven zu
&gt; lebzeiten verkauft? 
Viele, wenn es die schon gegeben h&#228;tte.

Der Unterschied heute ist halt, da&#223; nicht nur wenige F&#252;rsten und Reiche diese Musik h&#246;ren k&#246;nnen, sondern jeder.
Und so wie damals die F&#252;rsten ihre Musiker bezahlt haben, mu&#223; das halt jetzt auch jeder machen - des es h&#246;ren will.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Maik:<br />
&gt; &#220;ber Urheberrechte,<br />
&gt; Raubkopien und deren<br />
&gt; Verfolgung kann man<br />
&gt; lange diskutieren,<br />
&gt; viele Ma&#223;nahmen<br />
&gt; ergreifen die viel<br />
&gt; Geld kosten &#8230;<br />
Klar.<br />
Ist denkbar, da&#223; das alles eine Sackgasse ist. Kann dann auch sein, da&#223; am Ende eine Reihe Angebote einfach verschwinden, von denen die Kopierer heute glauben, die w&#252;rden automatisch vom Himmel fallen.</p>
<p>&gt; denn jeder<br />
&gt; Kopierschutz ist<br />
&gt; in einem Drittel<br />
&gt; der Zeit geknackt,<br />
Ja.<br />
Ich rede hier aber weniger &#252;ber konkrete Ma&#223;nahmen, sondern &#252;bers Prinzip.</p>
<p>Wenn n&#228;mlich allgemein anerkannt w&#252;rde, da&#223; ein Produzent nicht aller Rechte verlustig geht, nur weil er seine Musik auf CD bringt &#8211; vielleicht w&#228;re ja auch denkbar, da&#223; die Leute einfach ehrlich bezahlen, was sie nutzen wollen.</p>
<p>Man kann Diebstahl auch sonst nicht komplett verhindern. Aber die meisten Leute verzichten auf Diebstahl nicht wegen der technischen Qualit&#228;t der Schl&#246;sser, sondern weil sie es nicht anst&#228;ndig finden.</p>
<p>Und wenn es wieder allgemein als anst&#228;ndig gelten w&#252;rde, auch einen Produzenten fair zu bezahlen, dann w&#228;re die Diskussion m. E. schon weiter.</p>
<p>&gt; Ich finde, man<br />
&gt; sollte vor allem<br />
&gt; auch mal bedenken,<br />
&gt; dass Tontr&#228;gerverkauf<br />
&gt; eine Erfindung des<br />
&gt; 20. Jahrhunderts ist.<br />
Nu und?<br />
Strom gibt es auch erst seitdem &#8211; soll man den deswegen frei abzapfen d&#252;rfen?</p>
<p>&gt; Wer Musik nur aus<br />
&gt; dem Grund<br />
&gt; produziert,<br />
&gt; Gelddamit zu<br />
&gt; verdienen, verdient<br />
&gt; es nicht, sich<br />
&gt; K&#252;nstler zu nennen.<br />
Meinetwegen.<br />
Dann nennen wir ihn halt nicht K&#252;nstler.<br />
Sein Geld aber hat er sich trotzdem verdient.<br />
Einfach deshalb, weil die Konsumenten genau seine Produktion h&#246;ren wollen.</p>
<p>Wenn sie es nicht h&#246;ren wollen, weil sie es nicht k&#252;nstlerisch genug finden &#8211; dann gibt es ja keinen Diskussionsbedarf.</p>
<p>&gt; Wie viele Tontr&#228;ger<br />
&gt; hat Beethoven zu<br />
&gt; lebzeiten verkauft?<br />
Viele, wenn es die schon gegeben h&#228;tte.</p>
<p>Der Unterschied heute ist halt, da&#223; nicht nur wenige F&#252;rsten und Reiche diese Musik h&#246;ren k&#246;nnen, sondern jeder.<br />
Und so wie damals die F&#252;rsten ihre Musiker bezahlt haben, mu&#223; das halt jetzt auch jeder machen &#8211; des es h&#246;ren will.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16378</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 12:54:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/#comment-16378</guid>
		<description>@Llarian:
&gt; Ich kann nicht
&gt; etwas “stehlen”,
&gt; nur weil mir der
&gt; Preis nicht passt.
Exakt.
Die ganze Diskussion &#252;ber Kopierschutz und alle daraus abgeleiteten Gesetze w&#252;rde in sich zusammenfallen, wenn die entsprechend Emp&#246;rten einfach auf solche Musik/Software etc. verzichten.

&gt; Ich habe nur
&gt; Probleme mit dem
&gt; Konzept des
&gt; geistigen Eigentums.
OK - das wollte ich auch hier nicht diskutieren.

Man mu&#223; es meinetwegen nicht &quot;Eigentum&quot; nennen. 
Aber es sollte doch klar sein, da&#223; ein Content-Produzent ein legitimes Interesse daran hat, nicht umsonst arbeiten zu m&#252;ssen, und da&#223; es gerade im Interesse der Konsumenten ist, faire Modelle daf&#252;r zu entwickeln.

Diese Modelle k&#246;nnen durchaus v&#246;llig anders aussehen als heute &#252;blich - da bin ich ziemlich offen.

Aber es ist weder schlau noch gerecht von vielen Freikopierfans, wenn sie die Kuh beliebig melken wollen, aber sich prinzipiell beim F&#252;ttern verweigern.

&gt; Aber das war es
&gt; wohl nicht, was
&gt; Karsten hier
&gt; diskutieren wollte.
Tja, aber was wollte er dann diskutieren?

Da&#223; man nicht nur mit CD-Verk&#228;ufen seinen Lebensunterhalt verdienen kann ist letztlich trivial.

&#220;ber Recht/Unrecht oder Sinnhaftigkeit von CD-Verk&#228;ufen sagt das nichts.

Bei uns im Viertel steht ein &#246;ffentlicher B&#252;cherschrank, da stellen die Leute ihre alten B&#252;cher rein und nehmen sich daf&#252;r von den anderen, was ihnen gef&#228;llt.

Richtig niedliche Idee.

F&#228;nde ich jetzt aber kein Argument f&#252;r die These, man d&#252;rfe sich in der n&#228;chsten Buchhandlung nach Belieben ohne zu zahlen B&#252;cher mitnehmen ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Llarian:<br />
&gt; Ich kann nicht<br />
&gt; etwas “stehlen”,<br />
&gt; nur weil mir der<br />
&gt; Preis nicht passt.<br />
Exakt.<br />
Die ganze Diskussion &#252;ber Kopierschutz und alle daraus abgeleiteten Gesetze w&#252;rde in sich zusammenfallen, wenn die entsprechend Emp&#246;rten einfach auf solche Musik/Software etc. verzichten.</p>
<p>&gt; Ich habe nur<br />
&gt; Probleme mit dem<br />
&gt; Konzept des<br />
&gt; geistigen Eigentums.<br />
OK &#8211; das wollte ich auch hier nicht diskutieren.</p>
<p>Man mu&#223; es meinetwegen nicht &#8220;Eigentum&#8221; nennen.<br />
Aber es sollte doch klar sein, da&#223; ein Content-Produzent ein legitimes Interesse daran hat, nicht umsonst arbeiten zu m&#252;ssen, und da&#223; es gerade im Interesse der Konsumenten ist, faire Modelle daf&#252;r zu entwickeln.</p>
<p>Diese Modelle k&#246;nnen durchaus v&#246;llig anders aussehen als heute &#252;blich &#8211; da bin ich ziemlich offen.</p>
<p>Aber es ist weder schlau noch gerecht von vielen Freikopierfans, wenn sie die Kuh beliebig melken wollen, aber sich prinzipiell beim F&#252;ttern verweigern.</p>
<p>&gt; Aber das war es<br />
&gt; wohl nicht, was<br />
&gt; Karsten hier<br />
&gt; diskutieren wollte.<br />
Tja, aber was wollte er dann diskutieren?</p>
<p>Da&#223; man nicht nur mit CD-Verk&#228;ufen seinen Lebensunterhalt verdienen kann ist letztlich trivial.</p>
<p>&#220;ber Recht/Unrecht oder Sinnhaftigkeit von CD-Verk&#228;ufen sagt das nichts.</p>
<p>Bei uns im Viertel steht ein &#246;ffentlicher B&#252;cherschrank, da stellen die Leute ihre alten B&#252;cher rein und nehmen sich daf&#252;r von den anderen, was ihnen gef&#228;llt.</p>
<p>Richtig niedliche Idee.</p>
<p>F&#228;nde ich jetzt aber kein Argument f&#252;r die These, man d&#252;rfe sich in der n&#228;chsten Buchhandlung nach Belieben ohne zu zahlen B&#252;cher mitnehmen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Maik</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16377</link>
		<dc:creator>Maik</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 12:49:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/#comment-16377</guid>
		<description>Hallo zusammen,

wenn Ihr euch den ersten Satz von Karsten mal anschaut, denke ich, dass die meisten Kommentare hier ziemlich am Thema vorbeigehen. Wenn ich das richtig sehe, geht es Karsten nicht um Urheberrechtsschutz und rechtliche Geschichten sondern einfach nur um den Status Quo und der sieht nunmal so aus, dass die Einnahmen durch den Verkauf von Tontr&#228;gern und DRM-Musik im Internet stark r&#252;ckl&#228;ufig sind.
Ob das nun so richtig ist und 
so sein sollte oder nicht sei dashingestellt - auf jeden Fall ist es so.

Ich, als jemand, der aus dem Live-Tontechnik-Bereich kommt, kann Karsten nur absolut zustimmen.
&#220;ber Urheberrechte, Raubkopien und deren Verfolgung kann man lange diskutieren, viele Ma&#223;nahmen ergreifen die viel Geld kosten (Kopierschutz, Verfolgung von Raubkopierern, etc...) und damit im Endeffekt seine Gewinnspanne nur noch verkleinern - denn jeder Kopierschutz ist in einem Drittel der Zeit geknackt, die es zum Programmieren gebraucht hat...
Die Musikindustrie muss also langsam aufh&#246;ren, Gebetsm&#252;hlenartig ihre Argumente zum Thema Raubkopieren dauernd zu wiederholen - es bringt ihnen ja eh nichts - sondern anfangen, sich umzugucken, wo man denn eigentlich noch Geld mit Musik verdienen kann - und das sind eindeutig Live-Performances. 
Wenn man bedenkt, was so ein durchschnittlicher Aufbau an B&#252;hne, Ton- und Lichttechnik bei einem Mittelgro&#223;en Konzert kostet - das wird dem Ottonormalverbraucher, der keinen Bezug zu den internet Details hat, gar nicht klar. Das klingt nur gut, und sieht h&#252;bsch bunt aus. 
Der andere Punkt der noch dazu kommt, ist denke ich die Qualit&#228;t der Musik, denn Live kann man nicht einfach mal so lange am Effektger&#228;t schrauben bis das gut klingt - das muss auf anhieb gut klingen. Da w&#252;rden einige &quot;Bands&quot; wie Tokio Bor.... &#228;h Hotel ganz sch&#246;n ins straucheln geraten, denke ich...

“Was ihr produziert will ich haben, und zwar kostenlos, und wovon ihr dann lebt ist mir egal”.

Ich finde, man sollte vor allem auch mal bedenken, dass Tontr&#228;gerverkauf eine Erfindung des 20. Jahrhunderts ist. Komisch nur, dass es Musik auch schon vorher gegeben hat? Musik ist eben eine Form von Kunst, und zwar eine brotlose Kunst. Wer Musik nur aus dem Grund produziert, Gelddamit zu verdienen, verdient es nicht, sich K&#252;nstler zu nennen. Solche Leute sind Kommerzer, mehr nicht. Ich denke auch dieses Problem, dass immer mehr schlechte &#228;hm nein besser gesagt grausame Kommerz-Musik auf den Markt kommt und die guten K&#252;nstler dazwischen schon fast untergehen, wird sich damit ziemlich von alleine regeln... Mit Tontr&#228;gern ist keine m&#252;de Mark mehr zu machen und um Live zu spielen ist man nicht gut genug da man die Musik ja als &quot;Job&quot; und nicht als Kunst ansieht.
Wie viele Tontr&#228;ger hat Beethoven zu lebzeiten verkauft? Oder Mozart? 
Genauso gibt es heute genug Musiker, die keine Platten verkaufen, ja nicht einmal welche aufnehmen. Ich kenne viele Musiker, die keine Plattenvertr&#228;ge haben, auch nicht gegen gro&#223;e Gagen auf gro&#223;en Festivals auftreten und trotzdem einfach der Musik wegen Musik machen ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>wenn Ihr euch den ersten Satz von Karsten mal anschaut, denke ich, dass die meisten Kommentare hier ziemlich am Thema vorbeigehen. Wenn ich das richtig sehe, geht es Karsten nicht um Urheberrechtsschutz und rechtliche Geschichten sondern einfach nur um den Status Quo und der sieht nunmal so aus, dass die Einnahmen durch den Verkauf von Tontr&#228;gern und DRM-Musik im Internet stark r&#252;ckl&#228;ufig sind.<br />
Ob das nun so richtig ist und<br />
so sein sollte oder nicht sei dashingestellt &#8211; auf jeden Fall ist es so.</p>
<p>Ich, als jemand, der aus dem Live-Tontechnik-Bereich kommt, kann Karsten nur absolut zustimmen.<br />
&#220;ber Urheberrechte, Raubkopien und deren Verfolgung kann man lange diskutieren, viele Ma&#223;nahmen ergreifen die viel Geld kosten (Kopierschutz, Verfolgung von Raubkopierern, etc&#8230;) und damit im Endeffekt seine Gewinnspanne nur noch verkleinern &#8211; denn jeder Kopierschutz ist in einem Drittel der Zeit geknackt, die es zum Programmieren gebraucht hat&#8230;<br />
Die Musikindustrie muss also langsam aufh&#246;ren, Gebetsm&#252;hlenartig ihre Argumente zum Thema Raubkopieren dauernd zu wiederholen &#8211; es bringt ihnen ja eh nichts &#8211; sondern anfangen, sich umzugucken, wo man denn eigentlich noch Geld mit Musik verdienen kann &#8211; und das sind eindeutig Live-Performances.<br />
Wenn man bedenkt, was so ein durchschnittlicher Aufbau an B&#252;hne, Ton- und Lichttechnik bei einem Mittelgro&#223;en Konzert kostet &#8211; das wird dem Ottonormalverbraucher, der keinen Bezug zu den internet Details hat, gar nicht klar. Das klingt nur gut, und sieht h&#252;bsch bunt aus.<br />
Der andere Punkt der noch dazu kommt, ist denke ich die Qualit&#228;t der Musik, denn Live kann man nicht einfach mal so lange am Effektger&#228;t schrauben bis das gut klingt &#8211; das muss auf anhieb gut klingen. Da w&#252;rden einige &#8220;Bands&#8221; wie Tokio Bor&#8230;. &#228;h Hotel ganz sch&#246;n ins straucheln geraten, denke ich&#8230;</p>
<p>“Was ihr produziert will ich haben, und zwar kostenlos, und wovon ihr dann lebt ist mir egal”.</p>
<p>Ich finde, man sollte vor allem auch mal bedenken, dass Tontr&#228;gerverkauf eine Erfindung des 20. Jahrhunderts ist. Komisch nur, dass es Musik auch schon vorher gegeben hat? Musik ist eben eine Form von Kunst, und zwar eine brotlose Kunst. Wer Musik nur aus dem Grund produziert, Gelddamit zu verdienen, verdient es nicht, sich K&#252;nstler zu nennen. Solche Leute sind Kommerzer, mehr nicht. Ich denke auch dieses Problem, dass immer mehr schlechte &#228;hm nein besser gesagt grausame Kommerz-Musik auf den Markt kommt und die guten K&#252;nstler dazwischen schon fast untergehen, wird sich damit ziemlich von alleine regeln&#8230; Mit Tontr&#228;gern ist keine m&#252;de Mark mehr zu machen und um Live zu spielen ist man nicht gut genug da man die Musik ja als &#8220;Job&#8221; und nicht als Kunst ansieht.<br />
Wie viele Tontr&#228;ger hat Beethoven zu lebzeiten verkauft? Oder Mozart?<br />
Genauso gibt es heute genug Musiker, die keine Platten verkaufen, ja nicht einmal welche aufnehmen. Ich kenne viele Musiker, die keine Plattenvertr&#228;ge haben, auch nicht gegen gro&#223;e Gagen auf gro&#223;en Festivals auftreten und trotzdem einfach der Musik wegen Musik machen <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16376</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 12:44:38 +0000</pubDate>
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		<description>@Karsten:
&gt; gab es eher
&gt; &#246;ffentliche
&gt; Darstellungen im
&gt; Stile von “Man kann
&gt; die CDs aber nicht
&gt; viel billiger
&gt; machen, weil ja so
&gt; viele Jobs dran
&gt; h&#228;ngen…”
Das ist halt der &#252;bliche Mumpitz, wenn hierzulande politisch diskutiert wird. Da wird alles und jedes und sein Gegenteil mit Jobs begr&#252;ndet.

Nat&#252;rlich geht es den Musik-Bonzen in erster Linie um ihren pers&#246;nlichen Reibach.
Aber zumindestens hier bei uns sollte doch Konsens sein, da&#223; dies legitim ist.

&gt; Die hohe Toleranz
&gt; f&#252;r Raubkopien in
&gt; der Gesellschaft
&gt; hat ja auch mit dem
&gt; wachsenden Gef&#252;hl
&gt; zu tun, von der
&gt; Musikindustrie eh
&gt; nur verarscht und
&gt; abgezockt zu werden.
Das glaube ich ehrlich gesagt nicht.
Letztlich machen die Gewinne der Musik-Industrie nicht den Eindruck, dort w&#252;rde mehr abgezockt als bei Porsche, Nike oder dem D&#246;ner-Laden an der Ecke.

Aber bei denen akzeptiert jeder, da&#223; er entweder zahlen mu&#223;, oder eben zu Fu&#223; gehen, No-Name-Schlappen tragen oder trocken Brot fressen mu&#223;.

Mir scheint den meisten Schwarzkopierern die Gier der Musikindustrie nur ein vorgeschobenes Argument zu sein, um das Gewissen zu beruhigen und die eigene Gier nach kostenlosem Erwerb zu bem&#228;nteln.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Karsten:<br />
&gt; gab es eher<br />
&gt; &#246;ffentliche<br />
&gt; Darstellungen im<br />
&gt; Stile von “Man kann<br />
&gt; die CDs aber nicht<br />
&gt; viel billiger<br />
&gt; machen, weil ja so<br />
&gt; viele Jobs dran<br />
&gt; h&#228;ngen…”<br />
Das ist halt der &#252;bliche Mumpitz, wenn hierzulande politisch diskutiert wird. Da wird alles und jedes und sein Gegenteil mit Jobs begr&#252;ndet.</p>
<p>Nat&#252;rlich geht es den Musik-Bonzen in erster Linie um ihren pers&#246;nlichen Reibach.<br />
Aber zumindestens hier bei uns sollte doch Konsens sein, da&#223; dies legitim ist.</p>
<p>&gt; Die hohe Toleranz<br />
&gt; f&#252;r Raubkopien in<br />
&gt; der Gesellschaft<br />
&gt; hat ja auch mit dem<br />
&gt; wachsenden Gef&#252;hl<br />
&gt; zu tun, von der<br />
&gt; Musikindustrie eh<br />
&gt; nur verarscht und<br />
&gt; abgezockt zu werden.<br />
Das glaube ich ehrlich gesagt nicht.<br />
Letztlich machen die Gewinne der Musik-Industrie nicht den Eindruck, dort w&#252;rde mehr abgezockt als bei Porsche, Nike oder dem D&#246;ner-Laden an der Ecke.</p>
<p>Aber bei denen akzeptiert jeder, da&#223; er entweder zahlen mu&#223;, oder eben zu Fu&#223; gehen, No-Name-Schlappen tragen oder trocken Brot fressen mu&#223;.</p>
<p>Mir scheint den meisten Schwarzkopierern die Gier der Musikindustrie nur ein vorgeschobenes Argument zu sein, um das Gewissen zu beruhigen und die eigene Gier nach kostenlosem Erwerb zu bem&#228;nteln.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Llarian</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16367</link>
		<dc:creator>Llarian</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 11:03:27 +0000</pubDate>
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		<description>@R.A.: Ich bin bei der Frage selber ziemlich gespalten. Das Verzichtsargument ist logisch absolut zwingend. Ich kann nicht etwas &quot;stehlen&quot;, nur weil mir der Preis nicht passt. Ich habe nur Probleme mit dem Konzept des geistigen Eigentums. F&#252;r mich ist es schwer zu fassen, dass etwas, dass ich weiss, Eigentum eines anderen sein kann. Und so offensichtlich ist das auch nicht, sonst w&#252;rde man auch nicht so Hilfskonstruktionen wie &quot;Eigentum f&#252;r die n&#228;chsten 10 Jahre und dann nicht mehr&quot; brauchen. Als alter Fundamentalist, der ich bin, f&#228;llt es mir schwierig dass irgendwie zu verankern. Aber das war es wohl nicht, was Karsten hier diskutieren wollte. :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@R.A.: Ich bin bei der Frage selber ziemlich gespalten. Das Verzichtsargument ist logisch absolut zwingend. Ich kann nicht etwas &#8220;stehlen&#8221;, nur weil mir der Preis nicht passt. Ich habe nur Probleme mit dem Konzept des geistigen Eigentums. F&#252;r mich ist es schwer zu fassen, dass etwas, dass ich weiss, Eigentum eines anderen sein kann. Und so offensichtlich ist das auch nicht, sonst w&#252;rde man auch nicht so Hilfskonstruktionen wie &#8220;Eigentum f&#252;r die n&#228;chsten 10 Jahre und dann nicht mehr&#8221; brauchen. Als alter Fundamentalist, der ich bin, f&#228;llt es mir schwierig dass irgendwie zu verankern. Aber das war es wohl nicht, was Karsten hier diskutieren wollte. <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16362</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 09:21:38 +0000</pubDate>
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		<description>@Llarian:
&gt; Ob das Verlangen
&gt; nach “Tokio Hotel”
&gt; jetzt
&gt; marketinginduziert
&gt; ist oder nicht, es
&gt; kann nicht einfach
&gt; gegen “Bangkok
&gt; Bungalow”
&gt; substiuiert werden,
Exakt.

Und merkw&#252;rdigerweise kommt ja auch keiner der Schwarzkopierfans auf die Idee, einfach auf &quot;Tokyo Hotel&quot; zu verzichten und Musiker zu h&#246;ren, die das mit dem Kopieren lockerer sehen. 

Man kann ja die Musikindustrie gerne als Ansammlung gieriger Schweine sehen (nur: wieso sollte das f&#252;r Liberale ein Problem sein?).
Aber solange die Musikindustrie niemanden zwingt, eine CD zu kaufen, ist doch alles ok.

Da&#223; man diverse von dieser Musikindustrie geforderten Gesetze sehr kritisch sehen mu&#223;, ist klar.

Aber ich begreife allgemein nicht in dieser Diskussion, da&#223; man den Interessen von Musikern, Autoren oder anderen Content-Produzenten so v&#246;llig gleichg&#252;ltig gegen&#252;berstehen kann nach dem Motto: &quot;Was ihr produziert will ich haben, und zwar kostenlos, und wovon ihr dann lebt ist mir egal&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Llarian:<br />
&gt; Ob das Verlangen<br />
&gt; nach “Tokio Hotel”<br />
&gt; jetzt<br />
&gt; marketinginduziert<br />
&gt; ist oder nicht, es<br />
&gt; kann nicht einfach<br />
&gt; gegen “Bangkok<br />
&gt; Bungalow”<br />
&gt; substiuiert werden,<br />
Exakt.</p>
<p>Und merkw&#252;rdigerweise kommt ja auch keiner der Schwarzkopierfans auf die Idee, einfach auf &#8220;Tokyo Hotel&#8221; zu verzichten und Musiker zu h&#246;ren, die das mit dem Kopieren lockerer sehen. </p>
<p>Man kann ja die Musikindustrie gerne als Ansammlung gieriger Schweine sehen (nur: wieso sollte das f&#252;r Liberale ein Problem sein?).<br />
Aber solange die Musikindustrie niemanden zwingt, eine CD zu kaufen, ist doch alles ok.</p>
<p>Da&#223; man diverse von dieser Musikindustrie geforderten Gesetze sehr kritisch sehen mu&#223;, ist klar.</p>
<p>Aber ich begreife allgemein nicht in dieser Diskussion, da&#223; man den Interessen von Musikern, Autoren oder anderen Content-Produzenten so v&#246;llig gleichg&#252;ltig gegen&#252;berstehen kann nach dem Motto: &#8220;Was ihr produziert will ich haben, und zwar kostenlos, und wovon ihr dann lebt ist mir egal&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Karsten</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16361</link>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 09:11:08 +0000</pubDate>
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		<description>@Llarian:

Ich kann mich nicht erinnern, dass die Musikindustrie die CD-Preise in der &#214;ffentlichkeit so darstellen w&#252;rde, dass sie einen Riesengewinn damit macht, so dass ihnen der Reichtum schon zu den Ohren herausquillt.

Nein, bevor sie die aktuelle Kampagne aufgesetzt haben (Wenn du raubkopierst, sorgen wir daf&#252;r, dass Dich ein Bodybuilder vergewaltigt), gab es eher &#246;ffentliche Darstellungen im Stile von &quot;Man kann die CDs aber nicht viel billiger machen, weil ja so viele Jobs dran h&#228;ngen...&quot; und teilweise sogar (gesch&#246;nte) Kostenrechnungen ver&#246;ffentlicht.

Die hohe Toleranz f&#252;r Raubkopien in der Gesellschaft hat ja auch mit dem wachsenden Gef&#252;hl zu tun, von der Musikindustrie eh nur verarscht und abgezockt zu werden.

BTW: &quot;dezentrale Sicherheitskopien&quot; ist ja ein netter Ausdruck. :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Llarian:</p>
<p>Ich kann mich nicht erinnern, dass die Musikindustrie die CD-Preise in der &#214;ffentlichkeit so darstellen w&#252;rde, dass sie einen Riesengewinn damit macht, so dass ihnen der Reichtum schon zu den Ohren herausquillt.</p>
<p>Nein, bevor sie die aktuelle Kampagne aufgesetzt haben (Wenn du raubkopierst, sorgen wir daf&#252;r, dass Dich ein Bodybuilder vergewaltigt), gab es eher &#246;ffentliche Darstellungen im Stile von &#8220;Man kann die CDs aber nicht viel billiger machen, weil ja so viele Jobs dran h&#228;ngen&#8230;&#8221; und teilweise sogar (gesch&#246;nte) Kostenrechnungen ver&#246;ffentlicht.</p>
<p>Die hohe Toleranz f&#252;r Raubkopien in der Gesellschaft hat ja auch mit dem wachsenden Gef&#252;hl zu tun, von der Musikindustrie eh nur verarscht und abgezockt zu werden.</p>
<p>BTW: &#8220;dezentrale Sicherheitskopien&#8221; ist ja ein netter Ausdruck. <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Llarian</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/comment-page-1/#comment-16360</link>
		<dc:creator>Llarian</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 08:57:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/27/cds-und-konzerte/#comment-16360</guid>
		<description>So ganz kann mich die Argumentation nicht &#252;berzeugen: Der Vertriebsweg wird billiger, daher sinkt auch der Preis. Es gibt mehr Konkurrenz und daher sinkt auch der Preis. Das w&#252;rde gelten, wenn es sich um beliebig substituierbare G&#252;ter handelt. Tut es aber nicht. Ob das Verlangen nach &quot;Tokio Hotel&quot; jetzt marketinginduziert ist oder nicht, es kann nicht einfach gegen &quot;Bangkok Bungalow&quot; substiuiert werden, nur weil die auch gutes Studioequipment zur Verf&#252;gung haben oder ihren Kram &#252;bers Internet verkaufen.
Die CDs die heute verkauft werden, kosten doch nicht 15 Euro weil der Vertriebsweg so teuer ist, sondern weil es so den maximalen Gewinn bringt. Wird der Vertriebsweg g&#252;nstiger, so wird schlicht der Gewinn gr&#246;sser, ein Grund CDs billiger zu verkaufen ergibt sich daraus alleine nicht, solange Leute bereit sind die 15 Euro zu zahlen. 
Trotzdem komme ich im Endeffekt auf ganz &#228;hnliche Ergebnisse: Die Preise werden sinken und entsprechend werden die K&#252;nstler andere Geldquellen suchen m&#252;ssen. Allerdings eher, weil die Preise durch eine viel realere Konkurrenz bedroht werden und das sind eben dezentrale Sicherheitskopien. Wenn die Musikindustrie k&#246;nnte w&#252;rden sie bis zum Sankt Nimmerleinstag pro CD 15 Euro und mehr nehmen und jeden einzelnen, der es wagt die Dinger zu kopieren, an die Wand stellen. Dann k&#246;nnte man vermutlich auch weiterhin ein Riesengeld mit CDs verdienen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So ganz kann mich die Argumentation nicht &#252;berzeugen: Der Vertriebsweg wird billiger, daher sinkt auch der Preis. Es gibt mehr Konkurrenz und daher sinkt auch der Preis. Das w&#252;rde gelten, wenn es sich um beliebig substituierbare G&#252;ter handelt. Tut es aber nicht. Ob das Verlangen nach &#8220;Tokio Hotel&#8221; jetzt marketinginduziert ist oder nicht, es kann nicht einfach gegen &#8220;Bangkok Bungalow&#8221; substiuiert werden, nur weil die auch gutes Studioequipment zur Verf&#252;gung haben oder ihren Kram &#252;bers Internet verkaufen.<br />
Die CDs die heute verkauft werden, kosten doch nicht 15 Euro weil der Vertriebsweg so teuer ist, sondern weil es so den maximalen Gewinn bringt. Wird der Vertriebsweg g&#252;nstiger, so wird schlicht der Gewinn gr&#246;sser, ein Grund CDs billiger zu verkaufen ergibt sich daraus alleine nicht, solange Leute bereit sind die 15 Euro zu zahlen.<br />
Trotzdem komme ich im Endeffekt auf ganz &#228;hnliche Ergebnisse: Die Preise werden sinken und entsprechend werden die K&#252;nstler andere Geldquellen suchen m&#252;ssen. Allerdings eher, weil die Preise durch eine viel realere Konkurrenz bedroht werden und das sind eben dezentrale Sicherheitskopien. Wenn die Musikindustrie k&#246;nnte w&#252;rden sie bis zum Sankt Nimmerleinstag pro CD 15 Euro und mehr nehmen und jeden einzelnen, der es wagt die Dinger zu kopieren, an die Wand stellen. Dann k&#246;nnte man vermutlich auch weiterhin ein Riesengeld mit CDs verdienen.</p>
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