28. Januar 2007
Bundesliga-Notizen: 18. Spieltag (Teil 2)
Zeichen, dass der ungarische Fußball am Boden ist: Kaum ein Reporter weiß die Namen ungarischer Spieler richtig auszusprechen.
Ungarn sind keine Slawen. Daher: “s” bitte wie “sch”, und “sz” wie “s”. Und obwohl Gabor inzwischen in der Premier League seine graue Schlabberhose spazierenträgt: “ly” wie “j”. Für das ungarische “gy” gibt es keine deutsche Entsprechung (die Zunge muss an den Gaumen), aber “dj” wäre das Ähnlichste.
Nationalmannschafts-Handball ist tausendmal interessanter als Bundesliga-Fußball.
Hamburger Weisheit: Hassu Scheiße am Fuß, hassu Scheiße am Fuß (A. Brehme).
Offenbacher Rechnung: Sechspunkte-Wochenende. Die Kickers haben gewonnen, die Eintracht hat verloren.
Wer in Cottbus verliert, ist schon gescheitert.
Köln hat in Burghausen gewonnen. Nur noch ein Jahr bis zur Champions League, keine Frage. Wie – das geht technisch nicht? Thema verfehlt.
Wer Meister wird? Haltet nicht Ausschau nach der Mannschaft, die begeistert. Sucht die mit den unverdienten Siegen.
Hertha kann weit kommen. Grottenschlecht gespielt, aber Elfmeter vier Minuten vor Schluss. Das zeichnet Champions aus.
Uli Hoeneß gilt als Deutschlands bester Fußball-Manager. Eigentlich unverständlich: Welcher deutschr Fußballer mit Extraklasse seit den Beckenbauer-Müller-Breitners verdankte seine Stellung je den Bayern? Oder anders gefragt: Wer steigerte denn dort je seinen Wert? Hargreaves sicher, Ballack vielleicht – aber im Vergleich zu Werder sind das Armutszeugnisse. Gegenbeispiele von Talenten, die bei Bayern versauerten, gibt es zuhauf. Ähnlich misslungen: Leverkusen (Woronin, Freier, Kießling), Hertha, jedenfalls bis vor Pantelic (Bobic, Wichniarek, Alves, Luizao…)
Verfasst von Rayson um 19:41 Uhr in der Kategorie Steckenpferde der Autoren (Trackback)
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