21. November 2006
Verrohung der Gesellschaft – und “Lösungsansätze”
Aus den Nachrichten der letzten Tage:
Zwei Häftlinge in einer Strafanstalt foltern Mithäftling zu Tode
Krankenpfleger wird für 28-fachen Mord an Patienten verurteilt
Amokläufer verletzt 27 Menschen und tötet sich selbst
Und da ist es mit Sicherheit ein probates Mittel gegen eine Wiederholung des letzten Falles, einfach irgendwelche Spiele zu verbieten. Man kann ja auch keine Ähnlichkeit zu den anderen Beispielen sehen, die vielleicht ein anderes Herangehen an die Situation nahelegen würden. Ganz gewiss nicht. Vor allem, da es für diese Täter ja auch keine Vorbilder aus der echten Welt gibt. Überhaupt keine.
Hohler Aktionismus kotzt mich an – vor allem, wenn er von den wahren Ursachen ablenken soll. Weil man sie nicht sehen will. Oder weil für ihre Bekämpfung kein Geld locker gemacht werden soll.
Verfasst von Karsten um 13:05 Uhr in der Kategorie Politik (Trackback)
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