Die deutsche Sprache und ihre Wirkung auf die Diskussionskultur

Oder auch: Ein waghalsiger Titel, dem nachfolgend ich nach Kräften nicht gerecht zu werden versuche.

Ich muss mich jetzt outen. Ja, es ist wahr. Ich bin Mitglied des “Vereins Deutsche Sprache e.V.“. Und das sogar gleich aus zwei Gründen. Erstens finde ich, dass die deutsche Sprache underrated ist. Zweitens kenne ich Walter Krämer persönlich: Ein cooler Typ.

Ist die deutsche Sprache bedroht? Keine Ahnung. Sie wird zwar permanent misshandelt, aber reicht das für diesen Status? Sind Kinder bedroht? Also Entwarnung. Geht es um den “Schutz” der deutschen Sprache? Quatsch. Eine Sprache, die extra geschützt werden muss, stirb besser gleich aus. Wir brauchen keinen Ballast nicht. Um was geht es dann? Um Sekundärtugenden, mit denen man auch ein KZ betreiben kann. Also z.B. Ehre oder Stolz. Und um Macht. Wie verwerflich. Aber deswegen ist es ja auch ein Outing.

Ich bin schuldig. Schuldig im Sinne der Anklage. Mich packen Gedichte und Dramen von Goethe, Schiller oder Brecht. Ich könnte mich in einem Satz von Thomas Mann verlieren. Oder – aber dazu kommen wir später…

Und ich verachte alle, die ohne echte Not an die Stelle deutscher Begriffe englische bzw. amerikanische (im Folgenden sei die Unterscheidung herzlich gerne berufenen Korinthenkackern überlassen) setzen. Was sollte ich an Denkfaulheit und Ignoranz auch attraktiv finden? Harter Tobak? Quatsch: 99% aller Anglizismen beruhen darauf.

Sprachpurismus ist eine Absurdität? Aber klar ist er das. Nur: Um den geht es mir gar nicht. Jede lebende Sprache wird irgendwann und irgendwie Ausdrücke anderer Sprachen zu ihren eigenen machen. Sei es, weil die fremden Begriffe prägnanter sind, sei es, weil überhaupt ein eigener Begriff für das beschriebene Phänomen gefehlt hat. Daher ist selbstverständlich und gerne alles “deutsch”, was wir im Lauf der Jahre fest uns angeeignet haben. “Bar”, “Pullover” oder “Sport” – seid willkommen! Und auch all der Kram lateinischen, französischen, polnischen oder jiddischen Ursprungs: Schön, dass ihr da seid!

Darf man differenzieren? Ich versuch’s mal so, wie ich es schon bei Zettel versucht habe. Ich würde drei Arten unterscheiden:

1. Bezeichnungen Dinge betreffend, für die wir bislang noch kein Wort hatten und das übernommene Fremdwort aus bestimmten Gründen sinnvoll übernommen werden kann (z.B. weil es wesentlich kürzer oder genauer als denkbare deutsche Entsprechungen ist). Beispiele: Bar (die echte), Image (im übertragenen Sinn) oder sogar auch Website (wie wäre es mit “Netzpräsenz” oder “Netzadresse”?).

2. Bezeichnungen Dinge betreffend, für die wir bislang noch kein Wort hatten, sich aber mehrere deutsche Wörter (oder bereits bekannte Fremdwörter!) sinnvoll anbieten würden (schließlich ist unsere Sprache sehr kombinatorisch-schöpferisch, was Substantive angeht…). Beispiele: Hauptplatine statt Motherboard, Symbol für Icon, Rechner statt Computer.

3. Bezeichnungen längst Bekanntes (und “Benanntes”) betreffend.

Richtig ärgerlich ist aus meiner Sicht alles zu Punkt 3. Sowas steht bei mir unter ständigem Schwallverdacht. Punkt 1 ist etwas, mit dem wir immer leben müssen und sollen. Das bereichert wirklich. Die Grauzone ist Punkt 2. Dass man gedankenlos mit neuen Dingen auch deren ausländische Bezeichnungen übernimmt, ist nicht neu. Es braucht dann Leute vom Schlage eines Philipp von Zesen, die mal wirklich kreativ an die Sache rangehen und passende deutsche Entsprechungen suchen, denn warum sollen nur die Erfinder einer Sache den Genuss schöner Assoziationen haben? Es ist nicht so, dass uns diese Leute heute fehlen würden – ihr Tun ist aber nicht mehr erwünscht. Wer verlangt, dass bei neuen Dingen, für die es eine Bezeichnung in fremder Sprache gibt, zunächst nach einer deutschen Entsprechung gesucht wird, “outet” sich als hoffnungsloser Reaktionär und Hinterwäldler. Es soll sogar Leute geben, die tatsächlich der Meinung sind, durch möglichst viele übernommene Fremdwörter falle Ausländern die Kommunikation mit Deutschen leichter. Dumm nur, dass die Ausländer das gar nicht so sehen – zumindest die mit fremden Muttersprachen.

Ja. Mir ist bewusst, dass sich unter dem Banner der Verächter von Anglizismen und Beschützer der deutschen Sprache auch einige Ewiggestrige treffen. Für meinen Geschmack sogar zu viele und zu laute. Aber triumphierend solche Beispiele als pars pro toto auszugeben, das ist wirklich jämmerlich. Ich hoffe, die moderne Demokratie hat noch andere Waffen.

Aber vielleicht ist das der Anlass für den im Titel versprochenen Schwenker. Ich treibe mich nun seit gut über einem Jahr als politischer Blogger herum (im Grunde länger, aber ich zähle hier mal nur Zeit zusammen mit Boche und anderen als “B.L.O.G.”). Dabei ist mir eins so deutlich aufgefallen wie vorher nicht: Viele, die vordergründig auf Diskussionen aus sind, ertragen die Begegnung mit Andersdenkenden nicht und ersetzen deren Positionen und Einstellungen lieber durch das Abziehbild, das sie von denen selbst ständig vorrätig haben. Da kann ich nur sagen: Jungs (meistens sind es solche…), zuviel des Aufwands. Ihr handelt ineffizient. Für eure Selbstbestätigung reicht ein abschließbares Klo – sowas wie das Internet ist da eklatant verschwendet. Witzig, wie wenig das bislang begriffen haben.

P.S.: Die Libertären meine ich diesmal nicht. Als missionarische Religion seid ihr extrem diskussionsfreudig. Das ist eines Eurer Assets. Und meine Lieblingslinken meine ich auch nicht: Auch wenn ihr euch schwer tut, liberale Positionen nachzuvollziehen, ihr gebt euch wenigstens Mühe und differenziert. Das finde ich wirklich knorke.

P.P.S.: Zum “später”: Ich liebe auch insbesondere Raymond Queneau. Aber der Mann schrieb wenigstens ebenfalls in einer schönen und real existierenden Sprache.

P.P.P.S: An alle, die gerade triumphierend zum Kiehboord greifen: Haltet ihr mich wirklich für so blöd, Anglizismen nicht zu erkennen? Ok, Friedel: Du hast auch Recht damit ;-)

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20 Kommentare zu “Die deutsche Sprache und ihre Wirkung auf die Diskussionskultur”

  1. T. Albert
    10.02.2007 | 2:03

    Goethe, Schiller, Brecht, Mann, Queneau – ja aber mit dem Leseprogramm musstest Du doch so werden. Das versteht ja nun nicht jeder anwendende Alltags-Anglizist in Waffen. – Vermute ich bösartig lesend.

  2. 10.02.2007 | 8:52

    Ach, ich sach mal mit Jan Delay gestern abend: Entweder Deutschland hat Style oder nicht ;-)

  3. Spruance
    10.02.2007 | 9:24

    Und dann gibt’s da noch das bewußte Bemänteln von Ahnungslosigkeit mit ein paar Superbuzzwords (Oberhohlwörtern?), die einem die Ohren klingen lassen und vor allem Nebel verbreiten. Da lohnt dann zumeist das Weiterlesen nicht!

  4. 10.02.2007 | 10:20

    Bei Kategorie 2 denke ich, dass manches davon auch nebeneinander existieren kann. So verwende ich beispielsweise die Worte “Computer” und “Rechner” gleichberechtigt nebeneinander – einfach, um nicht immer das Gleiche sagen zu müssen. Und das gilt auch für die beiden anderen Beispiele… eigentlich ist es doch schön, wenn man mehrere Begriffe für das gleiche Ding hat. Aus der Sicht von Autoren jedenfalls.

  5. 10.02.2007 | 10:38

    Liebeserklärung an Jan Delay!…

    Ich habe gestern Katja Ebstein gesehen. Hat irgendwas über Zirkus gesungen und war nicht ganz so gut bei Stimme wie damals, als sie beim Großen Preis der Europa-Visionen”Theater” intonierte. Nicht minder mickrig Milva. Richtig hohes Fistelgesäusel…

  6. 10.02.2007 | 11:53

    @ Rayson
    Ich wette dieser von dir verehrte – möglicherweise rassistische – Mönch ist auch Mitglied in diesem Verein. Es gibt Indizien! *SCNR*

    Aber mal im Ernst: warum sollen Sprachen nicht auch einem Markt unterworfen sein?

  7. googlehupf
    10.02.2007 | 13:21

    Deine drei Einstufungen sind ja relativ analog zu den Einstufen “ergänzend”, “differenzierend” und “verdrängend” den der VDS in seinem Anglizismenindex benutzt.

    Ich kann der Einstufung von fast allen Begriffen (die Technikbegriffe mal ausgenommen – ich sage meistens “Computer”) in der Kategorie drei bedenkenlos zustimmen. Beim “differenzierend” sinkt die Zustimmungsrate auf gefühlte 2/3 ab: “Spaßknüppel” statt “Joystick”, “Haschischzigarette” statt “Joint”. Aber ich habe das Gefühl dass die Mehrheit der Begriff Begriffe aus der Kategorie eins eben nicht nur “ergänzend” ist sondern zu Recht in die Sprache integriert sind. Für “Jeans” und “Joker” (man merkt, ich habe auf “J” geklickt) hören sich die “reinen” Begriffe einfach nur behäbig an.

    Aber ich muss ehrlich sagen das ich beim überfliegen des Positionspapiers den Geist den WMD da beschreibt auch etwas gefühlt habe:
    “Kleingeister”, “Maulhelden”, “cocacolisierung”, “Unwissenheit, “Defaitismus”, “Unterwerfung” und “geistige Beschränkung” – nicht gerade Begriffe mit denen man eine unaufgergte, sachliche Diskussion führt.
    Natürlich darf auch nicht der Hinweis darauf fehlen, dass Englisch ja ganz doll blöde ist weil es nur wenige Regeln für die Übertragung Schrift->Laut gibt – das führt sogar “nicht zufällig” zur weitverbreiteten Lese- und Rechtsschreibschwäche englischer Muttersprachler. Fast nicht beherrschbar die Sprache weil Nichtmuttersprachler fast jedes Wort “wie eine Ausnahme” wirkt. “Wort für Wort” muss das eingepaukt werden.
    Bin ich der einzige der noch in der Schule ein gewisses Gefühl für die Aussprache englischer Worte entwickelt hat? Ich spreche unbekannte englische Begriffe deutlich seltener falsch aus als das früher der Fall war.
    Und ich bin auch überzeugt davon, dass es für einen englischen Muttersprachler schwerer ist deutsch zu lernen als umgekehrt – aber vielleicht liegts ja auch nur an der Leseschwäche.

    Jetzt aber wieder was zur Versöhnung: Ich finde die deutsche Sprache auch wunderbar, es gibt einfach tolle Konstruktionen und Begriffe die es in anderen Sprachen nicht gibt oder die sich dort nicht so gut anhören. Das noch gepaart mit unseren heimischen Akzenten. Einfach sympathisch und unterbewertet. Ein Freund dieses Vereins werde ich wohl trotzdem nicht werden.

  8. Sgt. Hartman
    10.02.2007 | 15:27

    Kann ich nur zustimmen, in meiner Zeit als Information Risk Management Advisor bei einer “Big Four”-Audit Firm habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass der Verzicht auf Kategorie-3-Begriffe das Standing beim Client eher boostet.

  9. FG
    10.02.2007 | 15:27

    Der Krämer ist wirklich ein lutiger Typ, wenn auch mitunter leicht zur Klugscheißerei neigend.

    Ich hätte noch eine vierte Kategorie anzubieten, die mich beinahe am meisten nervt. Wörtliche Übersetzungen von englischen Redewendungen, die es eben in dieser wörtlichen Übersetzung nicht gibt, für die es aber deutsche Entsprechungen gibt.

    Aber vielleicht macht es ja am Ende des Tages nicht wirklich Sinn, sich darüber aufzuregen. ;-)

  10. Sgt. Hartman
    10.02.2007 | 15:28

    Achso, und danke, an Elmar Gunsch hab’ ich ja schon seit Jahren nicht mehr gedacht!

  11. cadoz
    10.02.2007 | 18:52

    Das reaktionäre Erscheinungsbild des VDS entstammt nicht aus dem Engagement für die Sprache, sondern aus dem Eindruck, daß man die eigene Sichtweise notfalls auch mit dem starken Arm der Obrigkeit durchsetzen will. Mir stellt es jedenfalls alle Nackenhaare auf, wenn einer dieser VDS-Hansel nach Regulierungen ruft.

    Ich bin zwar kein Sprachexperte, aber ich wage dennoch die These, daß sich die Sprache auch durch das Prinzip von Irrtum und Versuch weiterentwickelt. Der Versuch Irrtümer zu verbieten, würde letztendlich auch Weiterentwicklungen verhindern.

    Letztendlich sollte das ganze Thema doch eine Geschmaksfrage sein, und kein Politikum.

  12. der gute don
    10.02.2007 | 22:10

    was mir ins Auge sticht: Keiner der Kommentatoren bringt das Thema Sprachausdrucksfähigkeit in den Zusammenhang mit dem Thema Bildung.

  13. 11.02.2007 | 8:37

    Einfach Werber, PR-Figuren und Marktschreier links liegen lassen und ihre sprachliche Blasenwelt lächerlich machen, schon hat man für die Sprache mehr getan als durch Mitgliedschaft in einem engstirnigen Verein.

  14. 11.02.2007 | 10:52

    Die Sprachblasen der Werber, PR-Figuren und Marktschreier werden wir sicher nicht aus der Welt schaffen können. Mir erscheint aber das Bessermachen viel wichtiger als das Lächerlichmachen …

  15. 11.02.2007 | 13:02

    Was meinst du, wovon ich Tag für Tag lebe?

  16. Mathias
    11.02.2007 | 22:41

    Die Sprache war, ist und wird immer “dem Markt” und damit Einfluessen aus anderen Sprachen unterliegen. Daran koennen auch ein paar Vereinsmaier nichts aendern. (Ich kritisiere im folgenden nicht den Autor Rayson sondern den Impetus solcher Vereine.)

    Mich stoert an diesen Diskussionen der deutsche Elitarismus, der da immer so ein wenig mitschwingt. Wir, die wissen was gut und was schlecht ist, muessen dem Volk vorschreiben, welche Anglizismen sauber und welche schmutzig sind. Wir muessen es zwar den libertaeren und linken und allen anderen “Geistes-Eliten” recht machen, aber nicht den, im uebertragenden Sinne, “masturbierenden Jungs”. Nicht, dass man mich falsch versteht. Ich halte Eliten nicht per se fuer etwas schlechtes. Im Gegenteil. Eliten sind notwendig fuer die Entwicklung und Gestaltung von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Eine existierende Elite sollte aber immer nur soweit gehen, Vorschlaege und Empfehlungen abzugeben, Alternativen anzubieten und ein kreatives Vorbild zu sein. Also ihre Vorstellungen mit anderen Vorstellungen konkurrieren zu lassen und dabei so smart ;) und ueberzeugend wie moeglich zu sein.

    Was mich also an der Haltung dieses Vereins stoert, ist die ihr inhaerente Tendenz in Deutschland Dinge “von oben” und letztendlich gesetzlich zu regulieren. Und da sehe ich in vielen Faellen noch nicht einmal schlechte Absichten dahinter, sondern vielmehr Angst. Angst vor dem Sieg der “schlechteren” Alternative ueber die “gute”. Auch ein Grund warum, nur als ein Beispiel, die Kreationismus-Evolutions Diskussion in Deutschland viel hysterischer gefuehrt wird als in den USA. In den USA ist man gelassener, weil man weiss, dass die wissenschaftliche, rationale Theorie ueber die von ein paar christlichen Pseudowissenschaftlern siegen wird. So denkend, wuenschte ich mir einfach mehr Gelassenheit und Zuversicht in Deutschland, dass sich am Ende das “bessere” durchgesetzt haben wird.

    p.s. Thomas Mann hat viele Anglizismen in seinen Texten eingesetzt und eingefuehrt.

  17. 12.02.2007 | 12:32

    Der “Markt” ist nun nicht etwas, das ohne Menschen auskommt. Jedenfalls meistens nicht, bei manchen Börsengeschäften kann man da ja schon ins Zweifeln kommen… Das heißt, es spielt auch eine Rolle, wer auf diesem Markt als Anbieter und als Nachfrager auftritt.

    Nach staatlichen Regulierungen rufe ich auch nicht – aber meine Rolle als Marktteilnehmer möchte ich schon noch gerne spielen. Zum Beispiel, indem ich mich gegen die aus meiner Sicht vorherrschende sprachliche Ignoranz wende. Mit Worten und mit Taten.

    Vielleicht noch war zum “guten don”: Mit Bildung hat das vielleicht insofern etwas zu tun, als mir der Hang zum Denglischen bei denen nicht sehr ausgeprägt zu sein scheint, die außer Englisch eine weitere Fremdsprache sprechen. Dass nämlich ausgerechnet Englisch unsere erste Fremdsprache ist, hat seine zwei Seiten: Sie erscheint uns relativ leicht zu lernen (die Kompliziertheit ist versteckt) und allgegenwärtig, aber gerade dadurch lernen wir eben nicht mehr über die Besonderheiten und Feinheiten unserer eigenen Sprache…

  18. 12.02.2007 | 16:03

    [...] Bei den Bissigen Liberalen gab es gerade einen Beitrag von Rayson, in dem – kurz zusammengefasst – seine Liebe zur deutschen Sprache gesteht und unnötige(!) Anglizismen ablehnt. Obwohl ich wohl im Detail etwas anderer Meinung bin (für mich ist »Rechner« keine gute Übersetzung von »Computer«; es gibt auch Tischrechner, Taschenrechner, …), so stimme ich ihm doch größtenteils zu. [...]

  19. 13.02.2007 | 1:20

    wer den “bold move” machen will: das Video zum Blog-Eintrag

  20. 13.02.2007 | 15:29

    @ Mathias
    Auch wenn ich vom Thema abweiche, ist den die Diskussion Kreationismus vs. Evolution in Deutschland wirklich hysterisch geführt worden. Ich glaube nicht und hinter der oberflächlichen Gelassenheit in den USA steckt vielleicht auch Tatsache, dass Atheisten dort einen schweren Stand haben (die Amerikaner trauen Atheisten am wenigsten, noch weniger als Kommunisten, Schwulen und Einwanderern), da traut sich manch Wissenschaftler nicht aus der Deckung, geschweige denn Joe Sixpack. Der Fall Nick Gisburne ist für mich auch ein Indiz.

    Aber Gelassenheit und Zuversicht sind trotzdem fast immer ein guter Rat.

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