Globalisierung, Verteilung und Moral

Liebe Freunde des Gini-Koeffizienten!

Die Ökonomen haben eine gute und eine schlechte Nachricht für euch. Welche wollt ihr zuerst hören? Die schlechte? Also gut:

Leaving all other matters aside, we expect globalization to produce a rise in income inequality in the United States (and the other industrialized societies).

Und nun die gute:

We also expect it to raise incomes in the poor countries and thus reduce global income inequality.

Soweit die Theorie. Und die Praxis?

That does indeed seem to be what is actually happening.

Mehr dazu und zu den moralischen Konsequenzen bei TCS Daily.

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5 Kommentare zu “Globalisierung, Verteilung und Moral”

  1. 6.02.2007 | 14:35

    Wieder gut gelaunt heute unser verehrter Rayson und noch schnell nen Späßle gemacht?

    Die Einzelaussagen sind zwar zutreffend, weder überrascht mich, dass die Einkommensunterschiede in den USA/Industrienationen größer werden, noch überrascht mich, dass die DURCHSCHNITTLICHEN (PRO/KOPFEINKOMMEN) Einkommen in den Entwicklungsländern und damit die Einkommen der Länder als solche steigen, nur sagt dieses nichts über die Einkommensverteilung bzw. den Zugang zu Einkommensmöglichkeiten in der zweiten Gruppe aus – gibt da so einen komischen Koeffizienten, naja vielleicht verwechsle ich den auch mit dem Index gleichen Nachnamens – egal.

    Der von Ihnen angeführte Vergleich ist m.E. so nicht statthaft. Die Aussage, dass damit die globablen Einkommensunterschiede kleiner werden, kann zwar richtig sein, vor allem wenn man sich mit Durchschnittswerten (die widerum für die erste Gruppe nicht angeführt werden) begnügt, nur abgeleitet werden kann sie daraus nicht.

    Sie vergleichen einmal innerhalb eines Subsystems (Nationale Volkswirtschaft) einzelne Gruppen und setzen dieses Ergebnis dann in Relation zu den Durchschnittswerten über aller Gruppen weiterer, einzelner Subsysteme. So nicht und das mehr dazu spar ich mir (zunächst)mal.

  2. 6.02.2007 | 17:57

    Lieber Balou,

    ich habe enorme Probleme, deine Einwendungen irgendwie mit meinem Text in Verbindung zu bringen.

  3. Parker8
    6.02.2007 | 18:37

    Eine Botschaft mancher hiesiger Ökonomen war ja immer: “Mit dem Maß an Gleichheit in Deutschland kommen wir nicht weiter; erst wenn wir die amerikanische Ungleichheit haben, geht bei uns wirtschaftlich die Post ab.”

    Wenn die amerikanische Verteilungslinie jetzt nicht mehr zu halten sein soll, dann stellt sich natürlich die Frage, inwiefern man die Zielvorgabe vielleicht justieren muss. Brasilien?

  4. 6.02.2007 | 18:46

    Wer sagt denn, dass “USA” ein fixer Maßstab sein muss? Aber der Witz “Brasilien” war wirklich gut.

  5. der gute don
    6.02.2007 | 21:49

    noch überrascht mich, dass die DURCHSCHNITTLICHEN (PRO/KOPFEINKOMMEN) Einkommen in den Entwicklungsländern und damit die Einkommen der Länder als solche steigen,

    hmm, evtl. nochmal die Definition des Gini-Koeffizienten durchlesen :-p

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