3. Oktober 2006
Tag gegen Digital Rights Management
Heute, am 3. Oktober, ist der “erste internationale Tag gegen den Kopierschutz” – näheres hier:
netzpolitik: Digital Rights Management.
“Digital Rights Management” (DRM) oder als “Technological Protection Measures” (TPM) sind, glaubt man ihren Befürwortern, allein dazu da, Urheberrechtsverletzungen zu verhindern. Das mag legitim sein, allerdings ist es schon heute so, dass DRM auch völlig legale Computer-Nutzungen erheblich einschränkt – angefangen beim Recht auf die Privatkopie.
Das ist allerdings nur die Spitze des Eisbergs. Diese Technik muß, um überhaupt wirksam zu sei, die Nutzer eines Computers oder anderen Geräte nach dem Willen Dritter drastisch beschränken – mit oder ohne Einwilligung des Nutzers. DRM erfordert massive Eingriffe in Gesetzgebung, Verbraucher- und Bürgerrechte und in die die Infrastruktur – der Schaden für den freien Informationsaustausch überwiegt den Nutzen durch etwas, was gern als “ausgefeilter Kopierschutz” verkauft wird, bei weitem.
Verfasst von MartinM um 12:12 Uhr in der Kategorie Grundsatzfragen, Innenpolitik, Politik, Wirtschaft (Trackback)
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