Schwindelgeld

Einen interessanten Verweis fand ich bei Robert Grözinger. Ein Kommentator bei mises.org meinte Folgendes zur Beschreibung der US-Handelspolitik:

“You sell us real goods in return for phoney money, and then you spend that phoney money on phoney (intellectual) properties.” so we don’t suffer the consequences of our outrageously irresponsible tax and monitary policies.

Mir wird schwindlig im Bewusstsein, wieviele Puzzle-Stücke da plötzlich zusammenpassen.

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5 Kommentare zu “Schwindelgeld”

  1. 18.07.2006 | 1:02

    Ja, ich warte auch jeden Tag auf den Zusammenbruch dieses Systems. Schön, dass auch dir die Schuppen von den Augen gefallen sind :-)

  2. 18.07.2006 | 8:06

    Was die US-Außenhandelsbilanz angeht: ein weiterer Fall von Bubble-Economy. Allerding erwarte ich nicht, dass die USA nach Platzen dem Blase in der Bedeutunglosigkeit verschwinden. Wobei es auch möglich ist, aus der Blase ganz behutsam die Luft heraus zu lassen, wozu eine verantwortungsbewußte Wirtschaftpolititik nicht unwichtig wäre.
    Die China-Blase dürfte weitaus eher und lauter platzen, denn da ist von einer verantwortungsbewußten Wirtschaftspolitik nun nicht die Spur zu erkennen – weder in China noch in den westlichen Industrienationen, in denen man vom “China-Boom” weithin geblendet ist.

  3. Stefan Eich
    18.07.2006 | 11:36

    In den letzten 30 Jahren hat sich die Geldmenge vervierzigfacht, während sich die Gütermenge nur vervierfacht hat. Eine Korrektur ist zwangsläufig. Ob diese Krise kontrolliert über mehrere Jahre gestreckt abläuft ( siehe Japan ) eine Ansicht, die in Bankkreisen die Mehrheitsmeinung ist, oder über einen Crash, darüber kann spekuliert werden. Zu Bedenken sei jedoch, daß offiziell kein Interesse daran besteht, einen unkontrolierbarer Zusammenbruch zu propagieren z.B. durch einen Vertrauensverlust in die Märkte und/oder dem Dollar.
    Eigentlich ein Vorgang, der sich in der Geschichte immerwieder nach bestimmten Zeitzyklen wiederholt, jedoch sei hier darauf hingewiesen, daß die Mäkte und die Währungen globalisiert, und zu einem großen Teil Dollarabhängig geworden sind. 80% der gesamten Dollarmenge befindet sich außerhalb der USA und dient zum Teil als Stütze anderer Währungen. Also sehe ich eine Begrenzung als sehr unwahrscheinlich an. Die Agonie unserer Regierung in Bezug auf echte Reformen, läßt vielleicht auch den ein oder anderen Schluß zu.
    Schau mer mal, ob die FDS das alles noch im Griff hat.

  4. 19.07.2006 | 10:25

    @Klaus:
    Die These von Todd ist eine völlig andere als diejenige, die der mises.org Kommentator anspricht. Das Buch ist für einen Liberalen nicht lesenswert, schon allein wegen der lächerlichen ökonomischen Betrachtungen.

  5. 19.07.2006 | 11:07

    Hi Dirk, das musst du mir erklären, ich habe nämlich den mises.org Kommentar nicht verstanden und das Lesen des Buches ist auch schon eine Weile her :-)

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