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	<title>Kommentare zu: Tag gegen Digital Rights Management</title>
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	<description>Bürger zur Sonne, zur Freiheit!</description>
	<lastBuildDate>Tue, 09 Feb 2010 19:53:26 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5473</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2006 09:30:46 +0000</pubDate>
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		<description>@Steffen: Besonders gravierend war, dass das Entfernen der Rootkit-&#228;hnlichen Software eine gravierende Sicherheitsl&#252;cke auf dem PC hinterlie&#223;. 

Einstiegspunkte f&#252;r weitere Informationen mit weiterf&#252;hrenden Links: 
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/XCP&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;XCP&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Sony_BMG_Music_Entertainment#Spywareskandal&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Sony-Spyware-Skandal&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Steffen: Besonders gravierend war, dass das Entfernen der Rootkit-&#228;hnlichen Software eine gravierende Sicherheitsl&#252;cke auf dem PC hinterlie&#223;. </p>
<p>Einstiegspunkte f&#252;r weitere Informationen mit weiterf&#252;hrenden Links:<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/XCP" rel="nofollow">XCP</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sony_BMG_Music_Entertainment#Spywareskandal" rel="nofollow">Sony-Spyware-Skandal</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: SteffenH</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5469</link>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2006 07:39:06 +0000</pubDate>
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		<description>@david:

um solchen quatsch aufzudecken, brauchen wir sicher keine beh&#246;rden, sondern betroffene konsumenten bzw. deren organisationen. das sie dazu in der lage sind sieht man. wenn aber der lange arm des staates dazwischen funkt, dann versucht jeder pers&#246;nlich sein anliegen zu lasten der anderen zur sprache zu bringen. dann bekommen wir das diktat der mitte und noch schlimmer das diktat politisch besonders einflu&#223;reicher gruppen. ich bin mir nicht sicher, ob da die betroffenen von sony&#039;s rootkit dabei sind.

frage: was hat das rootkit sonst noch gemacht, au&#223;er die drm zu sch&#252;tzen und ansonsten einfach dazusein?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@david:</p>
<p>um solchen quatsch aufzudecken, brauchen wir sicher keine beh&#246;rden, sondern betroffene konsumenten bzw. deren organisationen. das sie dazu in der lage sind sieht man. wenn aber der lange arm des staates dazwischen funkt, dann versucht jeder pers&#246;nlich sein anliegen zu lasten der anderen zur sprache zu bringen. dann bekommen wir das diktat der mitte und noch schlimmer das diktat politisch besonders einflu&#223;reicher gruppen. ich bin mir nicht sicher, ob da die betroffenen von sony&#8217;s rootkit dabei sind.</p>
<p>frage: was hat das rootkit sonst noch gemacht, au&#223;er die drm zu sch&#252;tzen und ansonsten einfach dazusein?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: David</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5468</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2006 23:46:38 +0000</pubDate>
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		<description>@Steffen: Sonys Rootkit war schon ein wenig mehr als eine Wahnvorstellung:

&lt;blockquote&gt;The word &quot;rootkit&quot; came to public awareness in the 2005 Sony CD copy protection scandal, in which Sony BMG music CDs surreptitiously placed a rootkit on Microsoft Windows PCs when the CD was played on the computer. Sony provided no mention of this in the CD or its packaging, referring only to security rights management measures.&lt;/blockquote&gt;

(&lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Rootkit&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;)

Sowas kann man auch ganz ohne Paranoia zumindest unversch&#228;mt finden, denke ich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Steffen: Sonys Rootkit war schon ein wenig mehr als eine Wahnvorstellung:</p>
<blockquote><p>The word &#8220;rootkit&#8221; came to public awareness in the 2005 Sony CD copy protection scandal, in which Sony BMG music CDs surreptitiously placed a rootkit on Microsoft Windows PCs when the CD was played on the computer. Sony provided no mention of this in the CD or its packaging, referring only to security rights management measures.</p></blockquote>
<p>(<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Rootkit" rel="nofollow">Wikipedia</a>)</p>
<p>Sowas kann man auch ganz ohne Paranoia zumindest unversch&#228;mt finden, denke ich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: SteffenH</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5467</link>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2006 22:56:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/#comment-5467</guid>
		<description>@Llarian: Naja, ich surfe im Internet, blogge ab und zu mal und fummele tags&#252;ber mit Word und Excel im B&#252;ro rum. Wohl das, was der Gro&#223;teil der PC-Nutzer so macht. Und zugegeben, bei mir hat sich diese Paranoia bez&#252;glich des Ausspionierens privater PCs durch Microsoft &amp; Co. noch nicht breitgemacht, vielleicht auch, weil ich seit zehn Jahren von unangenehmen Folgen verschohnt geblieben bin. So geht es jedoch den meisten meiner Bekannten und doch bekommen sie die Panik, wenn ich ihnen erz&#228;hle, dass bei mir der automatische Update-Service von Windows XP l&#228;uft. Sollte es mich doch noch mal ganz hart treffen, kann ich mich euer Befreiungsbewegung ja immer noch anschlie&#223;en.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Llarian: Naja, ich surfe im Internet, blogge ab und zu mal und fummele tags&#252;ber mit Word und Excel im B&#252;ro rum. Wohl das, was der Gro&#223;teil der PC-Nutzer so macht. Und zugegeben, bei mir hat sich diese Paranoia bez&#252;glich des Ausspionierens privater PCs durch Microsoft &amp; Co. noch nicht breitgemacht, vielleicht auch, weil ich seit zehn Jahren von unangenehmen Folgen verschohnt geblieben bin. So geht es jedoch den meisten meiner Bekannten und doch bekommen sie die Panik, wenn ich ihnen erz&#228;hle, dass bei mir der automatische Update-Service von Windows XP l&#228;uft. Sollte es mich doch noch mal ganz hart treffen, kann ich mich euer Befreiungsbewegung ja immer noch anschlie&#223;en.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Llarian</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5457</link>
		<dc:creator>Llarian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2006 16:05:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/#comment-5457</guid>
		<description>@SteffenH: Dann neige ich dazu zu unterstellen, dass Du entweder deine Kiste nicht allzusehr nutzt (zumindest keinen  Bedarf f&#252;r Ring-0 Treiber gehabt hast) oder schlicht bislang das Gl&#252;ck gehabt hast, noch nicht mit StarForce, dem Sony Rootkit oder anderen solchen Scherzen beehrt zu werden. Vielleicht bekommst Du es auch nicht mit, wenn diverse Software nach Hause telefoniert. Und vielleicht ist es Dir auch egal. Aber all das passiert. Und die Contentindustrie h&#228;lt das nicht nur f&#252;r gerechtfertigt, sondern f&#252;r normales Gesch&#228;ftsgebahren, denn dein Rechner geh&#246;rt ja eigentlich nicht Dir, sondern sein Zweck ist ja nur andere Leute zu &quot;bestehlen&quot;, was nat&#252;rlich verhindert werden muss. 
Und ob Du ein solches Produkt nicht kaufen w&#252;rdest ist so eine Sache, wenn Du ja nicht einmal weisst, dass Du es tust. Sony hat nicht auf seine CDs gedruckt, dass bei Dir ein rootkit installiert wird, wenn Du die CD auch nur einlegst. Und es macht die CD auch nicht g&#252;nstiger. 
Was die Franzosen machen ist sicher absurd, aber was die Contentindustrie macht ist schlicht kriminell.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@SteffenH: Dann neige ich dazu zu unterstellen, dass Du entweder deine Kiste nicht allzusehr nutzt (zumindest keinen  Bedarf f&#252;r Ring-0 Treiber gehabt hast) oder schlicht bislang das Gl&#252;ck gehabt hast, noch nicht mit StarForce, dem Sony Rootkit oder anderen solchen Scherzen beehrt zu werden. Vielleicht bekommst Du es auch nicht mit, wenn diverse Software nach Hause telefoniert. Und vielleicht ist es Dir auch egal. Aber all das passiert. Und die Contentindustrie h&#228;lt das nicht nur f&#252;r gerechtfertigt, sondern f&#252;r normales Gesch&#228;ftsgebahren, denn dein Rechner geh&#246;rt ja eigentlich nicht Dir, sondern sein Zweck ist ja nur andere Leute zu &#8220;bestehlen&#8221;, was nat&#252;rlich verhindert werden muss.<br />
Und ob Du ein solches Produkt nicht kaufen w&#252;rdest ist so eine Sache, wenn Du ja nicht einmal weisst, dass Du es tust. Sony hat nicht auf seine CDs gedruckt, dass bei Dir ein rootkit installiert wird, wenn Du die CD auch nur einlegst. Und es macht die CD auch nicht g&#252;nstiger.<br />
Was die Franzosen machen ist sicher absurd, aber was die Contentindustrie macht ist schlicht kriminell.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: SteffenH</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5452</link>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2006 14:49:08 +0000</pubDate>
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		<description>@rayson:

Danke f&#252;r die freundliche Antwort auf meine Frage an MartinM, der das in seinem Beitrag ja nicht so zu sehen scheint. Hier schwingt soetwas wie &quot;man m&#252;sse den Verbraucher vor sich selbst sch&#252;tzen mit&quot;. Ansonsten sind wir ja mal wieder einer Meinung.

@Llarian:

Bislang verhindern Kopierschutzmassnahmen nur das Kopieren, jedenfalls auf meinem Computer. Wenn meine Waschmaschine all dies t&#228;te, w&#252;rde ich sie nicht kaufen oder wenn m&#246;glich zur&#252;ckgeben. Derartig bescheuerte Produkteigenschaften w&#252;rden, wie du ja selbst einsch&#228;tzt vom Konsumenten nicht honoriert. Wenn doch, dann ist es deren Problem. Vielleicht bietet der Hersteller die personengebundene Waschmaschine ja unschlagbar g&#252;nstig an. Ich denke aber der Staat sollte f&#252;r den &quot;Dreck&quot; Partei ergreifen, einfach dadurch, dass er dagegen nichts unternimmt und nicht wie etwa die Franzosen, die i-tunes das DRM verbieten wollen. Er mu&#223; es nicht f&#246;rdern, da sind wir uns einig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@rayson:</p>
<p>Danke f&#252;r die freundliche Antwort auf meine Frage an MartinM, der das in seinem Beitrag ja nicht so zu sehen scheint. Hier schwingt soetwas wie &#8220;man m&#252;sse den Verbraucher vor sich selbst sch&#252;tzen mit&#8221;. Ansonsten sind wir ja mal wieder einer Meinung.</p>
<p>@Llarian:</p>
<p>Bislang verhindern Kopierschutzmassnahmen nur das Kopieren, jedenfalls auf meinem Computer. Wenn meine Waschmaschine all dies t&#228;te, w&#252;rde ich sie nicht kaufen oder wenn m&#246;glich zur&#252;ckgeben. Derartig bescheuerte Produkteigenschaften w&#252;rden, wie du ja selbst einsch&#228;tzt vom Konsumenten nicht honoriert. Wenn doch, dann ist es deren Problem. Vielleicht bietet der Hersteller die personengebundene Waschmaschine ja unschlagbar g&#252;nstig an. Ich denke aber der Staat sollte f&#252;r den &#8220;Dreck&#8221; Partei ergreifen, einfach dadurch, dass er dagegen nichts unternimmt und nicht wie etwa die Franzosen, die i-tunes das DRM verbieten wollen. Er mu&#223; es nicht f&#246;rdern, da sind wir uns einig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Llarian</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5440</link>
		<dc:creator>Llarian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2006 13:39:53 +0000</pubDate>
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		<description>@SteffenH: Und wie w&#252;rde Dir eine Waschmaschine gefallen, die erstmal daf&#252;r sorgt, dass dein Trockner nicht mehr funktioniert, gr&#252;ne Hemden als unter ihrer W&#252;rde ablehnt und ausserdem, solltest Du zuf&#228;llig an der selben Wasserleitung noch ein Waschbecken montiert haben, sich partout weigert zu funktionieren ? &#220;brigens wird dein Trockner nie wieder funktionieren, auch wenn Du die Waschmaschine wegschmeisst. Davon ganz zu schweigen, dass die Waschmaschine nur funtioniert, wenn sie am Internet angeschlossen wird, wo sie diverse Daten &#252;ber dein Waschverhalten an den Hersteller &#252;bermittelt und ausserhalb von Deutschland nur noch mit halber Kraft l&#228;uft. Soll das ein fairer Vertrag sein ?
Und, um beim Vergleich zu bleiben, ist der Waschmaschinenhersteller der Meinung, dass es bei Androhung von mindestens 5 Jahren Haft verboten sein soll, wenn Du es wagst damit irgendeine W&#228;sche einer anderen Person zu waschen. 
Nein, ich glaube nicht, dass der Staat gegen DRM was unternehmen sollte, das tut der B&#252;rger ganz alleine, aber er sollte partout nicht noch Partei f&#252;r den Dreck ergreifen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@SteffenH: Und wie w&#252;rde Dir eine Waschmaschine gefallen, die erstmal daf&#252;r sorgt, dass dein Trockner nicht mehr funktioniert, gr&#252;ne Hemden als unter ihrer W&#252;rde ablehnt und ausserdem, solltest Du zuf&#228;llig an der selben Wasserleitung noch ein Waschbecken montiert haben, sich partout weigert zu funktionieren ? &#220;brigens wird dein Trockner nie wieder funktionieren, auch wenn Du die Waschmaschine wegschmeisst. Davon ganz zu schweigen, dass die Waschmaschine nur funtioniert, wenn sie am Internet angeschlossen wird, wo sie diverse Daten &#252;ber dein Waschverhalten an den Hersteller &#252;bermittelt und ausserhalb von Deutschland nur noch mit halber Kraft l&#228;uft. Soll das ein fairer Vertrag sein ?<br />
Und, um beim Vergleich zu bleiben, ist der Waschmaschinenhersteller der Meinung, dass es bei Androhung von mindestens 5 Jahren Haft verboten sein soll, wenn Du es wagst damit irgendeine W&#228;sche einer anderen Person zu waschen.<br />
Nein, ich glaube nicht, dass der Staat gegen DRM was unternehmen sollte, das tut der B&#252;rger ganz alleine, aber er sollte partout nicht noch Partei f&#252;r den Dreck ergreifen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5425</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2006 12:04:13 +0000</pubDate>
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		<description>@SteffenHJ

Ich meine zwar, deine &quot;naive Frage&quot; weiter oben schon mehrmals beantwortet zu haben, aber wenn du es nochmal explizit h&#246;ren willst: Aus meiner Sicht nichts.

Was ich f&#252;r bedenklich halte, ist z.B. die staatliche Verfolgung von Programmen und Programmierern, die Algorithmen offenlegen, mit denen man Kopierschutz umgehen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@SteffenHJ</p>
<p>Ich meine zwar, deine &#8220;naive Frage&#8221; weiter oben schon mehrmals beantwortet zu haben, aber wenn du es nochmal explizit h&#246;ren willst: Aus meiner Sicht nichts.</p>
<p>Was ich f&#252;r bedenklich halte, ist z.B. die staatliche Verfolgung von Programmen und Programmierern, die Algorithmen offenlegen, mit denen man Kopierschutz umgehen kann.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: SteffenH</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5424</link>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2006 11:56:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/#comment-5424</guid>
		<description>Eine ganz naive Frage. Was ist an einem Kopierschutz aus liberaler Sicht auszusetzen, wenn er bereits bei Erwerb eines Datentr&#228;gers f&#252;r den K&#228;ufer bekannt und somit Bestandteil eines legalen Kaufvertrags ist (z.B. die extra gekennzeichnete kopiergesch&#252;tzte Musik-CD oder eine DVD)? Ich bekomme doch beim Kauf einer Waschmaschine auch nicht die technische Dokumentation zur Umprogrammierung der Ger&#228;teelektronik mitgeliefert. War es beim Kopierschutz von Musik-CD nicht auch der Markt, der wieder auf das Anbringen eines Kopierschutzes verzichtet hat? Nur so eine Frage am Rande. Eine Notwendigkeit f&#252;r staatliche Eingriffe gegen DRM sehe ich an dieser Stelle nicht. Aber auch nicht f&#252;r einen besonderen staatlich garantierten Schutz &quot;intellektueller Verf&#252;gungsrechte&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine ganz naive Frage. Was ist an einem Kopierschutz aus liberaler Sicht auszusetzen, wenn er bereits bei Erwerb eines Datentr&#228;gers f&#252;r den K&#228;ufer bekannt und somit Bestandteil eines legalen Kaufvertrags ist (z.B. die extra gekennzeichnete kopiergesch&#252;tzte Musik-CD oder eine DVD)? Ich bekomme doch beim Kauf einer Waschmaschine auch nicht die technische Dokumentation zur Umprogrammierung der Ger&#228;teelektronik mitgeliefert. War es beim Kopierschutz von Musik-CD nicht auch der Markt, der wieder auf das Anbringen eines Kopierschutzes verzichtet hat? Nur so eine Frage am Rande. Eine Notwendigkeit f&#252;r staatliche Eingriffe gegen DRM sehe ich an dieser Stelle nicht. Aber auch nicht f&#252;r einen besonderen staatlich garantierten Schutz &#8220;intellektueller Verf&#252;gungsrechte&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5403</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2006 21:43:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/#comment-5403</guid>
		<description>Wohin der Hase so l&#228;uft, steht z.B. &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/79038&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wohin der Hase so l&#228;uft, steht z.B. <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/79038" rel="nofollow">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5399</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2006 16:36:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/#comment-5399</guid>
		<description>@Llarian:
&gt; Ich glaube, die
&gt; “Szene” ist
&gt; eigentlich ziemlich
&gt; unwichtig.
Schwer zu sagen. Bisher hat sie die Gesetzgebung offensichtlich nicht sehr beeinflussen k&#246;nnen - aber gerade das soll ja mit dem Anti-DRM-Tag ge&#228;ndert werden.

Es ist &quot;der Szene&quot; aber schon gelungen bei Millionen Menschen die Vorstellung zu etablieren, sie d&#252;rften sich kostenlos alles abgreifen, was ihnen irgendwie in die Finger kommt.

Ich gebe Dir v&#246;llig recht, da&#223; das Verhalten gerade diverser Musikproduzenten ihr Anliegen nicht sympathischer macht.

Es ist aber noch ein Riesenunterschied, wenn man etwas schwarz kopiert, weil die offiziellen Konditionen  eine Zumutung sind, oder ob man grunds&#228;tzlich davon ausgeht, eine Bezahlung f&#252;r Inhalte oder Software zu wollen w&#228;re sitten- und menschenrechtswidrig.

&gt; L&#228;ndercodes sind
&gt; keine Reaktion auf
&gt; irgendeine Situation,
&gt; sondern die reine
&gt; Gier.
&gt; ...
Ja, ja, und doch wieder Nein.
&quot;Gier&quot; ist ohnehin keine vern&#252;nftige Bezeichung in einer Marktwirtschaft.
Es gibt ja durchaus einen ordentlichen Wettbewerb bei den diversen Content-Anbietern. Trotzdem scheinen sich kundenfreundliche, faire Modelle nirgends durchzusetzen.
Vielleicht ist es ja so (ich kenne die internen Kalkulationen n&#228;mlich nicht - kennst Du sie?), da&#223; man die vielen schwarzkopierenden Schmarotzer nur dann aush&#228;lt, wenn man die paar Ehrlichen/Dummen, die man zu fassen kriegt, dann &quot;gierig&quot; richtig ausquetscht.

Nur so ein subjektiver Eindruck von mir, die ganze Chose ist ja extrem intransparent.

&gt; Ich nehme eine
&gt; gewisse Einschr&#228;nkung
&gt; hin, weil es einen
&gt; Sinn geben soll,
&gt; dass Menschen Kunst
&gt; oder Software
&gt; schaffen ...
Exakt.
Und mehr als das akzeptiere ich auch nicht. 
Aber leider fehlen bisher wohl geeignete Verfahren, um mit zumutbaren Einschr&#228;nkungen einen ehrlichen Handel zu erm&#246;glichen.

Was ich halt sehr bedauere, nicht nur wegen der Eb&#252;cher.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Llarian:<br />
&gt; Ich glaube, die<br />
&gt; “Szene” ist<br />
&gt; eigentlich ziemlich<br />
&gt; unwichtig.<br />
Schwer zu sagen. Bisher hat sie die Gesetzgebung offensichtlich nicht sehr beeinflussen k&#246;nnen &#8211; aber gerade das soll ja mit dem Anti-DRM-Tag ge&#228;ndert werden.</p>
<p>Es ist &#8220;der Szene&#8221; aber schon gelungen bei Millionen Menschen die Vorstellung zu etablieren, sie d&#252;rften sich kostenlos alles abgreifen, was ihnen irgendwie in die Finger kommt.</p>
<p>Ich gebe Dir v&#246;llig recht, da&#223; das Verhalten gerade diverser Musikproduzenten ihr Anliegen nicht sympathischer macht.</p>
<p>Es ist aber noch ein Riesenunterschied, wenn man etwas schwarz kopiert, weil die offiziellen Konditionen  eine Zumutung sind, oder ob man grunds&#228;tzlich davon ausgeht, eine Bezahlung f&#252;r Inhalte oder Software zu wollen w&#228;re sitten- und menschenrechtswidrig.</p>
<p>&gt; L&#228;ndercodes sind<br />
&gt; keine Reaktion auf<br />
&gt; irgendeine Situation,<br />
&gt; sondern die reine<br />
&gt; Gier.<br />
&gt; &#8230;<br />
Ja, ja, und doch wieder Nein.<br />
&#8220;Gier&#8221; ist ohnehin keine vern&#252;nftige Bezeichung in einer Marktwirtschaft.<br />
Es gibt ja durchaus einen ordentlichen Wettbewerb bei den diversen Content-Anbietern. Trotzdem scheinen sich kundenfreundliche, faire Modelle nirgends durchzusetzen.<br />
Vielleicht ist es ja so (ich kenne die internen Kalkulationen n&#228;mlich nicht &#8211; kennst Du sie?), da&#223; man die vielen schwarzkopierenden Schmarotzer nur dann aush&#228;lt, wenn man die paar Ehrlichen/Dummen, die man zu fassen kriegt, dann &#8220;gierig&#8221; richtig ausquetscht.</p>
<p>Nur so ein subjektiver Eindruck von mir, die ganze Chose ist ja extrem intransparent.</p>
<p>&gt; Ich nehme eine<br />
&gt; gewisse Einschr&#228;nkung<br />
&gt; hin, weil es einen<br />
&gt; Sinn geben soll,<br />
&gt; dass Menschen Kunst<br />
&gt; oder Software<br />
&gt; schaffen &#8230;<br />
Exakt.<br />
Und mehr als das akzeptiere ich auch nicht.<br />
Aber leider fehlen bisher wohl geeignete Verfahren, um mit zumutbaren Einschr&#228;nkungen einen ehrlichen Handel zu erm&#246;glichen.</p>
<p>Was ich halt sehr bedauere, nicht nur wegen der Eb&#252;cher.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5398</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2006 16:22:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/#comment-5398</guid>
		<description>@Rayson:
&gt; Muss ich mich als
&gt; Staat deswegen auf
&gt; die Seite der einen
&gt; davon schlagen?
Jetzt w&#228;re ich fast geneigt mich ein wenig &#228;rgern zu wollen.
Habe ich nicht oft genug geschrieben, da&#223; ich dies eben nicht will?

&gt; Im Moment sind das
&gt; nur Kunden”w&#252;nsche”,
&gt; aber keine Nachfrage.
Ja logisch, weil das nicht angeboten werden kann. Zahlen w&#252;rde ich es schon.

Wobei es in der Tat dabei keine Notwendigkeit gibt, in der Privatsph&#228;re rumzuschn&#252;ffeln, das habe ich auch nirgends gefordert oder unterst&#252;tzt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson:<br />
&gt; Muss ich mich als<br />
&gt; Staat deswegen auf<br />
&gt; die Seite der einen<br />
&gt; davon schlagen?<br />
Jetzt w&#228;re ich fast geneigt mich ein wenig &#228;rgern zu wollen.<br />
Habe ich nicht oft genug geschrieben, da&#223; ich dies eben nicht will?</p>
<p>&gt; Im Moment sind das<br />
&gt; nur Kunden”w&#252;nsche”,<br />
&gt; aber keine Nachfrage.<br />
Ja logisch, weil das nicht angeboten werden kann. Zahlen w&#252;rde ich es schon.</p>
<p>Wobei es in der Tat dabei keine Notwendigkeit gibt, in der Privatsph&#228;re rumzuschn&#252;ffeln, das habe ich auch nirgends gefordert oder unterst&#252;tzt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Llarian</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5397</link>
		<dc:creator>Llarian</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2006 15:26:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/#comment-5397</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Es w&#228;re viel gewonnen, wenn die Szene mal darauf verzichten w&#252;rde es als Menschenrecht zu sehen, alles umsonst kriegen zu d&#252;rfen.&lt;/blockquote&gt;
Ich glaube, die &quot;Szene&quot; ist eigentlich ziemlich unwichtig. Die diversen Netzanarchisten, Kommunisten und was es da so alles gibt, machen nicht den breiten Markt aus. Das Problem f&#252;r die Contentprovider ist weniger die Szene, als das der normale Hanswurst von nebenan f&#252;r sich in Anspruch nimmt, etwas kopieren zu k&#246;nnen. Der w&#252;rde vielleicht auch etwas Verst&#228;ndnis f&#252;r Urheber aufbringen, wenn es ihm nicht so systematisch zerst&#246;rt w&#252;rde, wie derzeit. 
&lt;blockquote&gt; Nur sind das letztlich hilflose Reaktionen, um &#252;berhaupt noch mit der Situation fertig zu werden. &lt;/blockquote&gt;
Nein, das ist es leider nicht. L&#228;ndercodes sind keine Reaktion auf irgendeine Situation, sondern die reine Gier. Lizenzen die den Weiterverkauf von gebrauchter Software unterbinden sind reine Gier. Und auch der Versuch durch Zeitlizenzen mehr und mehr aus dem Kunden zu pressen ist reine Gier. Und genau f&#252;r dieses Verhalten gibt es beim Konsumenten kein Verst&#228;ndnis. Meins auch nicht. 
&lt;blockquote&gt; Ohne diese Ma&#223;nahmen w&#252;rde es in kurzer Zeit den DVD-Markt und damit fast das komplette Angebot dort nicht mehr geben. &lt;/blockquote&gt;
Das ist ein sehr sinnentsprechendes Zitat der Contentindustrie im Betamax-Prozess. Und dennoch ist das Abendland nicht untergegangen, im Gegenteil, der bis dahin ungeliebte Videomarkt ist explodiert und die Contentindustrie hat verdient ohne Ende. Nehmen wir den DVD Markt als Beispiel. Wen will man denn bitte mit CSS erschrecken ? Selbst Hans Dampf von nebenan kann diesen &quot;Schutz&quot; (Witz ist treffender) &#252;berwinden und perfekte digitale Kopien anfertigen. Und ? Hat das jetzt jemandem geschadet ? Im Gegenteil, mit DVDs wird heute bald mehr Geld verdient als mit Kinos, das war fr&#252;her absolut gegenteilig. Die Industrie rechnet sich mit fingierten Zahlen arm (indem sie alle Rohlinge, die verkauft werden, als &quot;IHREN&quot; Verlust rechnet.....), verdient sich aber dumm und dusselig. Sie wollen sich halt nur d&#252;mmer und noch viel dusseliger verdienen, das ist das Problem. Und nur weil die das wollen, sollen sich alle anderen einschr&#228;nken. So funktioniert es aber nicht. Ich nehme eine gewisse Einschr&#228;nkung hin, weil es einen Sinn geben soll, dass Menschen Kunst oder Software schaffen, aber ich schr&#228;nke mich nicht mehr und mehr ein, weil die den Hals nicht voll kriegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Es w&#228;re viel gewonnen, wenn die Szene mal darauf verzichten w&#252;rde es als Menschenrecht zu sehen, alles umsonst kriegen zu d&#252;rfen.</p></blockquote>
<p>Ich glaube, die &#8220;Szene&#8221; ist eigentlich ziemlich unwichtig. Die diversen Netzanarchisten, Kommunisten und was es da so alles gibt, machen nicht den breiten Markt aus. Das Problem f&#252;r die Contentprovider ist weniger die Szene, als das der normale Hanswurst von nebenan f&#252;r sich in Anspruch nimmt, etwas kopieren zu k&#246;nnen. Der w&#252;rde vielleicht auch etwas Verst&#228;ndnis f&#252;r Urheber aufbringen, wenn es ihm nicht so systematisch zerst&#246;rt w&#252;rde, wie derzeit. </p>
<blockquote><p> Nur sind das letztlich hilflose Reaktionen, um &#252;berhaupt noch mit der Situation fertig zu werden. </p></blockquote>
<p>Nein, das ist es leider nicht. L&#228;ndercodes sind keine Reaktion auf irgendeine Situation, sondern die reine Gier. Lizenzen die den Weiterverkauf von gebrauchter Software unterbinden sind reine Gier. Und auch der Versuch durch Zeitlizenzen mehr und mehr aus dem Kunden zu pressen ist reine Gier. Und genau f&#252;r dieses Verhalten gibt es beim Konsumenten kein Verst&#228;ndnis. Meins auch nicht. </p>
<blockquote><p> Ohne diese Ma&#223;nahmen w&#252;rde es in kurzer Zeit den DVD-Markt und damit fast das komplette Angebot dort nicht mehr geben. </p></blockquote>
<p>Das ist ein sehr sinnentsprechendes Zitat der Contentindustrie im Betamax-Prozess. Und dennoch ist das Abendland nicht untergegangen, im Gegenteil, der bis dahin ungeliebte Videomarkt ist explodiert und die Contentindustrie hat verdient ohne Ende. Nehmen wir den DVD Markt als Beispiel. Wen will man denn bitte mit CSS erschrecken ? Selbst Hans Dampf von nebenan kann diesen &#8220;Schutz&#8221; (Witz ist treffender) &#252;berwinden und perfekte digitale Kopien anfertigen. Und ? Hat das jetzt jemandem geschadet ? Im Gegenteil, mit DVDs wird heute bald mehr Geld verdient als mit Kinos, das war fr&#252;her absolut gegenteilig. Die Industrie rechnet sich mit fingierten Zahlen arm (indem sie alle Rohlinge, die verkauft werden, als &#8220;IHREN&#8221; Verlust rechnet&#8230;..), verdient sich aber dumm und dusselig. Sie wollen sich halt nur d&#252;mmer und noch viel dusseliger verdienen, das ist das Problem. Und nur weil die das wollen, sollen sich alle anderen einschr&#228;nken. So funktioniert es aber nicht. Ich nehme eine gewisse Einschr&#228;nkung hin, weil es einen Sinn geben soll, dass Menschen Kunst oder Software schaffen, aber ich schr&#228;nke mich nicht mehr und mehr ein, weil die den Hals nicht voll kriegen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5396</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2006 15:09:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/#comment-5396</guid>
		<description>@R.A.

&lt;em&gt;Bei diesem Thema prallen eben zwei extreme Formen von Gier aufeinander.&lt;/em&gt;

Ja und? Muss ich mich als Staat deswegen auf die Seite der einen davon schlagen? 

&lt;em&gt;Auch diese Kundenw&#252;nsche werden mangels vern&#252;nftiger Rechtsgrundlage und entsprechender Technik nicht erf&#252;llt werden.&lt;/em&gt;

Im Moment sind das nur Kunden&quot;w&#252;nsche&quot;, aber keine Nachfrage. Das hei&#223;t, nehmen t&#228;te man&#039;s schon gern, nur der Preis ist viel zu hoch. An der Rechtsgrundlage scheitert es garantiert nicht, wenn es hier keinen Markt gibt.

Und wie gesagt: Die Kunden, die ihre Privatsph&#228;re gerne gegen die ihnen genehme Form der Unterhaltung eintauschen m&#246;chten, k&#246;nnen das ja mit der Industrie vereinbaren. Aber als Straftatbestand haben deren Verwertungsinteressen nichts zu suchen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@R.A.</p>
<p><em>Bei diesem Thema prallen eben zwei extreme Formen von Gier aufeinander.</em></p>
<p>Ja und? Muss ich mich als Staat deswegen auf die Seite der einen davon schlagen? </p>
<p><em>Auch diese Kundenw&#252;nsche werden mangels vern&#252;nftiger Rechtsgrundlage und entsprechender Technik nicht erf&#252;llt werden.</em></p>
<p>Im Moment sind das nur Kunden&#8221;w&#252;nsche&#8221;, aber keine Nachfrage. Das hei&#223;t, nehmen t&#228;te man&#8217;s schon gern, nur der Preis ist viel zu hoch. An der Rechtsgrundlage scheitert es garantiert nicht, wenn es hier keinen Markt gibt.</p>
<p>Und wie gesagt: Die Kunden, die ihre Privatsph&#228;re gerne gegen die ihnen genehme Form der Unterhaltung eintauschen m&#246;chten, k&#246;nnen das ja mit der Industrie vereinbaren. Aber als Straftatbestand haben deren Verwertungsinteressen nichts zu suchen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5395</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2006 14:29:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/#comment-5395</guid>
		<description>&#220;brigens noch ein Gesch&#228;ftsbereich, der bisher nicht entstehen konnte: Video on Demand.

Llarian schreibt zu Recht:
&quot;Ich habe wenig Lust einen Film zu kaufen, den ich nur einige Jahre nutzen darf, nicht kopieren darf, nicht auf beliebiges Format bringen kann, etc. pp. und der dann absurde Summen von 20 Euro und mehr kostet, &quot;

Eigentlich will ich Videos bzw. DVD &#252;berhaupt nicht kaufen.
Die meisten Filme will man sich &#252;berhaupt nur einmal anschauen. 
Oder das zweite Mal vielleicht einige Jahre sp&#228;ter.
Und bis dahin will man doch nicht den ganzen Schmonzes speichern, brennen, auf neue Hardware kopieren etc.

Was ich eigentlich will, ist mir den Film anschauen.
Einmal runterladen, glotzen, weg damit.
Ohne weitere Rechte zu erwerben, f&#252;r wenige Euro.

Auch diese Kundenw&#252;nsche werden mangels vern&#252;nftiger Rechtsgrundlage und entsprechender Technik nicht erf&#252;llt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;brigens noch ein Gesch&#228;ftsbereich, der bisher nicht entstehen konnte: Video on Demand.</p>
<p>Llarian schreibt zu Recht:<br />
&#8220;Ich habe wenig Lust einen Film zu kaufen, den ich nur einige Jahre nutzen darf, nicht kopieren darf, nicht auf beliebiges Format bringen kann, etc. pp. und der dann absurde Summen von 20 Euro und mehr kostet, &#8221;</p>
<p>Eigentlich will ich Videos bzw. DVD &#252;berhaupt nicht kaufen.<br />
Die meisten Filme will man sich &#252;berhaupt nur einmal anschauen.<br />
Oder das zweite Mal vielleicht einige Jahre sp&#228;ter.<br />
Und bis dahin will man doch nicht den ganzen Schmonzes speichern, brennen, auf neue Hardware kopieren etc.</p>
<p>Was ich eigentlich will, ist mir den Film anschauen.<br />
Einmal runterladen, glotzen, weg damit.<br />
Ohne weitere Rechte zu erwerben, f&#252;r wenige Euro.</p>
<p>Auch diese Kundenw&#252;nsche werden mangels vern&#252;nftiger Rechtsgrundlage und entsprechender Technik nicht erf&#252;llt werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5394</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2006 14:24:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/#comment-5394</guid>
		<description>@Rayson:
&gt; Straftatbest&#228;nde
&gt; als Treiber des
&gt; Fortschritts?
Als Vereinfacher des Fortschritts - warum nicht?

Mal als Erinnerung: Als der elektrische Strom aufkam, mu&#223;te daf&#252;r ein eigener Paragraph ins Gesetzbuch. Weil vorher Stromdiebstahl (weil Strom keine dingliche Sache ist) nicht zu ahnden war.

Auch ohne dieses Gesetz h&#228;tte sich die Nutzung der Elektrizit&#228;t verbreitet. Aber alles deutlich teurer, langsamer und  umst&#228;ndlicher, weil die E-Werke  technischen Zusatzaufwand h&#228;tten treiben m&#252;ssen, um ihre Leitungen zu sch&#252;tzen.

Wem w&#228;re damit gedient gewesen, auf diesen neuen Paragraphen zu verzichten?
H&#228;tten E-Werke und Kunden die Nachteile tragen sollen, nur damit einige Schmarotzer straflos bleiben?

&gt; Schon gar nicht,
&gt; wenn damit vor
&gt; allem die
&gt; Interessen einer
&gt; Industrie bedient
&gt; werden sollen.
Warum nicht?
Wesentlich ist doch nicht, ob es eine p&#246;se Industrie ist, sondern ob ihre Anspr&#252;che legitimer sind als die des potentiellen Stromdiebs.
Nicht zu vergessen die Interessen der Kunden, denen nun wirklich nicht damit geholfen ist, da&#223; andere Leute sich kostenlos bedienen.

&gt; Und schau dir doch
&gt; mal an, was bei
&gt; E-Books wirklich
&gt; abgeht, ...
Eben fast nix, nur ein bi&#223;chen teure Crippleware.
Weil wir keine brauchbaren Mechanismen haben, um die Interessen aller Beteiligten fair zu wahren. 

&gt; Im Umkehrschluss
&gt; deiner
&gt; Argumentation
&gt; h&#228;tten wir schon
&gt; kaum normale
&gt; B&#252;cher haben
&gt; k&#246;nnen, ...
H&#228;tten wir auch nicht, wenn man B&#252;cher so kostenlos und einfach kopieren k&#246;nnte wie Dateien.

&gt; Ich behaupte, dass
&gt; es E-Books mit
&gt; komplettem Angebot
&gt; geben wird, wenn
&gt; sie f&#252;r den
&gt; Verbraucher einen
&gt; Zusatznutzen
&gt; bringen. 
Nein, kann es nicht geben, solange es f&#252;r die Verlage nur einen Zusatzschaden gibt.

&gt; Du kannst ja auch
&gt; gerne ...
&gt; weitgehend auf
&gt; Privatsph&#228;re
&gt; verzichtest, ...
Eben das ist eben das andere Extrem, das will ich ja auch nicht (siehe Eingangsbeitrag).

Bei diesem Thema prallen eben zwei extreme Formen von Gier aufeinander. 
Zum Einen die DRM-Industrie, die sich m&#246;glichst noch jede H&#246;rprobe vergolden lassen m&#246;chte.
Zum Anderen die Anti-DRM-Aktivisten mit ihrer Freibier-Mentalit&#228;t, die immer nur alles kostenlos abgreifen wollen.

Beides nicht mein Ding.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson:<br />
&gt; Straftatbest&#228;nde<br />
&gt; als Treiber des<br />
&gt; Fortschritts?<br />
Als Vereinfacher des Fortschritts &#8211; warum nicht?</p>
<p>Mal als Erinnerung: Als der elektrische Strom aufkam, mu&#223;te daf&#252;r ein eigener Paragraph ins Gesetzbuch. Weil vorher Stromdiebstahl (weil Strom keine dingliche Sache ist) nicht zu ahnden war.</p>
<p>Auch ohne dieses Gesetz h&#228;tte sich die Nutzung der Elektrizit&#228;t verbreitet. Aber alles deutlich teurer, langsamer und  umst&#228;ndlicher, weil die E-Werke  technischen Zusatzaufwand h&#228;tten treiben m&#252;ssen, um ihre Leitungen zu sch&#252;tzen.</p>
<p>Wem w&#228;re damit gedient gewesen, auf diesen neuen Paragraphen zu verzichten?<br />
H&#228;tten E-Werke und Kunden die Nachteile tragen sollen, nur damit einige Schmarotzer straflos bleiben?</p>
<p>&gt; Schon gar nicht,<br />
&gt; wenn damit vor<br />
&gt; allem die<br />
&gt; Interessen einer<br />
&gt; Industrie bedient<br />
&gt; werden sollen.<br />
Warum nicht?<br />
Wesentlich ist doch nicht, ob es eine p&#246;se Industrie ist, sondern ob ihre Anspr&#252;che legitimer sind als die des potentiellen Stromdiebs.<br />
Nicht zu vergessen die Interessen der Kunden, denen nun wirklich nicht damit geholfen ist, da&#223; andere Leute sich kostenlos bedienen.</p>
<p>&gt; Und schau dir doch<br />
&gt; mal an, was bei<br />
&gt; E-Books wirklich<br />
&gt; abgeht, &#8230;<br />
Eben fast nix, nur ein bi&#223;chen teure Crippleware.<br />
Weil wir keine brauchbaren Mechanismen haben, um die Interessen aller Beteiligten fair zu wahren. </p>
<p>&gt; Im Umkehrschluss<br />
&gt; deiner<br />
&gt; Argumentation<br />
&gt; h&#228;tten wir schon<br />
&gt; kaum normale<br />
&gt; B&#252;cher haben<br />
&gt; k&#246;nnen, &#8230;<br />
H&#228;tten wir auch nicht, wenn man B&#252;cher so kostenlos und einfach kopieren k&#246;nnte wie Dateien.</p>
<p>&gt; Ich behaupte, dass<br />
&gt; es E-Books mit<br />
&gt; komplettem Angebot<br />
&gt; geben wird, wenn<br />
&gt; sie f&#252;r den<br />
&gt; Verbraucher einen<br />
&gt; Zusatznutzen<br />
&gt; bringen.<br />
Nein, kann es nicht geben, solange es f&#252;r die Verlage nur einen Zusatzschaden gibt.</p>
<p>&gt; Du kannst ja auch<br />
&gt; gerne &#8230;<br />
&gt; weitgehend auf<br />
&gt; Privatsph&#228;re<br />
&gt; verzichtest, &#8230;<br />
Eben das ist eben das andere Extrem, das will ich ja auch nicht (siehe Eingangsbeitrag).</p>
<p>Bei diesem Thema prallen eben zwei extreme Formen von Gier aufeinander.<br />
Zum Einen die DRM-Industrie, die sich m&#246;glichst noch jede H&#246;rprobe vergolden lassen m&#246;chte.<br />
Zum Anderen die Anti-DRM-Aktivisten mit ihrer Freibier-Mentalit&#228;t, die immer nur alles kostenlos abgreifen wollen.</p>
<p>Beides nicht mein Ding.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: David</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5393</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2006 13:48:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/#comment-5393</guid>
		<description>&lt;em&gt;Wenn ich es nach dem Stibitzen aber irgendwo auf einer Parkbank deponiere, beispielsweise, ist das Sachentwendung und nur zivilrechtlich von Belang.&lt;/em&gt;

In einem solchen Fall w&#252;rde es sich m&#246;glicherweise dennoch um Diebstahl handeln, falls man das Handy in der Zeit zwischen Stibitzen und Ablage auf der Parkbank als angeeignet betrachtet. Der prinzipielle Unterschied zwischen Sachentwendung und Diebstahl besteht aber dennoch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wenn ich es nach dem Stibitzen aber irgendwo auf einer Parkbank deponiere, beispielsweise, ist das Sachentwendung und nur zivilrechtlich von Belang.</em></p>
<p>In einem solchen Fall w&#252;rde es sich m&#246;glicherweise dennoch um Diebstahl handeln, falls man das Handy in der Zeit zwischen Stibitzen und Ablage auf der Parkbank als angeeignet betrachtet. Der prinzipielle Unterschied zwischen Sachentwendung und Diebstahl besteht aber dennoch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5392</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2006 13:45:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/#comment-5392</guid>
		<description>@R.A.

Straftatbest&#228;nde als Treiber des Fortschritts? Nein, danke. Den Vorwurf &quot;Staatsphobie&quot; nehme ich da als Auszeichnung entgegen - ich mag es tats&#228;chlich nicht, wenn dem Strafgesetzbuch immer neue Tatbest&#228;nde hinzugef&#252;gt werden. Schon gar nicht, wenn damit vor allem die Interessen einer Industrie bedient werden sollen.

Und schau dir doch mal an, was bei E-Books wirklich abgeht, wie stark da deine Recht gegen&#252;ber den vorherigen als Nutzer eines normalen Buches aus Papier eingeschr&#228;nkt werden. Im Umkehrschluss deiner Argumentation h&#228;tten wir schon kaum normale B&#252;cher haben k&#246;nnen, weil diese den Rechteverwerter beg&#252;nstigenden Nutzungsrestriktionen fr&#252;her aufgrund technischer Umst&#228;nde nicht durchgesetzt werden konnten. Ein Jammer, dass das Verleihen von B&#252;chern noch nicht unter Strafe stand...

Warten wir&#039;s doch mal ab. Ich behaupte, dass es E-Books mit komplettem Angebot geben wird, wenn sie f&#252;r den Verbraucher einen Zusatznutzen bringen. Auch ganz ohne den Staat als Knecht der Industrie. Du kannst ja auch gerne mit dem Anbieter einen Vertrag abschlie&#223;en, in dem du ihm gegen&#252;ber weitgehend auf Privatsph&#228;re verzichtest, damit er die Einhaltung der Vertragsregeln jederzeit &#252;berpr&#252;fen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@R.A.</p>
<p>Straftatbest&#228;nde als Treiber des Fortschritts? Nein, danke. Den Vorwurf &#8220;Staatsphobie&#8221; nehme ich da als Auszeichnung entgegen &#8211; ich mag es tats&#228;chlich nicht, wenn dem Strafgesetzbuch immer neue Tatbest&#228;nde hinzugef&#252;gt werden. Schon gar nicht, wenn damit vor allem die Interessen einer Industrie bedient werden sollen.</p>
<p>Und schau dir doch mal an, was bei E-Books wirklich abgeht, wie stark da deine Recht gegen&#252;ber den vorherigen als Nutzer eines normalen Buches aus Papier eingeschr&#228;nkt werden. Im Umkehrschluss deiner Argumentation h&#228;tten wir schon kaum normale B&#252;cher haben k&#246;nnen, weil diese den Rechteverwerter beg&#252;nstigenden Nutzungsrestriktionen fr&#252;her aufgrund technischer Umst&#228;nde nicht durchgesetzt werden konnten. Ein Jammer, dass das Verleihen von B&#252;chern noch nicht unter Strafe stand&#8230;</p>
<p>Warten wir&#8217;s doch mal ab. Ich behaupte, dass es E-Books mit komplettem Angebot geben wird, wenn sie f&#252;r den Verbraucher einen Zusatznutzen bringen. Auch ganz ohne den Staat als Knecht der Industrie. Du kannst ja auch gerne mit dem Anbieter einen Vertrag abschlie&#223;en, in dem du ihm gegen&#252;ber weitgehend auf Privatsph&#228;re verzichtest, damit er die Einhaltung der Vertragsregeln jederzeit &#252;berpr&#252;fen kann.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: David</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5391</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2006 13:35:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/#comment-5391</guid>
		<description>Interessant k&#246;nnte, nebenbei, auch ein Vergleich mit dem &#039;klassischen&#039; Strafrecht sein, wenn ich auch noch nicht wei&#223;, welche Schl&#252;sse daraus genau gezogen werden sollten. W&#228;hrend dort n&#228;mlich Diebstahl ein Straftatbestand ist, ist es die sogenannte &#039;Sachentwendung&#039; nicht. Der Unterschied  liegt dabei im Vorhanden- oder Nichtvorhandensein einer Aneignungsabsicht. Wenn ich das Siemens-Handy meines Nachbarn stibitze, um es selbst zu benutzen, ist das strafbarer Diebstahl. Wenn ich es nach dem Stibitzen aber irgendwo auf einer Parkbank deponiere, beispielsweise, ist das Sachentwendung und nur zivilrechtlich von Belang.
Wieder einmal h&#228;ngen die Urheberrechte irgendwo in der Mitte: Einerseits besteht beim Kopierenden (bzw. dem Nutzer der Kopie) schon so etwas wie eine Aneignungsabsicht (hier Nutzungsabsicht) die beim Diebstahl charakteristisch ist, andererseits ist nicht einmal das Charakeristikum der Sachentwendung erf&#252;llt, n&#228;mlich ein objektiver Verlust beim Opfer. Stattdessen liegt nur der &#039;Verlust&#039; hypothetischer Einnahmen vor.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant k&#246;nnte, nebenbei, auch ein Vergleich mit dem &#8216;klassischen&#8217; Strafrecht sein, wenn ich auch noch nicht wei&#223;, welche Schl&#252;sse daraus genau gezogen werden sollten. W&#228;hrend dort n&#228;mlich Diebstahl ein Straftatbestand ist, ist es die sogenannte &#8216;Sachentwendung&#8217; nicht. Der Unterschied  liegt dabei im Vorhanden- oder Nichtvorhandensein einer Aneignungsabsicht. Wenn ich das Siemens-Handy meines Nachbarn stibitze, um es selbst zu benutzen, ist das strafbarer Diebstahl. Wenn ich es nach dem Stibitzen aber irgendwo auf einer Parkbank deponiere, beispielsweise, ist das Sachentwendung und nur zivilrechtlich von Belang.<br />
Wieder einmal h&#228;ngen die Urheberrechte irgendwo in der Mitte: Einerseits besteht beim Kopierenden (bzw. dem Nutzer der Kopie) schon so etwas wie eine Aneignungsabsicht (hier Nutzungsabsicht) die beim Diebstahl charakteristisch ist, andererseits ist nicht einmal das Charakeristikum der Sachentwendung erf&#252;llt, n&#228;mlich ein objektiver Verlust beim Opfer. Stattdessen liegt nur der &#8216;Verlust&#8217; hypothetischer Einnahmen vor.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5390</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2006 13:25:28 +0000</pubDate>
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		<description>@Rayson:
&gt; Ist doch Sache
&gt; jedes  Anbieters,
&gt; wie verkr&#252;ppelt
&gt; er sein
&gt; Angebot gestaltet.
&gt; Und Sache der
&gt; Kunden, wie sie
&gt; damit umgehen.
Kann man so sehen.
Und dann mu&#223; man auch die logische Konsequenz akzeptieren: Das Angebot wird schlechter sein als technisch m&#246;glich und viel kleiner, als das Kundeninteresse eigentlich zulie&#223;e.

Ich finde diese Konsequenz ziemlich &#228;rgerlich.

&gt; Ich erlaube mir,
&gt; von
&gt; Gesch&#228;ftsfeldern,
&gt; die nur durch
&gt; neue
&gt; Strafrechtsparagrafen
&gt; entstehen, nicht
&gt; viel zu halten. 
Dann verzichten wir also auf einen m&#246;glichen Fortschritt, weil wir lieber die Staatsphobie pflegen?

Das ist mir zu doktrin&#228;r.

Vor allem dann, wenn am neuen Gesch&#228;ftsbereich Uninteressierte von den Ma&#223;nahmen gar nicht betroffen w&#228;ren (im Unterschied also zu diversen DRM-Pl&#228;nen, die z. B. die normale PC-Funktionalit&#228;t verkr&#252;ppeln w&#252;rden).

Mal ein konkretes Beispiel:
Gute Ebook-Ger&#228;te sind kurz vor der Marktreife (also nicht die popeligen Miniscreens, die bisher als Ebooks verkauft wurden).

Siehe aktueller c&#039;t-Artikel zu E-Ink.

Man k&#246;nnte dann f&#252;r einige hundert Euro ein Ger&#228;t kaufen, da&#223; Taschenbuchgr&#246;&#223;e hat und in hervorragender Qualit&#228;t wie ein Buch lesbar ist.
Aber einige hunderttausend B&#252;cher speichern k&#246;nnte.

Um ein zus&#228;tzliches Buch zu kaufen, m&#252;&#223;te man nur wenige Euro berechnen - eben die Autoren- und Verlagskosten, Produktionskosten im eigentlichen Sinne fielen fast nicht mehr an.

Diese Eb&#252;cher w&#252;rden keine Bildb&#228;nde oder bibliophilen Nischen ersetzen, aber fast das komplette Spektrum der Unterhaltungsliteratur, Romane, Krimis etc.

So ein Ding h&#228;tte ich gerne, w&#252;nsche ich mir schon seit Jahren.
Nicht nur weil es deutlich billiger w&#228;re, sondern weil mir die Wohnung &#252;berquillt vor B&#252;chern.

Das w&#228;re ein richtig sch&#246;nes neues Gesch&#228;ftsfeld, ich w&#252;rde da auch einige hundert Euro j&#228;hrlich lassen.

Aber so wie es heute aussieht, wird es das nicht geben. Weil es zwar technisch machbar sein wird, aber der Rechtsschutz unzureichend ist - die Verlage werden das nicht machen, nicht machen k&#246;nnen.

Das finde ich pers&#246;nlich richtig bl&#246;de.
Und reduziert mein eigentlich vorhandenes Verst&#228;ndnis f&#252;r die Anti-DRM-Kampagne auf kurz &#252;ber Null.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson:<br />
&gt; Ist doch Sache<br />
&gt; jedes  Anbieters,<br />
&gt; wie verkr&#252;ppelt<br />
&gt; er sein<br />
&gt; Angebot gestaltet.<br />
&gt; Und Sache der<br />
&gt; Kunden, wie sie<br />
&gt; damit umgehen.<br />
Kann man so sehen.<br />
Und dann mu&#223; man auch die logische Konsequenz akzeptieren: Das Angebot wird schlechter sein als technisch m&#246;glich und viel kleiner, als das Kundeninteresse eigentlich zulie&#223;e.</p>
<p>Ich finde diese Konsequenz ziemlich &#228;rgerlich.</p>
<p>&gt; Ich erlaube mir,<br />
&gt; von<br />
&gt; Gesch&#228;ftsfeldern,<br />
&gt; die nur durch<br />
&gt; neue<br />
&gt; Strafrechtsparagrafen<br />
&gt; entstehen, nicht<br />
&gt; viel zu halten.<br />
Dann verzichten wir also auf einen m&#246;glichen Fortschritt, weil wir lieber die Staatsphobie pflegen?</p>
<p>Das ist mir zu doktrin&#228;r.</p>
<p>Vor allem dann, wenn am neuen Gesch&#228;ftsbereich Uninteressierte von den Ma&#223;nahmen gar nicht betroffen w&#228;ren (im Unterschied also zu diversen DRM-Pl&#228;nen, die z. B. die normale PC-Funktionalit&#228;t verkr&#252;ppeln w&#252;rden).</p>
<p>Mal ein konkretes Beispiel:<br />
Gute Ebook-Ger&#228;te sind kurz vor der Marktreife (also nicht die popeligen Miniscreens, die bisher als Ebooks verkauft wurden).</p>
<p>Siehe aktueller c&#8217;t-Artikel zu E-Ink.</p>
<p>Man k&#246;nnte dann f&#252;r einige hundert Euro ein Ger&#228;t kaufen, da&#223; Taschenbuchgr&#246;&#223;e hat und in hervorragender Qualit&#228;t wie ein Buch lesbar ist.<br />
Aber einige hunderttausend B&#252;cher speichern k&#246;nnte.</p>
<p>Um ein zus&#228;tzliches Buch zu kaufen, m&#252;&#223;te man nur wenige Euro berechnen &#8211; eben die Autoren- und Verlagskosten, Produktionskosten im eigentlichen Sinne fielen fast nicht mehr an.</p>
<p>Diese Eb&#252;cher w&#252;rden keine Bildb&#228;nde oder bibliophilen Nischen ersetzen, aber fast das komplette Spektrum der Unterhaltungsliteratur, Romane, Krimis etc.</p>
<p>So ein Ding h&#228;tte ich gerne, w&#252;nsche ich mir schon seit Jahren.<br />
Nicht nur weil es deutlich billiger w&#228;re, sondern weil mir die Wohnung &#252;berquillt vor B&#252;chern.</p>
<p>Das w&#228;re ein richtig sch&#246;nes neues Gesch&#228;ftsfeld, ich w&#252;rde da auch einige hundert Euro j&#228;hrlich lassen.</p>
<p>Aber so wie es heute aussieht, wird es das nicht geben. Weil es zwar technisch machbar sein wird, aber der Rechtsschutz unzureichend ist &#8211; die Verlage werden das nicht machen, nicht machen k&#246;nnen.</p>
<p>Das finde ich pers&#246;nlich richtig bl&#246;de.<br />
Und reduziert mein eigentlich vorhandenes Verst&#228;ndnis f&#252;r die Anti-DRM-Kampagne auf kurz &#252;ber Null.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5389</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2006 12:51:28 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;em&gt;Ohne diese Ma&#223;nahmen w&#252;rde es in kurzer Zeit den DVD-Markt und damit fast das komplette Angebot dort nicht mehr geben.&lt;/em&gt;

Sorry, das ist Unsinn. So lange man damit Geld verdienen kann, wird es das geben. Auch wenn es nicht die Milliarden sind, die sich heute mancher ertr&#228;umt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ohne diese Ma&#223;nahmen w&#252;rde es in kurzer Zeit den DVD-Markt und damit fast das komplette Angebot dort nicht mehr geben.</em></p>
<p>Sorry, das ist Unsinn. So lange man damit Geld verdienen kann, wird es das geben. Auch wenn es nicht die Milliarden sind, die sich heute mancher ertr&#228;umt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5388</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2006 12:50:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/#comment-5388</guid>
		<description>@R.A.

&lt;em&gt;Jetzt sind wir wieder bei der Grundsatzdiskussion, das ist doch fruchtlos.&lt;/em&gt;

Ich sehe nicht, dass wir da sind. Dass zur Durchsetzung zivilrechtlicher Anspr&#252;che, die ich hier im Gegensatz zur &quot;Grundsatzdiskussion&quot; mal als gegeben annehme, der Staat f&#252;r die Schaffung immer neuer Straftatbest&#228;nde in Anspruch genommen wird, sollte aber bei Liberalen die Alarmglocken klingeln lassen.

&lt;em&gt;Vor allem ist Kopierschutz ja schon eine Vorstufe zu DRM, d.h. schr&#228;nkt den ehrlichen Benutzer ein.&lt;/em&gt;

Ist doch Sache jedes Anbieters, wie verkr&#252;ppelt er sein Angebot gestaltet. Und Sache der Kunden, wie sie damit umgehen.

&lt;em&gt;Weil eben die bisherigen Erfahrungen mit Kopieren daf&#252;r sorgen werden, da&#223; neue sch&#246;ne Gesch&#228;ftsfelder gar nicht erst entstehen werden.&lt;/em&gt;

Ich erlaube mir, von Gesch&#228;ftsfeldern, die nur durch neue Strafrechtsparagrafen entstehen, nicht viel zu halten. Obwohl man sich da mit etwas Fantasie viele tolle neue Ideen vorstellen k&#246;nnte. Aber das ist nun wirklich keine Staatsaufgabe...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@R.A.</p>
<p><em>Jetzt sind wir wieder bei der Grundsatzdiskussion, das ist doch fruchtlos.</em></p>
<p>Ich sehe nicht, dass wir da sind. Dass zur Durchsetzung zivilrechtlicher Anspr&#252;che, die ich hier im Gegensatz zur &#8220;Grundsatzdiskussion&#8221; mal als gegeben annehme, der Staat f&#252;r die Schaffung immer neuer Straftatbest&#228;nde in Anspruch genommen wird, sollte aber bei Liberalen die Alarmglocken klingeln lassen.</p>
<p><em>Vor allem ist Kopierschutz ja schon eine Vorstufe zu DRM, d.h. schr&#228;nkt den ehrlichen Benutzer ein.</em></p>
<p>Ist doch Sache jedes Anbieters, wie verkr&#252;ppelt er sein Angebot gestaltet. Und Sache der Kunden, wie sie damit umgehen.</p>
<p><em>Weil eben die bisherigen Erfahrungen mit Kopieren daf&#252;r sorgen werden, da&#223; neue sch&#246;ne Gesch&#228;ftsfelder gar nicht erst entstehen werden.</em></p>
<p>Ich erlaube mir, von Gesch&#228;ftsfeldern, die nur durch neue Strafrechtsparagrafen entstehen, nicht viel zu halten. Obwohl man sich da mit etwas Fantasie viele tolle neue Ideen vorstellen k&#246;nnte. Aber das ist nun wirklich keine Staatsaufgabe&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5386</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2006 12:43:23 +0000</pubDate>
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		<description>@Llarian:
&gt; Ich denke das ganze
&gt; kann nur &#252;ber
&gt; gegenseitiges
&gt; Verst&#228;ndnis
&gt; funktionieren, ...
Exakt.

Es w&#228;re viel gewonnen, wenn die Szene mal darauf verzichten w&#252;rde es als Menschenrecht zu sehen, alles umsonst kriegen zu d&#252;rfen.

Wenn es der Kreativit&#228;t der Anti-DRM-Bewegung gelingen w&#252;rde, eine praktikable Alternative zu entwickeln, die eben auch mal die Interessen der Urheber respektiert, dann w&#252;rden die DRM-Lobbyisten beim Gesetzgeber keinen Stich mehr machen.

&gt; Und die grenzenlose
&gt; Gier der
&gt; Contentindustrie,
&gt; die sich dann in
&gt; L&#228;ndercodes,
&gt; Zeitlizenzen und
&gt; Weiterverkaufsverboten
&gt; niederschl&#228;gt ...
V&#246;llige Zustimmung.

Nur sind das letztlich hilflose Reaktionen, um &#252;berhaupt noch mit der Situation fertig zu werden.
Ohne diese Ma&#223;nahmen w&#252;rde es in kurzer Zeit den DVD-Markt und damit fast das komplette Angebot dort nicht mehr geben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Llarian:<br />
&gt; Ich denke das ganze<br />
&gt; kann nur &#252;ber<br />
&gt; gegenseitiges<br />
&gt; Verst&#228;ndnis<br />
&gt; funktionieren, &#8230;<br />
Exakt.</p>
<p>Es w&#228;re viel gewonnen, wenn die Szene mal darauf verzichten w&#252;rde es als Menschenrecht zu sehen, alles umsonst kriegen zu d&#252;rfen.</p>
<p>Wenn es der Kreativit&#228;t der Anti-DRM-Bewegung gelingen w&#252;rde, eine praktikable Alternative zu entwickeln, die eben auch mal die Interessen der Urheber respektiert, dann w&#252;rden die DRM-Lobbyisten beim Gesetzgeber keinen Stich mehr machen.</p>
<p>&gt; Und die grenzenlose<br />
&gt; Gier der<br />
&gt; Contentindustrie,<br />
&gt; die sich dann in<br />
&gt; L&#228;ndercodes,<br />
&gt; Zeitlizenzen und<br />
&gt; Weiterverkaufsverboten<br />
&gt; niederschl&#228;gt &#8230;<br />
V&#246;llige Zustimmung.</p>
<p>Nur sind das letztlich hilflose Reaktionen, um &#252;berhaupt noch mit der Situation fertig zu werden.<br />
Ohne diese Ma&#223;nahmen w&#252;rde es in kurzer Zeit den DVD-Markt und damit fast das komplette Angebot dort nicht mehr geben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5385</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2006 12:37:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/#comment-5385</guid>
		<description>@Rayson:
&gt; Denn die
&gt; Unterhaltungsindustrie
&gt; kann ihr Recht eben
&gt; nicht “innerhalb
&gt; der Rechtsordnung”
&gt; durchsetzen, ...
Jetzt sind wir wieder bei der Grundsatzdiskussion, das ist doch fruchtlos.

Es ist bei uns nun mal so, da&#223; man seine Rechte nicht pers&#246;nlich mit dem Kn&#252;ppel umsetzt, sondern nur &#252;ber das, was der Staat als Gesetze vorgegeben hat.

Wir sollten hier nicht dar&#252;ber reden, ob der Staat f&#252;r irgendwen &quot;den B&#252;ttel&quot; macht, sondern dar&#252;ber, wie man pragmatisch die verschiedenen Interessen ausgleichen k&#246;nnte.

&gt; Da hat man als
&gt; Linuxer eine etwas
&gt; andere Sichtweise
&gt; ;-)
Gerne. Aber so sehr ich Linux und in diesem Sektor &#252;blichen Gesch&#228;ftsmodelle sch&#228;tze: Das funktioniert halt nur in einigen Bereichen. 

&gt; Es gibt Kunden,
&gt; denen die Umgehung
&gt; von Kopierschutz
&gt; einfach zu
&gt; umst&#228;ndlich ist.
Richtig - mu&#223; aber nicht f&#252;r einen Gesch&#228;ftserfolg reichen.
Vor allem ist Kopierschutz ja schon eine Vorstufe zu DRM, d.h. schr&#228;nkt den ehrlichen Benutzer ein.

&gt; Eigentlich status
&gt; quo 2004. 
Und mit genau dem bin ich nicht zufrieden. Weil eben die bisherigen Erfahrungen mit Kopieren daf&#252;r sorgen werden, da&#223; neue sch&#246;ne Gesch&#228;ftsfelder gar nicht erst entstehen werden.
Und das bedaure ich nicht nur f&#252;r die betroffenen Gesch&#228;ftsleute, sondern vor allem f&#252;r die potentiellen Kunden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson:<br />
&gt; Denn die<br />
&gt; Unterhaltungsindustrie<br />
&gt; kann ihr Recht eben<br />
&gt; nicht “innerhalb<br />
&gt; der Rechtsordnung”<br />
&gt; durchsetzen, &#8230;<br />
Jetzt sind wir wieder bei der Grundsatzdiskussion, das ist doch fruchtlos.</p>
<p>Es ist bei uns nun mal so, da&#223; man seine Rechte nicht pers&#246;nlich mit dem Kn&#252;ppel umsetzt, sondern nur &#252;ber das, was der Staat als Gesetze vorgegeben hat.</p>
<p>Wir sollten hier nicht dar&#252;ber reden, ob der Staat f&#252;r irgendwen &#8220;den B&#252;ttel&#8221; macht, sondern dar&#252;ber, wie man pragmatisch die verschiedenen Interessen ausgleichen k&#246;nnte.</p>
<p>&gt; Da hat man als<br />
&gt; Linuxer eine etwas<br />
&gt; andere Sichtweise<br />
&gt; <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Gerne. Aber so sehr ich Linux und in diesem Sektor &#252;blichen Gesch&#228;ftsmodelle sch&#228;tze: Das funktioniert halt nur in einigen Bereichen. </p>
<p>&gt; Es gibt Kunden,<br />
&gt; denen die Umgehung<br />
&gt; von Kopierschutz<br />
&gt; einfach zu<br />
&gt; umst&#228;ndlich ist.<br />
Richtig &#8211; mu&#223; aber nicht f&#252;r einen Gesch&#228;ftserfolg reichen.<br />
Vor allem ist Kopierschutz ja schon eine Vorstufe zu DRM, d.h. schr&#228;nkt den ehrlichen Benutzer ein.</p>
<p>&gt; Eigentlich status<br />
&gt; quo 2004.<br />
Und mit genau dem bin ich nicht zufrieden. Weil eben die bisherigen Erfahrungen mit Kopieren daf&#252;r sorgen werden, da&#223; neue sch&#246;ne Gesch&#228;ftsfelder gar nicht erst entstehen werden.<br />
Und das bedaure ich nicht nur f&#252;r die betroffenen Gesch&#228;ftsleute, sondern vor allem f&#252;r die potentiellen Kunden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Llarian</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5384</link>
		<dc:creator>Llarian</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2006 11:18:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/#comment-5384</guid>
		<description>Ich denke das ganze kann nur &#252;ber gegenseitiges Verst&#228;ndnis funktionieren, es ist auch eine Frage des Einsehens von Notwendigkeiten. Mein Windoof ist gekauft, schlicht weil es seine 120 Euronen wert ist, jahrelang tut (okay, so gut wie Windows eben tut....) , geupdated wird und nicht zuletzt weil es eine Menge &#196;rger bringt mit einer Raubkopie erwischt zu werden. Auch meine Spiele sind nahezu alle rechtm&#228;ssig erworben (zumindest aus den letzten Jahren) Bei Musik-CDs oder gar DVDs sieht es g&#228;nzlich anders aus. Ich habe wenig Lust einen Film zu kaufen, den ich nur einige Jahre nutzen darf, nicht kopieren darf, nicht auf beliebiges Format bringen kann, etc. pp. und der dann absurde Summen von 20 Euro und mehr kostet, Da bleibt der Film beim H&#228;ndler oder wird schlicht und einfach kopiert. 
Wenn man nicht gerade in einem Polizeistaat leben will (wovon die Content Industrie tr&#228;umt), dann kann es nur dar&#252;ber funktionieren, dass ein gewisses Verst&#228;ndnis zwischen beiden Parteien vorherscht. Mit Digital Restrictions Management und Aktionen wie &quot;Raubkopierer sind Verbrecher&quot; (eigentlich m&#252;sste es ja eher heissen &quot;Raubkopierer sind Terroristen&quot;) vergr&#228;tzt sich die Industrie noch die letzten Kunden. Man sollte eins nicht vergessen, ein schlechtes Gewissen hat man nahezu nie gegen&#252;ber jemanden, den man selber als Dieb emfindet. Und die grenzenlose Gier der Contentindustrie, die sich dann in L&#228;ndercodes, Zeitlizenzen und Weiterverkaufsverboten niederschl&#228;gt, schadet ihr auf die lange Sicht in verheerender Weise.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke das ganze kann nur &#252;ber gegenseitiges Verst&#228;ndnis funktionieren, es ist auch eine Frage des Einsehens von Notwendigkeiten. Mein Windoof ist gekauft, schlicht weil es seine 120 Euronen wert ist, jahrelang tut (okay, so gut wie Windows eben tut&#8230;.) , geupdated wird und nicht zuletzt weil es eine Menge &#196;rger bringt mit einer Raubkopie erwischt zu werden. Auch meine Spiele sind nahezu alle rechtm&#228;ssig erworben (zumindest aus den letzten Jahren) Bei Musik-CDs oder gar DVDs sieht es g&#228;nzlich anders aus. Ich habe wenig Lust einen Film zu kaufen, den ich nur einige Jahre nutzen darf, nicht kopieren darf, nicht auf beliebiges Format bringen kann, etc. pp. und der dann absurde Summen von 20 Euro und mehr kostet, Da bleibt der Film beim H&#228;ndler oder wird schlicht und einfach kopiert.<br />
Wenn man nicht gerade in einem Polizeistaat leben will (wovon die Content Industrie tr&#228;umt), dann kann es nur dar&#252;ber funktionieren, dass ein gewisses Verst&#228;ndnis zwischen beiden Parteien vorherscht. Mit Digital Restrictions Management und Aktionen wie &#8220;Raubkopierer sind Verbrecher&#8221; (eigentlich m&#252;sste es ja eher heissen &#8220;Raubkopierer sind Terroristen&#8221;) vergr&#228;tzt sich die Industrie noch die letzten Kunden. Man sollte eins nicht vergessen, ein schlechtes Gewissen hat man nahezu nie gegen&#252;ber jemanden, den man selber als Dieb emfindet. Und die grenzenlose Gier der Contentindustrie, die sich dann in L&#228;ndercodes, Zeitlizenzen und Weiterverkaufsverboten niederschl&#228;gt, schadet ihr auf die lange Sicht in verheerender Weise.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5383</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2006 09:36:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/#comment-5383</guid>
		<description>@R.A.

&lt;em&gt;Denn wie Du selber schreibst ist der “Mittelweg” des Verzichts auf Rechtschutz durch den Staat keiner, weil man ein Recht in die Tonne treten kann, wenn man nicht die M&#246;glichkeit bekommt, es innerhalb der Rechtsordnung durchzusetzen.&lt;/em&gt;

Das sehe ich nicht so. Denn die Unterhaltungsindustrie kann ihr Recht eben nicht &quot;innerhalb der Rechtsordnung&quot; durchsetzen, sondern nur, wenn f&#252;r sie ein neues, eigenes Recht geschaffen wird, das den Staat quasi zu einem Dienstleister f&#252;r sie macht. Schlimm genug, wenn der Staat mir zur Erf&#252;llung seiner Kernaufgaben hoheitlich-zwingend gegen&#252;bertritt, aber dass er diese Kompetenzen zur Sicherung eines Gesch&#228;ftsmodells nutzt, das ist dann doch ein wenig zu viel des Guten.

&quot;Aber wenn ich so &#252;ber Mac und Palm schaue, was ich t&#228;glich an Programmen verwende (und nicht missen will), dann gibt es da zwar einiges an Freeware, aber eben auch viel was mit Sicherheit nie entstanden w&#228;re, wenn die Programmierer nicht mit dem Verkauf Geld verdienen k&#246;nnten.&quot;

Da hat man als Linuxer eine etwas andere Sichtweise ;-) 

Aber wollen wir das auch nicht zu pessimistisch sehen: Es gibt Kunden, denen die Umgehung von Kopierschutz einfach zu umst&#228;ndlich ist. Auch dadurch entstehen Opportunit&#228;tskosten, und die bilden dann den Preisrahmen f&#252;r den Erl&#246;s aus Datentr&#228;gern. Wenn wir bei dem von mir skizzierten &quot;Mittelweg&quot; bleiben, ist die &quot;Freigabe&quot; ja beschr&#228;nkt, und zwar weitestgehend auf die von Privat zu Privat. Junge Menschen mit technischem Interesse, viel Zeit und wenig Geld werden dann eben wie heute kopieren, was das Zeug h&#228;lt, andere einfach wie ich die CD kaufen (aber nur, wenn ich sie auch &#252;berall abspielen und auf meinen MP3-Player &#252;berspielen kann!). 

Das hei&#223;t, die Ums&#228;tze werden nur beschr&#228;nkt, aber nicht verhindert. Eigentlich status quo 2004.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@R.A.</p>
<p><em>Denn wie Du selber schreibst ist der “Mittelweg” des Verzichts auf Rechtschutz durch den Staat keiner, weil man ein Recht in die Tonne treten kann, wenn man nicht die M&#246;glichkeit bekommt, es innerhalb der Rechtsordnung durchzusetzen.</em></p>
<p>Das sehe ich nicht so. Denn die Unterhaltungsindustrie kann ihr Recht eben nicht &#8220;innerhalb der Rechtsordnung&#8221; durchsetzen, sondern nur, wenn f&#252;r sie ein neues, eigenes Recht geschaffen wird, das den Staat quasi zu einem Dienstleister f&#252;r sie macht. Schlimm genug, wenn der Staat mir zur Erf&#252;llung seiner Kernaufgaben hoheitlich-zwingend gegen&#252;bertritt, aber dass er diese Kompetenzen zur Sicherung eines Gesch&#228;ftsmodells nutzt, das ist dann doch ein wenig zu viel des Guten.</p>
<p>&#8220;Aber wenn ich so &#252;ber Mac und Palm schaue, was ich t&#228;glich an Programmen verwende (und nicht missen will), dann gibt es da zwar einiges an Freeware, aber eben auch viel was mit Sicherheit nie entstanden w&#228;re, wenn die Programmierer nicht mit dem Verkauf Geld verdienen k&#246;nnten.&#8221;</p>
<p>Da hat man als Linuxer eine etwas andere Sichtweise <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Aber wollen wir das auch nicht zu pessimistisch sehen: Es gibt Kunden, denen die Umgehung von Kopierschutz einfach zu umst&#228;ndlich ist. Auch dadurch entstehen Opportunit&#228;tskosten, und die bilden dann den Preisrahmen f&#252;r den Erl&#246;s aus Datentr&#228;gern. Wenn wir bei dem von mir skizzierten &#8220;Mittelweg&#8221; bleiben, ist die &#8220;Freigabe&#8221; ja beschr&#228;nkt, und zwar weitestgehend auf die von Privat zu Privat. Junge Menschen mit technischem Interesse, viel Zeit und wenig Geld werden dann eben wie heute kopieren, was das Zeug h&#228;lt, andere einfach wie ich die CD kaufen (aber nur, wenn ich sie auch &#252;berall abspielen und auf meinen MP3-Player &#252;berspielen kann!). </p>
<p>Das hei&#223;t, die Ums&#228;tze werden nur beschr&#228;nkt, aber nicht verhindert. Eigentlich status quo 2004.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5381</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2006 09:16:14 +0000</pubDate>
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		<description>@Rayson:
Mit anderen Worten, Du siehst auch keinen Mittelweg.
Denn wie Du selber schreibst ist der &quot;Mittelweg&quot; des Verzichts auf Rechtschutz durch den Staat keiner, weil man ein Recht in die Tonne treten kann, wenn man nicht die M&#246;glichkeit bekommt, es innerhalb der Rechtsordnung durchzusetzen.

Ich bin aber nicht so optimistisch, ob im dann de facto rechtsfreien Raum wirklich so problemlos neue Wege gefunden werden, um mit der Schaffung von Inhalten auch seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Bei Musik mag das noch gehen, bei Software weniger.

Mir w&#228;re es ja pers&#246;nlich recht egal, wenn irgendein Unterhaltungskonzern pleite ginge.

Aber wenn ich so &#252;ber Mac und Palm schaue, was ich t&#228;glich an Programmen verwende (und nicht missen will), dann gibt es da zwar einiges an Freeware, aber eben auch viel was mit Sicherheit nie entstanden w&#228;re, wenn die Programmierer nicht mit dem Verkauf Geld verdienen k&#246;nnten.

&#196;hnliches gilt f&#252;r B&#252;cher und Filme, die halt deutlich aufwendiger sind in der Herstellung als Musik.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson:<br />
Mit anderen Worten, Du siehst auch keinen Mittelweg.<br />
Denn wie Du selber schreibst ist der &#8220;Mittelweg&#8221; des Verzichts auf Rechtschutz durch den Staat keiner, weil man ein Recht in die Tonne treten kann, wenn man nicht die M&#246;glichkeit bekommt, es innerhalb der Rechtsordnung durchzusetzen.</p>
<p>Ich bin aber nicht so optimistisch, ob im dann de facto rechtsfreien Raum wirklich so problemlos neue Wege gefunden werden, um mit der Schaffung von Inhalten auch seinen Lebensunterhalt zu verdienen.</p>
<p>Bei Musik mag das noch gehen, bei Software weniger.</p>
<p>Mir w&#228;re es ja pers&#246;nlich recht egal, wenn irgendein Unterhaltungskonzern pleite ginge.</p>
<p>Aber wenn ich so &#252;ber Mac und Palm schaue, was ich t&#228;glich an Programmen verwende (und nicht missen will), dann gibt es da zwar einiges an Freeware, aber eben auch viel was mit Sicherheit nie entstanden w&#228;re, wenn die Programmierer nicht mit dem Verkauf Geld verdienen k&#246;nnten.</p>
<p>&#196;hnliches gilt f&#252;r B&#252;cher und Filme, die halt deutlich aufwendiger sind in der Herstellung als Musik.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5379</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2006 09:02:56 +0000</pubDate>
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		<description>@R.A.

Der einzige &quot;Mittelweg&quot;, den ich sehe:

Wenn wir es schaffen, dass der Staat sich nicht l&#228;nger zum B&#252;ttel der Verwertungsindustrie macht, also z.B. solchen Quatsch wie das Verbot von Programmen zur Umgehung von Kopierschutz vermeiden, k&#246;nnten die Anbieter &#252;ber mehr oder weniger fragw&#252;rdige Vertragskonstrukte den Staat nur noch zur Durchsetzung ihrer dadurch erworbenen zivilrechtlichen Anspr&#252;che heranziehen.  Aber auf dem &#252;blichen Weg, d.h. ohne auf staatsanwaltliche Ermittlungen zur&#252;ckgreifen zu k&#246;nnen.

De facto haben wir n&#228;mlich jetzt den Sonderfall, dass der Staat in einer zivilrechtlichen Auseinandersetzung als Arm einer bestimmten Partei agiert, z.B. indem er dieser die Namen m&#246;glicher Beklagter serviert.

Das w&#228;re der rechtliche Mittelweg, der aber meiner Meinung nach letztlich in einer Freigabe des reinen Kopierens enden wird, weil die Unterhaltungsindustrie gegen die Kopierer letztlich immer den K&#252;rzeren ziehen wird. Das derzeitige Angebot an Unterhaltung w&#252;rde also deutlich zur&#252;ckgehen. Wer das nicht will, braucht den oben beschriebenen Zustand einer Kumpanei zwischen Kapital und Staat, wie ein Marxist es sich nicht h&#228;tte besser ertr&#228;umen k&#246;nnen. 

Ich wei&#223;, welche der beiden Alternativen ich w&#228;hlen w&#252;rde.

Dar&#252;ber hinaus halte ich es auch f&#252;r wenig sinnvoll, neue technische Entwicklungen durch alte Rechtsregeln aufhalten zu wollen. Lawrence Lessig bringt in seinem Buch den Fall, dass die herk&#246;mmliche Rechtsauffassung in den USA, zum Recht eines Grundbesitzers geh&#246;re auch die Nutzung des Raumes &#252;ber dem Grundst&#252;ck quasi bis in Weltall, mit dem Auftreten von Flugzeugen revidiert wurde.

Das hie&#223;e hier analog, dass man Urheberrecht k&#252;nftig nicht mehr allein an das Vervielf&#228;ltigen von Bild- und Tontr&#228;gern koppeln kann. Die Urheber m&#252;ssten also andere Wege finden, ihr Recht zu Geld zu machen. Ich bin da sehr zuversichtlich: Der Markt als Entdeckungsverfahren wird auch dann funktionieren. Allerdings werden die gro&#223;en Unterhaltungskonzerne das wohl nicht &#252;berleben. Deswegen ist dieser Kampf, der da zur Zeit gef&#252;hrt wird, eigentlich weniger einer zwischen Konsument und Urheber, sondern mehr einer zwischen Konsument und Anbieter einer obsoleten Dienstleistung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@R.A.</p>
<p>Der einzige &#8220;Mittelweg&#8221;, den ich sehe:</p>
<p>Wenn wir es schaffen, dass der Staat sich nicht l&#228;nger zum B&#252;ttel der Verwertungsindustrie macht, also z.B. solchen Quatsch wie das Verbot von Programmen zur Umgehung von Kopierschutz vermeiden, k&#246;nnten die Anbieter &#252;ber mehr oder weniger fragw&#252;rdige Vertragskonstrukte den Staat nur noch zur Durchsetzung ihrer dadurch erworbenen zivilrechtlichen Anspr&#252;che heranziehen.  Aber auf dem &#252;blichen Weg, d.h. ohne auf staatsanwaltliche Ermittlungen zur&#252;ckgreifen zu k&#246;nnen.</p>
<p>De facto haben wir n&#228;mlich jetzt den Sonderfall, dass der Staat in einer zivilrechtlichen Auseinandersetzung als Arm einer bestimmten Partei agiert, z.B. indem er dieser die Namen m&#246;glicher Beklagter serviert.</p>
<p>Das w&#228;re der rechtliche Mittelweg, der aber meiner Meinung nach letztlich in einer Freigabe des reinen Kopierens enden wird, weil die Unterhaltungsindustrie gegen die Kopierer letztlich immer den K&#252;rzeren ziehen wird. Das derzeitige Angebot an Unterhaltung w&#252;rde also deutlich zur&#252;ckgehen. Wer das nicht will, braucht den oben beschriebenen Zustand einer Kumpanei zwischen Kapital und Staat, wie ein Marxist es sich nicht h&#228;tte besser ertr&#228;umen k&#246;nnen. </p>
<p>Ich wei&#223;, welche der beiden Alternativen ich w&#228;hlen w&#252;rde.</p>
<p>Dar&#252;ber hinaus halte ich es auch f&#252;r wenig sinnvoll, neue technische Entwicklungen durch alte Rechtsregeln aufhalten zu wollen. Lawrence Lessig bringt in seinem Buch den Fall, dass die herk&#246;mmliche Rechtsauffassung in den USA, zum Recht eines Grundbesitzers geh&#246;re auch die Nutzung des Raumes &#252;ber dem Grundst&#252;ck quasi bis in Weltall, mit dem Auftreten von Flugzeugen revidiert wurde.</p>
<p>Das hie&#223;e hier analog, dass man Urheberrecht k&#252;nftig nicht mehr allein an das Vervielf&#228;ltigen von Bild- und Tontr&#228;gern koppeln kann. Die Urheber m&#252;ssten also andere Wege finden, ihr Recht zu Geld zu machen. Ich bin da sehr zuversichtlich: Der Markt als Entdeckungsverfahren wird auch dann funktionieren. Allerdings werden die gro&#223;en Unterhaltungskonzerne das wohl nicht &#252;berleben. Deswegen ist dieser Kampf, der da zur Zeit gef&#252;hrt wird, eigentlich weniger einer zwischen Konsument und Urheber, sondern mehr einer zwischen Konsument und Anbieter einer obsoleten Dienstleistung.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5378</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2006 08:34:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/#comment-5378</guid>
		<description>Schwieriges Thema.

Lassen wir mal die Grundsatzdiskussion &#252;ber Sinn und Wesen von geistigem Eigentum beiseite.

Pragmatisch betrachtet scheinen bisher nur zwei sehr schlechte Extreme zur Auswahl zu stehen:

Einerseits die konsequente Durchsetzung von Copyright mit Hilfe von DRM, was zu den beschriebenen Rechteeinschr&#228;nkungen f&#252;r die Nutzer und allgemein zu gro&#223;en Hindernissen f&#252;r die normale Verwendung von Ger&#228;ten f&#252;hrt.

Andererseits das v&#246;llig freie Kopieren, was mittelfristig die Gefahr bedeutet, da&#223; deutlich weniger der gew&#252;nschten Inhalte produziert wird, weil die Produzenten nichts mehr damit verdienen k&#246;nnen.

Bisher sehe ich keinen vern&#252;nftigen Mittelweg, um die verschiedenen Interessen in praktikabler Weise miteinander in Einklang zu bringen.

Die v&#246;llig berechtigte und sinnvolle Anti-DRM-Kampagne wird aber nur dann Erfolg haben k&#246;nnen, wenn man auch eine realistische Alternative zu DRM aufzeigen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schwieriges Thema.</p>
<p>Lassen wir mal die Grundsatzdiskussion &#252;ber Sinn und Wesen von geistigem Eigentum beiseite.</p>
<p>Pragmatisch betrachtet scheinen bisher nur zwei sehr schlechte Extreme zur Auswahl zu stehen:</p>
<p>Einerseits die konsequente Durchsetzung von Copyright mit Hilfe von DRM, was zu den beschriebenen Rechteeinschr&#228;nkungen f&#252;r die Nutzer und allgemein zu gro&#223;en Hindernissen f&#252;r die normale Verwendung von Ger&#228;ten f&#252;hrt.</p>
<p>Andererseits das v&#246;llig freie Kopieren, was mittelfristig die Gefahr bedeutet, da&#223; deutlich weniger der gew&#252;nschten Inhalte produziert wird, weil die Produzenten nichts mehr damit verdienen k&#246;nnen.</p>
<p>Bisher sehe ich keinen vern&#252;nftigen Mittelweg, um die verschiedenen Interessen in praktikabler Weise miteinander in Einklang zu bringen.</p>
<p>Die v&#246;llig berechtigte und sinnvolle Anti-DRM-Kampagne wird aber nur dann Erfolg haben k&#246;nnen, wenn man auch eine realistische Alternative zu DRM aufzeigen kann.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/10/03/tag-gegen-digital-rights-management/comment-page-1/#comment-5370</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Oct 2006 13:15:03 +0000</pubDate>
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		<description>Und gleich noch ein &lt;a href=&quot;http://drm.info/de&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Link&lt;/a&gt; dazu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und gleich noch ein <a href="http://drm.info/de" rel="nofollow">Link</a> dazu.</p>
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