19. Februar 2007
Staatliche Subventionen sind Gift für Airbus
Nicht dass es für regelmäßige B.L.O.G.-Leser eine Neuigkeit wäre: staatliche Subventionen sind Gift.
Dies meint zumindest Marcus Theurer von der FAZ in dem Artikel “Airbus an der Subventionsfessel”.
Airbus muss im knallharten Wettbewerb mit dem straff geführten amerikanischen Konkurrenten Boeing bestehen und ist gleichzeitig gefesselt durch betriebswirtschaftlich irrelevante Standorterwägungen.
Damit ist der Fall Airbus auch ein Lehrstück über das Gift staatlicher Subventionen. Lange Zeit galt der Flugzeugbauer in der öffentlichen Diskussion als Beispiel dafür, dass die Hilfen hier – entgegen den Warnungen vieler Ökonomen – gut eingesetztes Geld seien. Doch mit den Milliarden hat sich das Unternehmen von der Politik abhängig gemacht. Airbus wird daran zerbrechen, wenn die deutsche und die französische Seite so weitermachen wie bisher.
Die Drohung von Michael Glos vor einer Woche war in diesem traurigen Schauspiel deutscher und französischer Wirtschaftspolitik nur der vorläufige Höhepunkt.
Verfasst von dirkmeister um 19:21 Uhr in der Kategorie Grundsatzfragen, Politik, Wirtschaftspolitik (Trackback)
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