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	<title>Kommentare zu: Verfassungsfeinde im Elfenbeinturm?</title>
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	<description>Bürger zur Sonne, zur Freiheit!</description>
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		<title>Von: che2001</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/02/07/verfassungsfeinde-im-elfenbeinturm/comment-page-1/#comment-14183</link>
		<dc:creator>che2001</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 21:04:12 +0000</pubDate>
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		<description>@statler: &quot;Also, ich denke nicht, da&#223; es die Aufgabe von Wirtschaftstheorie im allgemeinen oder speziell der Politischen &#214;konomie sein kann, Wissenschaft zu betreiben, die ausschlie&#223;lich Resultate hervorbringt, die den Freunden des deutschen Verfassungs-Status-Quo genehm sind. Das w&#228;re eine seltsame Art von Selbstzensur. ......da&#223; Gesellschaftswissenschaften der Erkl&#228;rung der Realit&#228;t verpflichtet sind, und nicht der Produktion von Resultaten, die das deutsche Grundgesetz als beste aller denkbaren Verfassungen preisen.&quot;  - Da stimme ich mit Dir v&#246;llig &#252;berein. Und bin dennoch nach wie vor der Auffassung, dass der behandelte Beitrag in der Grundtendenz schon auf eine Art Zensuswahlrecht, zumindest aber institutionalisierte Elitenf&#246;rderung hinausl&#228;uft. Ich kritisiere also nicht die theoretischen Voraussetzungen des Beitrags, auch nicht die Methodik und Arbeitswise des referenten (dessen Vergleich unterschiedlicher politischer Systeme aus verschiedenen Epochen ich im &#220;brigen sehr gelungen finde, stimme Dir hinsichtlich der Freiheit  und notwendigen poliischen Unvoreingenommenheit der Gesellschaftswissenschaften zu, und halte die Aussagen Vaubels doch f&#252;r falsch bis gef&#228;hrlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@statler: &#8220;Also, ich denke nicht, da&#223; es die Aufgabe von Wirtschaftstheorie im allgemeinen oder speziell der Politischen &#214;konomie sein kann, Wissenschaft zu betreiben, die ausschlie&#223;lich Resultate hervorbringt, die den Freunden des deutschen Verfassungs-Status-Quo genehm sind. Das w&#228;re eine seltsame Art von Selbstzensur. &#8230;&#8230;da&#223; Gesellschaftswissenschaften der Erkl&#228;rung der Realit&#228;t verpflichtet sind, und nicht der Produktion von Resultaten, die das deutsche Grundgesetz als beste aller denkbaren Verfassungen preisen.&#8221;  &#8211; Da stimme ich mit Dir v&#246;llig &#252;berein. Und bin dennoch nach wie vor der Auffassung, dass der behandelte Beitrag in der Grundtendenz schon auf eine Art Zensuswahlrecht, zumindest aber institutionalisierte Elitenf&#246;rderung hinausl&#228;uft. Ich kritisiere also nicht die theoretischen Voraussetzungen des Beitrags, auch nicht die Methodik und Arbeitswise des referenten (dessen Vergleich unterschiedlicher politischer Systeme aus verschiedenen Epochen ich im &#220;brigen sehr gelungen finde, stimme Dir hinsichtlich der Freiheit  und notwendigen poliischen Unvoreingenommenheit der Gesellschaftswissenschaften zu, und halte die Aussagen Vaubels doch f&#252;r falsch bis gef&#228;hrlich.</p>
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	<item>
		<title>Von: Parker8</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/02/07/verfassungsfeinde-im-elfenbeinturm/comment-page-1/#comment-14181</link>
		<dc:creator>Parker8</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 17:41:33 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn die Public Finance-Meditationen mehr &#214;ffentlichkeit erhielten, h&#228;tte das multiple Lerneffekte. Insofern ist dieses kleine Staubaufwirbeln gar nicht so schlecht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Public Finance-Meditationen mehr &#214;ffentlichkeit erhielten, h&#228;tte das multiple Lerneffekte. Insofern ist dieses kleine Staubaufwirbeln gar nicht so schlecht.</p>
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	<item>
		<title>Von: der gute don</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/02/07/verfassungsfeinde-im-elfenbeinturm/comment-page-1/#comment-14180</link>
		<dc:creator>der gute don</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 17:34:20 +0000</pubDate>
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		<description>GmbHs k&#246;nnten auch schon bald verfassungswidrig sein, denn dort bemisst sich der Einflu&#223; auf die Geschicke der Gesellschaft am eingezahlten Anteil des Gesellschafters und nicht am relativen Anteil der K&#246;pfe. Wir brauchen lediglich das Bekenntnis zur demokratischen Grundordnung in allen GmbH Vertr&#228;gen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>GmbHs k&#246;nnten auch schon bald verfassungswidrig sein, denn dort bemisst sich der Einflu&#223; auf die Geschicke der Gesellschaft am eingezahlten Anteil des Gesellschafters und nicht am relativen Anteil der K&#246;pfe. Wir brauchen lediglich das Bekenntnis zur demokratischen Grundordnung in allen GmbH Vertr&#228;gen!</p>
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		<title>Von: jo@chim</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/02/07/verfassungsfeinde-im-elfenbeinturm/comment-page-1/#comment-14179</link>
		<dc:creator>jo@chim</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 17:08:04 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist ja auch nicht real so, dass eine Minderheit (&quot;Kapitalisten&quot;), die Mehrheit (Arbeiter- oder was-weiss-ich-f&#252;r Klasse) finanzieren w&#252;rde, zumindest nicht per Saldo. Man betrachte nur die Milliarden an Unternehmenssubventionen, die verteilt werden. Und ein tats&#228;chlich &quot;Besserverdienender&quot; hat allemal bessere M&#246;glichkeiten, dem Zugriff der Enteigner zu entgehen, als unsereins Mittelschichtshanseln. Von daher ist die Argumentation mancher Libert&#228;rer in Richtung Zensuswahlrecht auch in der Tat nicht schl&#252;ssig, imho: nicht ein &quot;demokratischer Mob&quot; st&#252;tzt das System - vielmehr wird durch die Umverteilung &quot;lediglich&quot; (es sind wohl schon &gt;40%) die Umverteilungs- und Sozialb&#252;rokratie legitimiert und finanziert.
Es gilt also die &lt;b&gt;Mehrheit&lt;/b&gt; zu &lt;b&gt;&#252;berzeugen&lt;/b&gt;, dass keiner ausser der B&#252;rokratie langfristigen Nutzen aus diesem System zieht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ja auch nicht real so, dass eine Minderheit (&#8220;Kapitalisten&#8221;), die Mehrheit (Arbeiter- oder was-weiss-ich-f&#252;r Klasse) finanzieren w&#252;rde, zumindest nicht per Saldo. Man betrachte nur die Milliarden an Unternehmenssubventionen, die verteilt werden. Und ein tats&#228;chlich &#8220;Besserverdienender&#8221; hat allemal bessere M&#246;glichkeiten, dem Zugriff der Enteigner zu entgehen, als unsereins Mittelschichtshanseln. Von daher ist die Argumentation mancher Libert&#228;rer in Richtung Zensuswahlrecht auch in der Tat nicht schl&#252;ssig, imho: nicht ein &#8220;demokratischer Mob&#8221; st&#252;tzt das System &#8211; vielmehr wird durch die Umverteilung &#8220;lediglich&#8221; (es sind wohl schon &gt;40%) die Umverteilungs- und Sozialb&#252;rokratie legitimiert und finanziert.<br />
Es gilt also die <b>Mehrheit</b> zu <b>&#252;berzeugen</b>, dass keiner ausser der B&#252;rokratie langfristigen Nutzen aus diesem System zieht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: statler</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/02/07/verfassungsfeinde-im-elfenbeinturm/comment-page-1/#comment-14178</link>
		<dc:creator>statler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 16:48:43 +0000</pubDate>
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		<description>@ Rayson:

&quot;Ich finde es n&#228;mlich, wenn wir schon mal &#252;ber Staatsausgaben reden, nicht so prickelnd, mit meinen Steuergeldern Leute zu bezahlen, damit die sich dann &#246;ffentlich Gedanken dar&#252;ber machen, wie man sich am besten vom Grundgesetz l&#246;st, und das noch in einem Ausma&#223;, das m.E. von der Wesengehaltsgarantie des Artikel 19 Absatz 2 ber&#252;hrt wird.&quot;

Also, ich denke nicht, da&#223; es die Aufgabe von Wirtschaftstheorie im allgemeinen oder speziell der Politischen &#214;konomie sein kann, Wissenschaft zu betreiben, die ausschlie&#223;lich Resultate hervorbringt, die den Freunden des deutschen Verfassungs-Status-Quo genehm sind. Das w&#228;re eine seltsame Art von Selbstzensur. Wenn nun aber ein robustes theoretisches und empirisches Resultat der Politischen &#214;konomie darin besteht, ein Common-Pool-Problem in einer an der einfachen Mehrheitsregel orientierten Finanzpolitik zu diagnostizieren -- was soll sie dann machen? Dieses Resultat ignorieren und verschweigen, weil es von den Betreibern der Nachdenkseiten als Kritik am Grundgesetz verstanden werden kann? Oder vielleicht doch eher Reformvorschl&#228;ge erarbeiten, die das Problem l&#246;sen k&#246;nnten, selbst wenn diese Vorschl&#228;ge sich vom konstitutionellen Status quo unterscheiden?

Und wo ziehen wir denn die Grenze? Ich habe gerade Diamond/Mirrlees unterrichtet, optimale nicht-lineare Einkommensteuer, mit dem Resultat, da&#223; das h&#246;chste Einkommen mit einem Grenzsteuersatz von Null zu belegen ist. K&#246;nnte man verfassungsrechtlich als Versto&#223; gegen das Leistungsf&#228;higkeitsprinzp interpretieren (obwohl man es nicht mu&#223;, da der Durchschnittssteuersatz auch am oberen Rand der Einkommensverteilung noch ansteigt). Also, darf ich Mirrlees dann auch nicht mehr lehren, weil es potentiell verfassungswidrig ist? Allgemeine Gleichgewichtstheorie streichen wir auch vom Lehrplan, weil der erste Hauptsatz der Wohlfahrtstheorie klare staatsfeindlich-anarchistische Untert&#246;ne hat?

Also bitte, diese Verfassungsfeindschafts-Vorw&#252;rfe sind doch bestenfalls billige Polemik, schlimmstenfalls das Ergebnis einer ungeheuren Ignoranz der Nachdenkseitler, die sich offenbar nicht vorstellen k&#246;nnen, da&#223; Gesellschaftswissenschaften der Erkl&#228;rung der Realit&#228;t verpflichtet sind, und nicht der Produktion von Resultaten, die das deutsche Grundgesetz als beste aller denkbaren Verfassungen preisen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Rayson:</p>
<p>&#8220;Ich finde es n&#228;mlich, wenn wir schon mal &#252;ber Staatsausgaben reden, nicht so prickelnd, mit meinen Steuergeldern Leute zu bezahlen, damit die sich dann &#246;ffentlich Gedanken dar&#252;ber machen, wie man sich am besten vom Grundgesetz l&#246;st, und das noch in einem Ausma&#223;, das m.E. von der Wesengehaltsgarantie des Artikel 19 Absatz 2 ber&#252;hrt wird.&#8221;</p>
<p>Also, ich denke nicht, da&#223; es die Aufgabe von Wirtschaftstheorie im allgemeinen oder speziell der Politischen &#214;konomie sein kann, Wissenschaft zu betreiben, die ausschlie&#223;lich Resultate hervorbringt, die den Freunden des deutschen Verfassungs-Status-Quo genehm sind. Das w&#228;re eine seltsame Art von Selbstzensur. Wenn nun aber ein robustes theoretisches und empirisches Resultat der Politischen &#214;konomie darin besteht, ein Common-Pool-Problem in einer an der einfachen Mehrheitsregel orientierten Finanzpolitik zu diagnostizieren &#8212; was soll sie dann machen? Dieses Resultat ignorieren und verschweigen, weil es von den Betreibern der Nachdenkseiten als Kritik am Grundgesetz verstanden werden kann? Oder vielleicht doch eher Reformvorschl&#228;ge erarbeiten, die das Problem l&#246;sen k&#246;nnten, selbst wenn diese Vorschl&#228;ge sich vom konstitutionellen Status quo unterscheiden?</p>
<p>Und wo ziehen wir denn die Grenze? Ich habe gerade Diamond/Mirrlees unterrichtet, optimale nicht-lineare Einkommensteuer, mit dem Resultat, da&#223; das h&#246;chste Einkommen mit einem Grenzsteuersatz von Null zu belegen ist. K&#246;nnte man verfassungsrechtlich als Versto&#223; gegen das Leistungsf&#228;higkeitsprinzp interpretieren (obwohl man es nicht mu&#223;, da der Durchschnittssteuersatz auch am oberen Rand der Einkommensverteilung noch ansteigt). Also, darf ich Mirrlees dann auch nicht mehr lehren, weil es potentiell verfassungswidrig ist? Allgemeine Gleichgewichtstheorie streichen wir auch vom Lehrplan, weil der erste Hauptsatz der Wohlfahrtstheorie klare staatsfeindlich-anarchistische Untert&#246;ne hat?</p>
<p>Also bitte, diese Verfassungsfeindschafts-Vorw&#252;rfe sind doch bestenfalls billige Polemik, schlimmstenfalls das Ergebnis einer ungeheuren Ignoranz der Nachdenkseitler, die sich offenbar nicht vorstellen k&#246;nnen, da&#223; Gesellschaftswissenschaften der Erkl&#228;rung der Realit&#228;t verpflichtet sind, und nicht der Produktion von Resultaten, die das deutsche Grundgesetz als beste aller denkbaren Verfassungen preisen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Chinaski</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/02/07/verfassungsfeinde-im-elfenbeinturm/comment-page-1/#comment-14176</link>
		<dc:creator>Chinaski</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 15:38:08 +0000</pubDate>
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		<description>@Rayson
Nicht unbedingt, siehe oben genanntes Beispiel Kultursubventionen.

leicht-off-topic-tag-start

Wenn Wohltaten zwar auf die Gesamtheit abzielen, aber nur von einer privilegierten Minderheit abgerufen werden, dann ist dies nicht zwangsl&#228;ufig einem &#252;berproportionalem Einflu&#223; der theaterphilen Oberschicht geschuldet. 

Viel eher scheint es mir so zu sein, dass zum einen keine Reflektion &#252;ber die Effiktivit&#228;t der Volksbegl&#252;ckung stattfindet (von Effizienz will ich hier gar nicht erst anfangen). Zum andern sonnen sich Politiker IMHO gern im Glanz eines steuerfinanzierten M&#228;zenatentums. 

Wenn man den vielzitierten B&#252;rger auf der Stra&#223;e befragt, dann wird dieser sicher Kultur, Museen, etc ganz arg toll finden. Aber wenn man ihm klip und klar sagen w&#252;rde, was ihn das kostet, dann w&#228;re er vermutlich nicht mehr ganz so begeistert und w&#252;rde vielleicht sein Wahlverhalten dementsprechend ab&#228;ndern. 

Das Hauptproblem scheint mir also eher ungen&#252;gende Information zu sein, verquickt mit einer romantisierten Vorstellung, dass Bildung f&#252;r alle prinzipell gut sein muss, auch wenn sie nur einen Bruchteil erreicht.

leicht-off-topic-tag-ende

&#252;ber einen Kommentar zu dem eigentlichen Thema gr&#252;bel ich noch ein bisschen ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson<br />
Nicht unbedingt, siehe oben genanntes Beispiel Kultursubventionen.</p>
<p>leicht-off-topic-tag-start</p>
<p>Wenn Wohltaten zwar auf die Gesamtheit abzielen, aber nur von einer privilegierten Minderheit abgerufen werden, dann ist dies nicht zwangsl&#228;ufig einem &#252;berproportionalem Einflu&#223; der theaterphilen Oberschicht geschuldet. </p>
<p>Viel eher scheint es mir so zu sein, dass zum einen keine Reflektion &#252;ber die Effiktivit&#228;t der Volksbegl&#252;ckung stattfindet (von Effizienz will ich hier gar nicht erst anfangen). Zum andern sonnen sich Politiker IMHO gern im Glanz eines steuerfinanzierten M&#228;zenatentums. </p>
<p>Wenn man den vielzitierten B&#252;rger auf der Stra&#223;e befragt, dann wird dieser sicher Kultur, Museen, etc ganz arg toll finden. Aber wenn man ihm klip und klar sagen w&#252;rde, was ihn das kostet, dann w&#228;re er vermutlich nicht mehr ganz so begeistert und w&#252;rde vielleicht sein Wahlverhalten dementsprechend ab&#228;ndern. </p>
<p>Das Hauptproblem scheint mir also eher ungen&#252;gende Information zu sein, verquickt mit einer romantisierten Vorstellung, dass Bildung f&#252;r alle prinzipell gut sein muss, auch wenn sie nur einen Bruchteil erreicht.</p>
<p>leicht-off-topic-tag-ende</p>
<p>&#252;ber einen Kommentar zu dem eigentlichen Thema gr&#252;bel ich noch ein bisschen <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/02/07/verfassungsfeinde-im-elfenbeinturm/comment-page-1/#comment-14172</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 14:50:09 +0000</pubDate>
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		<description>Was ja darauf hindeuten w&#252;rde, dass manche Minderheit proportional mehr Einfluss hat als K&#246;pfe...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was ja darauf hindeuten w&#252;rde, dass manche Minderheit proportional mehr Einfluss hat als K&#246;pfe&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: gis</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/02/07/verfassungsfeinde-im-elfenbeinturm/comment-page-1/#comment-14171</link>
		<dc:creator>gis</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 14:42:51 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Wenn in einer Demokratie als Herrschaft der Mehrheit &#252;ber die Minderheit Ausgabenentscheidungen getroffen werden, besteht die Gefahr, dass die Mehrheit sich mit Staatsausgaben beschenkt, die dann von der Minderheit zu finanzieren w&#228;ren.&lt;/blockquote&gt;

Hm, in vielen F&#228;llen verh&#228;lt es sich auch umgekehrt. Die Mehrheit finanziert den Kulturbetrieb, der nur von einer Minderheit frequentiert wird. Das staatliche Bildungswesen wird durch die Mehrheit bezahlt, w&#228;hrend nur eine Minderheit &#252;berhaupt (noch) Kinder hat. Etc. pp.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wenn in einer Demokratie als Herrschaft der Mehrheit &#252;ber die Minderheit Ausgabenentscheidungen getroffen werden, besteht die Gefahr, dass die Mehrheit sich mit Staatsausgaben beschenkt, die dann von der Minderheit zu finanzieren w&#228;ren.</p></blockquote>
<p>Hm, in vielen F&#228;llen verh&#228;lt es sich auch umgekehrt. Die Mehrheit finanziert den Kulturbetrieb, der nur von einer Minderheit frequentiert wird. Das staatliche Bildungswesen wird durch die Mehrheit bezahlt, w&#228;hrend nur eine Minderheit &#252;berhaupt (noch) Kinder hat. Etc. pp.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/02/07/verfassungsfeinde-im-elfenbeinturm/comment-page-1/#comment-14170</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 14:33:38 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin ein Freund von Ehrlichkeit. Was aber &quot;Stolz&quot; hier zu suchen hat, entzieht sich meiner Kenntnis.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ein Freund von Ehrlichkeit. Was aber &#8220;Stolz&#8221; hier zu suchen hat, entzieht sich meiner Kenntnis.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Libertarian</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/02/07/verfassungsfeinde-im-elfenbeinturm/comment-page-1/#comment-14169</link>
		<dc:creator>Libertarian</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 14:30:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2007/02/07/verfassungsfeinde-im-elfenbeinturm/#comment-14169</guid>
		<description>Tatsache ist doch, da&#223; das Grundgesetz nicht liberal ist - und diese Feststellung bezieht sich nicht nur auf die dem Belieben politischer Willk&#252;r &#252;berantwortete Eigentumsfrage und die Einschr&#228;nkung wirtschaftlicher Handlungsfreiheit.

Wer liberal sein will, mu&#223; den Rahmen des GG denknotwendig verlassen. Das Testat &quot;verfassungskonform&quot; kommt, nach unz&#228;hligen GG-&#196;nderungen seit 1949 zumal, blo&#223; noch orthodoxen Sozialisten zu, ist ergo kein Pr&#228;dikat, auf das man stolz sein sollte!

 http://www.staatsbriefe.de/1994/2006/freie_verfassung.pdf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tatsache ist doch, da&#223; das Grundgesetz nicht liberal ist &#8211; und diese Feststellung bezieht sich nicht nur auf die dem Belieben politischer Willk&#252;r &#252;berantwortete Eigentumsfrage und die Einschr&#228;nkung wirtschaftlicher Handlungsfreiheit.</p>
<p>Wer liberal sein will, mu&#223; den Rahmen des GG denknotwendig verlassen. Das Testat &#8220;verfassungskonform&#8221; kommt, nach unz&#228;hligen GG-&#196;nderungen seit 1949 zumal, blo&#223; noch orthodoxen Sozialisten zu, ist ergo kein Pr&#228;dikat, auf das man stolz sein sollte!</p>
<p> <a href="http://www.staatsbriefe.de/1994/2006/freie_verfassung.pdf" rel="nofollow">http://www.staatsbriefe.de/1994/2006/freie_verfassung.pdf</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/02/07/verfassungsfeinde-im-elfenbeinturm/comment-page-1/#comment-14168</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 14:30:02 +0000</pubDate>
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		<description>Die Kritik ist berechtigt, nur die Schlussfolgerungen bei Vaubel sind mir zu primitiv (und sind als Kernkritik mit zwei S&#228;tzen in einem langen Blogbeitrag auch ein wenig unterrepr&#228;sentiert)...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kritik ist berechtigt, nur die Schlussfolgerungen bei Vaubel sind mir zu primitiv (und sind als Kernkritik mit zwei S&#228;tzen in einem langen Blogbeitrag auch ein wenig unterrepr&#228;sentiert)&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Erik</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2007/02/07/verfassungsfeinde-im-elfenbeinturm/comment-page-1/#comment-14167</link>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 14:24:01 +0000</pubDate>
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		<description>Warum kompliziert, wenns auch einfach geht.
Die unwidersprochene Kernkritik ist doch, dass im Bundestag die Berufe und Gruppen der deutschen Zivilgesellschaft ungleich vertreten sind. Die meisten Bundestagsabgeordneten sind Angestellte des Oeff. Dienstes, Beamten oder Juristen.

Diese Verteilung an die Realit&#228;t anzupassen ist der Kern des Pudels.
Habe ich mal &lt;a href=&quot;http://www.blogfrei.de/kleinerast/2006/01/hamburger_buergerschaft_demokratie_nur_im_zirkel.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Zirkeldemokratie&lt;/a&gt; genannt, was man in deutschen Parlamenten beobachten kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum kompliziert, wenns auch einfach geht.<br />
Die unwidersprochene Kernkritik ist doch, dass im Bundestag die Berufe und Gruppen der deutschen Zivilgesellschaft ungleich vertreten sind. Die meisten Bundestagsabgeordneten sind Angestellte des Oeff. Dienstes, Beamten oder Juristen.</p>
<p>Diese Verteilung an die Realit&#228;t anzupassen ist der Kern des Pudels.<br />
Habe ich mal <a href="http://www.blogfrei.de/kleinerast/2006/01/hamburger_buergerschaft_demokratie_nur_im_zirkel.html" rel="nofollow">Zirkeldemokratie</a> genannt, was man in deutschen Parlamenten beobachten kann.</p>
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