Zeitungstest – die Ergebnisse

Meine Unzufriedenheit mit der F.A.Z. hat mich zu Probeabos des Handelsblatts und der Neuen Zürcher Zeitung geführt. Die Süddeutsche kenne ich schon aus meiner Münchner Zeit, und die Welt hatte mein Vater lange abonniert. Hier das Ergebnis:

  1. Die F.A.Z. wird abbestellt. Damit endet eine Beziehungskiste, die während der Studienzeit begann und trotz mehrerer Auslandsaufenthalte (auch in Budapest liegt sie morgens im Briefkasten!) fortgeführt wurde.
  2. Handelsblatt, Süddeutsche und Welt sind keine Zeitungen, die mich ansprechen.
  3. Die NZZ wird abonniert, obwohl mich ein Drittel des Blatts wegen des Schweizer Regionalbezugs nicht interessiert.
  4. Der Economist wird abonniert. Wie konnte ich nur ohne ihn auskommen?
  5. Die Lokalzeitung meines Wohnorts wird als preisgünstige Internet-Ausgabe abonniert. Dort brauche ich nur die Regionalseiten.

Dank an alle Tippgeber in der Kommentarsektion!

Ähnliche Beiträge


17 Kommentare zu “Zeitungstest – die Ergebnisse”

  1. 14.03.2007 | 19:54

    Hehe…ich habe auch gerade den Economist abboniert. Wie habe ich nur ohne ihn gelebt? :-)

  2. 14.03.2007 | 20:05

    “Die Lokalzeitung meines Wohnorts wird als preisgünstige Internet-Ausgabe abonniert.”

    Das ist eine gute Einstellung. Bin ja so ein lokaler Schreiberling.

  3. Buenavista
    14.03.2007 | 20:20

    Economist und NZZ sind beides eine gute Wahl, dazu noch Online Abo des WSJ und Times Select (hauptsächlich wegen des Archivs).

    Naja, wer es sich leisten kann: Lexis Nexis

  4. 14.03.2007 | 20:48

    Ich wäre auch an der NZZ interessiert. Aber ein bestelltes Probeabo ist seit fast 3 Monaten verschollen. Was soll erst werden, wenn ich das richtige Abo nehme?

  5. 14.03.2007 | 20:53

    Versuch doch einfach mal ein neues Probeabo. Aber ich habe den Verdacht, dass ich als Freund einer Alemannin da einen Bonuspunkt habe ;-)

  6. 14.03.2007 | 20:55

    By the way: Dass die NZZ sich einige Kilometer vor deinem Zuhause mit Grauen wendet, könnte man vielleicht sogar verstehen. Was weniger an deinem werten und gemütlichen(!!) Heim liegt…

  7. 15.03.2007 | 9:11

    Warum wendet sich die NZZ mit Grauen? Wegen des dezenten Güllegeruchs, den die Bauern meines Dorfes verbreiten?

  8. 15.03.2007 | 9:55

    Ich habe vor Jahren mal Walter Russel Mead (www.cfr.org/bios/3495/walter_russell_mead.html)
    gefragt, was man in Sachen Weltpolitik unbedingt lesen müsste. Seine Antwort: Economist und Financial Times. Ich würde noch die Washington Post hinzufügen. Im deutschen Sprachraum ist die NZZ Spitze.

  9. Spruance
    15.03.2007 | 10:27

    Hab grade mein WAMS-Abo gekündigt. War ja nicht mehr auszuhalten wie die sich an ihre Leser ranschmeißen!

  10. 15.03.2007 | 12:28

    @Boche

    Yep. Und ich weiß noch nicht, wie die Umgebung da im Hellen aussieht ;-)

  11. 15.03.2007 | 12:39

    @Rayson

    Besser als sie riecht.

  12. R.A.
    15.03.2007 | 12:56

    > Economist und
    > Financial Times.
    Wie interessant sind Zeitungen dieses Namens eigentlich noch, wenn man sich für Tagesnachrichten aus der Wirtschaft so gar nicht interessiert (d.h. für die ganzen Meldungen über Manager, Firmenergebnisse oder Aktienkurse)?

    Und ist die Financial Times besser als die Financial Times Deutschland (die ja immer wieder platte grüne Stammtisch-Sprüche bringt)?

  13. 16.03.2007 | 20:08

    Seit 1976 habe ich den “Kölner Stadt-Anzeiger” abonniert. Auch meine Eltern haben sie jahrelang + zusätzlich noch die “Kölnische Rundschau” gelesen. In diesen Zeiten (50-er und 60-er Jahre) vertraute man wohl noch etwas mehr auf die Printmedien.

    Ich würde auf einiges verzichten, aber bestimmt nicht auf meine Tageszeitung. Mein Anspruch an den Inhalt ist offenbar weniger ausgeprägt, denn mich persönlich interessiert der Regionalteil nicht einmal besonders. Sonntags lese ich seit einiger Zeit die FAS. An ihr stört mich einzig und allein ihr übergroßes Format, was ich vom KStA nicht gewöhnt bin. Seltsam, dass die überregionalen Tageszeitungen oft auch ein überdimensionales Format haben.

  14. 16.03.2007 | 20:24

    @Horst

    Der Vorteil einer Tageszeitung auf Papier ist aus meiner Sicht, dass man sie an den verschiedensten Orten lesen kann. Auch den stillen ;-)

    Aber ich bin da wohl zu menschlich: Ich mag mich nach der Lektüre einer Zeitung nicht ärgern müssen. Und die FAZ gibt sich da neuerdings viel Mühe: CSU-Freaks im Hauptteil, Kommunisten im Feuilleton – und nur wegen des Wirtschafts- und Sportteils brauche ich diese Zeitung nicht.

    Was das Format angeht: Es gibt da wohl einen internationalen Trend zu kleineren Formaten. Was ich – trotz der ungemein höheren Praktikabilität – irgendwie schade finde, habe ich doch subjektiv das Gefühl, dass dies auch auf Kosten der Inhalte gehen könnte.

  15. R. A.
    21.03.2007 | 21:53

    Da es vielleicht untergegangen ist, mich aber eine Antwort wirklich interessieren würde: Kann mir doch jemand etwas zu meiner Frage drei Beiträge weiter oben sagen?

  16. 21.03.2007 | 23:09

    R.A.,

    ich wollte antworten, habe es dann wieder vergessen. Danke also für die Erinnerung.

    Wie interessant sind Zeitungen dieses Namens eigentlich noch, wenn man sich für Tagesnachrichten aus der Wirtschaft so gar nicht interessiert (d.h. für die ganzen Meldungen über Manager, Firmenergebnisse oder Aktienkurse)?

    Der Economist hat ja nun weniger Tagesnachrichten, an Meldungen über Manager kann ich mich nicht erinnern – und die Aktien- und sonstigen Kurse sind noch kleiner gedruckt als der Rest und werden von mir immer übersehen. Was ich am Economist schätze, ist der gelassene Ton der Artikel.

    Und ist die Financial Times besser als die Financial Times Deutschland (die ja immer wieder platte grüne Stammtisch-Sprüche bringt)?

    Meines Erachtens: Ja. Ich traue mir allerdings nur ein Urteil hinsichtlich der China-Artikel zu. Was ich bei der FT besonders schätze, sind die ausdifferenzierten RSS-Feeds. Allerdings habe ich die FT nicht abonniert; meine Einschätzung ist also auf die allgemein zugänglichen Artikel beschränkt.

  17. R.A.
    22.03.2007 | 12:01

    @Marian:
    Vielen Dank.

    Dann werde ich mir den Economist einfach mal näher anschauen.

    Und vielleicht ist die FTD dann der Anlaß, daß ich mich mal mit RSS beschäftige …

Bad Behavior has blocked 1043 access attempts in the last 7 days.