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	<title>Kommentare zu: Deutsche Au&#223;enpolitik: Das Ende vom &#8220;Gl&#252;ck in der Nische&#8221;</title>
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	<description>Bürger zur Sonne, zur Freiheit!</description>
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		<title>Von: DDH</title>
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		<dc:creator>DDH</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Dec 2006 21:28:03 +0000</pubDate>
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		<description>Ganz sch&#246;n ambitioniert, was der Ekel-Ecki da mit uns, unserem Geld und unseren Leben so vorhat. Im Grunde die ganze Menschheit retten. Toll! Und was machen wir am Nachmittag?

Was Libert&#228;re machen (oder besser: NICHT machen sollten), ist eh klar:

Vermeidung einer a-priori-Geschichtsschreibung



„Es gibt noch eine These, die den Amerikanern und sogar einigen Libert&#228;ren gel&#228;ufig ist und sie daran hindern k&#246;nnte, die Analyse dieses Kapitels aufzunehmen: der von Woodrow Wilson verk&#252;ndete Mythos, da&#223; Demokratien notwendigerweise friedliebend sind, w&#228;hrend Diktaturen notwendigerweise kriegstreiberisch sind. Diese These ist nat&#252;rlich sehr bequem daf&#252;r, Wilsons eigene Schuld an der Verwicklung Amerikas in einen nutzlosen und monstr&#246;sen Krieg zu verdecken. Aber daneben gibt es keine Beweise f&#252;r diese Behauptung.
Die Beispiele daf&#252;r reichen vom vormodernen Japan bis zum kommunistischen Albanien und zu zahllosen Diktaturen in der Dritten Welt. Idi Amin in Uganda, der vielleicht brutalste und machtgierigste Diktator in der heutigen Welt, zeigt keine Anzeichen daf&#252;r, da&#223; er sein Regime aufs Spiel setzt, indem er Nachbarl&#228;nder &#252;berf&#228;llt. Auf der anderen Seite dehnte eine unzweifelhafte Demokratie wie Gro&#223;britannien ihren Imperialismus w&#228;hrend des 18. und 19. Jahrhunderts &#252;ber die ganze Welt aus.

Der theoretische Grund daf&#252;r, warum die Unterscheidung zwischen Demokratien und Diktaturen hier den Punkt verfehlt, ist, da&#223; Staaten, und zwar alle Staaten, ihre Bev&#246;lkerung beherrschen und dar&#252;ber entscheiden, ob sie Krieg f&#252;hren oder nicht. Alle Staaten, egal ob sie formal eine Demokratie oder eine Diktatur oder von irgendeinem anderen Herrschaftstyp sind, werden von einer eigenen Herrschaftselite gef&#252;hrt.

Ob diese Eliten in irgendeinem speziellen Fall Krieg gegen einen anderen Staat f&#252;hren, h&#228;ngt von einem komplexen Gemisch aus Gr&#252;nden ab, zu denen das Temperament der Herrscher, die St&#228;rke ihrer Feinde, die Anreize f&#252;r einen Krieg, die &#246;ffentliche Meinung geh&#246;ren. Weil die &#246;ffentliche Meinung ja in jedem Fall beachtet werden mu&#223;, besteht der einzige wirkliche Unterschied zwischen einer Demokratie und einer Diktatur in bezug auf den Krieg darin, da&#223; in ersterer mehr Propaganda betrieben werden mu&#223;, um die Zustimmung der B&#252;rger zu erlangen. Intensive Propaganda ist in jedem Fall notwendig, wie wir an den eifrigen Versuchen der Meinungsmache durch alle modernen kriegf&#252;hrenden Staaten sehen. Aber der demokratische Staat mu&#223; h&#228;rter und schneller arbeiten. Der demokratische Staat mu&#223; auch heuchlerischer bei der Anwendung seiner Rhetorik sein, die an die Werte der Masse appelliert: Gerechtigkeit, Freiheit, nationales Interesse, Patriotismus, Weltfrieden usw. In demokratischen Staaten mu&#223; die Propaganda etwas intellektueller und verfeinerter sein. Aber das gilt, wie wir gesehen haben, f&#252;r alle staatlichen Entscheidungen, nicht nur f&#252;r die Frage von Krieg und Frieden. Alle Staaten, insbesondere aber demokratische Staaten m&#252;ssen sich sehr anstrengen, um ihre B&#252;rger zu &#252;berzeugen, da&#223; all ihre Unterdr&#252;ckungstaten im besten Interesse der B&#252;rger selbst liegen.

Was wir &#252;ber Demokratie und Diktatur gesagt haben, l&#228;&#223;t sich gleicherma&#223;en auf die fehlende Korrelation zwischen dem Ma&#223; der inneren Freiheit in einem Land und dem Ma&#223; der &#228;u&#223;eren Aggressivit&#228;t anwenden. Einige Staaten haben bewiesen, da&#223; sie sehr gut in der Lage sind, ein bemerkenswertes Ma&#223; an Freiheit zuzulassen und au&#223;erhalb ihrer Grenzen einen aggressiven Krieg zu f&#252;hren, andere Staaten konnten im Innern eine totalit&#228;re Herrschaft aufrechterhalten und eine friedfertige Au&#223;enpolitik verfolgen. Die Beispiele von Uganda, Albanien, China, Gro&#223;britannien usw. passen gut in diesen Zusammenhang.






Die Libert&#228;ren und andere Amerikaner m&#252;ssen sich gegen eine Geschichtsschreibung a priori wehren, in diesem Fall gegen die Behauptung, da&#223; in jedem Konflikt der Staat, der demokratischer ist oder mehr interne Freiheit zul&#228;sst, notwendigerweise oder auch nur vermutlich das Opfer der Aggression durch den mehr diktatorischen oder totalit&#228;ren Staat ist. Es gibt einfach keinen historischen Beleg f&#252;r diese Annahme. Bei der Entscheidung dar&#252;ber, wer relativ im Recht oder Unrecht ist, &#252;ber relative Ausma&#223;e der Aggression in irgendeiner au&#223;enpolitischen Auseinandersetzung gibt es keinen Ersatz f&#252;r eine detaillierte empirische, historische Untersuchung der Auseinandersetzung selbst. Es sollte dann nicht &#252;berraschen, wenn eine solche Untersuchung ergibt, da&#223; die demokratischen und im Verh&#228;ltnis viel freieren Vereinigten Staaten in ihrer Au&#223;enpolitik aggressiver und imperialistischer waren als die im Verh&#228;ltnis totalit&#228;ren Staaten Ru&#223;land und China. Umgekehrt folgt aus der Feststellung, da&#223; ein Staat in seiner Au&#223;enpolitik weniger aggressiv ist, in keiner Weise, da&#223; der Beobachter irgendeine Sympathie f&#252;r das Verhalten dieses Staates im Innern hat. Es ist lebenswichtig, es ist buchst&#228;blich eine Frage von Leben und Tod, da&#223; die Amerikaner in der Lage sind, so gelassen und klarsichtig, so frei von Mythen die Au&#223;enpolitik ihres Staates zu betrachten, wie sie das zunehmend mit der Innenpolitik tun. Krieg und eine erfundene „&#228;u&#223;ere Bedrohung“ waren lange Zeit die Hauptmethoden, mit denen der Staat die Loyalit&#228;t seiner B&#252;rger zur&#252;ckgewann. Wie wir gesehen haben, waren Krieg und Militarismus die Totengr&#228;ber des klassischen Liberalismus. Wir d&#252;rfen dem Staat niemals wieder erlauben, mit dieser List davonzukommen.“

Murray N. Rothbard, Eine neue Freiheit, S. 279 f.


„Strikter Isolationismus und Neutralit&#228;t sind die ersten Grundpfeiler einer libert&#228;ren Au&#223;enpolitik.“

Murray N. Rothbard, Eine neue Freiheit, S. 281</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz sch&#246;n ambitioniert, was der Ekel-Ecki da mit uns, unserem Geld und unseren Leben so vorhat. Im Grunde die ganze Menschheit retten. Toll! Und was machen wir am Nachmittag?</p>
<p>Was Libert&#228;re machen (oder besser: NICHT machen sollten), ist eh klar:</p>
<p>Vermeidung einer a-priori-Geschichtsschreibung</p>
<p>„Es gibt noch eine These, die den Amerikanern und sogar einigen Libert&#228;ren gel&#228;ufig ist und sie daran hindern k&#246;nnte, die Analyse dieses Kapitels aufzunehmen: der von Woodrow Wilson verk&#252;ndete Mythos, da&#223; Demokratien notwendigerweise friedliebend sind, w&#228;hrend Diktaturen notwendigerweise kriegstreiberisch sind. Diese These ist nat&#252;rlich sehr bequem daf&#252;r, Wilsons eigene Schuld an der Verwicklung Amerikas in einen nutzlosen und monstr&#246;sen Krieg zu verdecken. Aber daneben gibt es keine Beweise f&#252;r diese Behauptung.<br />
Die Beispiele daf&#252;r reichen vom vormodernen Japan bis zum kommunistischen Albanien und zu zahllosen Diktaturen in der Dritten Welt. Idi Amin in Uganda, der vielleicht brutalste und machtgierigste Diktator in der heutigen Welt, zeigt keine Anzeichen daf&#252;r, da&#223; er sein Regime aufs Spiel setzt, indem er Nachbarl&#228;nder &#252;berf&#228;llt. Auf der anderen Seite dehnte eine unzweifelhafte Demokratie wie Gro&#223;britannien ihren Imperialismus w&#228;hrend des 18. und 19. Jahrhunderts &#252;ber die ganze Welt aus.</p>
<p>Der theoretische Grund daf&#252;r, warum die Unterscheidung zwischen Demokratien und Diktaturen hier den Punkt verfehlt, ist, da&#223; Staaten, und zwar alle Staaten, ihre Bev&#246;lkerung beherrschen und dar&#252;ber entscheiden, ob sie Krieg f&#252;hren oder nicht. Alle Staaten, egal ob sie formal eine Demokratie oder eine Diktatur oder von irgendeinem anderen Herrschaftstyp sind, werden von einer eigenen Herrschaftselite gef&#252;hrt.</p>
<p>Ob diese Eliten in irgendeinem speziellen Fall Krieg gegen einen anderen Staat f&#252;hren, h&#228;ngt von einem komplexen Gemisch aus Gr&#252;nden ab, zu denen das Temperament der Herrscher, die St&#228;rke ihrer Feinde, die Anreize f&#252;r einen Krieg, die &#246;ffentliche Meinung geh&#246;ren. Weil die &#246;ffentliche Meinung ja in jedem Fall beachtet werden mu&#223;, besteht der einzige wirkliche Unterschied zwischen einer Demokratie und einer Diktatur in bezug auf den Krieg darin, da&#223; in ersterer mehr Propaganda betrieben werden mu&#223;, um die Zustimmung der B&#252;rger zu erlangen. Intensive Propaganda ist in jedem Fall notwendig, wie wir an den eifrigen Versuchen der Meinungsmache durch alle modernen kriegf&#252;hrenden Staaten sehen. Aber der demokratische Staat mu&#223; h&#228;rter und schneller arbeiten. Der demokratische Staat mu&#223; auch heuchlerischer bei der Anwendung seiner Rhetorik sein, die an die Werte der Masse appelliert: Gerechtigkeit, Freiheit, nationales Interesse, Patriotismus, Weltfrieden usw. In demokratischen Staaten mu&#223; die Propaganda etwas intellektueller und verfeinerter sein. Aber das gilt, wie wir gesehen haben, f&#252;r alle staatlichen Entscheidungen, nicht nur f&#252;r die Frage von Krieg und Frieden. Alle Staaten, insbesondere aber demokratische Staaten m&#252;ssen sich sehr anstrengen, um ihre B&#252;rger zu &#252;berzeugen, da&#223; all ihre Unterdr&#252;ckungstaten im besten Interesse der B&#252;rger selbst liegen.</p>
<p>Was wir &#252;ber Demokratie und Diktatur gesagt haben, l&#228;&#223;t sich gleicherma&#223;en auf die fehlende Korrelation zwischen dem Ma&#223; der inneren Freiheit in einem Land und dem Ma&#223; der &#228;u&#223;eren Aggressivit&#228;t anwenden. Einige Staaten haben bewiesen, da&#223; sie sehr gut in der Lage sind, ein bemerkenswertes Ma&#223; an Freiheit zuzulassen und au&#223;erhalb ihrer Grenzen einen aggressiven Krieg zu f&#252;hren, andere Staaten konnten im Innern eine totalit&#228;re Herrschaft aufrechterhalten und eine friedfertige Au&#223;enpolitik verfolgen. Die Beispiele von Uganda, Albanien, China, Gro&#223;britannien usw. passen gut in diesen Zusammenhang.</p>
<p>Die Libert&#228;ren und andere Amerikaner m&#252;ssen sich gegen eine Geschichtsschreibung a priori wehren, in diesem Fall gegen die Behauptung, da&#223; in jedem Konflikt der Staat, der demokratischer ist oder mehr interne Freiheit zul&#228;sst, notwendigerweise oder auch nur vermutlich das Opfer der Aggression durch den mehr diktatorischen oder totalit&#228;ren Staat ist. Es gibt einfach keinen historischen Beleg f&#252;r diese Annahme. Bei der Entscheidung dar&#252;ber, wer relativ im Recht oder Unrecht ist, &#252;ber relative Ausma&#223;e der Aggression in irgendeiner au&#223;enpolitischen Auseinandersetzung gibt es keinen Ersatz f&#252;r eine detaillierte empirische, historische Untersuchung der Auseinandersetzung selbst. Es sollte dann nicht &#252;berraschen, wenn eine solche Untersuchung ergibt, da&#223; die demokratischen und im Verh&#228;ltnis viel freieren Vereinigten Staaten in ihrer Au&#223;enpolitik aggressiver und imperialistischer waren als die im Verh&#228;ltnis totalit&#228;ren Staaten Ru&#223;land und China. Umgekehrt folgt aus der Feststellung, da&#223; ein Staat in seiner Au&#223;enpolitik weniger aggressiv ist, in keiner Weise, da&#223; der Beobachter irgendeine Sympathie f&#252;r das Verhalten dieses Staates im Innern hat. Es ist lebenswichtig, es ist buchst&#228;blich eine Frage von Leben und Tod, da&#223; die Amerikaner in der Lage sind, so gelassen und klarsichtig, so frei von Mythen die Au&#223;enpolitik ihres Staates zu betrachten, wie sie das zunehmend mit der Innenpolitik tun. Krieg und eine erfundene „&#228;u&#223;ere Bedrohung“ waren lange Zeit die Hauptmethoden, mit denen der Staat die Loyalit&#228;t seiner B&#252;rger zur&#252;ckgewann. Wie wir gesehen haben, waren Krieg und Militarismus die Totengr&#228;ber des klassischen Liberalismus. Wir d&#252;rfen dem Staat niemals wieder erlauben, mit dieser List davonzukommen.“</p>
<p>Murray N. Rothbard, Eine neue Freiheit, S. 279 f.</p>
<p>„Strikter Isolationismus und Neutralit&#228;t sind die ersten Grundpfeiler einer libert&#228;ren Au&#223;enpolitik.“</p>
<p>Murray N. Rothbard, Eine neue Freiheit, S. 281</p>
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		<title>Von: MartinM</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/08/24/deutsche-aussenpolitik-das-ende-vom-glueck-in-der-nische/comment-page-1/#comment-4226</link>
		<dc:creator>MartinM</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Aug 2006 17:55:29 +0000</pubDate>
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		<description>Idealismus - oder schlicht Realit&#228;tsverlust. Man k&#246;nnte es sich &quot;antideutsch&quot; einfach machen, und diesen &quot;au&#223;enpolitischen Idealismus&quot; als Remake des machtpolitisch motiviertes Mottos &quot;Am deutsche Wesen soll die Welt genesen!, &quot;also letzten Endes eigen&#252;tzige bis b&#246;sartige Motive unterstellen.
Meiner Ansicht nach ist das, was Herr von Klaeden da herunterbetet, tats&#228;chlich und aufrichtig gut gemeint - allerdings in Kombination mit der vor allen in England gern karrikierten notorischen deutschen Besserwisserei. (Deren besonderes Merkmal es typischerweise ist, es nicht besser wissen zu wollen.) Frankreich und Gro&#223;britannien sind so &quot;aktiv&quot;, weil sie als ehemalige Kolonialm&#228;&#252;chte jede Menge &quot;alter Verpflichtungen&quot; haben, die sie vermutlich manchmal gerne los w&#228;ren. In Deutschland verwechselt man offensichtlich gern diese &quot;Altlasten&quot; mit &quot;weltpolitischer Bedeutung&quot;, &#252;bersch&#228;tzt au&#223;erdem die realen diplomatischen, wirtschaftspolitischen und milit&#228;rischen M&#246;glichkeiten - und w&#228;re dabei soooo gern der grundgute Musterknabe und Weltverbesserer - worin sich deutsche &quot;Falken&quot; und deutsche Pazifisten &#252;berraschend nahe kommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Idealismus &#8211; oder schlicht Realit&#228;tsverlust. Man k&#246;nnte es sich &#8220;antideutsch&#8221; einfach machen, und diesen &#8220;au&#223;enpolitischen Idealismus&#8221; als Remake des machtpolitisch motiviertes Mottos &#8220;Am deutsche Wesen soll die Welt genesen!, &#8220;also letzten Endes eigen&#252;tzige bis b&#246;sartige Motive unterstellen.<br />
Meiner Ansicht nach ist das, was Herr von Klaeden da herunterbetet, tats&#228;chlich und aufrichtig gut gemeint &#8211; allerdings in Kombination mit der vor allen in England gern karrikierten notorischen deutschen Besserwisserei. (Deren besonderes Merkmal es typischerweise ist, es nicht besser wissen zu wollen.) Frankreich und Gro&#223;britannien sind so &#8220;aktiv&#8221;, weil sie als ehemalige Kolonialm&#228;&#252;chte jede Menge &#8220;alter Verpflichtungen&#8221; haben, die sie vermutlich manchmal gerne los w&#228;ren. In Deutschland verwechselt man offensichtlich gern diese &#8220;Altlasten&#8221; mit &#8220;weltpolitischer Bedeutung&#8221;, &#252;bersch&#228;tzt au&#223;erdem die realen diplomatischen, wirtschaftspolitischen und milit&#228;rischen M&#246;glichkeiten &#8211; und w&#228;re dabei soooo gern der grundgute Musterknabe und Weltverbesserer &#8211; worin sich deutsche &#8220;Falken&#8221; und deutsche Pazifisten &#252;berraschend nahe kommen.</p>
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