Autos sind überflüssig.

Ich bin schon länger der Ansicht, dass Autos eigentlich überflüssig sind. Belege dafür gibt es hier: Lords of the Logistic.

(via Coming Anarchy)

 

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15 Kommentare zu “Autos sind überflüssig.”

  1. 6.11.2006 | 0:27

    Oh ja! Meine Mutter – eine weit Gereiste – hat immer versucht eine Sammlung solcher Bilder in Papierform anzulegen, ich glaube es ist nie ganz gelungen, es waren zu viele.

    Die Erkenntnis ist bestechend aber wohl nicht so weit verbreitet, bei uns nehmen die Anzahl Autos weiter zu. In jeder zweiten Sitzung geht es irgendwie um den MIV (motorisierten Individualverkehr), sogar die Schulkommissionen quatschen ständig über Parkplätze.

  2. 6.11.2006 | 8:46

    Als Tramper ziehe ich es allerdings vor, von Autos mitgenommen zu werden.

  3. 6.11.2006 | 16:15

    So sehe ich auch aus, wenn ich die über Zeiten angesammelten Pfandpflachen mal wieder zu der nächtgelegenen Plus-Filiale bringe und mir als armen autolosen Studenten nichts übrig bleibt, als das Fahrrad zu benutzen. Während dieser Fahrten überlege ich mir immer, nicht doch eine terroristische Vereinigung zur Abschaffung der Pfandpflicht zu gründen. Wer wäre denn dabei?

  4. Boche
    6.11.2006 | 16:37

    @Dirk

    Ein Auto löst dein Problem auf friedlichere Weise.
    Womit Marians These widerlegt wäre. ;-)

  5. 6.11.2006 | 19:52

    @Boche

    Aber dieser Staat macht das Auto für mich unerschwinglich (Mineralöl plus KFZ Steuer ). Ist das nicht Grund- oder zu Mindest Anlass – genug? Lautete nicht Lenins Parole sehr materialitisch “Strom für alle”, so dass wir einem adaptierten “Autos für alle” die Herzen der Linken erwärmen können?

  6. 6.11.2006 | 20:33

    @Dirk

    Ich weiß nicht, ob Lenin libertäre Ideen als Begründung gelten lassen hätte.
    Und auch bei den Linken wirst du zwar einige finden, die alles als Begründung für Enteignungen gelten lassen.
    Aber die meisten werden dich durchschauen, wenn du gegen den Staat polemisierst. Den haben viele nämlich dann doch ganz doll lieb.

  7. 6.11.2006 | 22:13

    @Boche

    Okay, dann sprenge ich mich nicht in die Luft.

  8. 6.11.2006 | 22:18

    @Dirk

    Das freut mich.

  9. 6.11.2006 | 22:51

    Dirk,

    zum einen sieht es ja gerade bei uns mit dem “Strom für alle” nicht so gut aus – und zum anderen: die Gründer von terroristischen Vereinigungen sprengen sich eher nicht in die Luft. Die koordinieren nur.

  10. 7.11.2006 | 9:17

    @Marian

    “die Gründer von terroristischen Vereinigungen sprengen sich eher nicht in die Luft.”

    Die langfristig erfolgreichen Gründer tun das zumindest nicht. ;-)

  11. 7.11.2006 | 12:59

    Es gibt dazu eine sehr schöne Geschichte aus dem Schatzkästlein aufständischer arabischer Autoren, ich zitiere hier die Version aus der FAZ vom 20. August 2004:

    Den wahren Bruch mit dem islamischen Gedankengut markierte das 1946 erschienene “Das sind die Fesseln!”, das er [Abdallah al-Qasimi, Jg. 1907, Anm. Tanja] dem saudischen König Abdelaziz widmete. Das Buch wurde ein großer Erfolg. Das geistliche Oberhaupt von Al-Azhar stellte den Verfasser in eine Reihe mit Aufklärern wie Ibn Chaldun, al-Afghani und Muhammad Abda. Dennoch erklärte man ihn in Saudi-Arabien zum Ketzer und plante seine Ermordung. In einem Kairiner Café kam es zu einer Begegnung zwischen dem Opfer und seinem bestellten Attentäter. Jener, beeindruckt von der Persönlichkeit al-Qasimis, gestand, von religiösen Eiferern geschickt zu sein, worauf al-Qasimi ihn fragte, welche Versprechungen sie ihm denn gemacht hätten. “Das Paradies”, antwortete der junge Saudi. Al-Qasimi entgegnete: “Wenn mein Tod einen Platz im Paradies garantieren kann, warum haben die Auftraggeber die Tat dann nicht selbst vollbracht?” Er entging drei Mordversuchen. 1996 starb er eines natürlichen Todes.

  12. 7.11.2006 | 13:02

    Schöne Geschichte!

  13. Luc
    7.11.2006 | 13:47

    Wie wärs damit?

  14. 7.11.2006 | 19:28

    Das Ding ist auch ein bisschen teuer. Aber ich habe heute festgestellt, dass man auch mit dem Fahrad subversiv agieren kann. Jedenfalls, wenn man, so wie ich, ohne Licht fährt und von der Polizei angehalten wird. Ich überlegte mir schon, wie ich sie beleidigen kann, ohne dass es justiziable wird, doch dann sind sie es bei einem “Absteigen !” belassend weiter gefahren.

  15. 7.11.2006 | 20:23

    Das ist die reinste Willkür! Einem nicht einmal die Zeit zu lassen, Beleidigungen vorzubringen… tss.

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