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	<title>Kommentare zu: Gedanken zur &#8220;liberalen Klientel&#8221;</title>
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		<title>Von: B.L.O.G. - Bissige Liberale ohne Gnade &#187; Koch-Mehrin über Grün-Gelbe Harmonie</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/09/15/gedanken-zur-liberalen-klientel/comment-page-1/#comment-5607</link>
		<dc:creator>B.L.O.G. - Bissige Liberale ohne Gnade &#187; Koch-Mehrin über Grün-Gelbe Harmonie</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Oct 2006 13:21:55 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Auf der anderen Seite ist eine solche Diskussion auch ein guter Zeitpunkt zur Selbstkritik. Die FDP-Kritik aus der B.L.O.G.-Serie &#8220;Was ich an der FDP nicht mag&#8221; und Karstens Einf&#252;hrungsbeitrag bei den Bissigen sind ja nur zu wahr. Leider wird es diese Selbstreflexion nur geben, wenn man es Ernst meint mit der Ann&#228;herung der Parteien. Diese Ernsthaftigkeit vermisse ich aber eigentlich. Die Gr&#252;nen wollen die FDP von dem neoliberalen Kurs abbringen (welchem?) und umgekehrt werden selbst in dem Artikel von Koch-Mehrin die einige Gr&#252;ne-Politiker als &#8220;machts&#252;chtige APO-Opas&#8221; usw. bezeichnet. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Auf der anderen Seite ist eine solche Diskussion auch ein guter Zeitpunkt zur Selbstkritik. Die FDP-Kritik aus der B.L.O.G.-Serie &#8220;Was ich an der FDP nicht mag&#8221; und Karstens Einf&#252;hrungsbeitrag bei den Bissigen sind ja nur zu wahr. Leider wird es diese Selbstreflexion nur geben, wenn man es Ernst meint mit der Ann&#228;herung der Parteien. Diese Ernsthaftigkeit vermisse ich aber eigentlich. Die Gr&#252;nen wollen die FDP von dem neoliberalen Kurs abbringen (welchem?) und umgekehrt werden selbst in dem Artikel von Koch-Mehrin die einige Gr&#252;ne-Politiker als &#8220;machts&#252;chtige APO-Opas&#8221; usw. bezeichnet. [...]</p>
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		<title>Von: Liberalissimus :: Liberale Klientel :: September :: 2006</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/09/15/gedanken-zur-liberalen-klientel/comment-page-1/#comment-4730</link>
		<dc:creator>Liberalissimus :: Liberale Klientel :: September :: 2006</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Sep 2006 19:54:03 +0000</pubDate>
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		<description>[...] http://www.bissige-liberale.net/2006/09/15/gedanken-zur-liberalen-klientel   [Alle, Parteien, FDP, Liberalismus] &#124; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] <a href="http://www.bissige-liberale.net/2006/09/15/gedanken-zur-liberalen-klientel" rel="nofollow">http://www.bissige-liberale.net/2006/09/15/gedanken-zur-liberalen-klientel</a>   [Alle, Parteien, FDP, Liberalismus] | [...]</p>
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		<title>Von: fu*king truth</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/09/15/gedanken-zur-liberalen-klientel/comment-page-1/#comment-4721</link>
		<dc:creator>fu*king truth</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Sep 2006 09:47:31 +0000</pubDate>
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		<description>Nun ja, der Meistertitel ist (in meiner Branche) f&#252;r mich eh nur noch allerh&#246;chstens bei &#246;ffentlichen Ausschreibungen von Nutzen. In allen anderen Bereichen konkuriere ich bereits mit Nicht-Meister-Betrieben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ja, der Meistertitel ist (in meiner Branche) f&#252;r mich eh nur noch allerh&#246;chstens bei &#246;ffentlichen Ausschreibungen von Nutzen. In allen anderen Bereichen konkuriere ich bereits mit Nicht-Meister-Betrieben.</p>
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		<title>Von: SteffenH</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/09/15/gedanken-zur-liberalen-klientel/comment-page-1/#comment-4716</link>
		<dc:creator>SteffenH</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Sep 2006 20:52:20 +0000</pubDate>
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		<description>@ fu*king truth

deine wie-du-mir-so-ich-dir-strategie erinnert mich verdammt an das dilemma in der wto-debatte. erst wenn ihr euro handelshemmnisse beseitigt, dann lockere ich meine. das problem ist, diese strategie nutzt nicht einmal dir. kurzfristig vielleicht, aber langfristig suchen sich eure konsumenten alternativen, weil ihr dem wettbewerb ausgewichen seit. der meisterzwang reduziert den wettbewerb und erh&#246;ht die preise und er reduziert die produktivit&#228;tsentwicklung in der branche. die gewinne die ihr machen wollt m&#252;sst ihr ohnehin an die lieferanten euer vorprodukte weitergeben, den die sehen, dass sich hier ein reibach machen l&#228;sst. eure kunden suchen sich einen billigeren konkurrenten aus dem ausland oder machen sich ihren kram mit hilfe der baum&#228;rkte allein. was hier hilft ist mut zur konsequenz und keine &#228;ngstliche paktiererei mit politischen kompromisslern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ fu*king truth</p>
<p>deine wie-du-mir-so-ich-dir-strategie erinnert mich verdammt an das dilemma in der wto-debatte. erst wenn ihr euro handelshemmnisse beseitigt, dann lockere ich meine. das problem ist, diese strategie nutzt nicht einmal dir. kurzfristig vielleicht, aber langfristig suchen sich eure konsumenten alternativen, weil ihr dem wettbewerb ausgewichen seit. der meisterzwang reduziert den wettbewerb und erh&#246;ht die preise und er reduziert die produktivit&#228;tsentwicklung in der branche. die gewinne die ihr machen wollt m&#252;sst ihr ohnehin an die lieferanten euer vorprodukte weitergeben, den die sehen, dass sich hier ein reibach machen l&#228;sst. eure kunden suchen sich einen billigeren konkurrenten aus dem ausland oder machen sich ihren kram mit hilfe der baum&#228;rkte allein. was hier hilft ist mut zur konsequenz und keine &#228;ngstliche paktiererei mit politischen kompromisslern.</p>
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	<item>
		<title>Von: David Gonzalez</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/09/15/gedanken-zur-liberalen-klientel/comment-page-1/#comment-4714</link>
		<dc:creator>David Gonzalez</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Sep 2006 18:34:59 +0000</pubDate>
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		<description>Solange es mehr Apothekenkunden als Apotheker gibt, wird eine Partei, die sich einseitig auf der Seite der Apotheker stellt, im einstelligen Bereich bleiben. Nur ein Zwischenruf von einem, der die FDP 2005 gew&#228;hlt hat, das aber garantiert nicht wiederholen wird, wenn A und C am n&#228;chsten Wahlprogramm mitschreiben. Und lernt aus Merkels Fehlern - wer die Steuern senken will, wird gew&#228;hlt. Wer sie erh&#246;hen will, wird nicht gew&#228;hlt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Solange es mehr Apothekenkunden als Apotheker gibt, wird eine Partei, die sich einseitig auf der Seite der Apotheker stellt, im einstelligen Bereich bleiben. Nur ein Zwischenruf von einem, der die FDP 2005 gew&#228;hlt hat, das aber garantiert nicht wiederholen wird, wenn A und C am n&#228;chsten Wahlprogramm mitschreiben. Und lernt aus Merkels Fehlern &#8211; wer die Steuern senken will, wird gew&#228;hlt. Wer sie erh&#246;hen will, wird nicht gew&#228;hlt.</p>
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		<title>Von: Karsten</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/09/15/gedanken-zur-liberalen-klientel/comment-page-1/#comment-4713</link>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Sep 2006 16:55:09 +0000</pubDate>
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		<description>@Patentizit&#228;t:
Zun&#228;chst einmal herzlichen Dank f&#252;r den Hinweis auf die fehlerhafte Berufsbezeichnung, die ich Herrn von Arnim angedichtet habe. Ist schon korrigiert.

Deine Anmerkungen zum Bund der Steuerzahler sind sehr richtig und dem einen oder anderen sicherlich auch neu. Mir war hingegen schon klar, dass dieser Verein neben dem Engagement gegen Staatsverschuldung und &#246;ffentliche Verschwendung (die ich im &#220;brigen sehr wohl f&#252;r allgemeine Interessen halte) auch andere Aktivit&#228;ten hat, die eher Partikularinteressen bedienen. Aber um den BdSt ging es ja in meinem Beitrag auch nicht, insofern sind Deine Ausf&#252;hrungen mehr interessante Hintergrundinformation als eine Kritik an dem, was ich geschrieben habe.

Schlie&#223;lich ist zu Deiner pers&#246;nlichen Kritik an Herrn von Arnim zu sagen, dass ich seinen Namen vor allem deswegen verwendet habe, weil ich auch ein meiner Ansicht nach sehr passendes Zitat von ihm eingebracht habe. Insofern stellte er also weniger einen Gew&#228;hrsmann als vielmehr einen Gedankenlieferanten dar. In selbiger Art und Weise orientiere ich mich auch an den Gedanken Kants zum Thema Moral und Vernunft, auch wenn dieser pers&#246;nlich einem sehr unmoralischen und unvern&#252;nftigen Antisemitismus anhing.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Patentizit&#228;t:<br />
Zun&#228;chst einmal herzlichen Dank f&#252;r den Hinweis auf die fehlerhafte Berufsbezeichnung, die ich Herrn von Arnim angedichtet habe. Ist schon korrigiert.</p>
<p>Deine Anmerkungen zum Bund der Steuerzahler sind sehr richtig und dem einen oder anderen sicherlich auch neu. Mir war hingegen schon klar, dass dieser Verein neben dem Engagement gegen Staatsverschuldung und &#246;ffentliche Verschwendung (die ich im &#220;brigen sehr wohl f&#252;r allgemeine Interessen halte) auch andere Aktivit&#228;ten hat, die eher Partikularinteressen bedienen. Aber um den BdSt ging es ja in meinem Beitrag auch nicht, insofern sind Deine Ausf&#252;hrungen mehr interessante Hintergrundinformation als eine Kritik an dem, was ich geschrieben habe.</p>
<p>Schlie&#223;lich ist zu Deiner pers&#246;nlichen Kritik an Herrn von Arnim zu sagen, dass ich seinen Namen vor allem deswegen verwendet habe, weil ich auch ein meiner Ansicht nach sehr passendes Zitat von ihm eingebracht habe. Insofern stellte er also weniger einen Gew&#228;hrsmann als vielmehr einen Gedankenlieferanten dar. In selbiger Art und Weise orientiere ich mich auch an den Gedanken Kants zum Thema Moral und Vernunft, auch wenn dieser pers&#246;nlich einem sehr unmoralischen und unvern&#252;nftigen Antisemitismus anhing.</p>
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	<item>
		<title>Von: Patentizität</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/09/15/gedanken-zur-liberalen-klientel/comment-page-1/#comment-4712</link>
		<dc:creator>Patentizität</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Sep 2006 16:13:52 +0000</pubDate>
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		<description>Zun&#228;chst: Ich finde deinen Beitrag insgesamt gut.

Wenn ich jedoch den Namen Hans Herbert von Arnim, zumal als politikwissenschaftlichen Gew&#228;hrsmann gegen Klientelpolitik, h&#246;re, bekomme ich allerdings einen kleinen F&#246;n. 

Der Mann ist 1. kein Politologe*, sondern Verwaltungsrechtler. Daneben ist er 2. Lobbyist des Bundes der Steuerzahler. Beim Bund der Steuerzahler handelt es sich nicht, wie man oberfl&#228;chlich meinen k&#246;nnte, um die Interessenvertretung aller deutschen Steuerzahler, sondern um eine mittelst&#228;ndische Interessenvereinigung, die gegen den Staat, Parteien, Steuerverschwendung und Staatsschulden agitiert. 

Damit keine Missverst&#228;ndnisse aufkommen: In einer liberalen Demokratie ist es vollkommen legitim, richtig und wichtig, dass der Mittelstand seine Interessen vertritt. Und beim Vertreten von Partikularinteressen einen auf Gemeinwohl zu machen, ist sicherlich nicht das Alleinstellungsmerkmal des BdSt. Dieses besteht vielmehr in der weithin erfolgreichen Suggestion, dass viele B&#252;rger und Journalisten - etwa im Unterschied zu Gewerkschaften, Wohlfahrtsverb&#228;nden oder anderen Arbeitgebervertretungen - f&#228;lschlicherweise davon ausgehen, dass eben der BdSt keine Partikularinteressen vertreten w&#252;rde, sondern gleichsam im Interesse aller B&#252;rger vor allem gegen Staatsschulden und Steuerverschwendung zu Felde zieht; wobei dem Gro&#223;teil des Publikums noch nichtmal bekannt ist, dass seine allj&#228;hrlichen Publikationen &#252;ber Steuerverschwundung bzw. das entsprechende Datenmaterial, die ihm als noble, dem Gemeinwohl f&#246;rderliche Investigativarbeit angerechnet werden, s&#228;mtlich auf die Erhebungen staatlicher Institutionen, n&#228;mlich des Bundesrechnungshofs und der Landesrechnungsh&#246;fe zur&#252;ckzuf&#252;hren sind.

Damit wiederum keine Missverst&#228;ndnisse aufkommen: Ich habe nichts dagegen - im Gegenteil - wenn Datenmaterial des Bundesrechungshofs und der Landesrechnungsh&#246;fe aufbereitet und verbreitet werden. Dies jedoch um der Gemeinwohlsuggestion zu verschweigen und dar&#252;ber hinaus auch noch so zu tun, als ob der Staat nun in keiner Weise in der Lage w&#228;re, sein eigenes defizit&#228;res Handeln zu begrenzen, kann als populistische Volte gelten.

Lange Rede, kurzer Sinn: Es ist Quatsch, den Populisten und Lobbyisten Hans Herbert von Arnim als Gew&#228;hrsmann gegen Klientelpolitik aufzubieten.

Genauso gut bzw. so schlecht k&#246;nnte man Oskar Lafontaine als Gew&#228;hrsmann f&#252;r den Frieden (eine ebenso gute wie zu f&#246;rdernde Sache wie die Begrenzung von Steuerverschwendung) ins Feld f&#252;hren.       

 *Vielmehr bekommen (oder bekamen zumindest) viele Professoren f&#252;r Politikwissenschaft von Arnims B&#252;cher frei Haus geliefert. Und zwar vom BdSt, auch l&#228;ngst nach seinem Ausscheiden als Leiter des Karl-Br&#228;uer-Instituts des BdSt.   

Abgesehen davon bekommt mein Vater, weil ihn der BdSt dem Beruf bzw. der Selbst&#228;ndigkeit nach f&#252;r einen geeigneten Multiplikator seiner Anliegen und m&#246;glichen Teilnehmer des einen oder anderen Seminars h&#228;lt, h&#228;ufig Material vom BdSt.

Hier erf&#228;hrt man dann Dinge, die nicht in von Arnims B&#252;chern stehen, etwa u.a., dass Schwangerschaft ein K&#252;ndigungsgrund sein sollte oder dass man f&#252;r nur 430 Euro Wochenendseminare mit Themen wie: 

&lt;i&gt;&quot;- So k&#252;ndige ich richtig! 

- Bilanzlifting - legale Bilanz- und Ergebnissteuerung 

- Betriebspr&#252;fung und Steuerfahndung&quot;&lt;/i&gt;

belegen kann. 

Zumindest halte ich richtiges K&#252;ndigen, legale Bilanzsteuerung und die Abwehr bzw. den richtigen Umgang mit Betriebspr&#252;fungen zwar f&#252;r legitime und vollkommen normale Anliegen, von einer Gemeinwohlorientierung im Sinne des Steuerzahlers als solchen kann hier allerdings eher nicht die Rede sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zun&#228;chst: Ich finde deinen Beitrag insgesamt gut.</p>
<p>Wenn ich jedoch den Namen Hans Herbert von Arnim, zumal als politikwissenschaftlichen Gew&#228;hrsmann gegen Klientelpolitik, h&#246;re, bekomme ich allerdings einen kleinen F&#246;n. </p>
<p>Der Mann ist 1. kein Politologe*, sondern Verwaltungsrechtler. Daneben ist er 2. Lobbyist des Bundes der Steuerzahler. Beim Bund der Steuerzahler handelt es sich nicht, wie man oberfl&#228;chlich meinen k&#246;nnte, um die Interessenvertretung aller deutschen Steuerzahler, sondern um eine mittelst&#228;ndische Interessenvereinigung, die gegen den Staat, Parteien, Steuerverschwendung und Staatsschulden agitiert. </p>
<p>Damit keine Missverst&#228;ndnisse aufkommen: In einer liberalen Demokratie ist es vollkommen legitim, richtig und wichtig, dass der Mittelstand seine Interessen vertritt. Und beim Vertreten von Partikularinteressen einen auf Gemeinwohl zu machen, ist sicherlich nicht das Alleinstellungsmerkmal des BdSt. Dieses besteht vielmehr in der weithin erfolgreichen Suggestion, dass viele B&#252;rger und Journalisten &#8211; etwa im Unterschied zu Gewerkschaften, Wohlfahrtsverb&#228;nden oder anderen Arbeitgebervertretungen &#8211; f&#228;lschlicherweise davon ausgehen, dass eben der BdSt keine Partikularinteressen vertreten w&#252;rde, sondern gleichsam im Interesse aller B&#252;rger vor allem gegen Staatsschulden und Steuerverschwendung zu Felde zieht; wobei dem Gro&#223;teil des Publikums noch nichtmal bekannt ist, dass seine allj&#228;hrlichen Publikationen &#252;ber Steuerverschwundung bzw. das entsprechende Datenmaterial, die ihm als noble, dem Gemeinwohl f&#246;rderliche Investigativarbeit angerechnet werden, s&#228;mtlich auf die Erhebungen staatlicher Institutionen, n&#228;mlich des Bundesrechnungshofs und der Landesrechnungsh&#246;fe zur&#252;ckzuf&#252;hren sind.</p>
<p>Damit wiederum keine Missverst&#228;ndnisse aufkommen: Ich habe nichts dagegen &#8211; im Gegenteil &#8211; wenn Datenmaterial des Bundesrechungshofs und der Landesrechnungsh&#246;fe aufbereitet und verbreitet werden. Dies jedoch um der Gemeinwohlsuggestion zu verschweigen und dar&#252;ber hinaus auch noch so zu tun, als ob der Staat nun in keiner Weise in der Lage w&#228;re, sein eigenes defizit&#228;res Handeln zu begrenzen, kann als populistische Volte gelten.</p>
<p>Lange Rede, kurzer Sinn: Es ist Quatsch, den Populisten und Lobbyisten Hans Herbert von Arnim als Gew&#228;hrsmann gegen Klientelpolitik aufzubieten.</p>
<p>Genauso gut bzw. so schlecht k&#246;nnte man Oskar Lafontaine als Gew&#228;hrsmann f&#252;r den Frieden (eine ebenso gute wie zu f&#246;rdernde Sache wie die Begrenzung von Steuerverschwendung) ins Feld f&#252;hren.       </p>
<p> *Vielmehr bekommen (oder bekamen zumindest) viele Professoren f&#252;r Politikwissenschaft von Arnims B&#252;cher frei Haus geliefert. Und zwar vom BdSt, auch l&#228;ngst nach seinem Ausscheiden als Leiter des Karl-Br&#228;uer-Instituts des BdSt.   </p>
<p>Abgesehen davon bekommt mein Vater, weil ihn der BdSt dem Beruf bzw. der Selbst&#228;ndigkeit nach f&#252;r einen geeigneten Multiplikator seiner Anliegen und m&#246;glichen Teilnehmer des einen oder anderen Seminars h&#228;lt, h&#228;ufig Material vom BdSt.</p>
<p>Hier erf&#228;hrt man dann Dinge, die nicht in von Arnims B&#252;chern stehen, etwa u.a., dass Schwangerschaft ein K&#252;ndigungsgrund sein sollte oder dass man f&#252;r nur 430 Euro Wochenendseminare mit Themen wie: </p>
<p><i>&#8220;- So k&#252;ndige ich richtig! </p>
<p>- Bilanzlifting &#8211; legale Bilanz- und Ergebnissteuerung </p>
<p>- Betriebspr&#252;fung und Steuerfahndung&#8221;</i></p>
<p>belegen kann. </p>
<p>Zumindest halte ich richtiges K&#252;ndigen, legale Bilanzsteuerung und die Abwehr bzw. den richtigen Umgang mit Betriebspr&#252;fungen zwar f&#252;r legitime und vollkommen normale Anliegen, von einer Gemeinwohlorientierung im Sinne des Steuerzahlers als solchen kann hier allerdings eher nicht die Rede sein.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Llarian</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/09/15/gedanken-zur-liberalen-klientel/comment-page-1/#comment-4701</link>
		<dc:creator>Llarian</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2006 21:58:21 +0000</pubDate>
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		<description>Bin ich eben Purist, aber der Grund warum in Deutschland politischer Liberalismus so negativ wahrgenommen wird ist nicht zuletzt die FDP (und bevor man mich totschl&#228;gt, ich bin Mitglied selbiger). Kurzfristig mag das Einbringen von Klientelinteressen der Partei die Stimmen sichern, langfristig ist es absolut kontraproduktiv. 
Ich sehe auch den Sinn nicht einzelne Abgeordnete in Parlamente zu entsenden, wenn diese dort keine liberale Politik durchsetzen. F&#252;r mich ist es im Endeffekt eine Frage um Glaubw&#252;rdigkeit. Liberalismus zieht nicht ein, dadurch dass er von Abgeordneten beschlossen wird, sondern in dem viele Leute das Konzept f&#252;r richtig halten. Und das widerum geht nur, wenn es glaubw&#252;rdig ist. Leute wie Br&#252;derle (in meinen Augen die Personifizierung der Klientelpolitik) sorgen daf&#252;r, dass wir auf Jahrzehnte unglaubw&#252;rdig werden. Wo ist dann der Sinn in Parlamenten zu sitzen ?
Das einzige Klientel das eine liberale Partei haben sollte sind liberale Menschen, dann ergibt sich auch kein Widerspruch zwischen Ideologie und W&#228;hler. 
Mein Hauptgedanke zu der ganzen Problematik ist, dass es besser ist, 5 reale Prozent W&#228;hler zu haben und das zu vertreten woran man glaubt, als 50% hinter sich zu haben und etwas vertreten zu m&#252;ssen, woran man nicht glaubt. Denn das kann man auch den anderen &#252;berlassen. Wenn wir aliberale Politik machen m&#252;ssen, um in einer Mehrheit zu sein, dann ist diese Mehrheit schlicht wertlos. Denn nichts hat sich ge&#228;ndert. Ausser das wir Murks machen und nicht die anderen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bin ich eben Purist, aber der Grund warum in Deutschland politischer Liberalismus so negativ wahrgenommen wird ist nicht zuletzt die FDP (und bevor man mich totschl&#228;gt, ich bin Mitglied selbiger). Kurzfristig mag das Einbringen von Klientelinteressen der Partei die Stimmen sichern, langfristig ist es absolut kontraproduktiv.<br />
Ich sehe auch den Sinn nicht einzelne Abgeordnete in Parlamente zu entsenden, wenn diese dort keine liberale Politik durchsetzen. F&#252;r mich ist es im Endeffekt eine Frage um Glaubw&#252;rdigkeit. Liberalismus zieht nicht ein, dadurch dass er von Abgeordneten beschlossen wird, sondern in dem viele Leute das Konzept f&#252;r richtig halten. Und das widerum geht nur, wenn es glaubw&#252;rdig ist. Leute wie Br&#252;derle (in meinen Augen die Personifizierung der Klientelpolitik) sorgen daf&#252;r, dass wir auf Jahrzehnte unglaubw&#252;rdig werden. Wo ist dann der Sinn in Parlamenten zu sitzen ?<br />
Das einzige Klientel das eine liberale Partei haben sollte sind liberale Menschen, dann ergibt sich auch kein Widerspruch zwischen Ideologie und W&#228;hler.<br />
Mein Hauptgedanke zu der ganzen Problematik ist, dass es besser ist, 5 reale Prozent W&#228;hler zu haben und das zu vertreten woran man glaubt, als 50% hinter sich zu haben und etwas vertreten zu m&#252;ssen, woran man nicht glaubt. Denn das kann man auch den anderen &#252;berlassen. Wenn wir aliberale Politik machen m&#252;ssen, um in einer Mehrheit zu sein, dann ist diese Mehrheit schlicht wertlos. Denn nichts hat sich ge&#228;ndert. Ausser das wir Murks machen und nicht die anderen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: dointime</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/09/15/gedanken-zur-liberalen-klientel/comment-page-1/#comment-4697</link>
		<dc:creator>dointime</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2006 15:47:23 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Das hei&#223;t, Liberalisierung nutzt auch dann, wenn man Handwerker und Freiberufler “verschont”. Deswegen ist die Aussage falsch, die FDP sei nur “in der Theorie” f&#252;r Wettbewerb.&quot;

Stimmt, in der Praxis ist sie auch dort f&#252;r den Wettbewerb, wo er der eigenen Klientel n&#252;tzt. ;-)
Mal im Ernst: Wenn Liberalisierungen so gestaltet werden, dass nur die besserverdienenden von ihnen profitieren, w&#228;hrend andere ihren Schutz verlieren, wenn der Abbau der Staatsquote beim ALG II stattfindet, aber bei Immobilienk&#228;ufen von verarmten High Society-Freunden haltmacht, nein, dann funktionieren &quot;liberale Konzepte&quot; nicht.
Nicht, dass ich glaube, dass alle in der FDP so denken w&#252;rden, aber ich glaube sie sind innerhalb der Partei so stark, dass sie f&#252;r mich - von generellen Bedenken gegen&#252;ber machen Aussagen des Liberalismus einmal abgesehen - unw&#228;hlbar ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das hei&#223;t, Liberalisierung nutzt auch dann, wenn man Handwerker und Freiberufler “verschont”. Deswegen ist die Aussage falsch, die FDP sei nur “in der Theorie” f&#252;r Wettbewerb.&#8221;</p>
<p>Stimmt, in der Praxis ist sie auch dort f&#252;r den Wettbewerb, wo er der eigenen Klientel n&#252;tzt. <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Mal im Ernst: Wenn Liberalisierungen so gestaltet werden, dass nur die besserverdienenden von ihnen profitieren, w&#228;hrend andere ihren Schutz verlieren, wenn der Abbau der Staatsquote beim ALG II stattfindet, aber bei Immobilienk&#228;ufen von verarmten High Society-Freunden haltmacht, nein, dann funktionieren &#8220;liberale Konzepte&#8221; nicht.<br />
Nicht, dass ich glaube, dass alle in der FDP so denken w&#252;rden, aber ich glaube sie sind innerhalb der Partei so stark, dass sie f&#252;r mich &#8211; von generellen Bedenken gegen&#252;ber machen Aussagen des Liberalismus einmal abgesehen &#8211; unw&#228;hlbar ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: VolkerD</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/09/15/gedanken-zur-liberalen-klientel/comment-page-1/#comment-4689</link>
		<dc:creator>VolkerD</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2006 12:46:55 +0000</pubDate>
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		<description>Die &quot;reine Lehre&quot; ist zwar sch&#246;n in der Theorie aber in der Praxis nie vorhanden.

Immerhin bestehen in der FDP richtige Tendenzen und der Schutz der eigenen Klientel ist zwar (vielleicht) ein Versto&#223; gegen die hehren Prinzipien des Liberalismus, aber meiner Meinung nach sowieso im Endeffekt nur mit einem &quot;verz&#246;gerten&quot; Effekt: Wenn die M&#228;rkte weiter ge&#246;ffnet werden, wird dies auch die Apotheken treffen, das kommt mit Sicherheit - nur eben ein paar Jahre sp&#228;te.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#8220;reine Lehre&#8221; ist zwar sch&#246;n in der Theorie aber in der Praxis nie vorhanden.</p>
<p>Immerhin bestehen in der FDP richtige Tendenzen und der Schutz der eigenen Klientel ist zwar (vielleicht) ein Versto&#223; gegen die hehren Prinzipien des Liberalismus, aber meiner Meinung nach sowieso im Endeffekt nur mit einem &#8220;verz&#246;gerten&#8221; Effekt: Wenn die M&#228;rkte weiter ge&#246;ffnet werden, wird dies auch die Apotheken treffen, das kommt mit Sicherheit &#8211; nur eben ein paar Jahre sp&#228;te.</p>
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	</item>
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		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/09/15/gedanken-zur-liberalen-klientel/comment-page-1/#comment-4688</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2006 12:26:04 +0000</pubDate>
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		<description>Ach, da marschieren sie schon wieder auf, die Puristen...

Nat&#252;rlich ist die FDP inkonsequent aus den Gr&#252;nden, die Karsten genannt hat. Aber das sch&#246;ne an den liberalen Ideen ist: Sie werden nicht dadurch schlechter, dass sie nicht &#252;berall angewendet werden. Das hei&#223;t, Liberalisierung nutzt auch dann, wenn man Handwerker und Freiberufler &quot;verschont&quot;. Deswegen ist die Aussage falsch, die FDP sei nur &quot;in der Theorie&quot; f&#252;r Wettbewerb. Nein, sie ist es auch praktisch, nur eben leider nicht durchgehend. Ich f&#252;rchte, so lange sie nicht auf Dauer zweistellige Wahlergebnisse einf&#228;hrt, kann sie sich das - wie Karsten sch&#246;n dargelegt hat - auch gar nicht leisten.

Aber es ist ja nicht so, dass andere Parteien keine Klientel h&#228;tten...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, da marschieren sie schon wieder auf, die Puristen&#8230;</p>
<p>Nat&#252;rlich ist die FDP inkonsequent aus den Gr&#252;nden, die Karsten genannt hat. Aber das sch&#246;ne an den liberalen Ideen ist: Sie werden nicht dadurch schlechter, dass sie nicht &#252;berall angewendet werden. Das hei&#223;t, Liberalisierung nutzt auch dann, wenn man Handwerker und Freiberufler &#8220;verschont&#8221;. Deswegen ist die Aussage falsch, die FDP sei nur &#8220;in der Theorie&#8221; f&#252;r Wettbewerb. Nein, sie ist es auch praktisch, nur eben leider nicht durchgehend. Ich f&#252;rchte, so lange sie nicht auf Dauer zweistellige Wahlergebnisse einf&#228;hrt, kann sie sich das &#8211; wie Karsten sch&#246;n dargelegt hat &#8211; auch gar nicht leisten.</p>
<p>Aber es ist ja nicht so, dass andere Parteien keine Klientel h&#228;tten&#8230;</p>
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		<title>Von: Chat Atkins</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/09/15/gedanken-zur-liberalen-klientel/comment-page-1/#comment-4687</link>
		<dc:creator>Chat Atkins</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2006 12:15:29 +0000</pubDate>
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		<description>Mich wundert ja schon, dass in der Partei mal jemand f&#252;r Doc Morris und den Wettbewerb das Wort ergriffen hat - bei dem Apothekeraufkommen unter den gelbblauen Fahnen. Die FDP ist liberal und wettbewerbsoffen nur in der Theorie, wenn&#039;s aber um das Anwaltsprivileg, um Selbst&#228;ndigenpfr&#252;nden oder die Gewerbesteuerfreiheit f&#252;r &#196;rzte geht, ist die ganze sch&#246;ne Liberalit&#228;t ratzfatz dahin.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mich wundert ja schon, dass in der Partei mal jemand f&#252;r Doc Morris und den Wettbewerb das Wort ergriffen hat &#8211; bei dem Apothekeraufkommen unter den gelbblauen Fahnen. Die FDP ist liberal und wettbewerbsoffen nur in der Theorie, wenn&#8217;s aber um das Anwaltsprivileg, um Selbst&#228;ndigenpfr&#252;nden oder die Gewerbesteuerfreiheit f&#252;r &#196;rzte geht, ist die ganze sch&#246;ne Liberalit&#228;t ratzfatz dahin.</p>
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		<title>Von: Karsten</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/09/15/gedanken-zur-liberalen-klientel/comment-page-1/#comment-4685</link>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2006 12:04:29 +0000</pubDate>
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		<description>Probleme, vor denen andere Unternehmer und Selbst&#228;ndige aber auch stehen - ganz ohne Meisterzwang...
Was Du meinst, verstehe ich aber durchaus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Probleme, vor denen andere Unternehmer und Selbst&#228;ndige aber auch stehen &#8211; ganz ohne Meisterzwang&#8230;<br />
Was Du meinst, verstehe ich aber durchaus.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: fu*king truth</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/09/15/gedanken-zur-liberalen-klientel/comment-page-1/#comment-4684</link>
		<dc:creator>fu*king truth</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2006 11:53:52 +0000</pubDate>
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		<description>Ich steh auch jeden Tag von neuem vor diesem Dilemma. Zwar bin ich kein FDPler, aber Handwerksmeister und doch sehr froh &#252;ber den (aufgeweichten)Meisterzwang, auch wenn das mit meinem Weltbild eigentlich so gar nicht vereinbar ist. 

Aber vielleicht sollte man die Sache mit dem Protektionismus von der anderen Seite aufrollen. Denn solange ich bei Berufsgenossenschaft, Handwerkskammer, Urlaubskasse etc. pp. zwangsvermitglieded und als selbstst&#228;ndiger Handwerker auch noch 18 Jahre gesetzlich zwangsrentenversichert bin (wie kommen die 18 Jahre &#252;berhaupt zustande?) und Vater Staat auf den im Osten eh immer noch &#252;bers&#228;ttigten Markt f&#252;r Handwerksleistungen subventionierte Ich-AGs, Azubis, Praktikanten, 50+ Arbeitnehmer losl&#228;sst und damit die Marktpreise g&#228;nzlich ruiniert, solange mu&#223; ich wohl dann doch noch auf den Meisterzwang pochen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich steh auch jeden Tag von neuem vor diesem Dilemma. Zwar bin ich kein FDPler, aber Handwerksmeister und doch sehr froh &#252;ber den (aufgeweichten)Meisterzwang, auch wenn das mit meinem Weltbild eigentlich so gar nicht vereinbar ist. </p>
<p>Aber vielleicht sollte man die Sache mit dem Protektionismus von der anderen Seite aufrollen. Denn solange ich bei Berufsgenossenschaft, Handwerkskammer, Urlaubskasse etc. pp. zwangsvermitglieded und als selbstst&#228;ndiger Handwerker auch noch 18 Jahre gesetzlich zwangsrentenversichert bin (wie kommen die 18 Jahre &#252;berhaupt zustande?) und Vater Staat auf den im Osten eh immer noch &#252;bers&#228;ttigten Markt f&#252;r Handwerksleistungen subventionierte Ich-AGs, Azubis, Praktikanten, 50+ Arbeitnehmer losl&#228;sst und damit die Marktpreise g&#228;nzlich ruiniert, solange mu&#223; ich wohl dann doch noch auf den Meisterzwang pochen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Philipp Krebs</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/09/15/gedanken-zur-liberalen-klientel/comment-page-1/#comment-4683</link>
		<dc:creator>Philipp Krebs</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2006 11:46:41 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; Die FDP hat zum erheblichen Teil die falsche Klientel

Sehe ich genauso. Es kommt einfach sehr unglaubwuerdig, wenn man Gefaengnisse privatisiert und Studiengebuehren einfuerhen will, gleichzeitig aber riesige Inseln im Wettbewerbsozean fuer die eigene vermutete Waehlerschaft schafft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Die FDP hat zum erheblichen Teil die falsche Klientel</p>
<p>Sehe ich genauso. Es kommt einfach sehr unglaubwuerdig, wenn man Gefaengnisse privatisiert und Studiengebuehren einfuerhen will, gleichzeitig aber riesige Inseln im Wettbewerbsozean fuer die eigene vermutete Waehlerschaft schafft.</p>
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