Volksvertreter?

Wenn man das liest, ist man sich ziemlich sicher, dass das erfolgreiche Abhalten von Wahlen mit “Demokratie” noch nicht so fürchterlich viel zu tun haben muss.

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7 Kommentare zu “Volksvertreter?”

  1. 4.06.2006 | 23:17

    [...] Ich werde mich nie wieder über die Diäten in Deutschland äußern. Nicht über die Tatsache, dass die Abgeordneten offenbar zunächst über ihre Bezahlung, dann über die Probleme nachdenken – und erst recht nicht über die Höhe der Bezüge. Warum? Weil ich (nach einem Hinweis von Rayson) diesen Beitrag von Al-Sharq gelesen habe. [...]

  2. 5.06.2006 | 0:22

    Angesichts der miserablen Sicherheitslage verstehe ich das es den Abgeordneten erstmal darum geht ihre persönliche Sicherheit zu finanzieren und auch ihre Familie abgesichert zu wissen.

  3. 5.06.2006 | 6:58

    Die persönliche Sicherheit kann man aber auch dadurch herstellen, dass die gepanzerten Dienstwagen aus Haushaltsmitteln angeschafft und den Abgeordneten leihweise überlassen werden. Die Aufwendungen für die Sicherheit müssen an den Abgeordnetensitz und nicht an die Person gebunden sein. Und was die Diäten betrifft: sie müssen sich am Einkommensgefüge des Landes orientieren. Ich weiß nicht, ob da momentan eine solche Steigerung angemessen ist.

  4. 5.06.2006 | 8:51

    Die haben im Zuge der Auseinandersetzung mit westlichen” “Werten” Adam Smith-Bücher und andere Denker des “Homo oeconomicus” in die Finger bekommen bekommen und glauben jetzt, sie müßten handeln wie der Eigennutz nur verfolgende Bäcker, damit es dann hinterher allen gut gehe …

  5. 5.06.2006 | 9:25

    Ich glaube, sie brauchen dort im Irak keine theoretische Unterfütterung ihrer Forderungen durch Adam-Smith-Bücher ;-)

  6. 5.06.2006 | 11:33

    @MomoRules

    Der Analogie fehlt es an einer Beziehung zur Privatwirtschaft. Mir sieht das eher so aus wie ein Beleg, dass Staat, frei nach Bastiat, schon in seiner Anfangsstufe das Mittel der Wahl ist, auf Kosten anderer zu leben.

  7. 5.06.2006 | 16:28

    Das einige der irakischen Politiker aus Saddams Zeiten noch gewohnt sind reichlich Dollar in die Tasche zu wirtschaften dürfte klar sein. Und ein demokratisches Bewusstsein schafft man sich nicht von heute auf morgen, deutsche Geschichte zeigt das übrigens auch.

    Auf der anderen Seite gilt auch meiner Meinung nach, dass jemand für einen Job, bei dem er täglich sein Leben riskiert, auch gut bezahlt werden sollte. Für das eigene Ego und für die Familie, wenn das Risiko mal zu groß war.

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