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	<title>Kommentare zu: Ehrliches Entsetzen, gepaart mit Wut</title>
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	<description>Bürger zur Sonne, zur Freiheit!</description>
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		<title>Von: stefanolix</title>
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		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2007 08:05:13 +0000</pubDate>
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		<description>@Simon: Bissige Liberale (»Knechte des Neoliberalismus«) lesen eben schnell und effektiv. Die Kernpunkte eines solchen Dokuments kann man in einer Viertelstunde erfassen, auch wenn es schlecht gesetzt und an einigen Stellen unverst&#228;ndlich formuliert ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Simon: Bissige Liberale (»Knechte des Neoliberalismus«) lesen eben schnell und effektiv. Die Kernpunkte eines solchen Dokuments kann man in einer Viertelstunde erfassen, auch wenn es schlecht gesetzt und an einigen Stellen unverst&#228;ndlich formuliert ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-2/#comment-17017</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2007 07:34:50 +0000</pubDate>
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		<description>@Simon

Dass du Kritik hilfreich findest, zeichnet dich als toleranten, offenen und lernwilligen Menschen aus. Mein Herz macht einen kleinen Sprung, dass dir auch meine Kritik unter Umst&#228;nden Hilfe sein k&#246;nnte.

Allerdings &#252;berforderst du mich dann doch ein wenig mit dem Wunsch, ich m&#246;ge L&#246;sungsvorschl&#228;ge f&#252;r die Probleme der Weltwirtschaft oder die transnationaler Konzerne pr&#228;sentieren. 
F&#252;r erstere habe ich nur grunds&#228;tzliche Empfehlungen parat, die du schon kennen und sch&#228;tzen wirst: Freihandel, Abbau der Subventionen, F&#246;rderung von Demokratie und Selbstbestimmung in der Welt.
F&#252;r die Probleme transnationaler Konzerne f&#252;hle ich mich dagegen einfach nicht zust&#228;ndig. Die haben Manager und Unternehmensberater, die sie teuer daf&#252;r bezahlen, ihre Probleme zu l&#246;sen. Was geht das mich, unbezahlten Au&#223;enstehenden, an?

&lt;blockquote&gt;&#220;brigens wundert es mich doch sehr, wie lange die Mittagsstunden eines Liberalen zu sein scheinen.&lt;/blockquote&gt;

Die armselige Existenz als Knecht des Neoliberalismus hat auch seine Sonnenseiten...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Simon</p>
<p>Dass du Kritik hilfreich findest, zeichnet dich als toleranten, offenen und lernwilligen Menschen aus. Mein Herz macht einen kleinen Sprung, dass dir auch meine Kritik unter Umst&#228;nden Hilfe sein k&#246;nnte.</p>
<p>Allerdings &#252;berforderst du mich dann doch ein wenig mit dem Wunsch, ich m&#246;ge L&#246;sungsvorschl&#228;ge f&#252;r die Probleme der Weltwirtschaft oder die transnationaler Konzerne pr&#228;sentieren.<br />
F&#252;r erstere habe ich nur grunds&#228;tzliche Empfehlungen parat, die du schon kennen und sch&#228;tzen wirst: Freihandel, Abbau der Subventionen, F&#246;rderung von Demokratie und Selbstbestimmung in der Welt.<br />
F&#252;r die Probleme transnationaler Konzerne f&#252;hle ich mich dagegen einfach nicht zust&#228;ndig. Die haben Manager und Unternehmensberater, die sie teuer daf&#252;r bezahlen, ihre Probleme zu l&#246;sen. Was geht das mich, unbezahlten Au&#223;enstehenden, an?</p>
<blockquote><p>&#220;brigens wundert es mich doch sehr, wie lange die Mittagsstunden eines Liberalen zu sein scheinen.</p></blockquote>
<p>Die armselige Existenz als Knecht des Neoliberalismus hat auch seine Sonnenseiten&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Simon</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-2/#comment-17009</link>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Apr 2007 23:08:35 +0000</pubDate>
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		<description>Im Grund finde ich ja Kritik immer sehr hilfreich. Ich vermisse aber bei dir, lieber Boche, die konstruktiven Vorschl&#228;ge, wie du die derzeitigen Probleme der Weltwirtschaft und der transnationalen Konzerne in den Griff bekommen willst.

&#220;brigens wundert es mich doch sehr, wie lange die Mittagsstunden eines Liberalen zu sein scheinen. Ein 77 Seiten langes Dokument in dieser Zeit ernsthaft studieren zu k&#246;nnen, halte ich nicht f&#252;r glaubhaft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Grund finde ich ja Kritik immer sehr hilfreich. Ich vermisse aber bei dir, lieber Boche, die konstruktiven Vorschl&#228;ge, wie du die derzeitigen Probleme der Weltwirtschaft und der transnationalen Konzerne in den Griff bekommen willst.</p>
<p>&#220;brigens wundert es mich doch sehr, wie lange die Mittagsstunden eines Liberalen zu sein scheinen. Ein 77 Seiten langes Dokument in dieser Zeit ernsthaft studieren zu k&#246;nnen, halte ich nicht f&#252;r glaubhaft.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-2/#comment-16894</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2007 10:42:58 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;und ich schalte ab!&lt;/blockquote&gt;

Das ist ja dein gutes Recht. 
Und du darfst hinterher auch schimpfen, dass man keine Arbeit findet, wenn man sie sucht und dass daran der Kapitalismus schuld ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>und ich schalte ab!</p></blockquote>
<p>Das ist ja dein gutes Recht.<br />
Und du darfst hinterher auch schimpfen, dass man keine Arbeit findet, wenn man sie sucht und dass daran der Kapitalismus schuld ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hardcore Linker Spießer</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-2/#comment-16892</link>
		<dc:creator>Hardcore Linker Spießer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2007 09:53:50 +0000</pubDate>
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		<description>Hast ja recht, ABER bei S&#228;tzen wie:

&quot;Das bedeutet nat&#252;rlich, dass ausl&#228;ndische Unternehmen Deutschland den R&#252;cken kehren werden.&quot;

f&#252;hle ich mich wie Sonntag Abends nach dem Tatort bei Sabine und ich schalte ab!

G&#228;&#228;hn...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hast ja recht, ABER bei S&#228;tzen wie:</p>
<p>&#8220;Das bedeutet nat&#252;rlich, dass ausl&#228;ndische Unternehmen Deutschland den R&#252;cken kehren werden.&#8221;</p>
<p>f&#252;hle ich mich wie Sonntag Abends nach dem Tatort bei Sabine und ich schalte ab!</p>
<p>G&#228;&#228;hn&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Freunde der offenen Gesellschaft &#187; attac reist nach Heiligendamm</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-2/#comment-16788</link>
		<dc:creator>Freunde der offenen Gesellschaft &#187; attac reist nach Heiligendamm</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Apr 2007 21:40:57 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Attac f&#228;hrt nach Heiligendamm, um den anwesenden Politikern den Spiegel vorzuhalten und ihre bessere Welt vorzustellen. Erdacht wurde diese Welt von Menschen, die entgegen des attac Selbstverst&#228;ndnisses nicht aus der Geschichte lernten um die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten zu k&#246;nnen. Wenn doch, w&#252;rden solche Wahnsinnsforderungen nicht vertreten werden: Alle V&#246;lker k&#246;nnen f&#252;r ihre eigenen Zwecke frei &#252;ber ihre nat&#252;rlichen Reicht&#252;mer und Mittel verf&#252;gen, […] In keinem Fall darf ein Volk seiner eigenen Existenzmittel beraubt werden. Was ist das Volk, ein Kollektivwesen? Es gibt kein Volk, es gibt Warlords und Stammesh&#228;uptlinge, die Kommunistische Partei und religi&#246;se Eliten und die verf&#252;gen f&#252;r ihre eigenen Zwecke frei &#252;ber ihre nat&#252;rlichen Reicht&#252;mer und Mittel. An dieser Stelle k&#246;nnte nun lang und breit erkl&#228;rt werden, warum die attac Forderungen f&#252;r eine bessere Welt in einem Fiasko enden w&#252;rde deren erstes Opfer die Menschenrechte w&#228;ren, doch diese Aufgabe wurde gl&#252;cklicherweise vor kurzem schon von einem Kollegen erledigt. Darum kann hier noch der ultimativen attac-Forderung Platz geboten werden. Wer oder was sollte denn den Neoliberalismus - der so b&#246;sartig ist, dass er gar nicht definiert werden kann - beerben? Das hier: [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Attac f&#228;hrt nach Heiligendamm, um den anwesenden Politikern den Spiegel vorzuhalten und ihre bessere Welt vorzustellen. Erdacht wurde diese Welt von Menschen, die entgegen des attac Selbstverst&#228;ndnisses nicht aus der Geschichte lernten um die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten zu k&#246;nnen. Wenn doch, w&#252;rden solche Wahnsinnsforderungen nicht vertreten werden: Alle V&#246;lker k&#246;nnen f&#252;r ihre eigenen Zwecke frei &#252;ber ihre nat&#252;rlichen Reicht&#252;mer und Mittel verf&#252;gen, […] In keinem Fall darf ein Volk seiner eigenen Existenzmittel beraubt werden. Was ist das Volk, ein Kollektivwesen? Es gibt kein Volk, es gibt Warlords und Stammesh&#228;uptlinge, die Kommunistische Partei und religi&#246;se Eliten und die verf&#252;gen f&#252;r ihre eigenen Zwecke frei &#252;ber ihre nat&#252;rlichen Reicht&#252;mer und Mittel. An dieser Stelle k&#246;nnte nun lang und breit erkl&#228;rt werden, warum die attac Forderungen f&#252;r eine bessere Welt in einem Fiasko enden w&#252;rde deren erstes Opfer die Menschenrechte w&#228;ren, doch diese Aufgabe wurde gl&#252;cklicherweise vor kurzem schon von einem Kollegen erledigt. Darum kann hier noch der ultimativen attac-Forderung Platz geboten werden. Wer oder was sollte denn den Neoliberalismus &#8211; der so b&#246;sartig ist, dass er gar nicht definiert werden kann &#8211; beerben? Das hier: [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Karsten</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-2/#comment-16334</link>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2007 20:54:05 +0000</pubDate>
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		<description>@der_gute_don:
Ich w&#252;rde da keine solche Abgrenzung sehen. Was damals entstand, war schon der gleiche Nationalismus, der sp&#228;ter, in einer stark &#252;bersteigerten Form, zu einer schrecklichen Katastrophe nach der anderen f&#252;hrte. Damals war es eben nur einerseits etwas neues, noch nicht so starkes - und hatte andererseits ein starkes Korrektiv in Form des existenten Gesellschaftsaufbaus.

Meiner Auffassung nach ist auch eine gewisse Hinwendung zur eigenen Nation nichts schlechtes - sie muss nur Grenzen haben. Etwa so, wie Boche das anspricht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@der_gute_don:<br />
Ich w&#252;rde da keine solche Abgrenzung sehen. Was damals entstand, war schon der gleiche Nationalismus, der sp&#228;ter, in einer stark &#252;bersteigerten Form, zu einer schrecklichen Katastrophe nach der anderen f&#252;hrte. Damals war es eben nur einerseits etwas neues, noch nicht so starkes &#8211; und hatte andererseits ein starkes Korrektiv in Form des existenten Gesellschaftsaufbaus.</p>
<p>Meiner Auffassung nach ist auch eine gewisse Hinwendung zur eigenen Nation nichts schlechtes &#8211; sie muss nur Grenzen haben. Etwa so, wie Boche das anspricht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-2/#comment-16333</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2007 18:44:08 +0000</pubDate>
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		<description>Wer den nationalen Rahmen als Reichweite der Selbstbestimmung der darin organisierten B&#252;rger definiert und wer ihn - anders als die attacis in ihrem Papier - nicht als seine B&#252;rger ein- und fremde B&#252;rger aussperrende Grenze versteht, kann sich in meinen Augen durchaus auch liberal nennen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer den nationalen Rahmen als Reichweite der Selbstbestimmung der darin organisierten B&#252;rger definiert und wer ihn &#8211; anders als die attacis in ihrem Papier &#8211; nicht als seine B&#252;rger ein- und fremde B&#252;rger aussperrende Grenze versteht, kann sich in meinen Augen durchaus auch liberal nennen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: der_gute_don</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-2/#comment-16332</link>
		<dc:creator>der_gute_don</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2007 17:51:38 +0000</pubDate>
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		<description>@karsten: beim Hambacher Fest entstand die vehemente Forderung nach einer Nation und f&#252;r uns damit Ihre Begrifflichkeit, soweit korrekt, allerdings war es die Forderung nach einer &#252;bergeordneten (vom freien Warenverkehr gekennzeichneten) Institution und zahlreichen anderen heute selbstverst&#228;ndlichen Rechten. Hier liegt meines Erachtens keine Form des Nationalismus vor, sondern gegenteilig die Forderung nach einer gr&#246;&#223;eren Gemeinschaft. Oder nenn es Befreiung vom bayrischen K&#246;nigreich ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@karsten: beim Hambacher Fest entstand die vehemente Forderung nach einer Nation und f&#252;r uns damit Ihre Begrifflichkeit, soweit korrekt, allerdings war es die Forderung nach einer &#252;bergeordneten (vom freien Warenverkehr gekennzeichneten) Institution und zahlreichen anderen heute selbstverst&#228;ndlichen Rechten. Hier liegt meines Erachtens keine Form des Nationalismus vor, sondern gegenteilig die Forderung nach einer gr&#246;&#223;eren Gemeinschaft. Oder nenn es Befreiung vom bayrischen K&#246;nigreich <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Karsten</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-2/#comment-16329</link>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2007 16:51:19 +0000</pubDate>
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		<description>@der_gute_don:

M&#246;glicherweise beginnt sein Geschichtsverst&#228;ndnis auch mit den Urspr&#252;ngen des Liberalismus, etwa dem &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hambacher_Fest&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Hambacher Fest&lt;/a&gt;. Dann hat er nicht so ganz unrecht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@der_gute_don:</p>
<p>M&#246;glicherweise beginnt sein Geschichtsverst&#228;ndnis auch mit den Urspr&#252;ngen des Liberalismus, etwa dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hambacher_Fest" rel="nofollow">Hambacher Fest</a>. Dann hat er nicht so ganz unrecht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Karsten</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-2/#comment-16327</link>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2007 16:47:35 +0000</pubDate>
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		<description>@Boche:

Naja, &#228;hnliche Ideen des Wirtschaftens haben ja auch die Wirtschaftstheorie des Faschismus und des Nationalsozialismus beeinflusst. Ich m&#246;chte den Attacies hier noch zugestehen, dass sie ihre Vorstellungen schon &#252;ber eine Bewusstseins&#228;nderung in der &#214;ffentlichkeit erreichen wollen - und nicht &#252;ber eine Machtergreifung via Roter Armee oder SS. Denn die meisten, die da aktiv sind, sind gl&#252;cklicherweise Tr&#228;umer, jedenfalls, soweit ich sie kennengelernt habe. Diktatorische Realpolitiker, die sich diese Tr&#228;ume zunutze machen, findet man wohl eher in den kooperierenden Parteien weltweit - also etwa in der PDS, die aber vielen Attacies auch unheimlich ist.

@dointime:
Ja, Nationalismus ist in Verbindung mit dem Liberalismus entstanden - damals aber als Abgrenzung zu den monarchischen Vorstellungen der deutschen Kleinstaaten. Sp&#228;ter hat sich ein eher internationalistisch orientierter Liberalismus entwickelt, der heute wohl den Mainstream darstellt. Das galt lange auch f&#252;r die Sozialdemokratie und den gem&#228;&#223;igten Sozialismus, die aber in letzter Zeit mehr und mehr in nationalen Kategorien denken - eine (nicht nur) f&#252;r mich unheimliche Diskussion.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Boche:</p>
<p>Naja, &#228;hnliche Ideen des Wirtschaftens haben ja auch die Wirtschaftstheorie des Faschismus und des Nationalsozialismus beeinflusst. Ich m&#246;chte den Attacies hier noch zugestehen, dass sie ihre Vorstellungen schon &#252;ber eine Bewusstseins&#228;nderung in der &#214;ffentlichkeit erreichen wollen &#8211; und nicht &#252;ber eine Machtergreifung via Roter Armee oder SS. Denn die meisten, die da aktiv sind, sind gl&#252;cklicherweise Tr&#228;umer, jedenfalls, soweit ich sie kennengelernt habe. Diktatorische Realpolitiker, die sich diese Tr&#228;ume zunutze machen, findet man wohl eher in den kooperierenden Parteien weltweit &#8211; also etwa in der PDS, die aber vielen Attacies auch unheimlich ist.</p>
<p>@dointime:<br />
Ja, Nationalismus ist in Verbindung mit dem Liberalismus entstanden &#8211; damals aber als Abgrenzung zu den monarchischen Vorstellungen der deutschen Kleinstaaten. Sp&#228;ter hat sich ein eher internationalistisch orientierter Liberalismus entwickelt, der heute wohl den Mainstream darstellt. Das galt lange auch f&#252;r die Sozialdemokratie und den gem&#228;&#223;igten Sozialismus, die aber in letzter Zeit mehr und mehr in nationalen Kategorien denken &#8211; eine (nicht nur) f&#252;r mich unheimliche Diskussion.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: der_gute_don</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-2/#comment-16326</link>
		<dc:creator>der_gute_don</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2007 16:44:47 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;em&gt;Der Nationalgedanke ist soweit ich wei&#223; in Verbindung mit liberalen Ideen entstanden und schlie&#223;lich verk&#252;ndet ja auch die FDP,&lt;/em&gt;

Wenn die Geschichtschreibung f&#252;r Dich in der Weimarer Republik beginnt mag das wohl stimmen.

Liberalismus wie ich ihn verstehe hat wenig mit Nationalismus oder seinem kleinen Bruder Protektionismus zu tun. Daf&#252;r sind heute wohl die verschiedenfarbigen Sozialisten zust&#228;ndig, die wiederum wenig mit Begriffen wie Eigenst&#228;ndigkeit und -verantwortung, grenzunabh&#228;ngigen Warenverkehr etc.pp. anfangen k&#246;nnen. 

&gt; Wie gehe ich mit Abweichlern um?
guter und wichtiger Punkt von Boche!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Nationalgedanke ist soweit ich wei&#223; in Verbindung mit liberalen Ideen entstanden und schlie&#223;lich verk&#252;ndet ja auch die FDP,</em></p>
<p>Wenn die Geschichtschreibung f&#252;r Dich in der Weimarer Republik beginnt mag das wohl stimmen.</p>
<p>Liberalismus wie ich ihn verstehe hat wenig mit Nationalismus oder seinem kleinen Bruder Protektionismus zu tun. Daf&#252;r sind heute wohl die verschiedenfarbigen Sozialisten zust&#228;ndig, die wiederum wenig mit Begriffen wie Eigenst&#228;ndigkeit und -verantwortung, grenzunabh&#228;ngigen Warenverkehr etc.pp. anfangen k&#246;nnen. </p>
<p>&gt; Wie gehe ich mit Abweichlern um?<br />
guter und wichtiger Punkt von Boche!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-2/#comment-16309</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2007 10:57:57 +0000</pubDate>
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		<description>@dointime

Mancher mag es ja gern verdr&#228;ngen - aber es waren &#228;hnliche Ideen zur Umgestaltung des Wirtschaftssystems, die nun einmal zu Stalin gef&#252;hrt haben.
Wer dem einzelnen Menschen die Freiheit nehmen m&#246;chte, zentrale Entscheidungen seines Lebens selbst zu treffen, wird zwangsl&#228;ufig bei der Frage landen: Wie gehe ich mit Abweichlern um?
Man kann attac jetzt einen Vertrauensvorschuss geben und sagen: Im Zweifel verzichten sie, anders als die Kommunisten fr&#252;herer Zeiten auf Gewalt und Terror.
Aber warum sollte man? Erfahrungen sind dazu da, daraus zu lernen und nicht jeden Schei&#223; immer wieder zu versuchen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@dointime</p>
<p>Mancher mag es ja gern verdr&#228;ngen &#8211; aber es waren &#228;hnliche Ideen zur Umgestaltung des Wirtschaftssystems, die nun einmal zu Stalin gef&#252;hrt haben.<br />
Wer dem einzelnen Menschen die Freiheit nehmen m&#246;chte, zentrale Entscheidungen seines Lebens selbst zu treffen, wird zwangsl&#228;ufig bei der Frage landen: Wie gehe ich mit Abweichlern um?<br />
Man kann attac jetzt einen Vertrauensvorschuss geben und sagen: Im Zweifel verzichten sie, anders als die Kommunisten fr&#252;herer Zeiten auf Gewalt und Terror.<br />
Aber warum sollte man? Erfahrungen sind dazu da, daraus zu lernen und nicht jeden Schei&#223; immer wieder zu versuchen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: dointime</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-2/#comment-16308</link>
		<dc:creator>dointime</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2007 10:45:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/#comment-16308</guid>
		<description>@Karsten
na ja die, die dieses wort mit den vorstellungen wirtschaftlicher regulierung von attac verkn&#252;pfen. ;-) Es ist halt in diesem Zusammenhang nicht angebracht und das sollte jeder anerkennen, der sich mal ernsthaft mit der &#196;ra Stalin besch&#228;ftigt hat. Mit diesem Wort fahrl&#228;ssig umzugehen ist kein besonders fairer Umgang mit dem politischen Gegner. Ich mag es ja auch nicht, wenn gewisse Linke alles und jeden als faschistisch bezeichnen...

&quot;Das zeigt doch woher der Wind auch bei sogenannten Linken so weht!!&quot;
Ja, oder es zeigt, dass man mit der wirtschaftlichen Regulierung zum erreichen sozialer Ziele auf irgendeiner Ebene ansetzen muss. Der Nationalgedanke ist soweit ich wei&#223; in Verbindung mit liberalen Ideen entstanden und schlie&#223;lich verk&#252;ndet ja auch die FDP, dass ihr Programm sozial sei, weil es Arbeit schaffe. Ist Westerwelle deswegen ein Nazi? Auch wenn ich ihn nicht besonders sympathsch finde, muss ich doch sagen: N&#246;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Karsten<br />
na ja die, die dieses wort mit den vorstellungen wirtschaftlicher regulierung von attac verkn&#252;pfen. <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Es ist halt in diesem Zusammenhang nicht angebracht und das sollte jeder anerkennen, der sich mal ernsthaft mit der &#196;ra Stalin besch&#228;ftigt hat. Mit diesem Wort fahrl&#228;ssig umzugehen ist kein besonders fairer Umgang mit dem politischen Gegner. Ich mag es ja auch nicht, wenn gewisse Linke alles und jeden als faschistisch bezeichnen&#8230;</p>
<p>&#8220;Das zeigt doch woher der Wind auch bei sogenannten Linken so weht!!&#8221;<br />
Ja, oder es zeigt, dass man mit der wirtschaftlichen Regulierung zum erreichen sozialer Ziele auf irgendeiner Ebene ansetzen muss. Der Nationalgedanke ist soweit ich wei&#223; in Verbindung mit liberalen Ideen entstanden und schlie&#223;lich verk&#252;ndet ja auch die FDP, dass ihr Programm sozial sei, weil es Arbeit schaffe. Ist Westerwelle deswegen ein Nazi? Auch wenn ich ihn nicht besonders sympathsch finde, muss ich doch sagen: N&#246;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: albax</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-2/#comment-16300</link>
		<dc:creator>albax</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2007 07:01:46 +0000</pubDate>
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		<description>Auff&#228;llig ist hier doch die dauernde Wiederholung der Begriffe &quot;national&quot; und &quot;sozial&quot;. Das zeigt doch woher der Wind auch bei sogenannten Linken so weht!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auff&#228;llig ist hier doch die dauernde Wiederholung der Begriffe &#8220;national&#8221; und &#8220;sozial&#8221;. Das zeigt doch woher der Wind auch bei sogenannten Linken so weht!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Karsten</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-2/#comment-16298</link>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2007 22:58:01 +0000</pubDate>
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		<description>@Rayson:

F&#252;ge an dieser Stelle eine lange Diskussion dar&#252;ber ein, warum etwas mehr Gesetze manchmal n&#246;tig sind, damit nicht jeden Tag willk&#252;rlich ein Richter entscheidet, ob Dein Verhalten im Stra&#223;enverkehr ausreichend r&#252;cksichtsvoll war. ;)

Und was die Formulierungen angeht: So lange bloggen wir doch noch gar nicht zusammen?!? :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson:</p>
<p>F&#252;ge an dieser Stelle eine lange Diskussion dar&#252;ber ein, warum etwas mehr Gesetze manchmal n&#246;tig sind, damit nicht jeden Tag willk&#252;rlich ein Richter entscheidet, ob Dein Verhalten im Stra&#223;enverkehr ausreichend r&#252;cksichtsvoll war. <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und was die Formulierungen angeht: So lange bloggen wir doch noch gar nicht zusammen?!? <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Karsten</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-2/#comment-16297</link>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2007 22:44:30 +0000</pubDate>
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		<description>@dointime:

Wer ist denn jetzt &quot;ihr&quot;?

Kleiner Hinweis: &quot;nichtidentisches&quot; ist kein Autor dieses Blogs. Er w&#252;rde das vermutlich auch nicht wollen, und ebensowenig w&#252;rden die Autoren dieses Blogs das wollen (denke ich jedenfalls). Wir haben nicht mal eine kompatible Grundhaltung. Aber in diesem Falle scheint er der gleichen Meinung wie Boche zu sein. Kommt ja mal vor. :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@dointime:</p>
<p>Wer ist denn jetzt &#8220;ihr&#8221;?</p>
<p>Kleiner Hinweis: &#8220;nichtidentisches&#8221; ist kein Autor dieses Blogs. Er w&#252;rde das vermutlich auch nicht wollen, und ebensowenig w&#252;rden die Autoren dieses Blogs das wollen (denke ich jedenfalls). Wir haben nicht mal eine kompatible Grundhaltung. Aber in diesem Falle scheint er der gleichen Meinung wie Boche zu sein. Kommt ja mal vor. <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: dointime</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-2/#comment-16296</link>
		<dc:creator>dointime</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2007 21:43:54 +0000</pubDate>
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		<description>Meint ihr nich mal im Ernst, ihr solltet den Gebrauch des Wortes stalinistisch mal &#252;berdenken?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meint ihr nich mal im Ernst, ihr solltet den Gebrauch des Wortes stalinistisch mal &#252;berdenken?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: nichtidentisches</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-2/#comment-16288</link>
		<dc:creator>nichtidentisches</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2007 09:12:50 +0000</pubDate>
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		<description>Danke f&#252;r den Text, etwas mehr h&#228;tte man da schon noch draus machen k&#246;nnen, aber gut so. Ich dachte eigentlich, dass bei attac noch ein paar mittelm&#228;&#223;ig kritische Anarchos rumsitzen,die bei einem derartigen Abfeiern von nationaler Volkswirtschaft allein der W&#246;rter wegen das Haarstr&#228;uben kriegen. Aber Pustekuchen. 

Zu bemerken w&#228;re noch der theoretische R&#252;ckfall in funktionalistische Gesellschaftstheorien, nach denen ein gesellschaftliches System ein nat&#252;rliches Gleichgewicht hat. Individuen kommen darin ebenwsowenig vor wie Flexibilit&#228;t. Die nationale Abschottung und die Reduziereung der Bev&#246;lkerung ist schon ein bedenkliches Zeichen von stalinistischem Altersschwachsinn.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke f&#252;r den Text, etwas mehr h&#228;tte man da schon noch draus machen k&#246;nnen, aber gut so. Ich dachte eigentlich, dass bei attac noch ein paar mittelm&#228;&#223;ig kritische Anarchos rumsitzen,die bei einem derartigen Abfeiern von nationaler Volkswirtschaft allein der W&#246;rter wegen das Haarstr&#228;uben kriegen. Aber Pustekuchen. </p>
<p>Zu bemerken w&#228;re noch der theoretische R&#252;ckfall in funktionalistische Gesellschaftstheorien, nach denen ein gesellschaftliches System ein nat&#252;rliches Gleichgewicht hat. Individuen kommen darin ebenwsowenig vor wie Flexibilit&#228;t. Die nationale Abschottung und die Reduziereung der Bev&#246;lkerung ist schon ein bedenkliches Zeichen von stalinistischem Altersschwachsinn.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-2/#comment-16279</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Mar 2007 17:23:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/#comment-16279</guid>
		<description>@Karsten

Jetzt sehe ich erst, dass wir mit fast derselben Formulierung eingeleitet haben. Wer f&#228;rbte denn da auf wen ab? ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Karsten</p>
<p>Jetzt sehe ich erst, dass wir mit fast derselben Formulierung eingeleitet haben. Wer f&#228;rbte denn da auf wen ab? <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-1/#comment-16278</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Mar 2007 17:22:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/#comment-16278</guid>
		<description>@Klaus B.

Es wird dich vielleicht &#252;berraschen, aber sie Stra&#223;enverkehrsordnung scheint mir tats&#228;chlich gro&#223;teils &#252;berfl&#252;ssig zu sein. Der Stra&#223;enverkehr lie&#223;e sich nach einfachen, libert&#228;ren Grundregeln organisieren, die im Grunde in § 1 StVO auch kodifiziert sind.

Kleine Anekdote: Was machen Autofahrer in den USA, wenn sie sich an einer Kreuzung treffen, und was machen sie in Deutschland? Jetzt mal angenommen, es st&#252;nde in Deutschland da mal ausnahmsweise keine Ampel oder kein Schild zur Vorfahrtregelung...

Gut, de facto d&#252;rften ein paar allgemeinverbindliche Regeln weiterhin notwendig sein, aber unter den Autoren dieses Blogs sind ja auch keine Libert&#228;ren zu finden.

Und was China angeht: &quot;Raubtierkapitalismus&quot; ohne sichere Eigentumsrechte? Aber egal: Welch gro&#223;es Unheil hat dieses Monstrum China denn beschert?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Klaus B.</p>
<p>Es wird dich vielleicht &#252;berraschen, aber sie Stra&#223;enverkehrsordnung scheint mir tats&#228;chlich gro&#223;teils &#252;berfl&#252;ssig zu sein. Der Stra&#223;enverkehr lie&#223;e sich nach einfachen, libert&#228;ren Grundregeln organisieren, die im Grunde in § 1 StVO auch kodifiziert sind.</p>
<p>Kleine Anekdote: Was machen Autofahrer in den USA, wenn sie sich an einer Kreuzung treffen, und was machen sie in Deutschland? Jetzt mal angenommen, es st&#252;nde in Deutschland da mal ausnahmsweise keine Ampel oder kein Schild zur Vorfahrtregelung&#8230;</p>
<p>Gut, de facto d&#252;rften ein paar allgemeinverbindliche Regeln weiterhin notwendig sein, aber unter den Autoren dieses Blogs sind ja auch keine Libert&#228;ren zu finden.</p>
<p>Und was China angeht: &#8220;Raubtierkapitalismus&#8221; ohne sichere Eigentumsrechte? Aber egal: Welch gro&#223;es Unheil hat dieses Monstrum China denn beschert?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Karsten</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-1/#comment-16272</link>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Mar 2007 10:16:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/#comment-16272</guid>
		<description>@Klaus B.:
Es wird Dich wundern, aber Du hast vollkommen recht. Vor allem mit dem Beispiel Stra&#223;enverkehr. Denn auch Liberale sind daf&#252;r, dass es Recht und Gesetz in der Wirtschaft gibt, dass sich jeder im Wettbewerb nach gewissen Regeln verhalten muss, die im Voraus festgelegt werden.

Um in Deinem Beispiel zu bleiben: Was Liberale nicht wollen, ist, dass man bei Dir anklopft und Dir befiehlt, genau jetzt mit Deinem Auto nach K&#246;ln zu fahren. Und wann Du wieder zur&#252;ckfahren darfst. Du sollst schon noch selbst entscheiden k&#246;nnen, wann Du wohin fahren m&#246;chtest - solange Du dich an die Verkehrsregeln h&#228;ltst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Klaus B.:<br />
Es wird Dich wundern, aber Du hast vollkommen recht. Vor allem mit dem Beispiel Stra&#223;enverkehr. Denn auch Liberale sind daf&#252;r, dass es Recht und Gesetz in der Wirtschaft gibt, dass sich jeder im Wettbewerb nach gewissen Regeln verhalten muss, die im Voraus festgelegt werden.</p>
<p>Um in Deinem Beispiel zu bleiben: Was Liberale nicht wollen, ist, dass man bei Dir anklopft und Dir befiehlt, genau jetzt mit Deinem Auto nach K&#246;ln zu fahren. Und wann Du wieder zur&#252;ckfahren darfst. Du sollst schon noch selbst entscheiden k&#246;nnen, wann Du wohin fahren m&#246;chtest &#8211; solange Du dich an die Verkehrsregeln h&#228;ltst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Klaus B. - Berlin</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-1/#comment-16270</link>
		<dc:creator>Klaus B. - Berlin</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Mar 2007 09:16:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/#comment-16270</guid>
		<description>Ihr Liberalen wollt eine absolute Freit ohne Eingriffe des Staates? Dann fangt doch mal mit dem Stra&#223;enverkehr an. Hebt die Stra&#223;enverkehrsordnung auf. Schafft die Geb&#252;hrenordnung f&#252;r eure liberalen Anw&#228;lte ab.
Genau wie der Stra&#223;enverkehr geregelt werden mu&#223;, mu&#223; auch die Wirtschaft zugunsten der Masse geregelt werden. Alles andere ist Raubtierkapitalismus a la China.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr Liberalen wollt eine absolute Freit ohne Eingriffe des Staates? Dann fangt doch mal mit dem Stra&#223;enverkehr an. Hebt die Stra&#223;enverkehrsordnung auf. Schafft die Geb&#252;hrenordnung f&#252;r eure liberalen Anw&#228;lte ab.<br />
Genau wie der Stra&#223;enverkehr geregelt werden mu&#223;, mu&#223; auch die Wirtschaft zugunsten der Masse geregelt werden. Alles andere ist Raubtierkapitalismus a la China.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: dointime</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-1/#comment-16268</link>
		<dc:creator>dointime</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2007 22:04:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/#comment-16268</guid>
		<description>@Boche
&quot;Etwas nicht Behauptetes zu kritisieren mag Energie beim Denken sparen. Was f&#228;llt dabei aber sonst an Nutzen ab?&quot;

Ich hab gar nichts kritisiert, ich hab klargestellt...

Und was alles andere angeht: Gut, du bist Liberaler und als solcher hast du halt ein Problem damit anzuerkennen, dass sich Menschen in einer Marktwirtschaft durchaus nicht so verhalten k&#246;nnen, wie sie vielleicht gerne w&#252;rden. Ich sehe durchaus die Gefahr von B&#252;rokratenherrschaft, nur bin ich mir nicht sicher ob beim Laissez-faire des freien Marktes mehr Menschen das, was sie f&#252;r ein  gutes Leben halten, verwirklichen k&#246;nnen, als in einem Wirtschaftssystem, wo Menschen gemeinsam dar&#252;ber entscheiden, wie sie ihre Wirtschaftsbeziehungen regeln (was ja nicht hei&#223;t, dass nichts dem Markt &#252;berlassen bleiben darf).

Dar&#252;ber kann man sachlich diskutieren, daf&#252;r haben wir eine pluralistische Demokratie und die will wohl kaum ein Attacie abschaffen (ich zum Beispiel nicht).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Boche<br />
&#8220;Etwas nicht Behauptetes zu kritisieren mag Energie beim Denken sparen. Was f&#228;llt dabei aber sonst an Nutzen ab?&#8221;</p>
<p>Ich hab gar nichts kritisiert, ich hab klargestellt&#8230;</p>
<p>Und was alles andere angeht: Gut, du bist Liberaler und als solcher hast du halt ein Problem damit anzuerkennen, dass sich Menschen in einer Marktwirtschaft durchaus nicht so verhalten k&#246;nnen, wie sie vielleicht gerne w&#252;rden. Ich sehe durchaus die Gefahr von B&#252;rokratenherrschaft, nur bin ich mir nicht sicher ob beim Laissez-faire des freien Marktes mehr Menschen das, was sie f&#252;r ein  gutes Leben halten, verwirklichen k&#246;nnen, als in einem Wirtschaftssystem, wo Menschen gemeinsam dar&#252;ber entscheiden, wie sie ihre Wirtschaftsbeziehungen regeln (was ja nicht hei&#223;t, dass nichts dem Markt &#252;berlassen bleiben darf).</p>
<p>Dar&#252;ber kann man sachlich diskutieren, daf&#252;r haben wir eine pluralistische Demokratie und die will wohl kaum ein Attacie abschaffen (ich zum Beispiel nicht).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ex-blond</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-1/#comment-16263</link>
		<dc:creator>ex-blond</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2007 18:45:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/#comment-16263</guid>
		<description>Gysi heute in der &quot;Welt&quot; (fette Hervorhebung von mir):

WELT ONLINE: Nach Staatssozialismus aber klingt die Forderung, Schl&#252;sselindustrien zu verstaatlichen. Woran denken Sie da?

Gysi: Zum Beispiel Strom und R&#252;stungskonzerne. Schluss sein muss auch mit der Privatisierung der Daseinsvorsorge wie Bildung, Gesundheit, bestimmte Bereiche der Kultur, Wasser, Energie, Nah- und Fernverkehr. &lt;b&gt;Wenn das alles verscherbelt wird, hat Politik gar nichts mehr zu entscheiden.&lt;/b&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gysi heute in der &#8220;Welt&#8221; (fette Hervorhebung von mir):</p>
<p>WELT ONLINE: Nach Staatssozialismus aber klingt die Forderung, Schl&#252;sselindustrien zu verstaatlichen. Woran denken Sie da?</p>
<p>Gysi: Zum Beispiel Strom und R&#252;stungskonzerne. Schluss sein muss auch mit der Privatisierung der Daseinsvorsorge wie Bildung, Gesundheit, bestimmte Bereiche der Kultur, Wasser, Energie, Nah- und Fernverkehr. <b>Wenn das alles verscherbelt wird, hat Politik gar nichts mehr zu entscheiden.</b></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-1/#comment-16237</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2007 12:22:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/#comment-16237</guid>
		<description>@dointime

&lt;blockquote&gt;die von dir zitierten vorschl&#228;ge haben nur leider wenig mit der diktatur des proletariats zu tun&lt;/blockquote&gt;

Das hatte die DDR auch nicht.

&lt;blockquote&gt;auch wenn m&#246;glicherweise einer der autoren marx gelesen hat, was ja kein verbrechen sein soll, auch nicht in einem demokratischen rechtstaat&lt;/blockquote&gt;

Etwas nicht Behauptetes zu kritisieren mag Energie beim Denken sparen. Was f&#228;llt dabei aber sonst an Nutzen ab?

&lt;blockquote&gt;die hier propagierte dezentralisierung zielt genau auf das gegenteil ab, letzten endes darauf, dass die wirtschaft wieder der kontrolle demokratischer prozesse unterliegt&lt;/blockquote&gt;

&quot;Demokratische Prozesse&quot; - das klingt gut.
Soll das Vergessen machen, dass durch &quot;demokratische Prozesse&quot; letztlich B&#252;rokratien beauftragt werden, Macht auszu&#252;ben? 
Dass alles, was demokratisch entschieden wird, der Entscheidungsfreiheit des Einzelnen erst einmal weggenommen werden muss? 
Und dass hier eben, wenn es um wirtschaftliche Fragen geht, ganz zentrale Entscheidungen des Lebens vom Individuum weg- und zu B&#252;rokratien hindelegiert werden?
Es braucht schon mehr, als das Hinwerfen des Brocken &quot;demokratisch&quot;, wenn du das rechtfertigen m&#246;chtest.

&lt;blockquote&gt;die zw&#228;nge der kapitalistischen mechanismen unser leben grundlegend bestimmen - und ob du willst oder nicht, aber das tun sie.&lt;/blockquote&gt;

Selbstverst&#228;ndlich tun sie das. Die Zw&#228;nge der arbeitsteiligen Kooperation, der unbedingten Ausrichtung an den Bed&#252;rfnissen des Kunden, der Notwendigkeit, m&#246;glichst ressourcensparsam zu wirtschaften - diese Zw&#228;nge bestimmen unser Wirtschaftsleben. Man kann diese Zw&#228;nge durch (demokratisch beauftragte! demokratisch beauftragte!) B&#252;rokratie zu &#252;berwinden versuchen. Man kann aber sp&#228;ter nicht behaupten, dass man nicht h&#228;tte wissen k&#246;nnen, was dabei herauskommt:  Verschwendung von Ressourcen und gravierender Wohlstands- und Sicherheitsverlust.

&lt;blockquote&gt;genauso wie der direkte, nicht demokratisch legitimierte einfluss von konzernen ein problem darstellt.&lt;/blockquote&gt;

Einfluss auf wen? Die Politik? Dann nehmen wir doch der Politik einfach m&#246;glichst viel Macht,  vor allem Verteilungsmacht weg, dann lohnt sich auch die Einflussnahme aller denkbaren Lobbygruppen (die ja nicht nur aus Konzernen bestehen) nicht mehr.

&lt;blockquote&gt;und was daran stalinistisch sein soll, ein gutes leben nicht am wirtschaftswachstum zu messen, wei&#223; ich wirklich nicht…&lt;/blockquote&gt;

Dem Stalinismus n&#228;hern wir uns, wenn &lt;strong&gt;du&lt;/strong&gt; bestimmen m&#246;chtest, wie &lt;strong&gt;ich&lt;/strong&gt; ein &quot;gutes Leben&quot; definiere.
Das attac-Pamphlet beschreibt den Versuch einer solchen Bevormundung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@dointime</p>
<blockquote><p>die von dir zitierten vorschl&#228;ge haben nur leider wenig mit der diktatur des proletariats zu tun</p></blockquote>
<p>Das hatte die DDR auch nicht.</p>
<blockquote><p>auch wenn m&#246;glicherweise einer der autoren marx gelesen hat, was ja kein verbrechen sein soll, auch nicht in einem demokratischen rechtstaat</p></blockquote>
<p>Etwas nicht Behauptetes zu kritisieren mag Energie beim Denken sparen. Was f&#228;llt dabei aber sonst an Nutzen ab?</p>
<blockquote><p>die hier propagierte dezentralisierung zielt genau auf das gegenteil ab, letzten endes darauf, dass die wirtschaft wieder der kontrolle demokratischer prozesse unterliegt</p></blockquote>
<p>&#8220;Demokratische Prozesse&#8221; &#8211; das klingt gut.<br />
Soll das Vergessen machen, dass durch &#8220;demokratische Prozesse&#8221; letztlich B&#252;rokratien beauftragt werden, Macht auszu&#252;ben?<br />
Dass alles, was demokratisch entschieden wird, der Entscheidungsfreiheit des Einzelnen erst einmal weggenommen werden muss?<br />
Und dass hier eben, wenn es um wirtschaftliche Fragen geht, ganz zentrale Entscheidungen des Lebens vom Individuum weg- und zu B&#252;rokratien hindelegiert werden?<br />
Es braucht schon mehr, als das Hinwerfen des Brocken &#8220;demokratisch&#8221;, wenn du das rechtfertigen m&#246;chtest.</p>
<blockquote><p>die zw&#228;nge der kapitalistischen mechanismen unser leben grundlegend bestimmen &#8211; und ob du willst oder nicht, aber das tun sie.</p></blockquote>
<p>Selbstverst&#228;ndlich tun sie das. Die Zw&#228;nge der arbeitsteiligen Kooperation, der unbedingten Ausrichtung an den Bed&#252;rfnissen des Kunden, der Notwendigkeit, m&#246;glichst ressourcensparsam zu wirtschaften &#8211; diese Zw&#228;nge bestimmen unser Wirtschaftsleben. Man kann diese Zw&#228;nge durch (demokratisch beauftragte! demokratisch beauftragte!) B&#252;rokratie zu &#252;berwinden versuchen. Man kann aber sp&#228;ter nicht behaupten, dass man nicht h&#228;tte wissen k&#246;nnen, was dabei herauskommt:  Verschwendung von Ressourcen und gravierender Wohlstands- und Sicherheitsverlust.</p>
<blockquote><p>genauso wie der direkte, nicht demokratisch legitimierte einfluss von konzernen ein problem darstellt.</p></blockquote>
<p>Einfluss auf wen? Die Politik? Dann nehmen wir doch der Politik einfach m&#246;glichst viel Macht,  vor allem Verteilungsmacht weg, dann lohnt sich auch die Einflussnahme aller denkbaren Lobbygruppen (die ja nicht nur aus Konzernen bestehen) nicht mehr.</p>
<blockquote><p>und was daran stalinistisch sein soll, ein gutes leben nicht am wirtschaftswachstum zu messen, wei&#223; ich wirklich nicht…</p></blockquote>
<p>Dem Stalinismus n&#228;hern wir uns, wenn <strong>du</strong> bestimmen m&#246;chtest, wie <strong>ich</strong> ein &#8220;gutes Leben&#8221; definiere.<br />
Das attac-Pamphlet beschreibt den Versuch einer solchen Bevormundung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: dointime</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-1/#comment-16234</link>
		<dc:creator>dointime</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2007 09:37:02 +0000</pubDate>
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		<description>na dein ddr-reflex funktioniert ja immer wieder gut :-)

die von dir zitierten vorschl&#228;ge haben nur leider wenig mit der diktatur des proletariats zu tun, auch wenn m&#246;glicherweise einer der autoren marx gelesen hat, was ja kein verbrechen sein soll, auch nicht in einem demokratischen rechtstaat. so weit ich es in erinnerung habe, ging die g&#228;ngige ml-theorie davon aus, dass die konzentrationsprozesse im kapitalismus dazu f&#252;hren w&#252;rde, dass man die gro&#223;betriebe leicht verstaatlichen und so den sozialismus aufbauen k&#246;nne. die hier propagierte dezentralisierung zielt genau auf das gegenteil ab, letzten endes darauf, dass die wirtschaft wieder der kontrolle demokratischer prozesse unterliegt und die zw&#228;nge der kapitalistischen mechanismen unser leben grundlegend bestimmen - und ob du willst oder nicht, aber das tun sie. genauso wie der direkte, nicht demokratisch legitimierte einfluss von konzernen ein problem darstellt.
und was daran stalinistisch sein soll, ein gutes leben nicht am wirtschaftswachstum zu messen, wei&#223; ich wirklich nicht...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>na dein ddr-reflex funktioniert ja immer wieder gut <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>die von dir zitierten vorschl&#228;ge haben nur leider wenig mit der diktatur des proletariats zu tun, auch wenn m&#246;glicherweise einer der autoren marx gelesen hat, was ja kein verbrechen sein soll, auch nicht in einem demokratischen rechtstaat. so weit ich es in erinnerung habe, ging die g&#228;ngige ml-theorie davon aus, dass die konzentrationsprozesse im kapitalismus dazu f&#252;hren w&#252;rde, dass man die gro&#223;betriebe leicht verstaatlichen und so den sozialismus aufbauen k&#246;nne. die hier propagierte dezentralisierung zielt genau auf das gegenteil ab, letzten endes darauf, dass die wirtschaft wieder der kontrolle demokratischer prozesse unterliegt und die zw&#228;nge der kapitalistischen mechanismen unser leben grundlegend bestimmen &#8211; und ob du willst oder nicht, aber das tun sie. genauso wie der direkte, nicht demokratisch legitimierte einfluss von konzernen ein problem darstellt.<br />
und was daran stalinistisch sein soll, ein gutes leben nicht am wirtschaftswachstum zu messen, wei&#223; ich wirklich nicht&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-1/#comment-16233</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2007 09:20:27 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; In etwa sieht der
&gt; Idealstaat der
&gt; Attacies so aus wie
&gt; “The Shires” / “das
&gt; Auenland” in Tolkiens
&gt; “Herr der Ringe”.
Witzig.
Es gibt auch Leute, die das Auenland f&#252;r ein libert&#228;res Musterbeispiel halten: Es gibt keinen Staat, keine Autorit&#228;t, keine Steuern ...

Real spiegelt sich da aber wohl eher Tolkiens Sehnsucht nach dem klassischen englischen Landleben wieder, wo der Squire (Bilbo) mit g&#252;tiger Autorit&#228;t seine Latifundien verwaltet, und die braven Landleute (Sam) treu und brav ihrem Master folgen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; In etwa sieht der<br />
&gt; Idealstaat der<br />
&gt; Attacies so aus wie<br />
&gt; “The Shires” / “das<br />
&gt; Auenland” in Tolkiens<br />
&gt; “Herr der Ringe”.<br />
Witzig.<br />
Es gibt auch Leute, die das Auenland f&#252;r ein libert&#228;res Musterbeispiel halten: Es gibt keinen Staat, keine Autorit&#228;t, keine Steuern &#8230;</p>
<p>Real spiegelt sich da aber wohl eher Tolkiens Sehnsucht nach dem klassischen englischen Landleben wieder, wo der Squire (Bilbo) mit g&#252;tiger Autorit&#228;t seine Latifundien verwaltet, und die braven Landleute (Sam) treu und brav ihrem Master folgen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: MartinM</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-1/#comment-16231</link>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2007 07:53:45 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kenne einige &quot;Attacies&quot; aus eigener Aussschauung - und finde sie gar nicht mal so unsympathisch. Auf der rein pers&#246;nlichen Ebenene.
Was dahinter steckt: die Vorstellung oder besser die Utopie vom idyllischen, weitgehend autarken Kleinstaat, &#252;berschaubar, strukturell unf&#228;hig, an einen Angriffskrieg auch zu denken, &quot;Small is beautyful&quot;. Das ganze verbunden mit der Vorstellung der freiwilliges Askese - bescheidener Wohlstand, keiner ist wirklich reich, keiner wirklich arm, kein Neid, kein Konkurrenzkampf.
In etwa sieht der Idealstaat der Attacies so aus wie &quot;The Shires&quot; / &quot;das Auenland&quot; in Tolkiens &quot;Herr der Ringe&quot;. 
Sehr symphatisch, leider ein Fantasy-Roman.
In der 80er gab es mal eine Str&#246;mung bei den GR&#220;NEN, die &#228;hnlich dachte: &quot;Leuter kleine Friesenrepubliken, dann kann wenigstens kein Krieg mehr von uns ausgehen&quot;.
Leider gibt es zwischen den sympathischen, aber in einem Fantasy-Welt lebenden Regional-Utopisten und den (durchaus  auch rassistischen) nationalen Sozialisten ein Scharnier: den Bioregionalismus. Und wenn ich mir die heutige ATTAC-Ideologie so ansehen, haben die Fans einer totalit&#228;ren Ideologie mittels dieses Scharniers l&#228;ngst die nettern M&#246;chtegern-Hobbits als &quot;n&#252;tzliche Idioten&quot; instrumentalisiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kenne einige &#8220;Attacies&#8221; aus eigener Aussschauung &#8211; und finde sie gar nicht mal so unsympathisch. Auf der rein pers&#246;nlichen Ebenene.<br />
Was dahinter steckt: die Vorstellung oder besser die Utopie vom idyllischen, weitgehend autarken Kleinstaat, &#252;berschaubar, strukturell unf&#228;hig, an einen Angriffskrieg auch zu denken, &#8220;Small is beautyful&#8221;. Das ganze verbunden mit der Vorstellung der freiwilliges Askese &#8211; bescheidener Wohlstand, keiner ist wirklich reich, keiner wirklich arm, kein Neid, kein Konkurrenzkampf.<br />
In etwa sieht der Idealstaat der Attacies so aus wie &#8220;The Shires&#8221; / &#8220;das Auenland&#8221; in Tolkiens &#8220;Herr der Ringe&#8221;.<br />
Sehr symphatisch, leider ein Fantasy-Roman.<br />
In der 80er gab es mal eine Str&#246;mung bei den GR&#220;NEN, die &#228;hnlich dachte: &#8220;Leuter kleine Friesenrepubliken, dann kann wenigstens kein Krieg mehr von uns ausgehen&#8221;.<br />
Leider gibt es zwischen den sympathischen, aber in einem Fantasy-Welt lebenden Regional-Utopisten und den (durchaus  auch rassistischen) nationalen Sozialisten ein Scharnier: den Bioregionalismus. Und wenn ich mir die heutige ATTAC-Ideologie so ansehen, haben die Fans einer totalit&#228;ren Ideologie mittels dieses Scharniers l&#228;ngst die nettern M&#246;chtegern-Hobbits als &#8220;n&#252;tzliche Idioten&#8221; instrumentalisiert.</p>
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	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/03/21/ehrliches-entsetzen-gepaart-mit-wut/comment-page-1/#comment-16220</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2007 14:56:34 +0000</pubDate>
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		<description>An so etwas wie die singenden und klopfenden V&#246;gel hatte ich nat&#252;rlich gedacht. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An so etwas wie die singenden und klopfenden V&#246;gel hatte ich nat&#252;rlich gedacht. <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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