12. Februar 2007
Windows als Zwangsgast
Ich kenne mindestens einen politisch eigentlich nahe stehenden Blogger, für den ich sicher ein Nerd bin, der aus völlig irrationalen Gründen etwas gegen Windows hat.
So irrational sind die Gründe aber nicht. Erstens bevorzuge ich komischerweise ein Betriebssystem, das dem Nutzer möglichst große Freiheiten gewährt. Zweitens mag ich es, wenn ich für die Software, die ich mir mal über längere Zeit anschauen will, keine “Gebühren” zu entrichten habe (ich pflege allerdings auch den Autoren freier Software Entgelte im gewünschten Ausmaß zukommen zu lassen, wenn ich deren Produkt dauerhaft nutze). Drittens bin ich gerne von Firmen oder Personen unabhängig. Und viertens mache ich gerne das vor, was ich mir von anderen wünsche.
Dennoch wäre ein Verzicht auf Windows ökonomischer Selbstmord. Mein Excel- und Access-Wissen hat mir schon viel Geld eingebracht. Ohne geht es deshalb nicht – auch wenn ich OpenOffice so weit nutze, wie es mir effizient erscheint. Für mich liegt der Schlüssel daher in der Virtualisierung. Windows als Gastsystem in einer freien Umgebung, das ist für mich optimal. Leider hat M$ mit Vista die Lizenzbedingungen in diesem entscheidenden Punkt geändert (ein weiteres Argument für freie Software). Mal sehen, welche Konsequenzen ich daraus ziehe. Aber auf der ersten primären Partition meiner Festplatte wird wohl kein M$-Betriebssystem mehr landen.
Verfasst von Rayson um 20:02 Uhr in der Kategorie Innenpolitik, Steckenpferde der Autoren (Trackback)
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