24. August 2006
Brief an “meinen” CDU-Abgeordneten
Auch, wenn es wohl Boche’sche Perlen vor die Säue sind…
Sehr geehrter Herr …,
zur letzten Bundestagswahl hatte die CDU und damit Ihre Kandidatur meine Stimme. Die marktwirtschaftliche, freiheitliche Ausrichtung des Wahlkampfes der jetzigen Bundeskanzlerin Frau Merkel hatte mich überzeugt.
Leider enttäuschen mich die innenpolitischen Entscheidungen der letzten Monate sehr. Statt mehr Markt und mehr Freiheit für den Bürger haben wir nun mehr Steuern, mehr Abgaben und z.B. mit dem Antidiskriminierungsgesetz mehr Bürokratie.Heute nun wurden Informationen bekannt, wie das Bundesgesundheitsministerium die Krankenversicherung zu bürokratisieren gedenkt. Dabei soll es nun sogar den sauber wirtschaftenden privaten Versicherern an den Kragen gehen, indem sie gezwungen werden, sich den gesetzlichen Zwangskassen anzupassen.
Mir ist es – bei allem Verständnis für die Notwendigkeit, auf einen Koalitionspartner Rücksicht zu nehmen – unverständlich, wie Ihre Partei eine derartige schon fast sozialistisch zu nennende Verstaatlichungs- und Bürokratisierungspolitik unterstützen kann.
Noch gehe ich davon aus, dass die CDU-Wahlkampfsprüche des letzten Jahres von mehr Freiheit und dem Vorrang für Arbeit keine hohlen Phrasen waren.
Und deshalb bitte ich Sie dringend, den Plänen der Regierung zur Gesundheitsreform nicht Ihre Stimme zu geben. Sondern sich, als der auch von mir gewählte Abgeordnete, für mehr Marktwirtschaft und mehr Freiheit einzusetzen.Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen,
…
Verfasst von Boche um 13:44 Uhr in der Kategorie Gesundheitspolitik, Politik (Trackback)
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