Unmenschlich

Auch dieser Streit könnte durch das Wirken des Marktes ersetzt werden.

Statt unappetitlicher Polithampeleien um die beste und den Kunden genehmste Form der Leistungserbringung entschiede dann der Wettkampf der Anbieter.

Aber womit sollte dann ein Herr Spieth seinen Lebensunterhalt verdienen?
Mit richtiger Arbeit? Das wäre unmenschlich!

Ähnliche Beiträge


7 Kommentare zu “Unmenschlich”

  1. 17.10.2006 | 14:49

    Immerhin, völlig daneben liegt er nicht:
    “Die Gesundheitsreform ist nicht nur ohne fachlichen Sachverstand entstanden, hier wird auf die am schwersten Betroffenen eingehauen!”
    Dem ist nur zuzustimmen. Um das zu merken, muß man aber nicht Gesundheitspolitiker sein – ganz im Gegenteil!

    Völlig daneben liegt aber aber hiermit: “Schon längst ist ein Präventionsgesetz fällig, was auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Zusammenlebens Einfluss auf das Gesundheitsverhalten nehmen kann.” Äh, wie bitte schön soll so ein Präventionsgesetz aussehen? Da es “auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Zusammenlebens” Einfluss nehme soll, habe ich so den Verdacht, dass da jemand ausgesprochen totalitär denkt.
    Wahrscheinlich ist da aber nur der alte deutsche Aberglaube am Werk, dass, wenn etwas gesetzlich geregelt ist, auch alles in Ordnung kommt.

  2. 17.10.2006 | 14:57

    “Die Gesundheitsreform ist nicht nur ohne fachlichen Sachverstand entstanden, hier wird auf die am schwersten Betroffenen eingehauen!”

    In dem der PDS-Mann die soziale Leier zupft, lenkt er aber vom eigentlichen Punkt ab: Dem Bestehen eines Zwangssystems mit Schlechtleistung auf Grund nicht-marktwirtschaftlichen Wirtschaftens.
    Deshalb leigt er eben doch komplett daneben. Meiner Meinung nach.

    Wahrscheinlich ist da aber nur der alte deutsche Aberglaube am Werk, dass, wenn etwas gesetzlich geregelt ist, auch alles in Ordnung kommt.

    Das ist selbstverständlich Grundlage, wenn man daran glaubt, dass der Staat für die Gesundheit seiner Bürger besser sorgen kann als dieser selbst.

  3. 17.10.2006 | 15:17

    Wie sähe denn marktwirtschaftliches Wirtschaften im Gesundheitssystem aus? Man berechnet den Wert und die Restlebenszeitwertschöpfung eines Bürgers am und die Kosten seiner Erkrankung. Wird es negativ, wird er nicht mehr auf Kasssenkosten behandelt und zahlt es aus eigener Tasche?

  4. 17.10.2006 | 15:22

    @marcc

    Die Antwort fängt schon mit der Gegenfrage an, wer “man” ist.

    Ansonsten war dein Einwurf eher polemischer Natur, oder?

  5. 17.10.2006 | 15:29

    *rotwerd* Natürlich. Aber nur weil ich dem Beispiel nicht widerstehen konnte. :-D

  6. 17.10.2006 | 15:32

    Habs mir gedacht. ;-)

  7. googlehupf
    17.10.2006 | 16:15

    “Wir brauchen eine Gesundheitsförderung, statt mit gängelnden Maßnahmen [...]”

    “Schon längst ist ein Präventionsgesetz fällig, was auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Zusammenlebens Einfluss auf das Gesundheitsverhalten nehmen kann”

    Ich denke, dass bedarf keinen weiteren Kommentars.

Bad Behavior has blocked 1453 access attempts in the last 7 days.