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	<title>Kommentare zu: arbeiten &amp; essen</title>
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	<description>Bürger zur Sonne, zur Freiheit!</description>
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		<title>Von: B.L.O.G. - Bissige Liberale ohne Gnade &#187; Der Staat als Annen</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1516</link>
		<dc:creator>B.L.O.G. - Bissige Liberale ohne Gnade &#187; Der Staat als Annen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 May 2006 10:48:07 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Und wer sich an Raysons Formulierung &#8220;Der Staat als Amme&#8221; echauffiert, dem sei entgegen gehalten: In Wirklichkeit ist alles noch viel schlimmer: Der Staat als Annen. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Und wer sich an Raysons Formulierung &#8220;Der Staat als Amme&#8221; echauffiert, dem sei entgegen gehalten: In Wirklichkeit ist alles noch viel schlimmer: Der Staat als Annen. [...]</p>
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		<title>Von: nite owl</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1383</link>
		<dc:creator>nite owl</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 May 2006 03:01:52 +0000</pubDate>
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		<description>@Klaus: Da besteht eben die Gefahr das man den Trend f&#246;rdert regul&#228;re Jobs zu &quot;vernichten&quot; (und es zudem zu einer sehr teuren Angelegenheit f&#252;r den Staat macht), wie das schon durch &quot;1-euro-jobs&quot; un die &quot;400-euro-jobs&quot; geschehen ist - diese F&#246;rderung durch gesetzliche Ma&#223;nahmen zu unterbinden d&#252;rfte sehr sehr schwierig, wenn nicht unm&#246;glich sein.

Die Lohnh&#246;he ansich ist da f&#252;r mich ein zweitrangiges Problem.

Die Idee von Sinn ist ansich ja gut und richtig, genauso wie die, sagen wir Vision, anderer des Grundeinkommens.

Immerhin w&#252;rde letzteres B&#252;rokratieabbau und Vereinfachung bedeuten - im Gegensatz zum Kombilohn, der die Komplexit&#228;t erh&#246;ht.

Wobei ich immer wieder in den Medien lese das Geringverdiener ohnehin einen Anspruch auf staatliche Unterst&#252;tzung h&#228;tten (wir also de facto schon einen KOmbilohn haben?) - das dies ansich wenig bekannt ist und man schon heute meint es w&#252;rden viel zuviele diese Unterst&#252;tzung in Anspruch nehmen... auch wieder so eine sache wo man sichfragen mu&#223; ob man wirklich Bed&#252;rftige erreichen will und wird, oder nicht doch nur die die sich durch den B&#252;rokratiedschungel k&#228;mpfen um unterst&#252;tzt zu werden - eine Anstrengung die man sicher sinnvoller n&#252;tzen k&#246;nnte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Klaus: Da besteht eben die Gefahr das man den Trend f&#246;rdert regul&#228;re Jobs zu &#8220;vernichten&#8221; (und es zudem zu einer sehr teuren Angelegenheit f&#252;r den Staat macht), wie das schon durch &#8220;1-euro-jobs&#8221; un die &#8220;400-euro-jobs&#8221; geschehen ist &#8211; diese F&#246;rderung durch gesetzliche Ma&#223;nahmen zu unterbinden d&#252;rfte sehr sehr schwierig, wenn nicht unm&#246;glich sein.</p>
<p>Die Lohnh&#246;he ansich ist da f&#252;r mich ein zweitrangiges Problem.</p>
<p>Die Idee von Sinn ist ansich ja gut und richtig, genauso wie die, sagen wir Vision, anderer des Grundeinkommens.</p>
<p>Immerhin w&#252;rde letzteres B&#252;rokratieabbau und Vereinfachung bedeuten &#8211; im Gegensatz zum Kombilohn, der die Komplexit&#228;t erh&#246;ht.</p>
<p>Wobei ich immer wieder in den Medien lese das Geringverdiener ohnehin einen Anspruch auf staatliche Unterst&#252;tzung h&#228;tten (wir also de facto schon einen KOmbilohn haben?) &#8211; das dies ansich wenig bekannt ist und man schon heute meint es w&#252;rden viel zuviele diese Unterst&#252;tzung in Anspruch nehmen&#8230; auch wieder so eine sache wo man sichfragen mu&#223; ob man wirklich Bed&#252;rftige erreichen will und wird, oder nicht doch nur die die sich durch den B&#252;rokratiedschungel k&#228;mpfen um unterst&#252;tzt zu werden &#8211; eine Anstrengung die man sicher sinnvoller n&#252;tzen k&#246;nnte.</p>
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		<title>Von: Klaus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1382</link>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 May 2006 01:51:01 +0000</pubDate>
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		<description>@ nite owl
und dabei gibt es noch Leute wie &lt;a href=&quot;http://www.cesifo-group.de/pls/portal/url/Page/IFOHOME/E-PR/E1PZ/_generic_press_item_detail?p_itemid=1771755&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Hans-Werner Sinn&lt;/a&gt;, die einen Kombilohn einf&#252;hren wollen, der als gewollte Nebenwirkungen die L&#246;hne am untersten Ende dr&#252;cken soll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ nite owl<br />
und dabei gibt es noch Leute wie <a href="http://www.cesifo-group.de/pls/portal/url/Page/IFOHOME/E-PR/E1PZ/_generic_press_item_detail?p_itemid=1771755" rel="nofollow">Hans-Werner Sinn</a>, die einen Kombilohn einf&#252;hren wollen, der als gewollte Nebenwirkungen die L&#246;hne am untersten Ende dr&#252;cken soll.</p>
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	<item>
		<title>Von: nite owl</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1376</link>
		<dc:creator>nite owl</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 May 2006 19:42:28 +0000</pubDate>
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		<description>@Rayson: http://www.zeit.de/2006/20/Working_Poor_1_xml
&quot;Drei Millionen Menschen in Deutschland haben eine Arbeit - und sind trotzdem arm. Unter ihnen sind K&#252;chenhilfen genauso wie Lehrer und Handwerker&quot;

Diese Vollzeit-Arbeiter verdienen netto soviel wie ich (700-900) mit meinem ansich unqualifizierten/ angelernten 20-WS-job in M&#252;nchen. 

Nur um nochmal klarzumachen das es nicht nur Studenten und Geisteswissenschaftler geht, sondern auch um &quot;normale&quot; Menschen.

Zum &quot;Systemwechsel&quot;: er wird teuer und schwierig - aber es sollte nicht unm&#246;glich sein, nur weil das Schneeballsystem so kompliziert angelegt ist. Da braucht es eben &#220;bergangsfristen und kurzfristig viel Geld um erworbene Anspr&#252;che zu bedienen.

Und allgemein gesagt: wir Bef&#252;rworter sollten Risiken und Unw&#228;gbarkeiten nicht verschweigen oder verdr&#228;ngen - es ist aber auch unseri&#246;s von uns in einer Diskussion durchgerechnete und nachvollziehbare L&#246;sungen zu erwarten, wo doch schon und insbesondere dem status quo es sehr an Transparenz mangelt.

&quot;Mit dem Unterschied, dass heute jeder wei&#223;, dass es nicht reicht, und sich drauf einstellen kann.&quot;

Was nat&#252;rlich auch ein teurer Spa&#223; ist, insbesondere wenn das aktuelle system aufrechterhalten bleibt und man in beide systeme einzahlt.

Ich habe in Folge meines FDP-Beitritts das Angebot einer gro&#223;en Versicherung bekommen in einen Gruppenversicherungsvertrag zu wechseln und mir gleich noch mehr Versicherungen andrehen zu lassen. Ich habe dann doch lieber ganz verzichtet.

Zitat aus dem Zeit-Artikel:

&quot;Er sei nicht mehr der J&#252;ngste, er habe kaum Ersparnisse, die Bundesversicherungsanstalt habe ihm mitgeteilt, dass er wegen zu geringer Beitr&#228;ge keine nennenswerte staatliche Rente zu erwarten habe.

Also bleiben ihm genau zwei M&#246;glichkeiten. Entweder er lebt von Sozialhilfe. Oder: »Ich arbeite bis zum Tod.«&quot;

Ich habe ja noch ein paar Jahrzehnte Zeit, hoffe auf Gl&#252;ck und mein &quot;Megalos der ARD-Fernsehlotterie&quot; - 10 euro im Monat die wohl besser angelegt sind als 3-7 mal soviel in private Versicherungen. Au&#223;erdem w&#252;rde es mich sehr wundern wenn mich nicht irgendeine Zivilisationskrankheit rechtzeitig sozialvertr&#228;glich ableben l&#228;sst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson: <a href="http://www.zeit.de/2006/20/Working_Poor_1_xml" rel="nofollow">http://www.zeit.de/2006/20/Working_Poor_1_xml</a><br />
&#8220;Drei Millionen Menschen in Deutschland haben eine Arbeit &#8211; und sind trotzdem arm. Unter ihnen sind K&#252;chenhilfen genauso wie Lehrer und Handwerker&#8221;</p>
<p>Diese Vollzeit-Arbeiter verdienen netto soviel wie ich (700-900) mit meinem ansich unqualifizierten/ angelernten 20-WS-job in M&#252;nchen. </p>
<p>Nur um nochmal klarzumachen das es nicht nur Studenten und Geisteswissenschaftler geht, sondern auch um &#8220;normale&#8221; Menschen.</p>
<p>Zum &#8220;Systemwechsel&#8221;: er wird teuer und schwierig &#8211; aber es sollte nicht unm&#246;glich sein, nur weil das Schneeballsystem so kompliziert angelegt ist. Da braucht es eben &#220;bergangsfristen und kurzfristig viel Geld um erworbene Anspr&#252;che zu bedienen.</p>
<p>Und allgemein gesagt: wir Bef&#252;rworter sollten Risiken und Unw&#228;gbarkeiten nicht verschweigen oder verdr&#228;ngen &#8211; es ist aber auch unseri&#246;s von uns in einer Diskussion durchgerechnete und nachvollziehbare L&#246;sungen zu erwarten, wo doch schon und insbesondere dem status quo es sehr an Transparenz mangelt.</p>
<p>&#8220;Mit dem Unterschied, dass heute jeder wei&#223;, dass es nicht reicht, und sich drauf einstellen kann.&#8221;</p>
<p>Was nat&#252;rlich auch ein teurer Spa&#223; ist, insbesondere wenn das aktuelle system aufrechterhalten bleibt und man in beide systeme einzahlt.</p>
<p>Ich habe in Folge meines FDP-Beitritts das Angebot einer gro&#223;en Versicherung bekommen in einen Gruppenversicherungsvertrag zu wechseln und mir gleich noch mehr Versicherungen andrehen zu lassen. Ich habe dann doch lieber ganz verzichtet.</p>
<p>Zitat aus dem Zeit-Artikel:</p>
<p>&#8220;Er sei nicht mehr der J&#252;ngste, er habe kaum Ersparnisse, die Bundesversicherungsanstalt habe ihm mitgeteilt, dass er wegen zu geringer Beitr&#228;ge keine nennenswerte staatliche Rente zu erwarten habe.</p>
<p>Also bleiben ihm genau zwei M&#246;glichkeiten. Entweder er lebt von Sozialhilfe. Oder: »Ich arbeite bis zum Tod.«&#8221;</p>
<p>Ich habe ja noch ein paar Jahrzehnte Zeit, hoffe auf Gl&#252;ck und mein &#8220;Megalos der ARD-Fernsehlotterie&#8221; &#8211; 10 euro im Monat die wohl besser angelegt sind als 3-7 mal soviel in private Versicherungen. Au&#223;erdem w&#252;rde es mich sehr wundern wenn mich nicht irgendeine Zivilisationskrankheit rechtzeitig sozialvertr&#228;glich ableben l&#228;sst.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: MomoRules</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1373</link>
		<dc:creator>MomoRules</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 May 2006 19:33:47 +0000</pubDate>
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		<description>@Rayson:

Ja, die Gebete kenne ich auch, die stimmen aber nicht, weil das Ganze mit Kuchen oder nicht Kuchen nix zu tun hat (&#252;brigens kommt &quot;ihr&quot; immer mit der Kuchennummer, wenn &quot;ihr&quot; behauptet, da&#223; die Arbeitsplatzbesitzer mittels Gewerksschaftshandeln den Arbeitslosen die Arbeitspl&#228;tze wegnehmen w&#252;rden). 

Alles, was ich will, ist, da&#223; niemand so tief fallen kann, wie&#039;s aktuell der Fall ist. Und da&#223; die &quot;Fallh&#246;he&quot; auch noch st&#228;ndig erweitert wird, Und ich will auch nicht, da&#223; einige schon per Herkunft chancenlos sind. That&#039;s all. 

Und wenn mir da jemand bessere Wege vorschl&#228;gt als die, die ich mir so anlese oder selber ausdenke, dann immer her damit. 

Die Folgen eurer Vorschl&#228;ge sind, da&#223; es wenigen immer besser, den meisten aber immer schlechter geht, und was dabei rauskommt, sieht man derzeit in Nord-Brasilien: Neue Formen der  Sklaverei. Oder in China: Diktatur plus Kapitalismus. Oder in den USA - fahr mal ins Missisipi-Delta und guck Dir die H&#252;tten der Schwarzen da an. Da ist auch nicht viel anders als in Burundi (den Vergleich habe ich von einem, der ein paar Jahre in Burundi gelebt hat und dann das Missipi-Delta besuchte). 

Die ganzen sozialen Folgeprobleme werden zur weiteren Aufr&#252;stung des Sicherheitsapaarates f&#252;hren - Sch&#228;uble wei&#223; das, und ich vermute, da&#223; er deshalb Bundeswehr-Eins&#228;tze im Inland lieber jetzt schon mal fordert. Genau das will ich nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson:</p>
<p>Ja, die Gebete kenne ich auch, die stimmen aber nicht, weil das Ganze mit Kuchen oder nicht Kuchen nix zu tun hat (&#252;brigens kommt &#8220;ihr&#8221; immer mit der Kuchennummer, wenn &#8220;ihr&#8221; behauptet, da&#223; die Arbeitsplatzbesitzer mittels Gewerksschaftshandeln den Arbeitslosen die Arbeitspl&#228;tze wegnehmen w&#252;rden). </p>
<p>Alles, was ich will, ist, da&#223; niemand so tief fallen kann, wie&#8217;s aktuell der Fall ist. Und da&#223; die &#8220;Fallh&#246;he&#8221; auch noch st&#228;ndig erweitert wird, Und ich will auch nicht, da&#223; einige schon per Herkunft chancenlos sind. That&#8217;s all. </p>
<p>Und wenn mir da jemand bessere Wege vorschl&#228;gt als die, die ich mir so anlese oder selber ausdenke, dann immer her damit. </p>
<p>Die Folgen eurer Vorschl&#228;ge sind, da&#223; es wenigen immer besser, den meisten aber immer schlechter geht, und was dabei rauskommt, sieht man derzeit in Nord-Brasilien: Neue Formen der  Sklaverei. Oder in China: Diktatur plus Kapitalismus. Oder in den USA &#8211; fahr mal ins Missisipi-Delta und guck Dir die H&#252;tten der Schwarzen da an. Da ist auch nicht viel anders als in Burundi (den Vergleich habe ich von einem, der ein paar Jahre in Burundi gelebt hat und dann das Missipi-Delta besuchte). </p>
<p>Die ganzen sozialen Folgeprobleme werden zur weiteren Aufr&#252;stung des Sicherheitsapaarates f&#252;hren &#8211; Sch&#228;uble wei&#223; das, und ich vermute, da&#223; er deshalb Bundeswehr-Eins&#228;tze im Inland lieber jetzt schon mal fordert. Genau das will ich nicht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1366</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 May 2006 18:36:47 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;mir gaukelt man doch per BFA oder wie die hei&#223;t auch st&#228;ndig irgendwas vor, was ich niemals erhalten werde.&lt;/i&gt;

Mit dem Unterschied, dass heute jeder wei&#223;, dass es nicht reicht, und sich drauf einstellen kann. Den heutigen Rentnern hat man noch von Staats wegen eingetrichtert, dass alles ok sei (&quot;die Rende is sischer&quot;).

&lt;i&gt;Und der Staat zwingt mich ja durch den Schutz des Privateigentums auch, Dich z.B. nicht zu beklauen (was ich v&#246;llig richtig finde), nicht mehr an der Elbe spazieren gehen zu k&#246;nnen, weil da jetzt h&#228;&#223;liche Neubauten stehen (was ich falsch finde) usw..&lt;/i&gt;

Nicht ganz. Der Staat zwingt uns, uns gegenseitig nicht zu beklauen, und gegenseitig nicht das Eigentum des anderen zu nutzen. 

&lt;i&gt;und alle Risiken auf jene verlagern&lt;/i&gt;

Na, da bricht aber wieder der gute alte Kuchen-Linke durch: Was die Einen besitzen, m&#252;ssen sie den Anderen weggenommen haben. Du kannst durch staatlichen Zwang meinetwegen die &quot;Elbvorortler und Waldd&#246;rfler&quot; zu einem risikobehafteteren Leben anhalten - dummerweise verringert das aber eben nicht das Risiko f&#252;r die Anderen. Da muss dann doch wieder der gute, alte Abraham Lincoln herhalten:

&lt;blockquote&gt;&quot;Ihr werdet die Schwachen nicht st&#228;rken, indem ihr die Starken schw&#228;cht. Ihr werdet denen, die ihren Lebensunterhalt verdienen, nicht helfen, indem ihr die ruiniert, die sie bezahlen. Ihr werdet den Armen nicht helfen, indem ihr die Reichen ausmerzt. Ihr werdet in Sicherheit in Schwierigkeiten kommen, wenn ihr mehr ausgebt, als ihr verdient. Ihr k&#246;nnt den Menschen nicht auf Dauer helfen, wenn ihr f&#252;r sie tut, was sie selber f&#252;r sich tun sollten und k&#246;nnten&quot;&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>mir gaukelt man doch per BFA oder wie die hei&#223;t auch st&#228;ndig irgendwas vor, was ich niemals erhalten werde.</i></p>
<p>Mit dem Unterschied, dass heute jeder wei&#223;, dass es nicht reicht, und sich drauf einstellen kann. Den heutigen Rentnern hat man noch von Staats wegen eingetrichtert, dass alles ok sei (&#8220;die Rende is sischer&#8221;).</p>
<p><i>Und der Staat zwingt mich ja durch den Schutz des Privateigentums auch, Dich z.B. nicht zu beklauen (was ich v&#246;llig richtig finde), nicht mehr an der Elbe spazieren gehen zu k&#246;nnen, weil da jetzt h&#228;&#223;liche Neubauten stehen (was ich falsch finde) usw..</i></p>
<p>Nicht ganz. Der Staat zwingt uns, uns gegenseitig nicht zu beklauen, und gegenseitig nicht das Eigentum des anderen zu nutzen. </p>
<p><i>und alle Risiken auf jene verlagern</i></p>
<p>Na, da bricht aber wieder der gute alte Kuchen-Linke durch: Was die Einen besitzen, m&#252;ssen sie den Anderen weggenommen haben. Du kannst durch staatlichen Zwang meinetwegen die &#8220;Elbvorortler und Waldd&#246;rfler&#8221; zu einem risikobehafteteren Leben anhalten &#8211; dummerweise verringert das aber eben nicht das Risiko f&#252;r die Anderen. Da muss dann doch wieder der gute, alte Abraham Lincoln herhalten:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ihr werdet die Schwachen nicht st&#228;rken, indem ihr die Starken schw&#228;cht. Ihr werdet denen, die ihren Lebensunterhalt verdienen, nicht helfen, indem ihr die ruiniert, die sie bezahlen. Ihr werdet den Armen nicht helfen, indem ihr die Reichen ausmerzt. Ihr werdet in Sicherheit in Schwierigkeiten kommen, wenn ihr mehr ausgebt, als ihr verdient. Ihr k&#246;nnt den Menschen nicht auf Dauer helfen, wenn ihr f&#252;r sie tut, was sie selber f&#252;r sich tun sollten und k&#246;nnten&#8221;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: MomoRules</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1364</link>
		<dc:creator>MomoRules</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 May 2006 18:12:48 +0000</pubDate>
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		<description>@Rayson:

Diesen Systemwechsel will ja nun wirklich nicht nur ich - mir gaukelt man doch per BFA oder wie die hei&#223;t auch st&#228;ndig irgendwas vor, was ich niemals erhalten werde. Wenn schon Systemwechsel, dann doch bitte ein gerechter.

Und die Frage materialer Chancengleichheit hat nix mit Betrunkenen zu tun, sie ist eben eine, auf die man einwirken kann, andere sind Schicksal. 

Bildung und Gesundheit sind ja f&#252;r mich Dank Sen die zentralen, staatlichen Aufgaben neben Polizei und Milit&#228;r und &#246;ffentlichen Ressourcen wie Wasser, Luft etc. Alles andere kann von mir aus gerne privatisiert werden. Allem anderen voran die Autobahnen.

Und der Staat zwingt mich ja durch den Schutz des Privateigentums auch, Dich z.B. nicht zu beklauen (was ich v&#246;llig richtig finde), nicht mehr an der Elbe spazieren gehen zu k&#246;nnen, weil da jetzt h&#228;&#223;liche Neubauten stehen (was ich falsch finde) usw.. Ich erweitere lediglich den Grundrechtskatalog im Sinne des Sozialstaatsprinzips.

Abgesehen davon habe ich ja nicht vor, mich morgen zum Diktator ausrufen zu lassen. Ich werbe allenfalls f&#252;r Alternativen zu einem System, das daf&#252;r sorgt, da&#223; irgendwelche Elbvorortler und Waldd&#246;rfler ihre &#246;konomische Macht exakt so zementieren wie einst die Aristokratie, v&#246;llig riskolos ein Leben lang sich wechseltig P&#246;stchen und Kohle zuschieben und alle Risiken auf jene verlagern die in Wilhelmsburg oder Rahlstedt geboren werden, zum Teil eh schon die Arschkarte gezogen habe, und dann wahlweise ihr Essen aus  Papierk&#246;rben fischen oder jene Werte schaffen, die anderen dann ein lustiges Leben erm&#246;glichen ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson:</p>
<p>Diesen Systemwechsel will ja nun wirklich nicht nur ich &#8211; mir gaukelt man doch per BFA oder wie die hei&#223;t auch st&#228;ndig irgendwas vor, was ich niemals erhalten werde. Wenn schon Systemwechsel, dann doch bitte ein gerechter.</p>
<p>Und die Frage materialer Chancengleichheit hat nix mit Betrunkenen zu tun, sie ist eben eine, auf die man einwirken kann, andere sind Schicksal. </p>
<p>Bildung und Gesundheit sind ja f&#252;r mich Dank Sen die zentralen, staatlichen Aufgaben neben Polizei und Milit&#228;r und &#246;ffentlichen Ressourcen wie Wasser, Luft etc. Alles andere kann von mir aus gerne privatisiert werden. Allem anderen voran die Autobahnen.</p>
<p>Und der Staat zwingt mich ja durch den Schutz des Privateigentums auch, Dich z.B. nicht zu beklauen (was ich v&#246;llig richtig finde), nicht mehr an der Elbe spazieren gehen zu k&#246;nnen, weil da jetzt h&#228;&#223;liche Neubauten stehen (was ich falsch finde) usw.. Ich erweitere lediglich den Grundrechtskatalog im Sinne des Sozialstaatsprinzips.</p>
<p>Abgesehen davon habe ich ja nicht vor, mich morgen zum Diktator ausrufen zu lassen. Ich werbe allenfalls f&#252;r Alternativen zu einem System, das daf&#252;r sorgt, da&#223; irgendwelche Elbvorortler und Waldd&#246;rfler ihre &#246;konomische Macht exakt so zementieren wie einst die Aristokratie, v&#246;llig riskolos ein Leben lang sich wechseltig P&#246;stchen und Kohle zuschieben und alle Risiken auf jene verlagern die in Wilhelmsburg oder Rahlstedt geboren werden, zum Teil eh schon die Arschkarte gezogen habe, und dann wahlweise ihr Essen aus  Papierk&#246;rben fischen oder jene Werte schaffen, die anderen dann ein lustiges Leben erm&#246;glichen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1358</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 May 2006 17:04:11 +0000</pubDate>
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		<description>@MomoRules

Also sorry, du kannst nicht Leute sich &#252;ber Jahrzehnte auf das verlassen lassen, was ihnen die gesetzliche Rente garantiert hat und dann zum Schluss &quot;&#196;tschib&#228;tschi&quot; sagen. Das w&#228;re ein ganz &#252;bles Beispiel f&#252;r willk&#252;rlich ausge&#252;bte Macht.

Du m&#246;chtest also Chancengleichheit nur materiell verstanden wissen? Warum? Weil es da geht? So wie der Betrunkene, der den verlorenen Schl&#252;ssel unter der Lampe sucht, weil da Licht ist? Warum ist materielle Chancenungleichheit ungerecht, genetische oder durch Erziehungsleistung entstehende aber nicht? Welch naturalistisches Gerechtigkeitsmodell schimmert denn da durch?

Da wei&#223; ich doch als Eltern, was ich zuk&#252;nftig zu tun habe. Statt H&#228;user und Geldverm&#246;gen anzusparen, kaufe ich meinen Spr&#246;sslingen eben ein Studium auf einer angesehenen Privatuniversit&#228;t, sorge per Drittmittelvergabe f&#252;r den richtigen Doktortitel und spendiere ein paar lange Auslandsaufenthalte zum Spracherwerb dazu. Dann bleibt als Erbe nicht mehr viel Materielles &#252;brig, aber die Startchancen sind trotzdem privilegiert. Nee, da musst du, um deine Ziele zu verwirklichen, schon viel radikaler ran, da hilft so ein Grundeinkommen auch nicht viel.

Dass Liberale die Geschichte aktueller Besitzverh&#228;ltnisse nicht als diskussionsw&#252;rdiges Thema ansehen, musst du ihnen nachsehen. Das &#252;berlassen sie den Linken, die ein ausgepr&#228;gteres Faible f&#252;r &quot;korrigierende&quot; Zwangsma&#223;nahmen besitzen. Liberale konzentrieren sich lieber darauf, eine m&#246;glichst gro&#223;e Freiheit des Einzelnen anzustreben. Und zwar eine, die kein Staatspaternalist konstruiert hat.

&#220;brigens ist Besitzstandswahrung an sich ja nichts Schlechtes: Als Verfechter des Rechts auf Privateigentum finde ich die grunds&#228;tzlich gut. Nur dann eben nicht, wenn der &quot;Besitzstand&quot; durch staatlichen Zwang erworben wurde. Den kleinen Unterschied m&#252;ssen wir leider rhetoriksch&#228;dlich beachten.

Ich finde es sch&#246;n, dass du f&#252;r ein bestimmtes Modell gerne mehr Steuern zahlen w&#252;rdest. Ich finde es weniger sch&#246;n, dass du damit implizit auch die zur Kasse bitten m&#246;chtest, die das Modell nicht m&#246;gen. Aber so ist das mit den Zwangsabgaben ohne Anspruch auf Gegenleistung nun einmal, nicht wahr?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@MomoRules</p>
<p>Also sorry, du kannst nicht Leute sich &#252;ber Jahrzehnte auf das verlassen lassen, was ihnen die gesetzliche Rente garantiert hat und dann zum Schluss &#8220;&#196;tschib&#228;tschi&#8221; sagen. Das w&#228;re ein ganz &#252;bles Beispiel f&#252;r willk&#252;rlich ausge&#252;bte Macht.</p>
<p>Du m&#246;chtest also Chancengleichheit nur materiell verstanden wissen? Warum? Weil es da geht? So wie der Betrunkene, der den verlorenen Schl&#252;ssel unter der Lampe sucht, weil da Licht ist? Warum ist materielle Chancenungleichheit ungerecht, genetische oder durch Erziehungsleistung entstehende aber nicht? Welch naturalistisches Gerechtigkeitsmodell schimmert denn da durch?</p>
<p>Da wei&#223; ich doch als Eltern, was ich zuk&#252;nftig zu tun habe. Statt H&#228;user und Geldverm&#246;gen anzusparen, kaufe ich meinen Spr&#246;sslingen eben ein Studium auf einer angesehenen Privatuniversit&#228;t, sorge per Drittmittelvergabe f&#252;r den richtigen Doktortitel und spendiere ein paar lange Auslandsaufenthalte zum Spracherwerb dazu. Dann bleibt als Erbe nicht mehr viel Materielles &#252;brig, aber die Startchancen sind trotzdem privilegiert. Nee, da musst du, um deine Ziele zu verwirklichen, schon viel radikaler ran, da hilft so ein Grundeinkommen auch nicht viel.</p>
<p>Dass Liberale die Geschichte aktueller Besitzverh&#228;ltnisse nicht als diskussionsw&#252;rdiges Thema ansehen, musst du ihnen nachsehen. Das &#252;berlassen sie den Linken, die ein ausgepr&#228;gteres Faible f&#252;r &#8220;korrigierende&#8221; Zwangsma&#223;nahmen besitzen. Liberale konzentrieren sich lieber darauf, eine m&#246;glichst gro&#223;e Freiheit des Einzelnen anzustreben. Und zwar eine, die kein Staatspaternalist konstruiert hat.</p>
<p>&#220;brigens ist Besitzstandswahrung an sich ja nichts Schlechtes: Als Verfechter des Rechts auf Privateigentum finde ich die grunds&#228;tzlich gut. Nur dann eben nicht, wenn der &#8220;Besitzstand&#8221; durch staatlichen Zwang erworben wurde. Den kleinen Unterschied m&#252;ssen wir leider rhetoriksch&#228;dlich beachten.</p>
<p>Ich finde es sch&#246;n, dass du f&#252;r ein bestimmtes Modell gerne mehr Steuern zahlen w&#252;rdest. Ich finde es weniger sch&#246;n, dass du damit implizit auch die zur Kasse bitten m&#246;chtest, die das Modell nicht m&#246;gen. Aber so ist das mit den Zwangsabgaben ohne Anspruch auf Gegenleistung nun einmal, nicht wahr?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: MomoRules</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1355</link>
		<dc:creator>MomoRules</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 May 2006 16:38:47 +0000</pubDate>
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		<description>@Rayson:

Das mit der Altersversorgung meinte ich v&#246;llig ernst, ja, wobei&#039;s rechtlich wahrscheinlich gar nicht ginge. Wobei ich nicht die privaten Vorsorgema&#223;nahmen meine, sondern lediglich all das, was &#252;ber die gesetzliche Rentenversicherung, Pensionen etc., l&#228;uft. Weggesteuert w&#252;rde ansonsten &#252;ber die Erbschaftssteuer. 

Und der Rest dessen, was Du geschrieben hast, geht kein St&#252;ck auf das ein, was ich geschrieben habe. Von irgendwelchen DDResken Erziehungsanstalten habe ich rein gar nix geschrieben, und das Geschriebene impliziert diese auch nicht. 

Wenn man formuliert, da&#223; &#252;ber ein garantiertes Grundeinkommen so etwas wie Chancengleichheit garantiert werden solle, dann ist ja verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig klar eingegrenzt, in welchem Bereich ich glaube, da&#223; Chancengleichheit formulierbar ist. In anderen Bereichen geht das freilich nicht. Im Gegensatz zu manchen aktuellen liberalen oder konservativen oder aber sozialistischen Vorstellungen von einst pl&#228;diere ich nicht f&#252;r Erschaffung neuer Menschen. 

Ich finde es wirklich bemerkenswert, wie auf liberaler Seite grunds&#228;tzlich das Thema gewechselt wird, wenn&#039;s um die Frage geht, wie aktuelle Besitzverh&#228;ltnisse entstanden sind ... mein individual-biographisches Beispiel ist ja nur eines, zu dem&#039;s unz&#228;hlige andere gibt. Anhand dessen wird &#252;brigens auch deutlich, wer aktuell wirklich die Besitzstandswahrer sind ...

Ich w&#228;re sofort bereit, f&#252;r ein solches Modell mehr Steuern zu zahlen, obgleich ich bei ca. 50% Abgaben derzeit liege ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson:</p>
<p>Das mit der Altersversorgung meinte ich v&#246;llig ernst, ja, wobei&#8217;s rechtlich wahrscheinlich gar nicht ginge. Wobei ich nicht die privaten Vorsorgema&#223;nahmen meine, sondern lediglich all das, was &#252;ber die gesetzliche Rentenversicherung, Pensionen etc., l&#228;uft. Weggesteuert w&#252;rde ansonsten &#252;ber die Erbschaftssteuer. </p>
<p>Und der Rest dessen, was Du geschrieben hast, geht kein St&#252;ck auf das ein, was ich geschrieben habe. Von irgendwelchen DDResken Erziehungsanstalten habe ich rein gar nix geschrieben, und das Geschriebene impliziert diese auch nicht. </p>
<p>Wenn man formuliert, da&#223; &#252;ber ein garantiertes Grundeinkommen so etwas wie Chancengleichheit garantiert werden solle, dann ist ja verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig klar eingegrenzt, in welchem Bereich ich glaube, da&#223; Chancengleichheit formulierbar ist. In anderen Bereichen geht das freilich nicht. Im Gegensatz zu manchen aktuellen liberalen oder konservativen oder aber sozialistischen Vorstellungen von einst pl&#228;diere ich nicht f&#252;r Erschaffung neuer Menschen. </p>
<p>Ich finde es wirklich bemerkenswert, wie auf liberaler Seite grunds&#228;tzlich das Thema gewechselt wird, wenn&#8217;s um die Frage geht, wie aktuelle Besitzverh&#228;ltnisse entstanden sind &#8230; mein individual-biographisches Beispiel ist ja nur eines, zu dem&#8217;s unz&#228;hlige andere gibt. Anhand dessen wird &#252;brigens auch deutlich, wer aktuell wirklich die Besitzstandswahrer sind &#8230;</p>
<p>Ich w&#228;re sofort bereit, f&#252;r ein solches Modell mehr Steuern zu zahlen, obgleich ich bei ca. 50% Abgaben derzeit liege &#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1348</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 May 2006 14:36:05 +0000</pubDate>
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		<description>@MomoRules

&lt;i&gt;Wenn’s unter Hartz IV l&#228;ge, machte das Grundeinkommen keinen Sinn.&lt;/i&gt;

F&#252;r diejenigen nicht, die es aus den Gr&#252;nden wollen, aus den du es willst. Daneben gibt es ja noch die Vereinfacher und Liberalen, denen es vor allem darauf ankommt, das ganze Antragswesen abzuschaffen.

&lt;i&gt;Sind denn da die Pensionen, Renten etc. reingerechnet?&lt;/i&gt;

Geh zu meinem Straubhaar-Link. Wenn du von den 7525 Euro j&#228;hrlich ca. ein Drittel abziehst, hast du das Sozialbudget pro Kopf ohne Krankenversicherung, also knapp 415 Euro im Monat.

&lt;i&gt;W&#228;re das rechtlich m&#246;glich, w&#228;re ich f&#252;r einen Schnitt von heute auf morgen, da lebt eine Generation auf Kosten der volkswirtschaftlichen Zukunft&lt;/i&gt;

Lese ich das richtig? Du willst den heutigen Rentnern von heute auf morgen ihre Anspr&#252;che wegnehmen und sie auf eine Grundsicherung zur&#252;ckwerfen? Das kann ja wohl nicht ganz ernst gemeint sein, oder ist das bereits ein Kennzeichen, wie das in deiner sch&#246;nen, neuen Welt zum Nutzen und Frommen aller so laufen soll?

&lt;i&gt;F&#252;r mich tradiert ja genau das System der Alterversorgung die Chancenungleichheit und somit meiner Ansicht nach die Ungerechtigkeit - da h&#228;ufeln einige auf Kosten vieler ihre Scheine und H&#228;user an, um ihre Kids dann mit ungleich besseren Startchancen wieder in’s Leben zu schicken.&lt;/i&gt;

Es ist also nicht nur verwerflich, sich per Umlagesystem bei den Nachwachsenden zu bedienen, sondern &#252;berhaupt f&#252;rs Alter vorzusorgen. Als braver Staatsb&#252;rger hat man sich mit dem zu begn&#252;gen, was der Staat als Grundversorgung vorgesehen hat, der Rest wird weggesteuert?

Aus deiner privaten Erfahrung heraus mag die Fixierung aufs Materielle verst&#228;ndlich sein, aber ein gro&#223;er Startvorteil f&#252;r Kinder ist es auch und vor allem, in einem Elternhaus aufzuwachsen, in dem Wert auf Bildung gelegt wird und wo die Eltern sich noch besonders um das Kind k&#252;mmern. Ist es im Sinn der Chancengleichheit jetzt erforderlich, nach der Geburt die Kinder staatlichen Erziehungseinrichtungen zu &#252;bergeben, um die ungerechte Verteilung von f&#246;rdernden und hemmenden Erziehungsarten auf die Kinder endlich auszugleichen? 

Aber halt, vielleicht stimmt es ja doch, und es gibt so etwas wie genetische Vor- und Nachteile. Ich habe geh&#246;rt, gr&#246;&#223;ere M&#228;nner haben im Beruf und auch sonst, z.B. bei der Partnersuche, Vorteile gegen&#252;ber kleineren. Das wird vielleicht zu umst&#228;ndlich, all sowas in Antidiskriminierungsgesetze zu packen (mir sowieso unverst&#228;ndlich, warum die Partnerwahl nicht zu dessen Tatbest&#228;nden gez&#228;hlt wurde), vielleicht sollte man, soweit m&#246;glich, rechtzeitig gentechnisch eingreifen? Oder, wie in manchen Gesellschaften ja erfolgreich praktiziert, das Zusammenf&#252;hren von Zeugungswilligen nicht mehr den Einzelnen &#252;berlassen, sondern so regeln, dass Unterschiede ausgeglichen werden?

Ein weites Feld...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@MomoRules</p>
<p><i>Wenn’s unter Hartz IV l&#228;ge, machte das Grundeinkommen keinen Sinn.</i></p>
<p>F&#252;r diejenigen nicht, die es aus den Gr&#252;nden wollen, aus den du es willst. Daneben gibt es ja noch die Vereinfacher und Liberalen, denen es vor allem darauf ankommt, das ganze Antragswesen abzuschaffen.</p>
<p><i>Sind denn da die Pensionen, Renten etc. reingerechnet?</i></p>
<p>Geh zu meinem Straubhaar-Link. Wenn du von den 7525 Euro j&#228;hrlich ca. ein Drittel abziehst, hast du das Sozialbudget pro Kopf ohne Krankenversicherung, also knapp 415 Euro im Monat.</p>
<p><i>W&#228;re das rechtlich m&#246;glich, w&#228;re ich f&#252;r einen Schnitt von heute auf morgen, da lebt eine Generation auf Kosten der volkswirtschaftlichen Zukunft</i></p>
<p>Lese ich das richtig? Du willst den heutigen Rentnern von heute auf morgen ihre Anspr&#252;che wegnehmen und sie auf eine Grundsicherung zur&#252;ckwerfen? Das kann ja wohl nicht ganz ernst gemeint sein, oder ist das bereits ein Kennzeichen, wie das in deiner sch&#246;nen, neuen Welt zum Nutzen und Frommen aller so laufen soll?</p>
<p><i>F&#252;r mich tradiert ja genau das System der Alterversorgung die Chancenungleichheit und somit meiner Ansicht nach die Ungerechtigkeit &#8211; da h&#228;ufeln einige auf Kosten vieler ihre Scheine und H&#228;user an, um ihre Kids dann mit ungleich besseren Startchancen wieder in’s Leben zu schicken.</i></p>
<p>Es ist also nicht nur verwerflich, sich per Umlagesystem bei den Nachwachsenden zu bedienen, sondern &#252;berhaupt f&#252;rs Alter vorzusorgen. Als braver Staatsb&#252;rger hat man sich mit dem zu begn&#252;gen, was der Staat als Grundversorgung vorgesehen hat, der Rest wird weggesteuert?</p>
<p>Aus deiner privaten Erfahrung heraus mag die Fixierung aufs Materielle verst&#228;ndlich sein, aber ein gro&#223;er Startvorteil f&#252;r Kinder ist es auch und vor allem, in einem Elternhaus aufzuwachsen, in dem Wert auf Bildung gelegt wird und wo die Eltern sich noch besonders um das Kind k&#252;mmern. Ist es im Sinn der Chancengleichheit jetzt erforderlich, nach der Geburt die Kinder staatlichen Erziehungseinrichtungen zu &#252;bergeben, um die ungerechte Verteilung von f&#246;rdernden und hemmenden Erziehungsarten auf die Kinder endlich auszugleichen? </p>
<p>Aber halt, vielleicht stimmt es ja doch, und es gibt so etwas wie genetische Vor- und Nachteile. Ich habe geh&#246;rt, gr&#246;&#223;ere M&#228;nner haben im Beruf und auch sonst, z.B. bei der Partnersuche, Vorteile gegen&#252;ber kleineren. Das wird vielleicht zu umst&#228;ndlich, all sowas in Antidiskriminierungsgesetze zu packen (mir sowieso unverst&#228;ndlich, warum die Partnerwahl nicht zu dessen Tatbest&#228;nden gez&#228;hlt wurde), vielleicht sollte man, soweit m&#246;glich, rechtzeitig gentechnisch eingreifen? Oder, wie in manchen Gesellschaften ja erfolgreich praktiziert, das Zusammenf&#252;hren von Zeugungswilligen nicht mehr den Einzelnen &#252;berlassen, sondern so regeln, dass Unterschiede ausgeglichen werden?</p>
<p>Ein weites Feld&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Metalust &#38; Subdiskurse</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1344</link>
		<dc:creator>Metalust &#38; Subdiskurse</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 May 2006 11:23:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/#comment-1344</guid>
		<description>&lt;strong&gt;M&#228;nnerbilder, Frauenmoral: Zur Kritik der &quot;Negativen Freiheit&quot; aus Sicht des Feminismus der fr&#252;hen 80er Jahre...&lt;/strong&gt;

In den Diskussionen bei den B.L.O.G.s rund um die Arbeiter-Ethos-Intervention des M&#252;nte, da&#223;, wer nicht arbeitet, auch nicht essen solle, fiel sie mir wieder ein: Carol Gilligan. In m&#228;nnlich dominierten Universit&#228;ten hat sie meiner Ansicht nach nie...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>M&#228;nnerbilder, Frauenmoral: Zur Kritik der &#8220;Negativen Freiheit&#8221; aus Sicht des Feminismus der fr&#252;hen 80er Jahre&#8230;</strong></p>
<p>In den Diskussionen bei den B.L.O.G.s rund um die Arbeiter-Ethos-Intervention des M&#252;nte, da&#223;, wer nicht arbeitet, auch nicht essen solle, fiel sie mir wieder ein: Carol Gilligan. In m&#228;nnlich dominierten Universit&#228;ten hat sie meiner Ansicht nach nie&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: MomoRules</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1342</link>
		<dc:creator>MomoRules</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 May 2006 08:06:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/#comment-1342</guid>
		<description>@Karsten:

&#039;nen F&#246;rderalismus m&#252;&#223;te das doch in den Griff bekommen? Ging mir auch gar nicht um Ost und West - die Mieten z.B. unterscheiden sich schon zwischen Dortmund und Hamburg immens. F&#252;r diesen Wohngeld-Zuschu&#223; findest Du hier noch nicht mal ein WG-Zimmer. So bilden dann zunehmend auch in einer wirklich wohlhabenden Stadt mit noch einigerma&#223;en harmloser Arbeitslosigkeit immer mehr Ghettos, je nach Mietenspiegel, und das kann&#039;s ja nicht sein - zudem genau das die Bezirke sind, in denen dann drastisch Rechts gew&#228;hlt wird. 

Wenn&#039;s unter Hartz IV l&#228;ge, machte das Grundeinkommen keinen Sinn.

Sind denn da die Pensionen, Renten etc. reingerechnet? Krankenversicherung macht wirklich keinen Sinn, aber angesichts dessen, da&#223; ein Drittel aller &#246;ffentlichen Haushalte f&#252;r die Altersversorgung draufgeht, mu&#223; doch da was ganz anderes hinten rauskommen, rechnerisch. W&#228;re das rechtlich m&#246;glich, w&#228;re ich f&#252;r einen Schnitt von heute auf morgen, da lebt eine Generation auf Kosten der volkswirtschaftlichen Zukunft, man korrigiere mich, wenn ich dummes Zeug schreibe.

F&#252;r mich tradiert ja genau das System der Alterversorgung die Chancenungleichheit und somit meiner Ansicht nach die Ungerechtigkeit - da h&#228;ufeln einige auf Kosten vieler ihre Scheine und H&#228;user an, um ihre Kids dann mit ungleich besseren Startchancen wieder in&#039;s Leben zu schicken. 

Da bin ich selbst bestes Beispiel f&#252;r: Habe u.a. recht gem&#228;chlich studieren und parallel auch Praktika machen k&#246;nnen, weil ich als rechtlicher Vollwaise (meine Eltern waren nach altem Recht geschieden) ich wei&#223; jetzt gar nicht mehr, 15 oder 30% der Pensionsanspr&#252;che meines Vaters bis zu meinem 27. Lebensjahr + 20 Monate Zivilienst erhalten habe. Das war echt &#039;ne Stange Geld, sch&#246;nes Leben. 

Durch diese wirklich guten Startchancen verdiene ich jetzt sehr gut, das war optimal, gerade die Orientierungsphase im Studium, um beruflich drauf aufzubauen, also gerade das Nicht-Effiziente und Nicht-Anwendungsorientierte eines Studiums der Philosophie und Sozialswissenschaften hat die Basis f&#252;r das, was dann kam, geschaffen. 

Habe zwar freiwillig nebenher gejobbt,trotzdem: Jetzt habe ich regelm&#228;&#223;ig Praktikantenbewerber, die sich, obgleich wir Praktikantengeh&#228;lter ungef&#228;hr in der H&#246;he der Gewerkschaftforderung zahlen (bei uns ist sonst alles au&#223;ertariflich geregelt), die sich das schlicht nicht leisten k&#246;nnen. So habe ich, von einer aktuellen Hartz IV-Ausnahme abgesehen, immer nur Kinder aus gutem Hause bei mir durch&#039;s Haus stiefeln, was wirklich fies ist, weil wir tats&#228;chlich noch ausbilden und Praktika insofern auch ein Sprungbrett in Lohn und Brot darstellen, wenn man sich nicht allzu bl&#246;d anstellt. 

Bei einem bedingungslosen Grundeinkommen h&#228;tten auch andere eine Chance ... langes Beispiel, aber vielleicht&#039;s hilft&#039;s ja, um in der Diskussion Butter bei die Fische zu geben.

Ich finde die Diskussionen &#252;brigens trotz gelegentlicher Heftigkeit au&#223;erordentlich produktiv ... im wahren Leben trifft man immer nur auf Leute mit &#228;hnlichen Erfahrungshorizonten, und jetzt trifft man auf Controller, Studenten, sich politisch Engagierende und Hartz IV-Empf&#228;nger und Herrn Nef gleichzeitig und Apo mischt sich auf einmal direkt ein. Super!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Karsten:</p>
<p>&#8216;nen F&#246;rderalismus m&#252;&#223;te das doch in den Griff bekommen? Ging mir auch gar nicht um Ost und West &#8211; die Mieten z.B. unterscheiden sich schon zwischen Dortmund und Hamburg immens. F&#252;r diesen Wohngeld-Zuschu&#223; findest Du hier noch nicht mal ein WG-Zimmer. So bilden dann zunehmend auch in einer wirklich wohlhabenden Stadt mit noch einigerma&#223;en harmloser Arbeitslosigkeit immer mehr Ghettos, je nach Mietenspiegel, und das kann&#8217;s ja nicht sein &#8211; zudem genau das die Bezirke sind, in denen dann drastisch Rechts gew&#228;hlt wird. </p>
<p>Wenn&#8217;s unter Hartz IV l&#228;ge, machte das Grundeinkommen keinen Sinn.</p>
<p>Sind denn da die Pensionen, Renten etc. reingerechnet? Krankenversicherung macht wirklich keinen Sinn, aber angesichts dessen, da&#223; ein Drittel aller &#246;ffentlichen Haushalte f&#252;r die Altersversorgung draufgeht, mu&#223; doch da was ganz anderes hinten rauskommen, rechnerisch. W&#228;re das rechtlich m&#246;glich, w&#228;re ich f&#252;r einen Schnitt von heute auf morgen, da lebt eine Generation auf Kosten der volkswirtschaftlichen Zukunft, man korrigiere mich, wenn ich dummes Zeug schreibe.</p>
<p>F&#252;r mich tradiert ja genau das System der Alterversorgung die Chancenungleichheit und somit meiner Ansicht nach die Ungerechtigkeit &#8211; da h&#228;ufeln einige auf Kosten vieler ihre Scheine und H&#228;user an, um ihre Kids dann mit ungleich besseren Startchancen wieder in&#8217;s Leben zu schicken. </p>
<p>Da bin ich selbst bestes Beispiel f&#252;r: Habe u.a. recht gem&#228;chlich studieren und parallel auch Praktika machen k&#246;nnen, weil ich als rechtlicher Vollwaise (meine Eltern waren nach altem Recht geschieden) ich wei&#223; jetzt gar nicht mehr, 15 oder 30% der Pensionsanspr&#252;che meines Vaters bis zu meinem 27. Lebensjahr + 20 Monate Zivilienst erhalten habe. Das war echt &#8216;ne Stange Geld, sch&#246;nes Leben. </p>
<p>Durch diese wirklich guten Startchancen verdiene ich jetzt sehr gut, das war optimal, gerade die Orientierungsphase im Studium, um beruflich drauf aufzubauen, also gerade das Nicht-Effiziente und Nicht-Anwendungsorientierte eines Studiums der Philosophie und Sozialswissenschaften hat die Basis f&#252;r das, was dann kam, geschaffen. </p>
<p>Habe zwar freiwillig nebenher gejobbt,trotzdem: Jetzt habe ich regelm&#228;&#223;ig Praktikantenbewerber, die sich, obgleich wir Praktikantengeh&#228;lter ungef&#228;hr in der H&#246;he der Gewerkschaftforderung zahlen (bei uns ist sonst alles au&#223;ertariflich geregelt), die sich das schlicht nicht leisten k&#246;nnen. So habe ich, von einer aktuellen Hartz IV-Ausnahme abgesehen, immer nur Kinder aus gutem Hause bei mir durch&#8217;s Haus stiefeln, was wirklich fies ist, weil wir tats&#228;chlich noch ausbilden und Praktika insofern auch ein Sprungbrett in Lohn und Brot darstellen, wenn man sich nicht allzu bl&#246;d anstellt. </p>
<p>Bei einem bedingungslosen Grundeinkommen h&#228;tten auch andere eine Chance &#8230; langes Beispiel, aber vielleicht&#8217;s hilft&#8217;s ja, um in der Diskussion Butter bei die Fische zu geben.</p>
<p>Ich finde die Diskussionen &#252;brigens trotz gelegentlicher Heftigkeit au&#223;erordentlich produktiv &#8230; im wahren Leben trifft man immer nur auf Leute mit &#228;hnlichen Erfahrungshorizonten, und jetzt trifft man auf Controller, Studenten, sich politisch Engagierende und Hartz IV-Empf&#228;nger und Herrn Nef gleichzeitig und Apo mischt sich auf einmal direkt ein. Super!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Karsten</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1337</link>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 May 2006 19:59:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/#comment-1337</guid>
		<description>@MomoRules:
Dass Hartz IV von der faktischen Kaufkraft her sehr unterschiedlich ist, je nachdem, wo man lebt, ist ein bekanntes Problem, das ich auch bereits einmal bei uns diskutiert habe. Nur die Unterscheidung West-Ost halte ich f&#252;r sinnlos - und eine tats&#228;chliche Aufgliederung nach Wohnort leider f&#252;r b&#252;rokratisch nicht zu bew&#228;ltigen. Dass die Grundeinkommenskalkulationen meist deutlich &#252;ber dem heutigen Hartz IV liegen, ist ein immanenter Fehler.

@Rayson:
Ich denke, dass es immer noch Anreize gibt, zu arbeiten, wenn es dabei nicht mehr ums nackte &#220;berleben geht. Aber das haben wir ja schon einmal sehr kontrovers diskutiert.

@alle:
Was f&#252;r heftige Diskussionen ziehen sich eigentlich im Augenblick quer &#252;ber unsere Blogs? Aufregend...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@MomoRules:<br />
Dass Hartz IV von der faktischen Kaufkraft her sehr unterschiedlich ist, je nachdem, wo man lebt, ist ein bekanntes Problem, das ich auch bereits einmal bei uns diskutiert habe. Nur die Unterscheidung West-Ost halte ich f&#252;r sinnlos &#8211; und eine tats&#228;chliche Aufgliederung nach Wohnort leider f&#252;r b&#252;rokratisch nicht zu bew&#228;ltigen. Dass die Grundeinkommenskalkulationen meist deutlich &#252;ber dem heutigen Hartz IV liegen, ist ein immanenter Fehler.</p>
<p>@Rayson:<br />
Ich denke, dass es immer noch Anreize gibt, zu arbeiten, wenn es dabei nicht mehr ums nackte &#220;berleben geht. Aber das haben wir ja schon einmal sehr kontrovers diskutiert.</p>
<p>@alle:<br />
Was f&#252;r heftige Diskussionen ziehen sich eigentlich im Augenblick quer &#252;ber unsere Blogs? Aufregend&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1331</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 May 2006 10:59:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/#comment-1331</guid>
		<description>@MomoRules

Da Verkn&#252;pfung von &quot;wir hier&quot; zu &quot;nur wir hier&quot; hast du jetzt aber selbst hergestellt. Wie stefanolix schon sagt, kommt es mir weniger darauf an, was jemand sagt, als wie begr&#252;ndet er das tut. Und wenn jemand zur Verteidigung seines Konzepts zun&#228;chst mal die Erkenntnisse der Wirtschaftswissenschaften (so breit gef&#228;chert sie auch sind) beiseite schiebt und das auch noch als Vorteil empfindet, und wenn dann die Skepsis anderer als B&#246;swilligkeit ausgelegt wird, dann tr&#228;gt das nicht viel dazu bei, meine Diskussionsbereitschaft zu f&#246;rdern.

Das auch &#214;konomen zu solchen Fantastereien neigen, kann man an Thomas Straubhaar sehen. Schaut man sich sein &quot;Modell&quot; &lt;a href=&quot;http://hwwi.hwwi.net/fileadmin/hwwi/Mediencenter/Pressemitteilungen/2006_Pressemitteilungen/2006-04-20_Pressemitteilung_Grundeinkommen.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;genauer&lt;/a&gt; an (jedenfalls so genau wie m&#246;glich, denn mehr als Stammtischniveau hat diese Darstellung kaum), dann hat er zur Berechnung seines j&#228;hrlichen Grundeinkommens von 7.525 Euro mal eben die gesamte Krankenversicherung schon verbraten und ist sich in seiner weiteren Argumentation selbst nicht sicher, wie er damit umgehen soll. Eine nicht wenig drastische Schw&#228;che, machen die Gesundheitskosten doch wohl ca. ein Drittel des gesamten Sozialbudgets aus. Da ist ja Werners F&#252;llhorn solider kalkuliert. Mal abgesehen davon, dass diese statische Rechnung (Budget durch Zahl der Einwohner = funktionierendes Modell) jedem Studenten der Volkswirtschaftslehre im 1. Semester um die Ohren gehauen werden m&#252;sste.

Das Straubhaar-Modell zeigt &#252;brigens auch, dass die Grundeinkommens-Fans aus mehreren Lagern kommen. Die einen ersehnen sich eine Art Vorgeschmack auf den Kommunismus (obwohl echte Kommunisten nat&#252;rlich dagegen sein m&#252;ssen), f&#252;r die anderen ist es ein Befreiungsschlag auf dem Weg zu voll flexiblen M&#228;rkten, wodurch sich z.B. Straubhaar offensichtlich die Gegeneffekte zum grunds&#228;tzlich produktionshemmenden Grundeinkommen erhofft (&quot;hoffen&quot; ist hier das richtige Stichwort).

Aber ich habe jetzt genug Worte &#252;ber sowas verloren...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@MomoRules</p>
<p>Da Verkn&#252;pfung von &#8220;wir hier&#8221; zu &#8220;nur wir hier&#8221; hast du jetzt aber selbst hergestellt. Wie stefanolix schon sagt, kommt es mir weniger darauf an, was jemand sagt, als wie begr&#252;ndet er das tut. Und wenn jemand zur Verteidigung seines Konzepts zun&#228;chst mal die Erkenntnisse der Wirtschaftswissenschaften (so breit gef&#228;chert sie auch sind) beiseite schiebt und das auch noch als Vorteil empfindet, und wenn dann die Skepsis anderer als B&#246;swilligkeit ausgelegt wird, dann tr&#228;gt das nicht viel dazu bei, meine Diskussionsbereitschaft zu f&#246;rdern.</p>
<p>Das auch &#214;konomen zu solchen Fantastereien neigen, kann man an Thomas Straubhaar sehen. Schaut man sich sein &#8220;Modell&#8221; <a href="http://hwwi.hwwi.net/fileadmin/hwwi/Mediencenter/Pressemitteilungen/2006_Pressemitteilungen/2006-04-20_Pressemitteilung_Grundeinkommen.pdf" rel="nofollow">genauer</a> an (jedenfalls so genau wie m&#246;glich, denn mehr als Stammtischniveau hat diese Darstellung kaum), dann hat er zur Berechnung seines j&#228;hrlichen Grundeinkommens von 7.525 Euro mal eben die gesamte Krankenversicherung schon verbraten und ist sich in seiner weiteren Argumentation selbst nicht sicher, wie er damit umgehen soll. Eine nicht wenig drastische Schw&#228;che, machen die Gesundheitskosten doch wohl ca. ein Drittel des gesamten Sozialbudgets aus. Da ist ja Werners F&#252;llhorn solider kalkuliert. Mal abgesehen davon, dass diese statische Rechnung (Budget durch Zahl der Einwohner = funktionierendes Modell) jedem Studenten der Volkswirtschaftslehre im 1. Semester um die Ohren gehauen werden m&#252;sste.</p>
<p>Das Straubhaar-Modell zeigt &#252;brigens auch, dass die Grundeinkommens-Fans aus mehreren Lagern kommen. Die einen ersehnen sich eine Art Vorgeschmack auf den Kommunismus (obwohl echte Kommunisten nat&#252;rlich dagegen sein m&#252;ssen), f&#252;r die anderen ist es ein Befreiungsschlag auf dem Weg zu voll flexiblen M&#228;rkten, wodurch sich z.B. Straubhaar offensichtlich die Gegeneffekte zum grunds&#228;tzlich produktionshemmenden Grundeinkommen erhofft (&#8220;hoffen&#8221; ist hier das richtige Stichwort).</p>
<p>Aber ich habe jetzt genug Worte &#252;ber sowas verloren&#8230;</p>
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		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1328</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 May 2006 10:05:11 +0000</pubDate>
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		<description>Mir ist es v&#246;llig egal, von welcher Person eine bestimmte Meinung kommt, wenn die Meinung fundiert ist und wenn man mit dieser Person vern&#252;nftig diskutieren kann. Ich diskutiere z.B. mit meiner Frau, mit Bekannten, Freunden und Frendinnen sehr oft &#252;ber Fragen, die dem Thema dieses Threads nahekommen. Das ist sicher bei politisch interessierten Leuten im Alter von Mitte/Ende 30 auch naheliegend. Frauen m&#252;ssen also nicht unbedingt ein Blog haben, um &#252;ber solche Themen mitdiskutieren zu k&#246;nnen ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist es v&#246;llig egal, von welcher Person eine bestimmte Meinung kommt, wenn die Meinung fundiert ist und wenn man mit dieser Person vern&#252;nftig diskutieren kann. Ich diskutiere z.B. mit meiner Frau, mit Bekannten, Freunden und Frendinnen sehr oft &#252;ber Fragen, die dem Thema dieses Threads nahekommen. Das ist sicher bei politisch interessierten Leuten im Alter von Mitte/Ende 30 auch naheliegend. Frauen m&#252;ssen also nicht unbedingt ein Blog haben, um &#252;ber solche Themen mitdiskutieren zu k&#246;nnen <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: MomoRules</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1326</link>
		<dc:creator>MomoRules</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 May 2006 07:54:16 +0000</pubDate>
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		<description>@Rayson &amp; Parker 8:

&quot;Die &#214;konomen&quot; war pauschalisierend und deshalb falsch, da habt ihr Recht. Da sei jede Allergie auch zugestanden.

Insofern wollte ich auch nicht die &#214;konomie als Wissenschaft ablehnen, aber sehr wohl bestimmte, durch Reagan/Thatcher einst popularisierte Theoreme und insbesondere deren Pr&#228;missen. Und die finde ich aus Erfahrungen am freien Markt heraus schlicht irreal. Dieser Seher-Gestus &quot;Alle sind Tr&#228;umer, nur ich - oder &quot;wir hier&quot; - bohre die dicken Bretter der Realit&#228;t&quot; ist ja reine Rhetorik, macht ja nix - was Nite Owl da beschreibt, finde ich viel realer ...

Ich habe mich nicht am Begriff der Amme gest&#246;rt. Mir fiel nur wieder eine Diskussion um feministische Ethik im Gefolge von Carol Gilligan wieder ein, die sehr viel mit der Diskussion um &quot;negative Freiheit&quot; zu tun hat. Auch &quot;Die Fesseln der Liebe&quot; von Jessica Benjamin sagt sehr Schlaues zu liberalen M&#228;nnerbildern, die ich auch regelm&#228;&#223;ig vertrete, da kritisiere ich mich dann sozusagen auch mal wieder selbst, wenn ich die in die Debatte einf&#252;hre. Das suche ich noch mal raus und mache da &#039;nen Eintrag draus.

Ist euch das noch nie aufgefallen, da&#223; im liberalen Teil der Blosph&#228;re fast nur M&#228;nner diskutieren (Liza und die beiden auf der Achse des Guten&quot; mal ausgenommen, aber die sind auch au&#223;erordentlich m&#228;nnlich im Sinne des Feminismus gedacht)? Bei Che hingegen diskutiert z.B. auch Netbitch mit, bei den &quot;Linken&quot; z.B. Eule70 ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson &amp; Parker 8:</p>
<p>&#8220;Die &#214;konomen&#8221; war pauschalisierend und deshalb falsch, da habt ihr Recht. Da sei jede Allergie auch zugestanden.</p>
<p>Insofern wollte ich auch nicht die &#214;konomie als Wissenschaft ablehnen, aber sehr wohl bestimmte, durch Reagan/Thatcher einst popularisierte Theoreme und insbesondere deren Pr&#228;missen. Und die finde ich aus Erfahrungen am freien Markt heraus schlicht irreal. Dieser Seher-Gestus &#8220;Alle sind Tr&#228;umer, nur ich &#8211; oder &#8220;wir hier&#8221; &#8211; bohre die dicken Bretter der Realit&#228;t&#8221; ist ja reine Rhetorik, macht ja nix &#8211; was Nite Owl da beschreibt, finde ich viel realer &#8230;</p>
<p>Ich habe mich nicht am Begriff der Amme gest&#246;rt. Mir fiel nur wieder eine Diskussion um feministische Ethik im Gefolge von Carol Gilligan wieder ein, die sehr viel mit der Diskussion um &#8220;negative Freiheit&#8221; zu tun hat. Auch &#8220;Die Fesseln der Liebe&#8221; von Jessica Benjamin sagt sehr Schlaues zu liberalen M&#228;nnerbildern, die ich auch regelm&#228;&#223;ig vertrete, da kritisiere ich mich dann sozusagen auch mal wieder selbst, wenn ich die in die Debatte einf&#252;hre. Das suche ich noch mal raus und mache da &#8216;nen Eintrag draus.</p>
<p>Ist euch das noch nie aufgefallen, da&#223; im liberalen Teil der Blosph&#228;re fast nur M&#228;nner diskutieren (Liza und die beiden auf der Achse des Guten&#8221; mal ausgenommen, aber die sind auch au&#223;erordentlich m&#228;nnlich im Sinne des Feminismus gedacht)? Bei Che hingegen diskutiert z.B. auch Netbitch mit, bei den &#8220;Linken&#8221; z.B. Eule70 &#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: nite owl</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1325</link>
		<dc:creator>nite owl</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 May 2006 01:29:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/#comment-1325</guid>
		<description>@R.A.:

&quot;Man kann weder durch Beitr&#228;ge erworbene Rentenanspr&#252;che durch ein deutlich niedrigeres Grundeinkommen ersetzen, noch die echten Sozialstaatsteile streichen: Die Versorgung von Behinderten oder Pflegebed&#252;rftigen kostet deutlich mehr als das Grundeinkommen.&quot;

Zum einen ist mir klar das die Systemumstellung schwierig und teuer ist (unrealistisch leider auch), zum anderen habe ich auch klar gesagt das nicht arbeitsf&#228;hige nat&#252;rlich zus&#228;tzlicher Unterst&#252;tzung bed&#252;rfen.

&quot;Vom Rest aber k&#246;nnte man nur einen Transfer unterhalb der Sozialhilfeh&#246;he bezahlen - das w&#228;re dann v&#246;llig widersinnig.&quot;

Ich meine das es viele niedriglohnjobs-gibt und noch mehr geben kann, die sich jeder arbeitsf&#228;hige suchen kann - gerade auch im privaten Bereich. Deshalb ist ein Grundeinkommen von ca. 400 euro (also statt zB 340 hartz4 + Wohngeld etc., au&#223;erdem Kindergeld, etc.) f&#252;r mich nicht &quot;widersinnig&quot;.

Wie das Grundeinkommen genutzt wird bleibt ja jedem selbst &#252;berlassen, es kann zB auch die Mobilit&#228;t f&#246;rdern wenn ich auch in einer fremden Stadt nur f&#252;rs essen und nicht die Miete arbeiten mu&#223; (wie auch immer).

Unser Staat leistet sich ja derzeit zB Mobilit&#228;tsbeihilfen f&#252;r verschiedene Bev&#246;lkerungsteile, zB Azubis, zus&#228;tzlich ein komplexes Baf&#246;g etc.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@R.A.:</p>
<p>&#8220;Man kann weder durch Beitr&#228;ge erworbene Rentenanspr&#252;che durch ein deutlich niedrigeres Grundeinkommen ersetzen, noch die echten Sozialstaatsteile streichen: Die Versorgung von Behinderten oder Pflegebed&#252;rftigen kostet deutlich mehr als das Grundeinkommen.&#8221;</p>
<p>Zum einen ist mir klar das die Systemumstellung schwierig und teuer ist (unrealistisch leider auch), zum anderen habe ich auch klar gesagt das nicht arbeitsf&#228;hige nat&#252;rlich zus&#228;tzlicher Unterst&#252;tzung bed&#252;rfen.</p>
<p>&#8220;Vom Rest aber k&#246;nnte man nur einen Transfer unterhalb der Sozialhilfeh&#246;he bezahlen &#8211; das w&#228;re dann v&#246;llig widersinnig.&#8221;</p>
<p>Ich meine das es viele niedriglohnjobs-gibt und noch mehr geben kann, die sich jeder arbeitsf&#228;hige suchen kann &#8211; gerade auch im privaten Bereich. Deshalb ist ein Grundeinkommen von ca. 400 euro (also statt zB 340 hartz4 + Wohngeld etc., au&#223;erdem Kindergeld, etc.) f&#252;r mich nicht &#8220;widersinnig&#8221;.</p>
<p>Wie das Grundeinkommen genutzt wird bleibt ja jedem selbst &#252;berlassen, es kann zB auch die Mobilit&#228;t f&#246;rdern wenn ich auch in einer fremden Stadt nur f&#252;rs essen und nicht die Miete arbeiten mu&#223; (wie auch immer).</p>
<p>Unser Staat leistet sich ja derzeit zB Mobilit&#228;tsbeihilfen f&#252;r verschiedene Bev&#246;lkerungsteile, zB Azubis, zus&#228;tzlich ein komplexes Baf&#246;g etc.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: nite owl</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1324</link>
		<dc:creator>nite owl</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 May 2006 01:20:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/#comment-1324</guid>
		<description>sorry, das erste posting bitte l&#246;schen.

Aber ich habe noch mehr zu sagen:
&quot;Zum Begriff der Arbeit: Erntehelfer! Weiter ist man dann weder bei Liberalen noch bei Post-Sozialisten gedanklich gekommen. K&#246;nnen ja auch mal wieder einen Maschsee ausheben lassen - richtige Handarbeit halt. Arbeiten Leute die ihr Geld damit verdienen, m&#246;glichst viele Leute zu entlassen?&quot;

Mir ist gerade wieder bei einem Bewerbungsgespr&#228;ch aufgefallen wie kurios der Gedanke f&#252;r eine Personalabteilung zu sein scheint das man einen bestimmten Job, der durchaus Leistung und geistige Anstrengung erfordert, einfach nur machen will um Geld zu verdienen und sich seinen &quot;Lebenssinn&quot; gut in der Freizeit durch verschiedene Besch&#228;ftigungen (die leider auch nicht wenig Geld kosten) suchen kann.

Und das es nicht reicht sich aufgeschlossen zu zeigen, f&#252;r die Anfangszeit, bzw. bis der Arbeitgeber zufrieden ist und man sich nicht dazu entschlo&#223;en hat getrennte Wege zu gehen, auf Geld zu verzichten.

Ich arbeite f&#252;r Geld und definiere mich nicht &#252;ber Arbeit - ich will Kunden, Arbeitgeber und mich zufriedenstellen - und all dies scheint potentielle Arbeitgeber nicht wirklich positiv zu stimmen (ja, es fehlt eben leider an Erfahrung und Qualifikation (wobei bei dem konkreten Beispiel Quereinsteiger gesucht, und Schulung angeboten wurde).)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>sorry, das erste posting bitte l&#246;schen.</p>
<p>Aber ich habe noch mehr zu sagen:<br />
&#8220;Zum Begriff der Arbeit: Erntehelfer! Weiter ist man dann weder bei Liberalen noch bei Post-Sozialisten gedanklich gekommen. K&#246;nnen ja auch mal wieder einen Maschsee ausheben lassen &#8211; richtige Handarbeit halt. Arbeiten Leute die ihr Geld damit verdienen, m&#246;glichst viele Leute zu entlassen?&#8221;</p>
<p>Mir ist gerade wieder bei einem Bewerbungsgespr&#228;ch aufgefallen wie kurios der Gedanke f&#252;r eine Personalabteilung zu sein scheint das man einen bestimmten Job, der durchaus Leistung und geistige Anstrengung erfordert, einfach nur machen will um Geld zu verdienen und sich seinen &#8220;Lebenssinn&#8221; gut in der Freizeit durch verschiedene Besch&#228;ftigungen (die leider auch nicht wenig Geld kosten) suchen kann.</p>
<p>Und das es nicht reicht sich aufgeschlossen zu zeigen, f&#252;r die Anfangszeit, bzw. bis der Arbeitgeber zufrieden ist und man sich nicht dazu entschlo&#223;en hat getrennte Wege zu gehen, auf Geld zu verzichten.</p>
<p>Ich arbeite f&#252;r Geld und definiere mich nicht &#252;ber Arbeit &#8211; ich will Kunden, Arbeitgeber und mich zufriedenstellen &#8211; und all dies scheint potentielle Arbeitgeber nicht wirklich positiv zu stimmen (ja, es fehlt eben leider an Erfahrung und Qualifikation (wobei bei dem konkreten Beispiel Quereinsteiger gesucht, und Schulung angeboten wurde).)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: nite owl</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1323</link>
		<dc:creator>nite owl</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 May 2006 01:10:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/#comment-1323</guid>
		<description>&quot;Das Dilemma des Grundeinkommens besteht darin, dass es einigen W&#252;nschen der Menschen immer hinterherhinken wird, ihnen aber gleichzeitig ohne eigenes Dazutun zu viele W&#252;nsche erf&#252;llt. Dadurch werden Menschen von der eigenen Leistung entkoppelt.&quot;

Miete oder/ und essen sind &quot;zu viele&quot; erf&#252;llte W&#252;nsche? Zudem diese sicher nicht nur bei mir, sondern bei vielen die studieren oder studiert haben von den Eltern finanziert werden (es gibt sogar Leute die k&#246;nnen sich alles famili&#228;r finanzieren lassen).

W&#252;rde dieses private &quot;Grundeinkommen&quot; wegfallen m&#252;&#223;ten sich viele, so auch ich, einen zweiten miesen job suchen der langfristig nichts bringt und kurzfristig Geld, und zwar soviel Geld das das n&#246;tigste bezahlt wird und man unvern&#252;nftigerweise auch noch lebt und auch mal Geld f&#252;r unn&#246;tiges ausgeben will oder mu&#223;.

Die gar nicht idealen Menschen die von ca. 400 euro ohne Arbeit durchs Leben kommen sind extrem wenige. Schon heute sind unter den &quot;Sozialschmarotzern&quot; mehr die sich &quot;schwarz&quot; etwas hinzuverdienen als die die ihren Lebenstil massiv reduzieren und (nach abzug der Miete) von 150 euro (oder weniger) im Monat leben bzw. vegetieren.

Und die die es k&#246;nnen, zB weil sie in einer gro&#223;en Familie leben, werden uns auch nicht verarmen lassen.

Aber um es klar zu sagen: Ich will nicht nur eine einfachere, preiswertere Umverteilung, ich will auch weniger B&#252;rokratie ansich und weniger Einstiegshemmnisse in den Arbeitsmarkt - also zB keinen K&#252;ndigungsschutz, ebenso ein massiv vereinfachtes Steuerrecht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das Dilemma des Grundeinkommens besteht darin, dass es einigen W&#252;nschen der Menschen immer hinterherhinken wird, ihnen aber gleichzeitig ohne eigenes Dazutun zu viele W&#252;nsche erf&#252;llt. Dadurch werden Menschen von der eigenen Leistung entkoppelt.&#8221;</p>
<p>Miete oder/ und essen sind &#8220;zu viele&#8221; erf&#252;llte W&#252;nsche? Zudem diese sicher nicht nur bei mir, sondern bei vielen die studieren oder studiert haben von den Eltern finanziert werden (es gibt sogar Leute die k&#246;nnen sich alles famili&#228;r finanzieren lassen).</p>
<p>W&#252;rde dieses private &#8220;Grundeinkommen&#8221; wegfallen m&#252;&#223;ten sich viele, so auch ich, einen zweiten miesen job suchen der langfristig nichts bringt und kurzfristig Geld, und zwar soviel Geld das das n&#246;tigste bezahlt wird und man unvern&#252;nftigerweise auch noch lebt und auch mal Geld f&#252;r unn&#246;tiges ausgeben will oder mu&#223;.</p>
<p>Die gar nicht idealen Menschen die von ca. 400 euro ohne Arbeit durchs Leben kommen sind extrem wenige. Schon heute sind unter den &#8220;Sozialschmarotzern&#8221; mehr die sich &#8220;schwarz&#8221; etwas hinzuverdienen als die die ihren Lebenstil massiv reduzieren und (nach abzug der Miete) von 150 euro (oder weniger) im Monat leben bzw. vegetieren.</p>
<p>Und die die es k&#246;nnen, zB weil sie in einer gro&#223;en Familie leben, werden uns auch nicht verarmen lassen.</p>
<p>Aber um es klar zu sagen: Ich will nicht nur eine einfachere, preiswertere Umverteilung, ich will auch weniger B&#252;rokratie ansich und weniger Einstiegshemmnisse in den Arbeitsmarkt &#8211; also zB keinen K&#252;ndigungsschutz, ebenso ein massiv vereinfachtes Steuerrecht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1320</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2006 20:35:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/#comment-1320</guid>
		<description>Ja, die FTD-Umfrage empfehle ich auch. Sie widerspricht nicht dem, was ich behaupte: Die Unterschiedlichkeit bewegt sich in einem Rahmen, der von der &#246;ffentlichen Diskussion (auch in den Blogs) gerne verlassen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, die FTD-Umfrage empfehle ich auch. Sie widerspricht nicht dem, was ich behaupte: Die Unterschiedlichkeit bewegt sich in einem Rahmen, der von der &#246;ffentlichen Diskussion (auch in den Blogs) gerne verlassen wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Parker8</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1319</link>
		<dc:creator>Parker8</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2006 18:47:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/#comment-1319</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Meine These ist ja mittlerweile eher, da&#223; das Denken der &#214;konomen schuld dran ist, da&#223; es hier den Bach runtergeht, weil sie Wirklichkeit falsch beschreiben und jenseits ihrer dynamischen Anreiz-Konstruktion alles wirklich Relevante in Nebenbedingungen packen.&lt;/blockquote&gt;
Das Denken mancher &#214;konomen, denn sie sind ja nicht alle gleich. In dem Zusammenhang: Die FTD berichtet gegenw&#228;rtig &#252;ber die &lt;a href=&quot;http://www.ftd.de/meinung/leitartikel/72457.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;verschiedenartige Gesinnungslage&lt;/a&gt; unter den hiesigen &#214;konomen, soweit sie dem &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Verein_f&#252;r_Socialpolitik&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Verein f&#252;r Socialpolitik&lt;/a&gt; angeh&#246;ren. 

&lt;blockquote&gt;Als &#214;konom muss man sich manchmal vorkommen wie ein Arzt, dessen Wissen von all den Hom&#246;opathen und Wunderheilern als “Schulmedizin” abgetan und somit zum Problem degradiert wird.&lt;/blockquote&gt;

Oh, diese Gr&#246;&#223;e!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Meine These ist ja mittlerweile eher, da&#223; das Denken der &#214;konomen schuld dran ist, da&#223; es hier den Bach runtergeht, weil sie Wirklichkeit falsch beschreiben und jenseits ihrer dynamischen Anreiz-Konstruktion alles wirklich Relevante in Nebenbedingungen packen.</p></blockquote>
<p>Das Denken mancher &#214;konomen, denn sie sind ja nicht alle gleich. In dem Zusammenhang: Die FTD berichtet gegenw&#228;rtig &#252;ber die <a href="http://www.ftd.de/meinung/leitartikel/72457.html" rel="nofollow">verschiedenartige Gesinnungslage</a> unter den hiesigen &#214;konomen, soweit sie dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verein_f&#252;r_Socialpolitik" rel="nofollow">Verein f&#252;r Socialpolitik</a> angeh&#246;ren. </p>
<blockquote><p>Als &#214;konom muss man sich manchmal vorkommen wie ein Arzt, dessen Wissen von all den Hom&#246;opathen und Wunderheilern als “Schulmedizin” abgetan und somit zum Problem degradiert wird.</p></blockquote>
<p>Oh, diese Gr&#246;&#223;e!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1318</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2006 16:24:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/#comment-1318</guid>
		<description>Tja, tut mir nun Leid, MomoRules, wenn ich nicht hinter den Grad meiner Erkenntnis zur&#252;ck kann. 

Als &#214;konom muss man sich manchmal vorkommen wie ein Arzt, dessen Wissen von all den Hom&#246;opathen und Wunderheilern als &quot;Schulmedizin&quot; abgetan und somit zum Problem degradiert wird. Wobei sich zum Wunder&#246;konom eigentlich jeder erheben darf, der die gegenw&#228;rtigen Zust&#228;nde nicht gut findet.

Es ist ein Unterschied, ob man will, dass es allen besser geht und zu diesem Zweck die dicken Bretter der Realit&#228;t bohrt, oder ob man meint, sich &#252;ber diese Niederungen, die ja alle nur auf falscher Erkenntnis beruhen - eine Erkenntnis, die nicht geeignet ist, Utopien zu befeuern: b&#228;h! -  mit einem &quot;gro&#223;en Wurf&quot; erheben zu k&#246;nnen. 

Da reagiere ich &#252;brigens mal ausnahmsweise allergisch aus meiner Erfahrung in einer Gemeinschaft, bei der alle wahnwitzigen Weltrettungsideen h&#246;chst akzeptiert waren, auch wenn sie untereinander nicht kompatibel waren. In der Ablehnung der &#214;konomie als Wissenschaft und der Annahme, eine Volkswirtschaft sei beliebig gestaltbar und m&#252;sse zwangsl&#228;ufig die gew&#252;nschten Ergebnisse liefern, waren sie sich aber alle einig, was das Zusammengeh&#246;rigkeitsgef&#252;hl enorm verst&#228;rkte.

&#220;berfl&#252;ssig zu sagen, dass dort auch die obskursten Medizinlehren vertreten wurden.

Wenn dich &#252;brigens die Amme st&#246;rt, nimm meinetwegen ein Elternteil oder einen Feudalherrn. Oder sonst jemanden, von dessen Gnade du lebst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, tut mir nun Leid, MomoRules, wenn ich nicht hinter den Grad meiner Erkenntnis zur&#252;ck kann. </p>
<p>Als &#214;konom muss man sich manchmal vorkommen wie ein Arzt, dessen Wissen von all den Hom&#246;opathen und Wunderheilern als &#8220;Schulmedizin&#8221; abgetan und somit zum Problem degradiert wird. Wobei sich zum Wunder&#246;konom eigentlich jeder erheben darf, der die gegenw&#228;rtigen Zust&#228;nde nicht gut findet.</p>
<p>Es ist ein Unterschied, ob man will, dass es allen besser geht und zu diesem Zweck die dicken Bretter der Realit&#228;t bohrt, oder ob man meint, sich &#252;ber diese Niederungen, die ja alle nur auf falscher Erkenntnis beruhen &#8211; eine Erkenntnis, die nicht geeignet ist, Utopien zu befeuern: b&#228;h! &#8211;  mit einem &#8220;gro&#223;en Wurf&#8221; erheben zu k&#246;nnen. </p>
<p>Da reagiere ich &#252;brigens mal ausnahmsweise allergisch aus meiner Erfahrung in einer Gemeinschaft, bei der alle wahnwitzigen Weltrettungsideen h&#246;chst akzeptiert waren, auch wenn sie untereinander nicht kompatibel waren. In der Ablehnung der &#214;konomie als Wissenschaft und der Annahme, eine Volkswirtschaft sei beliebig gestaltbar und m&#252;sse zwangsl&#228;ufig die gew&#252;nschten Ergebnisse liefern, waren sie sich aber alle einig, was das Zusammengeh&#246;rigkeitsgef&#252;hl enorm verst&#228;rkte.</p>
<p>&#220;berfl&#252;ssig zu sagen, dass dort auch die obskursten Medizinlehren vertreten wurden.</p>
<p>Wenn dich &#252;brigens die Amme st&#246;rt, nimm meinetwegen ein Elternteil oder einen Feudalherrn. Oder sonst jemanden, von dessen Gnade du lebst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1317</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2006 16:17:01 +0000</pubDate>
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		<description>Also bitte: Rayson h&#228;tte den Staat genausogut als allumsorgenden, allen Brot gebenden Familienvater bezeichnen k&#246;nnen. Der Mensch ist doch aber kein unm&#252;ndiges Kind. Es geht mir auch darum, dass ein Gro&#223;teil der Menschen in einer solchen Abh&#228;ngigkeit -- mit hoher Wahrscheinlichkeit -- bequem und tr&#228;ge werden wird.

Wir leben aber nicht auf einer Insel der Seligen, sondern wir stehen im harten Wettbewerb. Und das muss bei der Suche nach L&#246;sungsans&#228;tzen ber&#252;cksichtigt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also bitte: Rayson h&#228;tte den Staat genausogut als allumsorgenden, allen Brot gebenden Familienvater bezeichnen k&#246;nnen. Der Mensch ist doch aber kein unm&#252;ndiges Kind. Es geht mir auch darum, dass ein Gro&#223;teil der Menschen in einer solchen Abh&#228;ngigkeit &#8212; mit hoher Wahrscheinlichkeit &#8212; bequem und tr&#228;ge werden wird.</p>
<p>Wir leben aber nicht auf einer Insel der Seligen, sondern wir stehen im harten Wettbewerb. Und das muss bei der Suche nach L&#246;sungsans&#228;tzen ber&#252;cksichtigt werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: MomoRules</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1316</link>
		<dc:creator>MomoRules</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2006 15:58:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/#comment-1316</guid>
		<description>@Rayson:

Meine These ist ja mittlerweile eher, da&#223; das Denken der &#214;konomen schuld dran ist, da&#223; es hier den Bach runtergeht, weil sie Wirklichkeit falsch beschreiben und jenseits ihrer dynamischen Anreiz-Konstruktion alles wirklich Relevante in Nebenbedingungen packen. 

Wie &#252;brigens auch Formulierungen, wie man &quot;als Liberaler&quot;, &quot;wir hier&quot;, denkt - ich denk ja lieber selbst - sehr viele Probleme erst erzeugen. Das ist ja selbst statisch und eines der Kernprobleme des politischen Systems: Da&#223; Sachfragen aus doktrin&#228;rer und identit&#228;tspolitischer Perspektive diskutiert werden, und genau ist dann auch das gr&#246;&#223;te Problem, da&#223; die SPD derzeit hat, und genau deshalb nervt mich dieser M&#252;nte-Spruch ma&#223;los. 

F&#252;r mich formuliert das Grundeinkommen Parameter, die jenseits der Logik der Versicherungssysteme verortet sind, und das ist schon mal ein Riesenschritt nach vorn, da&#223; dar&#252;ber diskutiert wird. Und wenn man denn Tr&#228;umer ist, weil man will, da&#223; es Anderen besser geht - bin ich gerne.

Ich halte auch diese Bilder vom &quot;Staat als Amme&quot; und das Umdeuten von Rechten in Abh&#228;ngigkeiten f&#252;r anachronistisch. Das ist eher das Resultat eines bestimmten, sich kulturell tradierenden M&#228;nnerbildes, sage ich jetzt mal in unpolemischer Absicht, mich auf den Feminismus berufend ... glaube wirklich, da&#223; das so ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson:</p>
<p>Meine These ist ja mittlerweile eher, da&#223; das Denken der &#214;konomen schuld dran ist, da&#223; es hier den Bach runtergeht, weil sie Wirklichkeit falsch beschreiben und jenseits ihrer dynamischen Anreiz-Konstruktion alles wirklich Relevante in Nebenbedingungen packen. </p>
<p>Wie &#252;brigens auch Formulierungen, wie man &#8220;als Liberaler&#8221;, &#8220;wir hier&#8221;, denkt &#8211; ich denk ja lieber selbst &#8211; sehr viele Probleme erst erzeugen. Das ist ja selbst statisch und eines der Kernprobleme des politischen Systems: Da&#223; Sachfragen aus doktrin&#228;rer und identit&#228;tspolitischer Perspektive diskutiert werden, und genau ist dann auch das gr&#246;&#223;te Problem, da&#223; die SPD derzeit hat, und genau deshalb nervt mich dieser M&#252;nte-Spruch ma&#223;los. </p>
<p>F&#252;r mich formuliert das Grundeinkommen Parameter, die jenseits der Logik der Versicherungssysteme verortet sind, und das ist schon mal ein Riesenschritt nach vorn, da&#223; dar&#252;ber diskutiert wird. Und wenn man denn Tr&#228;umer ist, weil man will, da&#223; es Anderen besser geht &#8211; bin ich gerne.</p>
<p>Ich halte auch diese Bilder vom &#8220;Staat als Amme&#8221; und das Umdeuten von Rechten in Abh&#228;ngigkeiten f&#252;r anachronistisch. Das ist eher das Resultat eines bestimmten, sich kulturell tradierenden M&#228;nnerbildes, sage ich jetzt mal in unpolemischer Absicht, mich auf den Feminismus berufend &#8230; glaube wirklich, da&#223; das so ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1314</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2006 15:21:43 +0000</pubDate>
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		<description>&#220;ber das Grundeinkommen hatten wir ja schonmal lang diskutiert, ich will die alten Argumente nicht wieder aufw&#228;rmen. 

Irgendwelche Berechnungen zu einer Systemumstellung erfassen meist nicht den Kern: So statisch denkt kein &#214;konom mehr seit den Klassikern. Eine Volkswirtschaft ist ein dynamischer Prozess, der in seiner Leistungserbringung &#252;ber Anreize funktioniert - in einer modernen Industriegesellschaft wie der unseren auch noch ein hochkomplexer Prozess. Wenn ich an diesen Anreizsystemen massiv etwas &#228;ndere, und genau das ist ja die Hoffnung aller Grundeinkommensbef&#252;rworter, erhalte ich auf jeden Fall etwas ganz Anderes als wir heute haben - nicht nur qualitativ, auch quantitativ. Das ist sicher. Meine Prognose geht dahin, dass das BIP deutlich zur&#252;ckgehen w&#252;rde. Ein staatlich zugesichertes Grundeinkommen, das &#252;ber das heutige ALG II hinausgeht und bedingungslos gezahlt wird, zerst&#246;rt die Grundlagen, auf denen es sorglos meint aufbauen zu k&#246;nnen.

Dar&#252;ber hinaus h&#228;tte ich arge Probleme, was das Menschenbild dahinter betrifft. Nicht unbedingt wegen dem, was Stefanolix aus meiner Sicht zu Recht anf&#252;hrt (dass es den &quot;Tr&#228;umern&quot; nicht passt, muss ja so sein), sondern vor allem, weil es den Einzelnen abh&#228;ngig macht. Der Staat als Amme, nein danke.

@MomoRules

Ich glaube, wir hier sind weit davon entfernt, der k&#246;rperlichen Arbeit einen metaphysischen Wert zuzuweisen. Als Liberaler denkt man eher vom Ergebnis her - wenn einer nicht im herk&#246;mmlichen Sinn &quot;arbeiten&quot; muss, weil er am Markt ein Gut bereitstellt, das f&#252;r andere wertvoll genug ist, damit er seinen Lebensunterhalt damit verdienen kann, dann soll es uns auch Recht sein.

Blo&#223; wenn man &#252;ber ein solches Gut nicht verf&#252;gt und sich dar&#252;ber hinaus auch weigert, &#252;ber Arbeitsverh&#228;tnisse zu seinem Lebensunterhalt beizutragen, dann ist es verst&#228;ndlich, wenn diejenigen, von denen erwartet wird, dass sie dann einspringen, etwas unwillig reagieren.

Ackermann hat &#252;brigens einen Arbeitsvertrag. Offensichtlich meinen die, die ihn ihm gegeben haben, dass er eine Gegenleistung erbringt, die sein Entgelt &#252;bersteigt. Perfekt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;ber das Grundeinkommen hatten wir ja schonmal lang diskutiert, ich will die alten Argumente nicht wieder aufw&#228;rmen. </p>
<p>Irgendwelche Berechnungen zu einer Systemumstellung erfassen meist nicht den Kern: So statisch denkt kein &#214;konom mehr seit den Klassikern. Eine Volkswirtschaft ist ein dynamischer Prozess, der in seiner Leistungserbringung &#252;ber Anreize funktioniert &#8211; in einer modernen Industriegesellschaft wie der unseren auch noch ein hochkomplexer Prozess. Wenn ich an diesen Anreizsystemen massiv etwas &#228;ndere, und genau das ist ja die Hoffnung aller Grundeinkommensbef&#252;rworter, erhalte ich auf jeden Fall etwas ganz Anderes als wir heute haben &#8211; nicht nur qualitativ, auch quantitativ. Das ist sicher. Meine Prognose geht dahin, dass das BIP deutlich zur&#252;ckgehen w&#252;rde. Ein staatlich zugesichertes Grundeinkommen, das &#252;ber das heutige ALG II hinausgeht und bedingungslos gezahlt wird, zerst&#246;rt die Grundlagen, auf denen es sorglos meint aufbauen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Dar&#252;ber hinaus h&#228;tte ich arge Probleme, was das Menschenbild dahinter betrifft. Nicht unbedingt wegen dem, was Stefanolix aus meiner Sicht zu Recht anf&#252;hrt (dass es den &#8220;Tr&#228;umern&#8221; nicht passt, muss ja so sein), sondern vor allem, weil es den Einzelnen abh&#228;ngig macht. Der Staat als Amme, nein danke.</p>
<p>@MomoRules</p>
<p>Ich glaube, wir hier sind weit davon entfernt, der k&#246;rperlichen Arbeit einen metaphysischen Wert zuzuweisen. Als Liberaler denkt man eher vom Ergebnis her &#8211; wenn einer nicht im herk&#246;mmlichen Sinn &#8220;arbeiten&#8221; muss, weil er am Markt ein Gut bereitstellt, das f&#252;r andere wertvoll genug ist, damit er seinen Lebensunterhalt damit verdienen kann, dann soll es uns auch Recht sein.</p>
<p>Blo&#223; wenn man &#252;ber ein solches Gut nicht verf&#252;gt und sich dar&#252;ber hinaus auch weigert, &#252;ber Arbeitsverh&#228;tnisse zu seinem Lebensunterhalt beizutragen, dann ist es verst&#228;ndlich, wenn diejenigen, von denen erwartet wird, dass sie dann einspringen, etwas unwillig reagieren.</p>
<p>Ackermann hat &#252;brigens einen Arbeitsvertrag. Offensichtlich meinen die, die ihn ihm gegeben haben, dass er eine Gegenleistung erbringt, die sein Entgelt &#252;bersteigt. Perfekt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: MomoRules</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1312</link>
		<dc:creator>MomoRules</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2006 13:54:02 +0000</pubDate>
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		<description>@Stefanolix:

Danke - ohne Ironie! - f&#252;r den Satz, da&#223; ich unsachliche Polemik normalerweise nicht n&#246;tig h&#228;tte ;-) - aber gelegentlich rege ich mich halt auch mal auf, wie wir alle. War aber ja nicht alles Polemik, mir geht&#039;s da in vielem schon auch um die Sache ... 

@Karsten:

Die Berechnungen, die ich bisher gelesen habe, liegen deutlich &#252;ber Hartz IV. Und in westdeutschen St&#228;dten wie zumindest Hamburg, K&#246;ln oder M&#252;nchen reicht auch Hartz IV nicht f&#252;r das lebensnotwendige (alles St&#228;dte mit einem noch halbwegs intakten Arbeitsmarkt und trotzdem ist&#039;s hammerhart, &#039;nen Job zu finden). Inwiefern Tr&#228;umerei?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Stefanolix:</p>
<p>Danke &#8211; ohne Ironie! &#8211; f&#252;r den Satz, da&#223; ich unsachliche Polemik normalerweise nicht n&#246;tig h&#228;tte <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  &#8211; aber gelegentlich rege ich mich halt auch mal auf, wie wir alle. War aber ja nicht alles Polemik, mir geht&#8217;s da in vielem schon auch um die Sache &#8230; </p>
<p>@Karsten:</p>
<p>Die Berechnungen, die ich bisher gelesen habe, liegen deutlich &#252;ber Hartz IV. Und in westdeutschen St&#228;dten wie zumindest Hamburg, K&#246;ln oder M&#252;nchen reicht auch Hartz IV nicht f&#252;r das lebensnotwendige (alles St&#228;dte mit einem noch halbwegs intakten Arbeitsmarkt und trotzdem ist&#8217;s hammerhart, &#8216;nen Job zu finden). Inwiefern Tr&#228;umerei?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1311</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2006 11:00:16 +0000</pubDate>
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		<description>@nite owl:
&gt; Wir haben kein
&gt; Finanzierungsbedarf
&gt; wenn das
&gt; Grundeinkommen
&gt; alle Subventionen,
&gt; Steuerf&#246;rderungen 
&gt; und den gr&#246;&#223;ten
&gt; Teil des
&gt; Sozialstaates
&gt; ersetzt.
Das ist falsch.

Man kann weder durch Beitr&#228;ge erworbene Rentenanspr&#252;che durch ein deutlich niedrigeres Grundeinkommen ersetzen, noch die echten Sozialstaatsteile streichen: Die Versorgung von Behinderten oder Pflegebed&#252;rftigen kostet deutlich mehr als das Grundeinkommen.

Vom Rest aber k&#246;nnte man nur einen Transfer unterhalb der Sozialhilfeh&#246;he bezahlen - das w&#228;re dann v&#246;llig widersinnig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@nite owl:<br />
&gt; Wir haben kein<br />
&gt; Finanzierungsbedarf<br />
&gt; wenn das<br />
&gt; Grundeinkommen<br />
&gt; alle Subventionen,<br />
&gt; Steuerf&#246;rderungen<br />
&gt; und den gr&#246;&#223;ten<br />
&gt; Teil des<br />
&gt; Sozialstaates<br />
&gt; ersetzt.<br />
Das ist falsch.</p>
<p>Man kann weder durch Beitr&#228;ge erworbene Rentenanspr&#252;che durch ein deutlich niedrigeres Grundeinkommen ersetzen, noch die echten Sozialstaatsteile streichen: Die Versorgung von Behinderten oder Pflegebed&#252;rftigen kostet deutlich mehr als das Grundeinkommen.</p>
<p>Vom Rest aber k&#246;nnte man nur einen Transfer unterhalb der Sozialhilfeh&#246;he bezahlen &#8211; das w&#228;re dann v&#246;llig widersinnig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: R.A.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1310</link>
		<dc:creator>R.A.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2006 10:55:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/#comment-1310</guid>
		<description>Die Arbeiterbewegung hat immer gro&#223;en Wert darauf gelegt, da&#223; sie flei&#223;ige und strebsame Menschen vertritt, denen sie zu entsprechender Gegenleistung verhelfen will.
Von &quot;arbeitsscheuem Gesindel&quot; hat sie sich immer vehement abgegrenzt, da ist M&#252;ntefering in der Tat voll in der Tradition.

Unabh&#228;ngig von der exakten Formulierung kann man auch davon ausgehen, da&#223; immer &quot;nicht arbeiten will&quot; gemeint war.

Marc hat aber v&#246;llig recht, da&#223; das in der aktuellen Situation ein v&#246;llig deplaziertes Zitat M&#252;ntes war. Man mu&#223; zwar zu Recht kritisieren, da&#223; viele Arbeitslose tats&#228;chlich nicht wirklich arbeiten wollen (siehe Erntehelfer) - aber das grunds&#228;tzliche Problem des kaputten Arbeitsmarkts hat damit wenig zu tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Arbeiterbewegung hat immer gro&#223;en Wert darauf gelegt, da&#223; sie flei&#223;ige und strebsame Menschen vertritt, denen sie zu entsprechender Gegenleistung verhelfen will.<br />
Von &#8220;arbeitsscheuem Gesindel&#8221; hat sie sich immer vehement abgegrenzt, da ist M&#252;ntefering in der Tat voll in der Tradition.</p>
<p>Unabh&#228;ngig von der exakten Formulierung kann man auch davon ausgehen, da&#223; immer &#8220;nicht arbeiten will&#8221; gemeint war.</p>
<p>Marc hat aber v&#246;llig recht, da&#223; das in der aktuellen Situation ein v&#246;llig deplaziertes Zitat M&#252;ntes war. Man mu&#223; zwar zu Recht kritisieren, da&#223; viele Arbeitslose tats&#228;chlich nicht wirklich arbeiten wollen (siehe Erntehelfer) &#8211; aber das grunds&#228;tzliche Problem des kaputten Arbeitsmarkts hat damit wenig zu tun.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Karsten</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1309</link>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2006 10:48:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/#comment-1309</guid>
		<description>@stefanolix:
Der Trick ist meiner Auffassung nach, das Grundeinkommen nicht zu hoch anzusetzen. Es darf gerade f&#252;r das absolut Lebensnotwendige reichen - durchaus auch noch etwas niedriger als das augenblickliche Hartz IV. Au&#223;erdem muss jeder zus&#228;tzliche Verdienst bis zur Steuergrenze unber&#252;hrt bleiben und dem Erwirtschaftenden zur Verf&#252;gung stehen. Schon haben wir eine allgemeine Absicherung und weiteren wirtschaftlichen Druck.

Von der Vollversorgung durch Grundeinkommen reden m.E. nur Tr&#228;umer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@stefanolix:<br />
Der Trick ist meiner Auffassung nach, das Grundeinkommen nicht zu hoch anzusetzen. Es darf gerade f&#252;r das absolut Lebensnotwendige reichen &#8211; durchaus auch noch etwas niedriger als das augenblickliche Hartz IV. Au&#223;erdem muss jeder zus&#228;tzliche Verdienst bis zur Steuergrenze unber&#252;hrt bleiben und dem Erwirtschaftenden zur Verf&#252;gung stehen. Schon haben wir eine allgemeine Absicherung und weiteren wirtschaftlichen Druck.</p>
<p>Von der Vollversorgung durch Grundeinkommen reden m.E. nur Tr&#228;umer.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boche</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/comment-page-1/#comment-1308</link>
		<dc:creator>Boche</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2006 10:48:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bissige-liberale.net/2006/05/11/arbeiten-essen/#comment-1308</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Lieblingsfeind von “Die Linken” ist ja, mit Geld Geld verdienen zu wollen, also von Kapitalertr&#228;gen leben zu wollen. Ist irgendjemandem schon aufgefallen, da&#223; die Sto&#223;richtung des biblischen M&#252;nte auch das sein k&#246;nnte?&lt;/blockquote&gt;

N&#246;, das erg&#228;be n&#228;mlich keinen Sinn. Oder nur dann, wenn der M&#252;nte die Kapitalertr&#228;ge und vielleicht auch noch das Kapital wegnehmen, also zur (kompletten) Enteignung schreiten will.
Denn sonst kann er kaum verhindern, dass sich die Verm&#246;genden ihr Essen einfach kaufen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Lieblingsfeind von “Die Linken” ist ja, mit Geld Geld verdienen zu wollen, also von Kapitalertr&#228;gen leben zu wollen. Ist irgendjemandem schon aufgefallen, da&#223; die Sto&#223;richtung des biblischen M&#252;nte auch das sein k&#246;nnte?</p></blockquote>
<p>N&#246;, das erg&#228;be n&#228;mlich keinen Sinn. Oder nur dann, wenn der M&#252;nte die Kapitalertr&#228;ge und vielleicht auch noch das Kapital wegnehmen, also zur (kompletten) Enteignung schreiten will.<br />
Denn sonst kann er kaum verhindern, dass sich die Verm&#246;genden ihr Essen einfach kaufen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
