12. März 2007
Wahrnehmungsproblem
Ich maße mir nicht an einschätzen zu können, welche Sympathiewerte der amerikanische Präsident in Südamerika genau erreicht.
Wenn die WELT ONLINE aber meldet, dass die stärksten Proteste gegen einen gerade erfolgten Besuch George W. Bushs in Bogota zu verzeichnen waren und wenn zu lesen ist, dass dort nicht mehr als 2000 Menschen auf der Straße waren, wovon ca. 150 offensichtlich eher materielle, mit Bush wohl weniger in Verbindung zu bringende Interessen hegten, die sie durch Diebstahl und Plünderung zu befriedigen versuchten, dann scheint mir anhand dieser Demonstrationen kaum möglich zu sein, eine Einschätzung treffen zu können, die lautet, dass “der US-Präsident die Abneigung der Menschen gegen ihn” spüren könne.
Verfasst von Boche um 12:00 Uhr in der Kategorie International, Politik, Presse / SPON- und taz-Blog (Trackback)
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