Hartz-IV-Ombudsratsbericht, Politiker und Medien

Es ist bemerkenswert und bezeichnend. Vorgestern erschien der Bericht des Ombudsrates für Grundsicherung über die Auswirkungen der Hartz IV-Reform. Darin wurde festgestellt, dass es ein Kompetenzwirrwarr in den ARGEs gibt, das ein effizientes Arbeiten nahezu unmöglich macht. Außerdem macht der Bericht deutlich: der Missbrauch beim Arbeitslosengeld II ist kein Massenphänomen. Die Agentur für Arbeit selbst beziffert ihn auf unter 3%.

Trotzdem wird die “Schmarotzerlegende” weiterverbreitet. Zum Beispiel vom Fraktionsvorsitzenden der SPD, Dr. Peter Struck. In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 25.6. meinte er:

Das Menschenbild, das wir hatten, war vielleicht zu positiv. Es war zu optimistisch anzunehmen, dass Menschen das System nur in Anspruch nehmen, wenn sie es wirklich brauchen.

Dieser Satz, wäre angemessen, wenn es wirklich eine unerwartete Kostenexplosion durch massenhaften Leistungsmißbrauch geben würde. Auch die bizarren (und grundgesetzwidrigen) Vorschläge des CSU-Abgeordneten Stefan Müllers, die eine Art “Arbeitsdienst” vorsehen, sind nur vor dem Hintergrund der Massenmißbrauchs-Legende verständlich.
Diese Legende ist bequem, sie erspart es den verantwortlichen Politikern, schwere handwerkliche Fehler bei der Reform und illusionäre wirtschaftpolitische Vorstellungen zugeben zu müssen. Diese Legende kommt natürlich auch bestimmten, konservativen und (pseudo-)wirtschaftliberalen, Interessenvertretern zupaß. Und sie ist populär, denn primitives Kostenstellendenken ist hierzulande genau so Massenerscheinung wie Sozialneid. (“Ich muß für meine paar Kröten ohne Ende malochen, und die da kriegen fürs faul Rumsitzen fast dasselbe” – die Aussagen Strucks und Becks ziehen genau auf dieses Klientel, so wie Müllers Arbeitsdienstidee bei autoritär gestrickten Kleinbürgern gut ankommen dürfte.)

Ärgerlich – und bezeichnend – ist auch die Berichterstattung über den Ombudsratbericht in den Medien. Die Erkenntnisse des Ombudsrates im Bezug auf den angeblichen Missbrauch beim ALG II scheinen eher totgeschwiegen zu werden. Man findet im Internet hauptsächlich gekürzte Artikel, in denen zwar das Kompetenzwirrwarr bei den ARGEs ausführlich behandelt wird, aber Informationen über den geringen Umfang des ALG II Missbrauchs fehlen.
Das ruft natürlich Verschwörungstheorien auf den Plan:

Es scheint so, als wäre einigen Menschen daran gelegen die Tatsache, daß der Missbrauch beim ALG II eben nicht wie von einigen behauptet katastrophal hoch ist, möglichst totzuschweigen. Diese Menschen scheinen über solch große Macht zu verfügen, daß die gängigen Onlinemedien am heutigen Tage nicht mehr darüber berichten.

(auf indimedia).
In solchen Fällen gilt die Faustregel:
Versuche nie durch Konspiration zu erklären, was auf Chaos oder Inkompetenz zurückgeführt werden muss. (J.Joffe)
Die Legende vom massenhaften ALG II Missbrauch paßt sehr gut zum allgemein boulevardisierten Journalimus – dem Drang, spannende Unterhaltung auch dort zu liefern, wo sie nicht hingehört, dem Zwang zur Kürze und Vereinfachung, dem Hang, Themen zu personalisieren, und der Neigung, die Vorurteile der Zuschauer und Leser zu bestätigen. Rechnet man den tatsächlichen Einfluß von Lobbyisten, Seilschaften und Parteienfilz hinzu, überrascht es nicht, dass die Schmarotzerlegende von “Stern” bis “Bild”, von “Christiansen” bis “taff” so verbreitet ist.

Nun verpaßt der Bericht des Ombudsrates nicht nur Politikern, sondern auch vielen, sehr vielen, Journalisten eine schallende Ohrfeige: “Ihr habt die ganze Zeit Unsinn verbreitet”. Es überrascht mich nicht, dass diese peinliche Tatsache gern vertuscht wird. Zumal sich mit Stories über Sozialschmarotzer so schön Auflage und Quote machen läßt.

Ähnliche Beiträge


23 Kommentare zu “Hartz-IV-Ombudsratsbericht, Politiker und Medien”

  1. 25.06.2006 | 17:51

    Ich glaube, du übersiehst den neuen Inhalt des Begriffs “Missbrauch”, wie er auch in Strucks Aussage deutlich wird.

    Damit ist nicht gemeint, dass Leute gesetzwidrig, also z.B. durch falsche Angaben, Leistungen in Anspruch nehmen. Dieser Missbrauch ist wohl tatsächlich relativ gering.

    Was jetzt von Politikern insbesondere der SPD als “Missbrauch” bezeichnet wird, ist der einfache Umstand, dass Leute, die “eigentlich nicht gemeint” waren, sich durch Anpassen ihres Verhaltens in die Lage versetzen, auf Leistungen Anspruch erheben zu können.

    Das gibt es spiegelbildlich ja auch bei dem Gerede von den “Steuerschlupflöchern”. Hier wie dort handelt es sich lediglich um die individuell optimale Anpassung an gegebene Bedingungen. Das Problem ist immer, dass der Staat diese Anpassungen nie komplett vorhersehen kann – er überschätzt seine Gestaltungskraft massiv und systematisch.

  2. 25.06.2006 | 17:53

    “Missbrauch” ist klar definiert: jemand nimmt aufgrund falscher Angaben widerrechtlich Leistungen des Sozialstaats in Anspruch. Die Missbrauchsquote kann man aber nur vernünftig bewerten, wenn man die Kontrollquote kennt. Hat jemand dazu eine aussagekräftige Quelle?

  3. 25.06.2006 | 18:02

    Ich habe das Interview mit Herrn Struck in der F.A.S. gerade noch mal gelesen. Er spricht nicht von Missbrauch, sondern er sagt: “Schätzungsweise fünf Prozent aller Hartz-IV-Empfänger nutzen die Solidarität unseres Systems aus.” Als Beispiel nennt er das “Ausquartieren” von Kindern aus dem Elternhaus.

    Aus den Passagen des Interviews lese ich eher eine moralische Bewertung (Enttäuschung des Politikers über “seine” Bürger) und eine gewisse Hilflosigkeit als einen Betrugsvorwurf heraus. Wie Rayson schon schrieb: “er überschätzt seine Gestaltungskraft massiv und systematisch”.
    Nebenbemerkung: Auch bei Strucks Zahl ist nicht klar, wie sie eigentlich zustandekommt.

  4. 25.06.2006 | 18:05

    @MartinM: Ich liefere mal ein Link zum F.A.S.-Interwiew mit Peter Struck nach.

  5. 25.06.2006 | 18:09

    @ MartinM
    Huch, plötzlich gute Beiträge im B.L.O.G. :-)

    @ Rayson
    Dass Struck in die gleiche Kerbe wie Beck schlägt, macht es ja nicht besser und populistische Politiker missbrauchen sowohl den echten als auch den unechten Missbrauch.

  6. 25.06.2006 | 18:20

    @Klaus: Es gibt keinen unechten Missbrauch ;-)

    Und wie belastbar die Zahlen des Ombudsrats sind, weiß auch niemand. Der Rat beklagt “Kompetenzwirrwar”, der beseitigt werden müsse, um ein effizientes Arbeiten zu ermöglichen. Wenn die zuständigen Behörden aber überhaupt noch nicht effizient arbeiten: wieviel ist dann die ermittelte Missbrauchsquote wert?

  7. 25.06.2006 | 19:11

    @ stefanolix
    Offensichtlich gehst du von einer hohen Missbrauchsquote aus, bis zum Beweis des Gegenteils. Dies würde auch zu deinen sonstigen Einlassungen zum Thema passen.

    So, jetzt esse ich meine Schnitzel – auch wenn mir mancher das Essen nicht göhnt

  8. 25.06.2006 | 19:19

    @Klaus

    auch wenn mir mancher das Essen nicht göhnt

    Wenn du es schon zum Thema machst: Kann man TFT-Bildschirme essen?

  9. 25.06.2006 | 19:34

    TFT-Bildschirme??? Hää?

  10. 25.06.2006 | 19:52

    Ich gehe weder von einer höheren noch von einer niedrigeren Missbrauchsquote aus. Ich gebe nur zu bedenken, dass die Arbeitsagenturen und Arbeitsgemeinschaften bei all dem “Kompetenzwirrwar”, der mangelhaften Software und der Arbeitsüberlastung kaum belastbare Zahlen liefern können.

    Meine Meinung zur Sache sollte doch bekannt sein: ich bin gegen die oben zitierten “Zwangsmaßnahmen” des CDU-Abgeordneten Müller und für eine unbürokratische Regelung der Zuverdienstmöglichkeiten, gegen mehr staatliche Eingriffe und für bessere Anreize.

    Ansonsten guten Appetit ;-)

  11. 25.06.2006 | 19:55

    Ach, und Klaus: Damit Du meine Bemerkung über den unechten Missbrauch nicht falsch verstehst. Das Nutzen gesetzlicher Regelungen kann kein “unechter Missbrauch” sein.

  12. 25.06.2006 | 20:13

    @ stefanolix
    “Ansonsten guten Appetit”
    Das versöhnt mich wieder. Danke :-)

    Dass es keine belastbaren Zahlen gibt sollte eigentlich dazu führen, dass Politiker nicht über Missbrauch schwadronieren, und nicht etwas umgekehrt: solange man nicht das Gegenteil bewiesen hat, geht man von hohen Missbrauch aus. Hier wird immer am falschen Ende “optimiert”.

  13. 25.06.2006 | 20:33

    Jetzt bin ich aber erleichtert. Allerdings verstehe ich immer noch nicht, wieso Du der Meinung warst, ich (oder ein anderer) könnte Dir das Abendbrot nicht gönnen.

  14. 25.06.2006 | 20:41

    @ stefanolix

    Ich kenne da mindestens einen …

  15. 25.06.2006 | 20:50

    Paranoia?

  16. 25.06.2006 | 20:56

    Schlechtes Gewissen?

    Well, ich bin mir nur bewußt, dass ich in einer Neidgesellschaft lebe.

  17. 25.06.2006 | 21:23

    Der eigentliche Skandal liegt doch darin, dass der Staat seit mindestens zwei Jahren unter dem Titel “Hartz” an dem Problem der Langzeitarbeitslosen und Sozialhilfeempfänger herumpfuscht, ohne sich auf wirklich verlässliche Grundlagen stützen zu können und ohne eine Planung erkennen zu lassen. Schon die Person “Hartz” ist als Namensgeber völlig ungeeignet, wie wir heute wissen.

    @Klaus: Was genau verstehst Du im Zusammenhang mit Deinem Schnitzel zum Abendbrot unter Neidgesellschaft?
    Und über meine “sonstigen Einlassungen zum Thema” wüsste ich gern, warum sie Dich zu der Aussage bringen, ich unterstellte eine hohe Missbrauchsquote.

  18. 25.06.2006 | 21:50

    Warum wird herumpfuscht? Weil Politiker dauernd ihre Inkompetenz und ihre Machtlosigkeit zu spüren bekommen. Daher sehen diese Versager auch überall Arbeitsunwillige, Betrüger und Arbeitslose denen es dich viel zu gut geht. Aufgrund dieser Einbildung werden Gesetzte “nachgebessert” und dann wundern sich alle warum das sowenig bringt, dies führt geradewegs zum Argwohn bzgl. massiven Missbrauchs. Teufelskreis perfekt.

    Auch auf die Gefahr hin das ich mich wiederhole: es nützt nichts sich auf vermeintliche Faulpelze zu konzentrieren. Selbst falls diese tatsächlich einen Anteil von 20% der Arbeitslosen betragen sollte. Man muss sich auf die 80% konzentrieren, die am Ende gar nicht so unproduktiv, unqualifiziert und unmotiviert sind. Knirscht meinetwegen mit den Zähnen, aber vergesst mal solange diese 20% bis zu dem Zeitpunkt wo den 80% geholfen ist. Sprich: lasst mich in Ruhe mein Schnitzel essen, auch wenn euch meine Existenz noch so ärgert.

  19. 25.06.2006 | 22:19

    Ach Klaus, wenn hier einer versucht, gezielt Emotionen einzusetzen, dann bist du das. Weder für stefanolix noch für mich wäre “Ärger” über irgendjemanden bei der Diskussion der Thematik ein Maßstab – höchstens über den bewussten Ersatz von Argumentation durch platte Behauptungen, Unterstellungen oder verfälschende Zitate, aber vielleicht auch nicht mehr beim 20. Mal.

    Soll jeder selbst sehen, mit welchem Argumentationsstil er sich verbinden lassen möchte.

    Ich würde dir übrigens widersprechen: Da natürlich die Finanzierung der Lohnersatzleistungen Teil des Problems ist, ist es durchaus verständlich, wenn man dort zunächst einmal Ineffizienz beseitigt, damit die Hilfen wenigstens nur denen zu Gute kommen, die sie kurzfristig auch erst einmal brauchen.

    Was “unmotiviert” betrifft, so kann ich darüber keine Aussagen treffen. Was “unqualifiziert” betrifft, hingegen schon: Die Mehrheit der Arbeitslosen hat keine Berufsausbildung. Was die Produktivität betrifft: Für dich scheint Produktivität (“unproduktiv” ist natürlich völliger Quatsch, es geht immer nur um ein Mehr und ein Weniger an Produktivität) sowas wie eine Charaktereigenschaft zu sein. In Wirklichkeit ist sie nur ein Maßstab für den Erfolg von Arbeit beim Kunden. Damit ist nichts über die Arbeit selbst gesagt, wie schwer oder wie quantitativ ergiebig sie ist.

    Und es ist nun einmal schwer, in Deutschland Kunden zu finden, die bereit sind, für das Ergebnis von einfachen Arbeiten einen Preis zu zahlen, der über das Anspruchsniveau der sozialen Sicherungen hinaus geht.

    Daraus kann man viele Konsequenzen ziehen. Die schlechteste wäre aus meiner Sicht, Leute ohne qualifizierte Berufsausbildung weiterhin ausschließlich und ausgerechnet für Nichtarbeit zu bezahlen.

  20. 26.06.2006 | 0:19

    Ich bin mir natürlich bewusst, dass ich ganz schlechte Karten habe was die Argumentation betrifft, daher mag man mir meine emotionalen Einwürfe verzeihen.

    Es ist irgendwie nutzlos zu allererst die Beseitigung der Ineffizienz zu verlangen und gleichzeitig zu glauben der Staat kann sowieso nicht effizient arbeiten, also etwas zu verlangen von dem man glaubt, dass der Staat es ohnehin nicht erreichen kann. Die Vergangenheit hat ja gezeigt, dass der Versuch dieses System wasserdicht zu machen meistens daneben geht. Ein mehr an Verordnungen und Gesetzen wird das System nicht effizienter machen. Also muss eine Entbürokratisierung dieses Systems her, aber dies macht das System nicht in deinem Sinne effizient. Faulpelze und Abzocker wird man dann auch nicht herausfiltern können, was du – wenn ich dich richtig verstehe – als Maßstab nimmst.

  21. 26.06.2006 | 7:42

    Warum solltest Du denn mit rationalen Argumenten schlechte Karten haben? Versuche doch einfach mal, die emotionalen Einwürfe wegzulassen.

    Wir sind uns sicher soweit einig: Die Arbeitslosenverwaltung kann überhaupt nur dann effizient arbeiten, wenn sie vernünftige Gesetze und klare Vorgaben erhält. Aber auch dann besteht die Gefahr, dass diese Mammutbehörden zuerst ihr eigenes Bestehen sichern wollen.

    Eine der wichtigsten Vorgaben ist also: Arbeitslose dürfen nicht behindert werden, wenn sie sich selbst um Arbeit kümmern. Deshalb bin ich für unbürokratische Zuverdienstregelungen und eine Liberalisierung des Arbeitsmarktes (z.B. weitgehende Vereinfachungen bei befristeten Arbeitsverhältnissen statt immer schlimmerer Bürokratie).

    Arbeitslose müssen die Anreize und Möglichkeiten bekommen, sich aus ihrer Abhängigkeit zu befreien. Die Summe der aktuellen Leistungen (die ich insgesamt für großzügig und angemessen halte) würde ich nicht antasten, aber für einige Jahre einfrieren. Damit steigt der Anreiz, sich um Zuverdienst oder bezahlte Arbeit zu bemühen.

  22. 26.06.2006 | 8:00

    Rayson schrieb: Die Mehrheit der Arbeitslosen hat keine Berufsausbildung.
    Soweit ich weiß, trifft das vor allem auf die jüngeren Arbeitslosen zu, die dann beispielsweise nur für Saisontätigkeiten und einfache Arbeiten in Frage kämen.
    Ältere Arbeitslose mit Berufserfahrung haben dagegen meist eine Berufsausbildung oder einen höheren Abschluss. Hier wäre in vielen Fällen eine Qualifizierung notwendig, weil die Kenntnisse veralten, aber wie wir in den letzten Jahren gesehen haben, hat das System der Arbeitsverwaltung auch dabei versagt.

  23. 26.06.2006 | 10:40

    Nicht dass ich rationale Argumente verschmähe, aber ich stecke in dieser Situation und sehe keinen Ausweg. Für Aussenstehende ist es natürlich leicht ihren Senf dazu zu geben oder radikale Reformen zu fordern. Angesichts der prekären Lage sind die Kritiker unserer Arbeitsmarktpolitik argumentativ im Vorteil.

    Nein, wir sind uns nicht einig. Mein Punkt war die Unmöglichkeit einerseits das Phantom “massiver Missbrauch” zu bekämpfen und andererseits nicht zehntausende Härtefälle zu produzieren. Was sollen bitteschön vernünftige Gesetze sein? Die Arbeitsamtmitarbeiter sind sicher nicht scharf auf noch mehr Gesetze, Vorgaben, Richtlinien und Arbeitsanweisungen. Das eigene Bestehen zu sichern ist sicherlich nicht nur eine Eigenschaft von Mammutbehörden.

    Die Zuverdienstregelungen sind nicht bürokratisch, man mag aber argumentieren, dass der anrechnungsfreie Betrag zu niedrig ist. Was soll an befristeten Arbeitsverhältnissen kompliziert sein? Wo ist der Zusammenhang mit der Bürokratie?

    Auch Modelle wie der Sinnsche Kombilohn befreien niemanden aus der Abhängigkeit. Im Gegenteil, nicht nur die jetzt arbeitslosen sondern auch alle aus dem Niedriglohnsektor werden von Staatsknete abhängig sein, weil deren Löhne noch weiter sinken werden.

    Dass in den letzten Jahren kaum noch etwas für Fortbildung und Qualifizierung getan wurde, würde ich nicht als Versagen bezeichnen, sondern eher als Einsicht in das eigene Unvermögen hier etwas zu erreichen.

Bad Behavior has blocked 1045 access attempts in the last 7 days.