2. Juli 2006
Freie Software – Theorie und Praxis
Theoretisch ist ein Vorteil freier Software, dass Projekte nicht an ihre Urheber gebunden sind. Praktisch kann der verschwinden.
Worum geht’s? Viele kennen das – wenn wir eine CD auf dem Rechner abspielen lassen, bekommen wir die Informationen dazu angezeigt. Ursprünglich lief das über einen Dienst namens CDDB, aber dessen Inhaber wollten wohl auch mal Geld verdienen, weshalb alle Softwareentwickler, die diesen Service in ihre Produkte einbauen wollten, schnell mit hohen Lizenzkosten zu rechnen hatten. Alternativ wurde deshalb das “freedb.org”-Projekt (URL momentan “geheist”) gegründet, das wohl auf der Initiative dreier Hauptakteure beruhte. Diese haben sich nun zerstritten (weitere sind wohl nicht hinzugekommen, was ist los mit dem Basar von ESR?), und das Projekt droht zu scheitern.
Wie einfach ist es nun, dass jemand anders einfach den Faden aufnimmt und weitermacht? Lesen wir einen der drei Ehemaligen bei heise.de:
Es kostet viel Zeit, einen Dienst wie freedb ganz alleine zu
betreiben. Man muss sich einarbeiten in die Dinge, bis ins letzte
verstehen, wie was funktioniert und wo Probleme liegen (die gibt es
genug) und wie man sie umgeht. Dieses Detailwissen hatten bisher nur
zwei Leute bei freedb…
“Open” Source ist wohl auch ein relativer Begriff…
Verfasst von Rayson um 21:32 Uhr in der Kategorie Innenpolitik, Politik (Trackback)
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