14. Juli 2006
Leseempfehlung: Über Jugendkriminalität und Integration
In der heutigen F.A.Z. findet sich ein Artikel, der die Zusammenhänge von Jugendkriminalität, Zuwanderung und Integration sowie die Möglichkeiten der Justiz aus Sicht eines Berliner Staatsanwalts beschreibt. Wer sich seine ideologischen Vorurteile bewahren will, sollte ihn lieber nicht lesen oder sich gleich ein paar Gründe ausdenken, warum dieser Staatsanwalt entweder dumm, gekauft oder verblendet ist.
Rechte werden das hier hassen:
Für den Umstand, daß so viele seiner „Stammkunden“ aus Migrantenfamilien kommen, hat Reusch eine einfache Erklärung. Überall auf der Welt, sagt er, seien es vor allem männliche Heranwachsende aus den unteren sozialen Schichten, die mit dem Gesetz in Konflikt gerieten. In einer Stadt mit den demographischen und sozialen Verhältnissen Berlins aber heiße jung, männlich und bildungsfern eben ganz überwiegend „NDH“: nichtdeutscher Herkunft. „Wir haben nun mal nicht die Oberschichten ins Land geholt, sondern die extremen Unterschichten aus unterentwickelten Ländern.“
Linke das nicht mögen:
Seiner persönlichen Erfahrung nach gebe es erhebliche Unterschiede im Verhalten der verschiedenen ethnischen Gruppen. Junge Vietnamesen etwa, obwohl gerade in Ost-Berlin zahlreich vertreten, finden sich nur selten auf seiner Liste. „Da geht es in den Familien anders zu, die haben keine verwahrlosten Kinder.“
Vorsicht, Differenzierungsgefahr!
Verfasst von Rayson um 13:56 Uhr in der Kategorie Innenpolitik, Politik (Trackback)
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