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	<title>Kommentare zu: Warum so bescheiden?</title>
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	<description>Bürger zur Sonne, zur Freiheit!</description>
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		<title>Von: Zodac</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/05/warum-so-bescheiden/comment-page-1/#comment-5481</link>
		<dc:creator>Zodac</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2006 12:13:34 +0000</pubDate>
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		<description>@Momo

Langlebige Ikeam&#246;bel w&#252;rden Wachstum und Besch&#228;ftigung nicht schaden, zumal der Kunde in diesem Falle Geld &#252;brig h&#228;tte, welches er anderweitig ausgibt. Sei es ein neues paar Schuhe, ne Kiste Bier oder ein neues Buch. 

Des weiteren gibt es eben nicht nur einen Wettbewerb um den Preis, sondern auch um die Qualit&#228;t. Eben weil es auf beides ankommt: Qualit&#228;t, als auch den Preis.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Momo</p>
<p>Langlebige Ikeam&#246;bel w&#252;rden Wachstum und Besch&#228;ftigung nicht schaden, zumal der Kunde in diesem Falle Geld &#252;brig h&#228;tte, welches er anderweitig ausgibt. Sei es ein neues paar Schuhe, ne Kiste Bier oder ein neues Buch. </p>
<p>Des weiteren gibt es eben nicht nur einen Wettbewerb um den Preis, sondern auch um die Qualit&#228;t. Eben weil es auf beides ankommt: Qualit&#228;t, als auch den Preis.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/05/warum-so-bescheiden/comment-page-1/#comment-5480</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2006 11:37:29 +0000</pubDate>
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		<description>@MR

Die am meisten genannten Begr&#252;ndungen f&#252;r Mindestl&#246;hne: Gew&#228;hrleistung eines Einkommens und Ankurbelung der Binnennachfrage. Ein negativer Zusammenhang von Lohnh&#246;he und Zahl der Arbeitspl&#228;tze wird von den Bef&#252;rwortern explizit abgelehnt. Also zwei tolle Sachen und nix Negatives: Schlagt zu, Jungs!

Wir k&#246;nnen uns &#252;ber Preisbildungsprozesse unendlich unterhalten, aber Parker8 hat in seinem Argument bereits einen Preis vorausgesetzt, und nicht nur irgendeinen, sondern einen Marktpreis. Das hei&#223;t, die Preisbildungsprozesse m&#252;ssen abgeschlossen sein, und es gibt in dem Sinn bereits einen Marktpreis, in dem ich ein beliebiges Gut bei &quot;billiger.de&quot; oder sonstwo eingebe und als Ergebnis einen ziemlich einheitlichen Preis mit geringen Abweichungen bekomme. Oder in dem ich mir eigentlich keinen gro&#223;en Kopf zu machen brauche, welche Tankstelle ich ansteuere, weil ich mir ziemlich sicher sein kann, dass die Abweichung im Literpreis so gut wie nie mehr als 1 Cent betragen wird.

Was den angeblichen &quot;Wettbewerb nach unten&quot; angeht: Das ist eine Schim&#228;re, die auf der isolierten Beobachtung einiger Branchen in Deutschland beruht und in ihrer Logik grobe volkswirtschaftliche Unkenntnis offenbart. Die L&#246;hne passen sich immer der Produktivit&#228;t an. Durch die M&#246;glichkeiten, die die Globalisierung auch den armen L&#228;ndern, also denen ohne viel Kapital, bietet, ist der Preis f&#252;r wenig kapitalintensiv produzierte G&#252;ter gesunken (wovon alle Verbraucher profitieren) und damit auch die Produktivit&#228;t geringqualifizierter Arbeit z.B. in Deutschland. Es ist aber kein &quot;Wettbewerb nach unten&quot;, da inzwischen die L&#246;hne in den erfolgreich am internationalen Wettbewerb teilnehmenden L&#228;ndern (bzw. dort in den betroffenen Branchen) ordentlich anziehen, was dir diese leidigen VWL-Axiome auch so vorausgesagt h&#228;tten.

Du solltest &#252;brigens vielleicht wirklich nicht zu sehr von deinem Umfeld ausgehen. Das kann man nicht gerade als typisch bezeichnen, wenn ich an das Verh&#228;ltnis zu dem Wirbel, den z.B. die &quot;Praktikantenkarrieren&quot; im medialen Umfeld verursacht haben, zur Zahl der in ganz Deutschland davon betroffenen Hochschulabsolventen denke. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, waren im Bereich Medien so um die 20% der Absolventen davon betroffen, bei den sonstigen Studieng&#228;ngen aber weniger als 3% (und in solchen wie Ingenieurwissenschaften so gut wie niemand). Mir scheint, in diesem Bereich herrscht ein gewaltiges &#220;berangebot an Arbeit, ohne dass die (potenziellen) Anbieter von Arbeit bereit w&#228;ren, die Konsequenzen daraus zu ziehen - sind halt sehr viele Tr&#228;umer unter euch... Oder, liberaler formuliert: Offensichtlich sind die Menschen in diesem Bereich bereit, f&#252;r &#228;u&#223;erst wenig Geld ihrem Job nachzugehen. Woran das liegt, m&#252;sste man mal untersuchen. Wahrscheinlich verschafft denen die Arbeit so viel Befriedigung, dass sie daf&#252;r bereit sind, auf monet&#228;res Einkommen zu verzichten. Der Markt deckt diesen Zusammenhang dann nur auf, aber alle Beteiligten handeln weiterhin freiwillig.

&lt;em&gt;Daraus l&#228;&#223;t sich aber dieses Maximums-Argument nicht ableiten, wenn man da f&#252;r ein Minimum pl&#228;diert, weil letzteres eben einfach diese Nivellierung nach unten stoppen soll.&lt;/em&gt;

Oh doch, rein logisch immer noch. Denn wenn ein Minimum eine Bewegung nach unten stoppen kann, muss ein Vielfaches davon auch eine Bewegung nach oben ausl&#246;sen k&#246;nnen. Und warum sollten wir die nicht wollen? Das ist die logische Folge davon, wenn man keine marktlichen Determinanten als lohnbestimmend zulassen will.

Am Rand: Deflation ist ein konjunkturelles Problem, kein strukturelles. Kurz: Die Preise sinken, weil alle mit sinkenden Preisen rechnen. Die einen (Keynesianer) fordern ein staatliches Eingreifen dagegen, die anderen (Radikalliberale) fordern, das als Phase der Preisbereinigung zuzulassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@MR</p>
<p>Die am meisten genannten Begr&#252;ndungen f&#252;r Mindestl&#246;hne: Gew&#228;hrleistung eines Einkommens und Ankurbelung der Binnennachfrage. Ein negativer Zusammenhang von Lohnh&#246;he und Zahl der Arbeitspl&#228;tze wird von den Bef&#252;rwortern explizit abgelehnt. Also zwei tolle Sachen und nix Negatives: Schlagt zu, Jungs!</p>
<p>Wir k&#246;nnen uns &#252;ber Preisbildungsprozesse unendlich unterhalten, aber Parker8 hat in seinem Argument bereits einen Preis vorausgesetzt, und nicht nur irgendeinen, sondern einen Marktpreis. Das hei&#223;t, die Preisbildungsprozesse m&#252;ssen abgeschlossen sein, und es gibt in dem Sinn bereits einen Marktpreis, in dem ich ein beliebiges Gut bei &#8220;billiger.de&#8221; oder sonstwo eingebe und als Ergebnis einen ziemlich einheitlichen Preis mit geringen Abweichungen bekomme. Oder in dem ich mir eigentlich keinen gro&#223;en Kopf zu machen brauche, welche Tankstelle ich ansteuere, weil ich mir ziemlich sicher sein kann, dass die Abweichung im Literpreis so gut wie nie mehr als 1 Cent betragen wird.</p>
<p>Was den angeblichen &#8220;Wettbewerb nach unten&#8221; angeht: Das ist eine Schim&#228;re, die auf der isolierten Beobachtung einiger Branchen in Deutschland beruht und in ihrer Logik grobe volkswirtschaftliche Unkenntnis offenbart. Die L&#246;hne passen sich immer der Produktivit&#228;t an. Durch die M&#246;glichkeiten, die die Globalisierung auch den armen L&#228;ndern, also denen ohne viel Kapital, bietet, ist der Preis f&#252;r wenig kapitalintensiv produzierte G&#252;ter gesunken (wovon alle Verbraucher profitieren) und damit auch die Produktivit&#228;t geringqualifizierter Arbeit z.B. in Deutschland. Es ist aber kein &#8220;Wettbewerb nach unten&#8221;, da inzwischen die L&#246;hne in den erfolgreich am internationalen Wettbewerb teilnehmenden L&#228;ndern (bzw. dort in den betroffenen Branchen) ordentlich anziehen, was dir diese leidigen VWL-Axiome auch so vorausgesagt h&#228;tten.</p>
<p>Du solltest &#252;brigens vielleicht wirklich nicht zu sehr von deinem Umfeld ausgehen. Das kann man nicht gerade als typisch bezeichnen, wenn ich an das Verh&#228;ltnis zu dem Wirbel, den z.B. die &#8220;Praktikantenkarrieren&#8221; im medialen Umfeld verursacht haben, zur Zahl der in ganz Deutschland davon betroffenen Hochschulabsolventen denke. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, waren im Bereich Medien so um die 20% der Absolventen davon betroffen, bei den sonstigen Studieng&#228;ngen aber weniger als 3% (und in solchen wie Ingenieurwissenschaften so gut wie niemand). Mir scheint, in diesem Bereich herrscht ein gewaltiges &#220;berangebot an Arbeit, ohne dass die (potenziellen) Anbieter von Arbeit bereit w&#228;ren, die Konsequenzen daraus zu ziehen &#8211; sind halt sehr viele Tr&#228;umer unter euch&#8230; Oder, liberaler formuliert: Offensichtlich sind die Menschen in diesem Bereich bereit, f&#252;r &#228;u&#223;erst wenig Geld ihrem Job nachzugehen. Woran das liegt, m&#252;sste man mal untersuchen. Wahrscheinlich verschafft denen die Arbeit so viel Befriedigung, dass sie daf&#252;r bereit sind, auf monet&#228;res Einkommen zu verzichten. Der Markt deckt diesen Zusammenhang dann nur auf, aber alle Beteiligten handeln weiterhin freiwillig.</p>
<p><em>Daraus l&#228;&#223;t sich aber dieses Maximums-Argument nicht ableiten, wenn man da f&#252;r ein Minimum pl&#228;diert, weil letzteres eben einfach diese Nivellierung nach unten stoppen soll.</em></p>
<p>Oh doch, rein logisch immer noch. Denn wenn ein Minimum eine Bewegung nach unten stoppen kann, muss ein Vielfaches davon auch eine Bewegung nach oben ausl&#246;sen k&#246;nnen. Und warum sollten wir die nicht wollen? Das ist die logische Folge davon, wenn man keine marktlichen Determinanten als lohnbestimmend zulassen will.</p>
<p>Am Rand: Deflation ist ein konjunkturelles Problem, kein strukturelles. Kurz: Die Preise sinken, weil alle mit sinkenden Preisen rechnen. Die einen (Keynesianer) fordern ein staatliches Eingreifen dagegen, die anderen (Radikalliberale) fordern, das als Phase der Preisbereinigung zuzulassen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/05/warum-so-bescheiden/comment-page-1/#comment-5479</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2006 11:19:19 +0000</pubDate>
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		<description>@MomoRules

Nein, das ist kein kategorischer Imperativ, sondern schlichte Notwendigkeit. Ein Unternehmen kann im Wettbwerb keine Preise oberhalb Produktions und Zinskosten f&#252;r das eingesetzte Kapital verlangen. Die Kunden zahlen ja nicht freeiwillig mehr, als bei der Konkurrenz.

Wieso m&#252;sste der Mindestlohn h&#246;her liegen? Der Lohn m&#252;sste deutlich h&#246;her sein, als die Sozialhilfe, damit der Anreiz zur Arbeitsaufnahme gegeben ist. Aber der muss doch nicht gesetzlich festgelegt werden. Im Gegenteil, Dein Argument zeigt doch, dass das &#252;berhaupt nicht notwendig ist. 

&#220;ber das geeignete Verh&#228;ltnis aus Qualit&#228;t und Preis entscheidet der Verbraucher. Vielleicht will er gar keinen massiven Bauernschrank, den er beim n&#228;chsten Umzug nicht zerlegen kann, um ihn aus der Wohnung zu schaffen. 

Die Kunden wissen, dass hohe Qualit&#228;t nicht zu einem niedrigen Preis erh&#228;ltlich ist. Zum Beispiel gab es mal den Versuch eine Bratwurst f&#252;r 50 Cent zu verkaufen. Keiner wollte sie haben.  Erst als man den Preis f&#252;r dioe gleiche Wurst auf 1 Euro und mehr anhob kamen die Kunden. Der Preis ist immer auch ein Qualit&#228;tssignal. Einen D&#246;nder f&#252;r 1 Euro w&#252;rde ich nie kaufen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@MomoRules</p>
<p>Nein, das ist kein kategorischer Imperativ, sondern schlichte Notwendigkeit. Ein Unternehmen kann im Wettbwerb keine Preise oberhalb Produktions und Zinskosten f&#252;r das eingesetzte Kapital verlangen. Die Kunden zahlen ja nicht freeiwillig mehr, als bei der Konkurrenz.</p>
<p>Wieso m&#252;sste der Mindestlohn h&#246;her liegen? Der Lohn m&#252;sste deutlich h&#246;her sein, als die Sozialhilfe, damit der Anreiz zur Arbeitsaufnahme gegeben ist. Aber der muss doch nicht gesetzlich festgelegt werden. Im Gegenteil, Dein Argument zeigt doch, dass das &#252;berhaupt nicht notwendig ist. </p>
<p>&#220;ber das geeignete Verh&#228;ltnis aus Qualit&#228;t und Preis entscheidet der Verbraucher. Vielleicht will er gar keinen massiven Bauernschrank, den er beim n&#228;chsten Umzug nicht zerlegen kann, um ihn aus der Wohnung zu schaffen. </p>
<p>Die Kunden wissen, dass hohe Qualit&#228;t nicht zu einem niedrigen Preis erh&#228;ltlich ist. Zum Beispiel gab es mal den Versuch eine Bratwurst f&#252;r 50 Cent zu verkaufen. Keiner wollte sie haben.  Erst als man den Preis f&#252;r dioe gleiche Wurst auf 1 Euro und mehr anhob kamen die Kunden. Der Preis ist immer auch ein Qualit&#228;tssignal. Einen D&#246;nder f&#252;r 1 Euro w&#252;rde ich nie kaufen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: MomoRules</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/05/warum-so-bescheiden/comment-page-1/#comment-5478</link>
		<dc:creator>MomoRules</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2006 10:29:33 +0000</pubDate>
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		<description>@Zodac:

Genau deshalb pl&#228;diere ich ja daf&#252;r, sich nicht st&#228;ndig wechselseitig VWL-Axiome um die Ohren zu hauen und die auf Teufelkommraus &#252;berall anzuwenden, sondern unterschiedliche wirtschaftliche Sph&#228;ren auch je unterschiedlich zu diskutieren. 

W&#252;rden  z.B. IKEA-Schr&#228;nke so lange fit bleiben wie Bauernm&#246;bel aus dem 19. Jahrhundert (was ich hier gar nicht ausschlie&#223;en will, geht mir nicht um das Unternehmen, sondern um ein Beispiel - ich habe damit ausdr&#252;cklich keine Tatsachenbehauptung &#252;ber IKEA-Schr&#228;nke aufgestellt, die halten nat&#252;rlich ewig), dann w&#228;re das im Sinne von Wachstum und Besch&#228;ftigung ja wahrscheinlich tats&#228;chlich nicht so dolle oder w&#252;rde zumindest andere Logiken des Wirtschaftens erfordern als jene, die zu Massengesellschaften wahrscheinlich besser passen. Oder?

Aber es gibt schon F&#228;lle, wo die Qualit&#228;t der Produkte so weit abfallen kann, da&#223; niemand sie mehr konsumieren will, und da braucht man ja noch nicht mal gleich das Gammelfleisch anf&#252;hren. Umgekehrt kann aber die Qualit&#228;tssicherung unter spezifischen Marktbedingungen einfach nicht mehr gew&#228;hrleistet sein. Was sagen die Wirtschaftsweisen denn dann?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Zodac:</p>
<p>Genau deshalb pl&#228;diere ich ja daf&#252;r, sich nicht st&#228;ndig wechselseitig VWL-Axiome um die Ohren zu hauen und die auf Teufelkommraus &#252;berall anzuwenden, sondern unterschiedliche wirtschaftliche Sph&#228;ren auch je unterschiedlich zu diskutieren. </p>
<p>W&#252;rden  z.B. IKEA-Schr&#228;nke so lange fit bleiben wie Bauernm&#246;bel aus dem 19. Jahrhundert (was ich hier gar nicht ausschlie&#223;en will, geht mir nicht um das Unternehmen, sondern um ein Beispiel &#8211; ich habe damit ausdr&#252;cklich keine Tatsachenbehauptung &#252;ber IKEA-Schr&#228;nke aufgestellt, die halten nat&#252;rlich ewig), dann w&#228;re das im Sinne von Wachstum und Besch&#228;ftigung ja wahrscheinlich tats&#228;chlich nicht so dolle oder w&#252;rde zumindest andere Logiken des Wirtschaftens erfordern als jene, die zu Massengesellschaften wahrscheinlich besser passen. Oder?</p>
<p>Aber es gibt schon F&#228;lle, wo die Qualit&#228;t der Produkte so weit abfallen kann, da&#223; niemand sie mehr konsumieren will, und da braucht man ja noch nicht mal gleich das Gammelfleisch anf&#252;hren. Umgekehrt kann aber die Qualit&#228;tssicherung unter spezifischen Marktbedingungen einfach nicht mehr gew&#228;hrleistet sein. Was sagen die Wirtschaftsweisen denn dann?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: MomoRules</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/05/warum-so-bescheiden/comment-page-1/#comment-5477</link>
		<dc:creator>MomoRules</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2006 10:19:51 +0000</pubDate>
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		<description>@Dirk:

Gibt es diese Abw&#228;rtsspirale bei den Real-L&#246;hnen nicht l&#228;nger schon? Und in einigen Bereichen auch bei den Preisen, in anderen nicht? Das w&#228;re doch interessant, mal hinzuschauen, wo das so ist, wo nicht, und warum jeweils ... weil: Da&#223; die so &quot;weitergegeben werden m&#252;ssen&quot;, das ist ja kein kategorischer Imperativ. Kann ja sein, da&#223; in einigen F&#228;llen dadurch einfach die Gewinne und Vorstandsgeh&#228;lter steigen, in anderen nicht.

Das Hartz IV-Argument (da&#223; dieses die Grenze nach unten darstellen w&#252;rde): Das wird ja immer mal wieder angef&#252;hrt, da&#223; diese Grenze noch zu senken sei, um f&#252;r die &quot;Alimentierten&quot; so &#039;nen richtig sch&#246;nen Niedriglohnsektor einrichten zu k&#246;nnen, was so ja nicht m&#246;glich sei ... dann hingegen h&#228;tten sie endlich den Anreiz, sich nicht mehr auf die faule Haut zu legen. In dieser Denke ist Dein Argument auch schief: Da m&#252;&#223;te ja der Mindestlohn deutlich genug &#252;ber Hartz IV liegen, da&#223; eben Anreiz zur Arbeitsaufnhame besteht (ich halte ja eh nix von dieser Denke, aber mal in deren Rahmen argumentiert).

Was jetzt z.B. die &quot;Mindestpreise&quot; f&#252;r Produkte betrifft: Bei B&#252;chern gibt es die ja meines Wissens. Und ist dieses im Falle sogenannter &quot;Grundnahrungsmittel&quot; &#252;ber Subventionierung z.B. der Landwirtschaft nicht im Grunde genommen auch schon der Fall, nur indirekt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Dirk:</p>
<p>Gibt es diese Abw&#228;rtsspirale bei den Real-L&#246;hnen nicht l&#228;nger schon? Und in einigen Bereichen auch bei den Preisen, in anderen nicht? Das w&#228;re doch interessant, mal hinzuschauen, wo das so ist, wo nicht, und warum jeweils &#8230; weil: Da&#223; die so &#8220;weitergegeben werden m&#252;ssen&#8221;, das ist ja kein kategorischer Imperativ. Kann ja sein, da&#223; in einigen F&#228;llen dadurch einfach die Gewinne und Vorstandsgeh&#228;lter steigen, in anderen nicht.</p>
<p>Das Hartz IV-Argument (da&#223; dieses die Grenze nach unten darstellen w&#252;rde): Das wird ja immer mal wieder angef&#252;hrt, da&#223; diese Grenze noch zu senken sei, um f&#252;r die &#8220;Alimentierten&#8221; so &#8216;nen richtig sch&#246;nen Niedriglohnsektor einrichten zu k&#246;nnen, was so ja nicht m&#246;glich sei &#8230; dann hingegen h&#228;tten sie endlich den Anreiz, sich nicht mehr auf die faule Haut zu legen. In dieser Denke ist Dein Argument auch schief: Da m&#252;&#223;te ja der Mindestlohn deutlich genug &#252;ber Hartz IV liegen, da&#223; eben Anreiz zur Arbeitsaufnhame besteht (ich halte ja eh nix von dieser Denke, aber mal in deren Rahmen argumentiert).</p>
<p>Was jetzt z.B. die &#8220;Mindestpreise&#8221; f&#252;r Produkte betrifft: Bei B&#252;chern gibt es die ja meines Wissens. Und ist dieses im Falle sogenannter &#8220;Grundnahrungsmittel&#8221; &#252;ber Subventionierung z.B. der Landwirtschaft nicht im Grunde genommen auch schon der Fall, nur indirekt?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Zodac</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/05/warum-so-bescheiden/comment-page-1/#comment-5476</link>
		<dc:creator>Zodac</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2006 10:18:07 +0000</pubDate>
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		<description>@Momo


Weniger Qualit&#228;t ist nicht automatisch etwas negatives, wenn gleichzeitig auch der Preis sinkt. 
Es ist zwar durchaus denkbar, da&#223; die Qualit&#228;t von Autos steigen w&#252;rde, wenn es einen Mindespreis von 100.000 Euro g&#228;be, aber &#246;konomisch effizient w&#228;re das mitnichten, da viele bereit w&#228;ren, die Qualit&#228;t f&#252;r einen Preisnachla&#223; einzutauschen. 
Bei meinen gegenw&#228;rtigen Verh&#228;ltnissen zieh ich einen klapprigen Audi A80 einem Porsche vor ,-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Momo</p>
<p>Weniger Qualit&#228;t ist nicht automatisch etwas negatives, wenn gleichzeitig auch der Preis sinkt.<br />
Es ist zwar durchaus denkbar, da&#223; die Qualit&#228;t von Autos steigen w&#252;rde, wenn es einen Mindespreis von 100.000 Euro g&#228;be, aber &#246;konomisch effizient w&#228;re das mitnichten, da viele bereit w&#228;ren, die Qualit&#228;t f&#252;r einen Preisnachla&#223; einzutauschen.<br />
Bei meinen gegenw&#228;rtigen Verh&#228;ltnissen zieh ich einen klapprigen Audi A80 einem Porsche vor ,-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/05/warum-so-bescheiden/comment-page-1/#comment-5474</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2006 09:57:27 +0000</pubDate>
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		<description>1. Es gibt bereits einen faktischen Mindestlohn: Die Sozialhilfe. Einer angeblichen &quot;Nivellieriung nach unten&quot; ist somit schon mal eine Grenze gesetzt. 

2. Dem Konkurrenzkampf auf dem Arbeitsmarkt steht die zweite Seite der Medaille gegen&#252;ber. Sinkende Arbeitskosten sind sinkende Herstellungskosten und m&#252;ssen in einer Marktwirtschaft &#252;ber die Preise an die Verbraucher weitergegeben werden. Schliesslich konkurrieren nicht nur die Arbeitnehmer miteinander, sondern auch die Anbieter. G&#228;be es diese Abw&#228;rtsspirale im Lohn, w&#252;rde diese durch ebenfalls sinkende Preise ausgeglichen. 

Oder sollte man auch Mindestpreise f&#252;r Produkte einf&#252;hren? Wie w&#228;re es denn mit einem Mindestpreis f&#252;r Wasser und Brot?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1. Es gibt bereits einen faktischen Mindestlohn: Die Sozialhilfe. Einer angeblichen &#8220;Nivellieriung nach unten&#8221; ist somit schon mal eine Grenze gesetzt. </p>
<p>2. Dem Konkurrenzkampf auf dem Arbeitsmarkt steht die zweite Seite der Medaille gegen&#252;ber. Sinkende Arbeitskosten sind sinkende Herstellungskosten und m&#252;ssen in einer Marktwirtschaft &#252;ber die Preise an die Verbraucher weitergegeben werden. Schliesslich konkurrieren nicht nur die Arbeitnehmer miteinander, sondern auch die Anbieter. G&#228;be es diese Abw&#228;rtsspirale im Lohn, w&#252;rde diese durch ebenfalls sinkende Preise ausgeglichen. </p>
<p>Oder sollte man auch Mindestpreise f&#252;r Produkte einf&#252;hren? Wie w&#228;re es denn mit einem Mindestpreis f&#252;r Wasser und Brot?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: MomoRules</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/05/warum-so-bescheiden/comment-page-1/#comment-5470</link>
		<dc:creator>MomoRules</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2006 08:01:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/10/05/warum-so-bescheiden/#comment-5470</guid>
		<description>Auf welches Argument beziehst Du Dich eigentlich bei der Behauptung, der Mindestlohn k&#246;nne auch beliebig hoch angesetzt werden? 

Zudem: In welchem Sinne &quot;gibt es&quot; denn Preise? 

Preisbildungsargumente stehen ja meines Wissens im Mittelpunkt eurer Sozialismuskritiken, wie funktioniert das bei euch noch? 

Z.B. die Geb&#228;udereiniger-Firmen, die derzeit f&#252;r Mindestl&#246;hne streiten, tun das ja meines Wissens, damit &quot;die Preise nicht kaputt gemacht werden&quot;. 

Kenne ich auch aus meinem beruflichen Umfeld - sowohl die Tagess&#228;tze von freien Mitarbeitern betreffend als auch im Falle von konkurrierenden Unternehmen, die so billig anbieten, da&#223; sie einfach Miese machen m&#252;ssen oder aber die gew&#252;nschte Qualit&#228;t nicht liefern k&#246;nnen. Oder aber in kleinere Wohnungen umziehen, hohe Schulden machen und dann bei Penny statt bei Edeka einkaufen ...

&quot;Marktbereinigung&quot; findet aber auch nicht statt, der wechselseitige Unterbietungswettbewerb f&#252;hrt nur zu mehr &#220;berstunden, zusammenbrechenden Mitarbeitern, mehr Schulden von Unternehmen etc., also einer Nivellierung nach unten bei Einschr&#228;nkung des Handlungsradius, sozusagen. 

Das ist doch volkswirtschaftlich auch nicht so dolle, oder? Daraus l&#228;&#223;t sich aber dieses Maximums-Argument nicht ableiten, wenn man da f&#252;r ein Minimum pl&#228;diert, weil letzteres eben einfach diese Nivellierung nach unten stoppen soll. 

Ist letztere eigentlich Deflation? Reine Wissens-Frage.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auf welches Argument beziehst Du Dich eigentlich bei der Behauptung, der Mindestlohn k&#246;nne auch beliebig hoch angesetzt werden? </p>
<p>Zudem: In welchem Sinne &#8220;gibt es&#8221; denn Preise? </p>
<p>Preisbildungsargumente stehen ja meines Wissens im Mittelpunkt eurer Sozialismuskritiken, wie funktioniert das bei euch noch? </p>
<p>Z.B. die Geb&#228;udereiniger-Firmen, die derzeit f&#252;r Mindestl&#246;hne streiten, tun das ja meines Wissens, damit &#8220;die Preise nicht kaputt gemacht werden&#8221;. </p>
<p>Kenne ich auch aus meinem beruflichen Umfeld &#8211; sowohl die Tagess&#228;tze von freien Mitarbeitern betreffend als auch im Falle von konkurrierenden Unternehmen, die so billig anbieten, da&#223; sie einfach Miese machen m&#252;ssen oder aber die gew&#252;nschte Qualit&#228;t nicht liefern k&#246;nnen. Oder aber in kleinere Wohnungen umziehen, hohe Schulden machen und dann bei Penny statt bei Edeka einkaufen &#8230;</p>
<p>&#8220;Marktbereinigung&#8221; findet aber auch nicht statt, der wechselseitige Unterbietungswettbewerb f&#252;hrt nur zu mehr &#220;berstunden, zusammenbrechenden Mitarbeitern, mehr Schulden von Unternehmen etc., also einer Nivellierung nach unten bei Einschr&#228;nkung des Handlungsradius, sozusagen. </p>
<p>Das ist doch volkswirtschaftlich auch nicht so dolle, oder? Daraus l&#228;&#223;t sich aber dieses Maximums-Argument nicht ableiten, wenn man da f&#252;r ein Minimum pl&#228;diert, weil letzteres eben einfach diese Nivellierung nach unten stoppen soll. </p>
<p>Ist letztere eigentlich Deflation? Reine Wissens-Frage.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/05/warum-so-bescheiden/comment-page-1/#comment-5465</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2006 20:32:39 +0000</pubDate>
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		<description>@Parker8

1. Das z&#228;hlt nicht zu den Begr&#252;ndungen der Bef&#252;rworter.
2. Ein Marktpreis, der staatlich festgesetzt wird? Du scherzt...
3. Wenn es einen Marktpreis gibt, gibt es auch keinen Grund, weniger zu zahlen oder weniger zu bekommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Parker8</p>
<p>1. Das z&#228;hlt nicht zu den Begr&#252;ndungen der Bef&#252;rworter.<br />
2. Ein Marktpreis, der staatlich festgesetzt wird? Du scherzt&#8230;<br />
3. Wenn es einen Marktpreis gibt, gibt es auch keinen Grund, weniger zu zahlen oder weniger zu bekommen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Zodac</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/05/warum-so-bescheiden/comment-page-1/#comment-5463</link>
		<dc:creator>Zodac</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2006 19:34:47 +0000</pubDate>
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		<description>@Parker

Der Marktpreis h&#228;ngt eben auch von Notlagen der Teilnehmer ab, weswegen mir unklar ist, warum da&#223; ganze nun verhindert werden soll. 

Ganz abgesehen davon ist es auch ziemlich unklar, was genau eine &quot;Notlage&quot; sein soll und zum anderen w&#252;rde da&#223; im Umkehrschlu&#223; auch einen H&#246;chstlohn rechtfertigen, da auch der Anbieter in einer Notlage sein kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Parker</p>
<p>Der Marktpreis h&#228;ngt eben auch von Notlagen der Teilnehmer ab, weswegen mir unklar ist, warum da&#223; ganze nun verhindert werden soll. </p>
<p>Ganz abgesehen davon ist es auch ziemlich unklar, was genau eine &#8220;Notlage&#8221; sein soll und zum anderen w&#252;rde da&#223; im Umkehrschlu&#223; auch einen H&#246;chstlohn rechtfertigen, da auch der Anbieter in einer Notlage sein kann.</p>
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		<title>Von: Parker8</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/05/warum-so-bescheiden/comment-page-1/#comment-5462</link>
		<dc:creator>Parker8</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2006 19:23:40 +0000</pubDate>
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		<description>Weil der Mindestlohn verhindern soll, dass  L&#246;hne unter Marktpreis gezahlt werden (unter Ausnutzung einer Notlage), mit anderen Worten eine Konsumentenrente realisiert wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Weil der Mindestlohn verhindern soll, dass  L&#246;hne unter Marktpreis gezahlt werden (unter Ausnutzung einer Notlage), mit anderen Worten eine Konsumentenrente realisiert wird.</p>
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		<title>Von: Zodac</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/05/warum-so-bescheiden/comment-page-1/#comment-5461</link>
		<dc:creator>Zodac</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2006 19:21:53 +0000</pubDate>
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		<description>Ganz einfach: Je geringer die Forderung, umso gr&#246;&#223;er sind auch die Erfolgsaussichten, sie politisch durchzusetzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz einfach: Je geringer die Forderung, umso gr&#246;&#223;er sind auch die Erfolgsaussichten, sie politisch durchzusetzen.</p>
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