Verbraucherschützer

Dass der Staat das uns abgepresste Steuergeld verschwendet, ist bekannt und wird immer wieder bekannt gemacht.

Was heißt aber eigentlich: Verschwendung? Schließlich gibt der Staat das Geld vielleicht nicht optimal für die Zwecke aus, die er zu erreichen vorgibt. Fließt das Geld aber nicht letztlich doch an die Bürger zurück? Nämlich in Form von Aufträgen an die private Wirtschaft (wie z.B. die Agentur, die Hotte Seehofer mit neuem Briefpapier beglückte)?

Mir scheint der eigentlich Skandal nämlich weniger im Umstand zu liegen, dass die Bürokratenkaste nicht mit Geld umgehen kann. Denn dieser Umstand ist so offensichtlich, dass er nicht skandalisiert werden muss. Jeder weiß, dass man mit fremden Geld nicht sparsam umgeht, wenn niemand einen dazu zwingt.

Nein, das grundlegende Problem beim staatlichen Geldausgeben (und nicht nur beim Verschwenden!) ist doch der Umstand, dass den Menschen mit jedem Steuer- und Abgaben-Euro die Selbstständigkeit beschnitten wird, über die Früchte der eigenen Leistung verfügen zu können.
An diesem Grundsatz würde sich auch dann nichts ändern, wenn der Staat das Geld zu 100% effizient ausgäbe. Es bleibt Bevormundung des Menschen durch eine per Zählung von Zettelchen “legitimierte” Kaste. Mit jedem Euro, den der Staat ausgibt sagt er seinem Bürger: “Du bist Untertan. Du bist unmündig. Wir wissen, was gut für dich ist.”

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5 Kommentare zu “Verbraucherschützer”

  1. Marcel
    26.09.2006 | 15:57

    Dazu passend mein (zugegebermaßen überspitzer) Satz:
    Steuersenkungen müssen nicht gerechtfertigt werden, STEUERERHÖHUNGEN und -Erhebungen müssen es!

  2. 26.09.2006 | 17:03

    Natürlich kommt es darauf an, wie staatliche Gelder verwendet werden, und welchen Staat man dafür bekommt. Es ist so wie im Wirtschaftsleben: Das Verlhältnis von Leistung und Gegenleistung, das ist eine sehr entscheidende Beurteilungskategorie.

    Oder etwa nicht?

    Ich jedenfalls gebe lieber einmal 5% des BIP für ALGII aus als z.B. für Rüstung. Das ist sinnvoller und wirkt auch nicht so destruktiv und allokatonsverzerrend.

  3. 26.09.2006 | 17:06

    Oder etwa nicht?

    Nö, wie gesagt.

  4. 26.09.2006 | 17:21

    @Dean

    Ich weiß nicht, warum deine Sehnsucht nach den Kommentaren in diesem Blog so groß ist, dass du deinen geliebten Nick wechseln, eine andere falsche E-Mail-Adresse sowie eine neue falsche URL angeben und auch noch Anonymouse bemühen musstest, um der Moderationsschleife zu entkommen. Der Inhalt des Kommentars war diese Mühen wohl kaum wert.

    Letztendlich können wir keinen hindern, hier zu kommentieren, der sich genug Arbeit macht. Aber wir können löschen, was ich das nächste Mal tun werde.

    Du bist hier nicht erwünscht.

  5. 26.09.2006 | 19:24

    @Dean

    Wo du die Begründung findest, müsstest du wissen. Es gibt da einen ganz langen Kommentarfaden zu einem Beitrag mit deinem Nick in der Überschrift. Dem gibt es nichts hinzuzufügen, da du alle Gründe dort stets aufs Neue bestätigst. EOD.

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