Der kleine Unterschied

… zwischen grüner und liberaler Politik:

Wenn Grüne etwas als richtig erkannt zu haben meinen, wollen sie es mit Staatsmacht und fremder Leute Geld durchsetzen.

Liberale wollen die Entscheidung lieber denen überlassen, die mit ihr leben müssen. (Mal abgesehen davon, dass auch hier fremdes Geld ausgegeben werden soll und ich mir keine Gutscheine wünsche, so lange man mir einen Großteil meines Einkommens wegnimmt, den ich statt Gutschein für Krippenangebote nutzen könnte.)

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8 Kommentare zu “Der kleine Unterschied”

  1. Llarian
    19.03.2007 | 16:32

    Sorry, Boche, aber irgendwie bin ich zu blind anhand der beiden Texte einen erheblichen Unterschied zu sehen. Ob ich jemanden durch eine Strafe dazu zwinge etwas zu tun oder durch einen Gutschein alimentiere ist im Endeffekt exakt das selbe, das eine ist die negative, dass andere die positive Sanktion.
    Und deine in kurisv gesetze Kritik trifft es auf den Punkt: Was bitte soll liberal daran sein, einem erst das Geld aus der Tasche zu ziehen, um einem dann das grosszügige Geschenk eines Gutscheins zukommen zu lassen ? Sorry, ich sehe da keine grossen Unterschiede.

  2. 19.03.2007 | 16:35

    @Llarian

    Im Falle des Gutscheins habe ich zumindest noch die Freiheit, mir das Angebot auszusuchen, das mir passt.

  3. Llarian
    19.03.2007 | 16:38

    @Boche:
    Gilt das auch für die Möglichkeit auf den ganzen Staatsschei…. zu pfeifen und mein Kind immernoch selber zu erziehen ? Oder wird mir dann die Staatsliebe entzogen ?

  4. 19.03.2007 | 16:39

    Dann wird sie dir entzogen.

  5. Llarian
    19.03.2007 | 17:47

    Und genau deshalb ist es nicht frei. Ich muss sagen, dass angesichts der Tatsache, dass mein Nachwuchs innerhalb der nächsten Jahre auf die Welt kommen soll, es mir mehr als befremdlich anmutet mit welch unglaublicher Arroganz sich der deutsche Staat mehr und mehr auf die Kinder stürzt, vonwegen Ganztagsschulen (gestern gefördert, heute “encouraged”, morgen verordnet), Schulzwang bis zur Einweisung in die Psychiatrie und dem immer stärkeren Druck die Kinder schon mit 3 Jahren in einen Kindergarten schicken zu müssen.

  6. Libero
    19.03.2007 | 19:39

    @llarian

    Bist du generell gegen Kindergarten oder Vorschule ab 3 oder nur, wenn es staatlich ist? Ab 3 ist zum Beispiel in Israel.

  7. Llarian
    19.03.2007 | 20:01

    Ich bin nicht gegen Kindergärten oder Vorschule, ich bin nur gegen einseitige Bevorzugung dieser Idee durch staatliche Finanzierung. Es kann nicht sein, dass Eltern, die sich entscheiden, ihr Kind individuell zuhause zu haben (und sich darum zu kümmern), dafür auch noch finanziell schlechter gestellt werden. Persönlich bin ich der Meinung ab 3-4 Jahren halbtag Kindergarten ist okay, aber nichtmal das sollte ein Zwang sein (auch kein sanfter).

    Und was in Israel ist, sollen die Israelis klären, mich zieht es da nicht hin, weil ich an meinem Leben doch ein wenig hänge. Ich bewundere was dort alles zuwege gebracht wird, aber ich bin nicht so mutig irgendwohinzuziehen, wo mir 300 Millionen Nachbarn den Tod wünschen.

  8. Libero
    19.03.2007 | 20:31

    @llarian

    dann sorge dafür, daß dein noch nicht geborenes Kind mit anderen Kinder viel Zeit verbringt. Das können die Kinder der Nachbarn oder die Geschwister sein. Unsere beiden Enkel sind jetzt zwei und wachsen wie Geschwister auf. Kinder brauchen nicht nur ihre Eltern, sondern eben Kinder, sobald sie laufen können.

    Ich wohne in Neukölln und da sehe ich genügend Kinder, wo ein Kindergarten ab 3 Jahren Pflicht sein sollte, damit die Kinder ihren Eltern in eine bessere Zukunft entkommen können. Daraus folgt nicht, da stimme ich dir zu, daß Eltern, bei denen eine schädliche Wirkung auf ihre Kinder nicht zu befürchten ist, gezwungen werden sollten.

    Ich habe einige Jährchen Erziehung hinter mir und erlebe nach vielen Jahren wieder die ersten Lebensjahre. Es ist herrlich, wenn man mit den Enkeln zusammen ist, aber man ist fix und fertig, wenn das Wochenende vorbei ist. Man glaubt ja gar nicht, wie einen für ihr Alter sehr große Zweijährige in Trab halten können. Die können sehr fordernd und beweglich sein. Weißt du, warum ihre Eltern so gerne mit uns zusammen sind? Sie sind mal durch uns entlastet. Dann sind wir meistens zu 10 und mittendrin die zwei.

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