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	<title>Kommentare zu: Einwanderer zwischen Machtpolitik und Tr&#228;umen aller Art</title>
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	<description>Bürger zur Sonne, zur Freiheit!</description>
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		<title>Von: Metalust &#38; Subdiskurse</title>
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		<dc:creator>Metalust &#38; Subdiskurse</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Apr 2006 17:51:31 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;R&#228;tselwort Kultur, Teil 1...&lt;/strong&gt;

Eigentlich besch&#228;mend: Alle reden von Kultur, und keiner wei&#223;, was damit gemeint ist. Es gibt da Ahnungen, das k&#246;nnte was mit Goethe, mit Religion, mit Sitten und Gebr&#228;uchen zu tun haben. Doch schon diese Reihung der Begriffe, die angesichts ihrer....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>R&#228;tselwort Kultur, Teil 1&#8230;</strong></p>
<p>Eigentlich besch&#228;mend: Alle reden von Kultur, und keiner wei&#223;, was damit gemeint ist. Es gibt da Ahnungen, das k&#246;nnte was mit Goethe, mit Religion, mit Sitten und Gebr&#228;uchen zu tun haben. Doch schon diese Reihung der Begriffe, die angesichts ihrer&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: MomoRules</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/04/06/einwanderer-zwischen-machtpolitik-und-traeumen-aller-art/comment-page-1/#comment-760</link>
		<dc:creator>MomoRules</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Apr 2006 07:04:33 +0000</pubDate>
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		<description>@F.A.B.: Du nun wieder ;-) - die erste H&#228;lfte ist gut!!!, die deckt sich auch mit der mir bekannten Ergebnissen der Nations- und Nationalismus-Forschung. 

Das mit den &quot;kulturellen Gemeinsamkeiten&quot; ist aber ja gerade das, was immer nur behauptet, aber nie spezifiziert wird. Mach doch mal! 

Warst Du das nicht auch mit den armen, deutschen &quot;Aborigonals&quot; in &quot;&#252;berfremdeten&quot; Bezirken deutscher Gro&#223;st&#228;dte? Alles Opfer ach so schr&#246;cklicher &#220;berforderung durch den Anblick schwarzer Haut, Knoblauchgeruch und von M&#228;nnern, die sich zur Begr&#252;&#223;ung auf die Wange k&#252;ssen? Meine These ist ja, da&#223; das alles doch sehr alteurop&#228;isch-verstockt ist. Mit der zweiten H&#228;lfte Deiner Definition kannst Du keine einzige amerikanische Nation beschreiben - nicht Brasilien, nicht die USA, nicht Kanada. 

Meiner Ansicht nach kann auch Moral integrieren. Da haben wir nur derzeit tats&#228;chlich einen Widerstreit zwischen traditionalen und liberalen Typen von Moral sowohl auf deutsch-konservativer Seite als auch auf jener der Immigranten und ihrer deutschen Nachkommen. Ich pl&#228;dier mal f&#252;r letztere, f&#252;r die liberale Moral, die immer schon post-traditional ansetzt. Nur so kann man z.B. die Unterdr&#252;ckung der Frau &#252;berhaupt kritisieren. Und an diese Typus der Moral haben sich dann in der Tat auch allerlei Einwanderer und solche, die eh schon deutsch sind, zu halten. Konservative aber auch.

Das B&#252;rgerkriegsbeispiel - wahrscheinlich meinst Du Ex-Jugoslawien? Ruanda? - kann man meiner Ansicht nach nicht &#252;bertragen. Das sind ja keine Entwicklungen, die irgendwas mit Einwanderung zu tun h&#228;tten (die Kolonialisierung Australiens war ja auch nicht einfach nur &quot;Einwanderung&quot;). Das sind tats&#228;chlich, auch wenn das Wort ja mittlerweile irgendeinem vermeindlich existenten Anitamerikanismus-Antisemtismus-Komplex zugeschlagen wird, um auch ja vern&#252;nftige Diskussionen demagogisch zu unterbinden, Sp&#228;tfolgen verschiedener Typen des Imperialismus.

&#220;brigens mu&#223;t Du insofern bei Deiner Argumentation aufpassen, da&#223; in der Tat der &quot;nationale Widerstand&quot; sein Negerklatschen als eine Art legitimen B&#252;rgerkrieges begreift. Du ja wahrscheinlich nicht, aber das ist ein schmaler Grat, auf dem man wandelt, wenn man die Welt so beschreibt ... wenn man sowas nicht st&#252;tzen will, sollte man Gegenargumente gegen die fiesen, kleinen Glatzen in Chemnitz und Dresden und anderswo lieber gleich mit formulieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@F.A.B.: Du nun wieder <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  &#8211; die erste H&#228;lfte ist gut!!!, die deckt sich auch mit der mir bekannten Ergebnissen der Nations- und Nationalismus-Forschung. </p>
<p>Das mit den &#8220;kulturellen Gemeinsamkeiten&#8221; ist aber ja gerade das, was immer nur behauptet, aber nie spezifiziert wird. Mach doch mal! </p>
<p>Warst Du das nicht auch mit den armen, deutschen &#8220;Aborigonals&#8221; in &#8220;&#252;berfremdeten&#8221; Bezirken deutscher Gro&#223;st&#228;dte? Alles Opfer ach so schr&#246;cklicher &#220;berforderung durch den Anblick schwarzer Haut, Knoblauchgeruch und von M&#228;nnern, die sich zur Begr&#252;&#223;ung auf die Wange k&#252;ssen? Meine These ist ja, da&#223; das alles doch sehr alteurop&#228;isch-verstockt ist. Mit der zweiten H&#228;lfte Deiner Definition kannst Du keine einzige amerikanische Nation beschreiben &#8211; nicht Brasilien, nicht die USA, nicht Kanada. </p>
<p>Meiner Ansicht nach kann auch Moral integrieren. Da haben wir nur derzeit tats&#228;chlich einen Widerstreit zwischen traditionalen und liberalen Typen von Moral sowohl auf deutsch-konservativer Seite als auch auf jener der Immigranten und ihrer deutschen Nachkommen. Ich pl&#228;dier mal f&#252;r letztere, f&#252;r die liberale Moral, die immer schon post-traditional ansetzt. Nur so kann man z.B. die Unterdr&#252;ckung der Frau &#252;berhaupt kritisieren. Und an diese Typus der Moral haben sich dann in der Tat auch allerlei Einwanderer und solche, die eh schon deutsch sind, zu halten. Konservative aber auch.</p>
<p>Das B&#252;rgerkriegsbeispiel &#8211; wahrscheinlich meinst Du Ex-Jugoslawien? Ruanda? &#8211; kann man meiner Ansicht nach nicht &#252;bertragen. Das sind ja keine Entwicklungen, die irgendwas mit Einwanderung zu tun h&#228;tten (die Kolonialisierung Australiens war ja auch nicht einfach nur &#8220;Einwanderung&#8221;). Das sind tats&#228;chlich, auch wenn das Wort ja mittlerweile irgendeinem vermeindlich existenten Anitamerikanismus-Antisemtismus-Komplex zugeschlagen wird, um auch ja vern&#252;nftige Diskussionen demagogisch zu unterbinden, Sp&#228;tfolgen verschiedener Typen des Imperialismus.</p>
<p>&#220;brigens mu&#223;t Du insofern bei Deiner Argumentation aufpassen, da&#223; in der Tat der &#8220;nationale Widerstand&#8221; sein Negerklatschen als eine Art legitimen B&#252;rgerkrieges begreift. Du ja wahrscheinlich nicht, aber das ist ein schmaler Grat, auf dem man wandelt, wenn man die Welt so beschreibt &#8230; wenn man sowas nicht st&#252;tzen will, sollte man Gegenargumente gegen die fiesen, kleinen Glatzen in Chemnitz und Dresden und anderswo lieber gleich mit formulieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: FAB.</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/04/06/einwanderer-zwischen-machtpolitik-und-traeumen-aller-art/comment-page-1/#comment-759</link>
		<dc:creator>FAB.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2006 20:32:39 +0000</pubDate>
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		<description>Nation ist die Menschengruppe, deren Mehrheitsentscheidungen in Bezug auf allgemeine Gesetze ich bereit bin, als f&#252;r mich verbindlich zu akzeptieren. 
Nation ist die Gesamtheit der Menschen, zugunsten deren Zusammenleben ich bereit bin, mir Einschr&#228;nkungen meiner wirtschaftlichen und pers&#246;nlichen Freiheit gefallen zu lassen.
Nation ist die Gemeinschaft, innerhalb derer ich willens bin, Solidarit&#228;t zu &#252;ben auch auf Kosten meiner unmittelbaren egoistischen Einzelinteressen. 
All dies setzt ein erhebliches Ma&#223; an Gemeinschaft stiftenden kulturellen Gemeinsamkeiten voraus, das &#252;ber eine einheitliche Sprache weit hinausgeht. Werden die kulturellen Unterschiede zwischen mehreren auf demselben Territorium lebenden Volksgruppen zu gro&#223;, h&#246;rt die freiwillige Bereitschaft zu den genannten, f&#252;r eine funktionierende Gesellschaft unerl&#228;&#223;lichen Selbstbeschr&#228;nkungen irgendwann auf. Dann kann die Akzeptanz von auf Mehrheitsentscheidungen beruhenen Gesetzen, die Akzeptanz von wirtschaftlichen Solidarit&#228;tsanforderungen nur noch zwangsweise durchgesetzt werden. Werden die Differenzen so gro&#223;, da&#223; die erforderliche Zwangsanwendung unertr&#228;gliche Ausma&#223;e erreicht, beginnt der B&#252;rgerkrieg. 

Diesen tunlichst vermeiden zu wollen ist wahrlich mehr als ein &quot;&#228;sthetisches&quot; Argument.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nation ist die Menschengruppe, deren Mehrheitsentscheidungen in Bezug auf allgemeine Gesetze ich bereit bin, als f&#252;r mich verbindlich zu akzeptieren.<br />
Nation ist die Gesamtheit der Menschen, zugunsten deren Zusammenleben ich bereit bin, mir Einschr&#228;nkungen meiner wirtschaftlichen und pers&#246;nlichen Freiheit gefallen zu lassen.<br />
Nation ist die Gemeinschaft, innerhalb derer ich willens bin, Solidarit&#228;t zu &#252;ben auch auf Kosten meiner unmittelbaren egoistischen Einzelinteressen.<br />
All dies setzt ein erhebliches Ma&#223; an Gemeinschaft stiftenden kulturellen Gemeinsamkeiten voraus, das &#252;ber eine einheitliche Sprache weit hinausgeht. Werden die kulturellen Unterschiede zwischen mehreren auf demselben Territorium lebenden Volksgruppen zu gro&#223;, h&#246;rt die freiwillige Bereitschaft zu den genannten, f&#252;r eine funktionierende Gesellschaft unerl&#228;&#223;lichen Selbstbeschr&#228;nkungen irgendwann auf. Dann kann die Akzeptanz von auf Mehrheitsentscheidungen beruhenen Gesetzen, die Akzeptanz von wirtschaftlichen Solidarit&#228;tsanforderungen nur noch zwangsweise durchgesetzt werden. Werden die Differenzen so gro&#223;, da&#223; die erforderliche Zwangsanwendung unertr&#228;gliche Ausma&#223;e erreicht, beginnt der B&#252;rgerkrieg. </p>
<p>Diesen tunlichst vermeiden zu wollen ist wahrlich mehr als ein &#8220;&#228;sthetisches&#8221; Argument.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: MomoRules</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/04/06/einwanderer-zwischen-machtpolitik-und-traeumen-aller-art/comment-page-1/#comment-755</link>
		<dc:creator>MomoRules</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2006 18:32:45 +0000</pubDate>
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		<description>Na, &#039;ne &quot;Nein!&quot; - &quot;Doch!&quot;-Diskussion erspare ich uns mal. Angemerkt sei nur, da&#223;:

&quot;Das, was alle als Nation akzeptieren, ist eine.&quot;

fast schon nach Habermas&#039; Kosnenstheorie der Wahrheit riecht, und &#039;ne Nation bringt die nicht zustande. Auch:

&quot;Der spricht meine Sprache, der besch&#228;ftigt sich mit denselben Dingen, der glaubt an dasselbe, der sieht mir &#228;hnlich, der ist mit mir verwandt, der hat &#228;hnliche Sitten und Gebr&#228;uche usw.&quot;

... f&#228;nde ich ja ganz sch&#246;n trist, uniform und w&#252;rd&#039;s nicht haben wollen. Das ist allerdings zun&#228;chst nur ein &#228;sthetisches Argument ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na, &#8216;ne &#8220;Nein!&#8221; &#8211; &#8220;Doch!&#8221;-Diskussion erspare ich uns mal. Angemerkt sei nur, da&#223;:</p>
<p>&#8220;Das, was alle als Nation akzeptieren, ist eine.&#8221;</p>
<p>fast schon nach Habermas&#8217; Kosnenstheorie der Wahrheit riecht, und &#8216;ne Nation bringt die nicht zustande. Auch:</p>
<p>&#8220;Der spricht meine Sprache, der besch&#228;ftigt sich mit denselben Dingen, der glaubt an dasselbe, der sieht mir &#228;hnlich, der ist mit mir verwandt, der hat &#228;hnliche Sitten und Gebr&#228;uche usw.&#8221;</p>
<p>&#8230; f&#228;nde ich ja ganz sch&#246;n trist, uniform und w&#252;rd&#8217;s nicht haben wollen. Das ist allerdings zun&#228;chst nur ein &#228;sthetisches Argument &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/04/06/einwanderer-zwischen-machtpolitik-und-traeumen-aller-art/comment-page-1/#comment-749</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2006 13:53:15 +0000</pubDate>
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		<description>@MomoRules

N&#246;, brauche ich nicht - ich habe &quot;Nation&quot; nur als Feindbild &quot;der&quot; Linken dargestellt, das sie dazu veranlasst, Einwanderer zu instrumentalisieren (nat&#252;rlich in dieser Simplifizierung unhaltbar, aber ich brauchte im Text zwei extreme Gegenpole). F&#252;r meine eigene Argumentation kann ich auf den Begriff verzichten.

Man kann in einem Fall durchaus &#220;berforderung als relevant ansehen und im anderen Fall nicht. Bitte keine rhetorischen Spielchen ;-) Wenn wir denn schon von einer Nation reden, dann sind alle Mitglieder dieser Nation in dieser Eigenschaft gleich, und die &#220;berforderung tritt ein, wenn das Einigende nicht als Einigendes empfunden wird. Da gibt es kein einfaches Kriterium, das du nur anzulegen brauchst, und die Deutschen sind ja auch erst ziemlich sp&#228;t &#252;berhaupt erst auf die Idee gekommen, sich als Deutsche zu f&#252;hlen. Da geht es doch ganz simpel um Dinge wie:

Der spricht meine Sprache, der besch&#228;ftigt sich mit denselben Dingen, der glaubt an dasselbe, der sieht mir &#228;hnlich, der ist mit mir verwandt, der hat &#228;hnliche Sitten und Gebr&#228;uche usw.

Ohne dass jetzt einer sagen k&#246;nnte, wieviel Prozent wovon eine Nation konstituieren. Nation ist etwas von Menschen k&#252;nstlich Geschaffenes. Das, was alle als Nation akzeptieren, ist eine.

Deine Zukunftsvision kann ich &#252;brigens nicht teilen. So logisch die Annahme auch klingt, dass auf sich selbst zur&#252;ckgeworfene Menschen nach Gruppen suchen, die ihnen einen besonderen Wert an sich zugestehen, der ihnen im Wirtschaftsleben verweigert wird, so vergleichsweise wenig ist das doch in Deutschland zu beobachten. Dazu ist schon zuviel Europa. Die Flexibilisierung setzt sich &#252;brigens schon von selbst durch, offene Grenzen mal weiterhin vorausgesetzt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@MomoRules</p>
<p>N&#246;, brauche ich nicht &#8211; ich habe &#8220;Nation&#8221; nur als Feindbild &#8220;der&#8221; Linken dargestellt, das sie dazu veranlasst, Einwanderer zu instrumentalisieren (nat&#252;rlich in dieser Simplifizierung unhaltbar, aber ich brauchte im Text zwei extreme Gegenpole). F&#252;r meine eigene Argumentation kann ich auf den Begriff verzichten.</p>
<p>Man kann in einem Fall durchaus &#220;berforderung als relevant ansehen und im anderen Fall nicht. Bitte keine rhetorischen Spielchen <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Wenn wir denn schon von einer Nation reden, dann sind alle Mitglieder dieser Nation in dieser Eigenschaft gleich, und die &#220;berforderung tritt ein, wenn das Einigende nicht als Einigendes empfunden wird. Da gibt es kein einfaches Kriterium, das du nur anzulegen brauchst, und die Deutschen sind ja auch erst ziemlich sp&#228;t &#252;berhaupt erst auf die Idee gekommen, sich als Deutsche zu f&#252;hlen. Da geht es doch ganz simpel um Dinge wie:</p>
<p>Der spricht meine Sprache, der besch&#228;ftigt sich mit denselben Dingen, der glaubt an dasselbe, der sieht mir &#228;hnlich, der ist mit mir verwandt, der hat &#228;hnliche Sitten und Gebr&#228;uche usw.</p>
<p>Ohne dass jetzt einer sagen k&#246;nnte, wieviel Prozent wovon eine Nation konstituieren. Nation ist etwas von Menschen k&#252;nstlich Geschaffenes. Das, was alle als Nation akzeptieren, ist eine.</p>
<p>Deine Zukunftsvision kann ich &#252;brigens nicht teilen. So logisch die Annahme auch klingt, dass auf sich selbst zur&#252;ckgeworfene Menschen nach Gruppen suchen, die ihnen einen besonderen Wert an sich zugestehen, der ihnen im Wirtschaftsleben verweigert wird, so vergleichsweise wenig ist das doch in Deutschland zu beobachten. Dazu ist schon zuviel Europa. Die Flexibilisierung setzt sich &#252;brigens schon von selbst durch, offene Grenzen mal weiterhin vorausgesetzt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: MomoRules</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/04/06/einwanderer-zwischen-machtpolitik-und-traeumen-aller-art/comment-page-1/#comment-743</link>
		<dc:creator>MomoRules</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2006 06:41:19 +0000</pubDate>
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		<description>@rayson: Nat&#252;rlich brauchst Du da einen Begriff von Nation, wenn Du keine Generalisierung emotionaler Befindlichkeiten - &quot;ich will mich jetzt aber zu irgendwas zugeh&#246;rig f&#252;hlen!&quot; - als Kriterium f&#252;r politisches Handeln behaupten willst.

&quot;Und euch beide interessiert es &#252;berhaupt nicht, ob euer Modell s&#228;mtliche Beteiligte nicht schlicht und einfach &#252;berfordert? Ich muss ganz ehrlich sagen: Allein daraus, dass neben mir jemand &#252;ber dieselbe Sache abstimmt, erw&#228;chst in mir kein Zusammengeh&#246;rigkeitsgef&#252;hl.&quot;

Das &#220;berforderungsmodell kannste genauso gut im Falle von Globalisierung, Sozialabbau und waswei&#223;ichwas anf&#252;hren. Das ist in sich keines. Das ist doch &#252;berhaupt nicht konstatierbar, wer wann wo und wie sich &#252;berfordert von irgendwas. Dann f&#252;hlen sich halt hier geborene Kinder &#252;berfordert, wenn sie nun auch noch deutsch sprechen sollen. Und weil alle sich &#252;berfordert f&#252;hlen, schmei&#223;en wir alle raus, bauen mal wieder die USA ein paar Mauern auf, und innerhalb derer versauern alle vor sich hin. Sorry, kein Bock auf DDR. Bin meinerseits eher f&#252;r Herausforderungen. F&#252;r &quot;beide Seiten&quot;. Das Partizipationsmodell ist das einzige, das diese beide Seiten gar nicht zu formulieren braucht. Um da mitspielen zu k&#246;nnen, braucht&#039;s &#039;ne gemeinsame Sprache, Punkt. Ob die dann sonst auch noch t&#252;rkisch sprechen oder Kisuaheli: Ist doch egal. 

Das sind auch keine anderen L&#228;ndern, andere Sitten, die Beispiele mit Spanien und Belgien. Das sind generalisierbare Kriterien f&#252;r politisches Handeln, die zudem verschiedene Formen des &quot;Zusammengeh&#246;rigkeitgef&#252;hls&quot; beschreiben. 

Ich sehe &#252;brigens eine Zusammenhang zwischen &quot;wirtschaftliche Liberalisierung&quot; einerseits, R&#252;ckzug in&#039;s vermeindlich organisch-heile-Deutsche andererseits ... wahrscheinlich bedarf es tats&#228;chlich eines flankierenden, konservativen Diskurses, um die Flexibilisierung im &#246;konomischen Sektor durchsetzen zu k&#246;nnen. Da kommen dann aber ganz sch&#246;n gruselige Gesellschaften hinten bei raus ... au&#223;erordentlich illiberale, &#252;brigens.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@rayson: Nat&#252;rlich brauchst Du da einen Begriff von Nation, wenn Du keine Generalisierung emotionaler Befindlichkeiten &#8211; &#8220;ich will mich jetzt aber zu irgendwas zugeh&#246;rig f&#252;hlen!&#8221; &#8211; als Kriterium f&#252;r politisches Handeln behaupten willst.</p>
<p>&#8220;Und euch beide interessiert es &#252;berhaupt nicht, ob euer Modell s&#228;mtliche Beteiligte nicht schlicht und einfach &#252;berfordert? Ich muss ganz ehrlich sagen: Allein daraus, dass neben mir jemand &#252;ber dieselbe Sache abstimmt, erw&#228;chst in mir kein Zusammengeh&#246;rigkeitsgef&#252;hl.&#8221;</p>
<p>Das &#220;berforderungsmodell kannste genauso gut im Falle von Globalisierung, Sozialabbau und waswei&#223;ichwas anf&#252;hren. Das ist in sich keines. Das ist doch &#252;berhaupt nicht konstatierbar, wer wann wo und wie sich &#252;berfordert von irgendwas. Dann f&#252;hlen sich halt hier geborene Kinder &#252;berfordert, wenn sie nun auch noch deutsch sprechen sollen. Und weil alle sich &#252;berfordert f&#252;hlen, schmei&#223;en wir alle raus, bauen mal wieder die USA ein paar Mauern auf, und innerhalb derer versauern alle vor sich hin. Sorry, kein Bock auf DDR. Bin meinerseits eher f&#252;r Herausforderungen. F&#252;r &#8220;beide Seiten&#8221;. Das Partizipationsmodell ist das einzige, das diese beide Seiten gar nicht zu formulieren braucht. Um da mitspielen zu k&#246;nnen, braucht&#8217;s &#8216;ne gemeinsame Sprache, Punkt. Ob die dann sonst auch noch t&#252;rkisch sprechen oder Kisuaheli: Ist doch egal. </p>
<p>Das sind auch keine anderen L&#228;ndern, andere Sitten, die Beispiele mit Spanien und Belgien. Das sind generalisierbare Kriterien f&#252;r politisches Handeln, die zudem verschiedene Formen des &#8220;Zusammengeh&#246;rigkeitgef&#252;hls&#8221; beschreiben. </p>
<p>Ich sehe &#252;brigens eine Zusammenhang zwischen &#8220;wirtschaftliche Liberalisierung&#8221; einerseits, R&#252;ckzug in&#8217;s vermeindlich organisch-heile-Deutsche andererseits &#8230; wahrscheinlich bedarf es tats&#228;chlich eines flankierenden, konservativen Diskurses, um die Flexibilisierung im &#246;konomischen Sektor durchsetzen zu k&#246;nnen. Da kommen dann aber ganz sch&#246;n gruselige Gesellschaften hinten bei raus &#8230; au&#223;erordentlich illiberale, &#252;brigens.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/04/06/einwanderer-zwischen-machtpolitik-und-traeumen-aller-art/comment-page-1/#comment-739</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Apr 2006 20:51:30 +0000</pubDate>
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		<description>@MomoRules

&lt;em&gt;Das ist meiner Ansicht nach die Crux der Debatte, &#252;brigens seit mindestens 250 Jahren … das war insofern auch gar keine rhetorische Frage, sondern eine zielf&#252;hrende ;-)&lt;/em&gt;

Hm, sehe ich nicht ganz so, aber let&#039;s go.

&lt;em&gt;Ob beispielsweise dieses “sich als Deutscher f&#252;hlen” so relevant ist? Im Alltag ist das zumindest f&#252;r mich &#252;berhaupt v&#246;llig irrelevant. Es bleibt aber z.B. nicht aus, wenn ich z.B. in Paris bin, da wird man dann mit Bildern von Deutschen konfrontiert. F&#252;hle mich da aber komischerweise noch eher zu Hause als in Stuttgart.&lt;/em&gt;

Geht vielleicht nur dir so. Ich empfinde mich meistens als die gr&#246;&#223;te fremde Einheit. Also in Deutschland als Niedersachse, in Europa als Deutscher, im Rest der Welt als Europ&#228;er...

&lt;em&gt;Das Kriterium “Sprache” ist jetzt BRD-immanent betrachtet gerade hinsichtlich dessen, was man sinnvoll unter “Integration” verstehen kann, nat&#252;rlich wichtig. &lt;/em&gt;

Nicht nur deutschlandbezogen (ich mag &quot;BRD&quot; nicht). Mir gefiel immer sehr der franz&#246;sische Ansatz, dass, wer ausreichend gut Franz&#246;sisch spricht, auch irgendwie oder sehr konkret Franzose ist. Das h&#228;ngt sicher mit all dem zusammen, was man sonst noch k&#246;nnen oder wissen muss, um eine Sprache richtig gut zu sprechen.

&lt;em&gt;Glaube auch nicht, da&#223; Kohl das nicht durchbekommen h&#228;tte, was Du oben schreibst. Der hat immerhin auch die Versch&#228;rfung des Asylrechts durchbekommen (da schreib ich jetzt lieber nicht, was ich davon gehalten habe).&lt;/em&gt;

Da sehe ich noch keinen Gegensatz. Das lie&#223; sich immer noch als Missbrauch verkaufen. Die eigentliche Frage, also die, wie mit durch und durch legaler Einwanderung umzugehen w&#228;re, wurde au&#223;en vor gelassen.

&lt;em&gt;H&#228;tte das auch damals schon richtig gefunden, die F&#246;rderung der Deutschsprachigkeit bei Immigranten und deren Kindern, aber doch nicht so mit dem Holzhammer vermittelt. &lt;/em&gt;

Was ist mit denen, die es anders nicht wollen?

&lt;em&gt;Bin in meiner Kindheit mit einem M&#228;del durch den Teutoburger Wald gewandert, das auf eine d&#228;nische Schule in Flensburg ging. Die war schlicht zweisprachig.&lt;/em&gt; 

Gegen Zweisprachigkeit kann kein Mensch etwas haben. Es ist nur pervers, die Beherrschung der Sprache des Herkunftslands als Voraussetzung f&#252;r Integration verkaufen zu wollen. Oder in einem anderen Sinn leider viel zu sehr realit&#228;tsnah.

&lt;em&gt;Wenn man “Nation” &#252;ber Sprache definiert, dann ist’s gerade im Falle Deutschlands, aber nicht nur in dessen Fall, alles gar nicht so einfach. Findest Du die innerbelgischen Differenzen gut, jene zwischen Basken, Katalanen und den Dritten (wie hie&#223;en die noch), bist Du f&#252;r die belgische Zweistaatlichkeit und die spanische Dreistaatlichkeit?&lt;/em&gt;

Ich wei&#223; wirklich nicht, was die Kl&#228;rung der Probleme anderer Staaten, die geschichtlich ganz andere Ursachen haben, uns weiterhelfen sollte. Es ist schlicht nicht vergleichbar.

&lt;em&gt;Historisch war gerade im Falle Deutschlands immer ein Problem, da&#223; die Landesgrenzen nicht identisch waren mit den Sprachgrenzen. Deshalb ja dieses ganze Ringen darum, ob man denn nun die “gro&#223;deutsche” oder “kleindeutsche” L&#246;sung anpeilt, damals, zu Bismarcks Zeiten, also mit oder ohne &#214;sterreich. So lange ist das noch gar nicht her.&lt;/em&gt;

Richtig, und daher auch mein &quot;als Deutsche f&#252;hlen&quot;. Schweizer und &#214;sterreicher tun das aus historischen Gr&#252;nden nicht und geh&#246;ren daher wohl nicht zur deutschen Nation (wohl aber zur deutschen Kultur, ein Zwiespalt, der mir sehr zusagt). Das kann aber zur Beurteilung der Integration ganz anderer Kulturen kaum herangezogen werden.

&lt;em&gt;Der gro&#223;e Gegenspieler der “Kulturnation” war immer das Modell der “politischen Partizipation”. Staatsb&#252;rger ist, wer an der poltischen Willensbildung mitwirkt: Also das “sich in einem Staat organisieren”. Der Herr Malzahn pl&#228;diert daf&#252;r - ich auch, aber das spielt hier keine Rolle -, doch lieber auf letzteres zu setzen.&lt;/em&gt;

Und euch beide interessiert es &#252;berhaupt nicht, ob euer Modell s&#228;mtliche Beteiligte nicht schlicht und einfach &#252;berfordert? Ich muss ganz ehrlich sagen: Allein daraus, dass neben mir jemand &#252;ber dieselbe Sache abstimmt, erw&#228;chst in mir kein Zusammengeh&#246;rogkeitsgef&#252;hl.

&lt;em&gt;Ich behaupte einfach mal, da&#223; genau daran die Debatte krankt. Die Entgegnungen von Herrn Sch&#228;uble auf die US-Kritik waren ja z.B. gar keine Entgegnungen auf diese. Der hat einfach zustimmend mit seiner Vorstellung von Nation geantwortet, obgleich die US-Perspektive einen ganz anderen Begriff dessen formuliert …&lt;/em&gt;

Einverstanden. Reden wir miteinander statt nebeneinander.

&lt;em&gt;Ich als netter Linker von nebenan bin freilich sowieso eher f&#252;r die internationale Solidarit&#228;t …&lt;/em&gt;

Und ich als Hayek-Liberaler m&#252;sste eigentlich alles dem Markt &#252;berlassen...

Aber, und jetzt kommt mein wirklich gro&#223;es: Um das, was ich im obigen Beitrag aussagen wollte, zu sagen, brauche ich keinen Begriff von der &quot;deutschen Nation&quot;. Auch wenn ich jetzt drauf eingegangen bin - weder meine Kritik an Fried noch die an Malzahn setzen den voraus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@MomoRules</p>
<p><em>Das ist meiner Ansicht nach die Crux der Debatte, &#252;brigens seit mindestens 250 Jahren … das war insofern auch gar keine rhetorische Frage, sondern eine zielf&#252;hrende <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Hm, sehe ich nicht ganz so, aber let&#8217;s go.</p>
<p><em>Ob beispielsweise dieses “sich als Deutscher f&#252;hlen” so relevant ist? Im Alltag ist das zumindest f&#252;r mich &#252;berhaupt v&#246;llig irrelevant. Es bleibt aber z.B. nicht aus, wenn ich z.B. in Paris bin, da wird man dann mit Bildern von Deutschen konfrontiert. F&#252;hle mich da aber komischerweise noch eher zu Hause als in Stuttgart.</em></p>
<p>Geht vielleicht nur dir so. Ich empfinde mich meistens als die gr&#246;&#223;te fremde Einheit. Also in Deutschland als Niedersachse, in Europa als Deutscher, im Rest der Welt als Europ&#228;er&#8230;</p>
<p><em>Das Kriterium “Sprache” ist jetzt BRD-immanent betrachtet gerade hinsichtlich dessen, was man sinnvoll unter “Integration” verstehen kann, nat&#252;rlich wichtig. </em></p>
<p>Nicht nur deutschlandbezogen (ich mag &#8220;BRD&#8221; nicht). Mir gefiel immer sehr der franz&#246;sische Ansatz, dass, wer ausreichend gut Franz&#246;sisch spricht, auch irgendwie oder sehr konkret Franzose ist. Das h&#228;ngt sicher mit all dem zusammen, was man sonst noch k&#246;nnen oder wissen muss, um eine Sprache richtig gut zu sprechen.</p>
<p><em>Glaube auch nicht, da&#223; Kohl das nicht durchbekommen h&#228;tte, was Du oben schreibst. Der hat immerhin auch die Versch&#228;rfung des Asylrechts durchbekommen (da schreib ich jetzt lieber nicht, was ich davon gehalten habe).</em></p>
<p>Da sehe ich noch keinen Gegensatz. Das lie&#223; sich immer noch als Missbrauch verkaufen. Die eigentliche Frage, also die, wie mit durch und durch legaler Einwanderung umzugehen w&#228;re, wurde au&#223;en vor gelassen.</p>
<p><em>H&#228;tte das auch damals schon richtig gefunden, die F&#246;rderung der Deutschsprachigkeit bei Immigranten und deren Kindern, aber doch nicht so mit dem Holzhammer vermittelt. </em></p>
<p>Was ist mit denen, die es anders nicht wollen?</p>
<p><em>Bin in meiner Kindheit mit einem M&#228;del durch den Teutoburger Wald gewandert, das auf eine d&#228;nische Schule in Flensburg ging. Die war schlicht zweisprachig.</em> </p>
<p>Gegen Zweisprachigkeit kann kein Mensch etwas haben. Es ist nur pervers, die Beherrschung der Sprache des Herkunftslands als Voraussetzung f&#252;r Integration verkaufen zu wollen. Oder in einem anderen Sinn leider viel zu sehr realit&#228;tsnah.</p>
<p><em>Wenn man “Nation” &#252;ber Sprache definiert, dann ist’s gerade im Falle Deutschlands, aber nicht nur in dessen Fall, alles gar nicht so einfach. Findest Du die innerbelgischen Differenzen gut, jene zwischen Basken, Katalanen und den Dritten (wie hie&#223;en die noch), bist Du f&#252;r die belgische Zweistaatlichkeit und die spanische Dreistaatlichkeit?</em></p>
<p>Ich wei&#223; wirklich nicht, was die Kl&#228;rung der Probleme anderer Staaten, die geschichtlich ganz andere Ursachen haben, uns weiterhelfen sollte. Es ist schlicht nicht vergleichbar.</p>
<p><em>Historisch war gerade im Falle Deutschlands immer ein Problem, da&#223; die Landesgrenzen nicht identisch waren mit den Sprachgrenzen. Deshalb ja dieses ganze Ringen darum, ob man denn nun die “gro&#223;deutsche” oder “kleindeutsche” L&#246;sung anpeilt, damals, zu Bismarcks Zeiten, also mit oder ohne &#214;sterreich. So lange ist das noch gar nicht her.</em></p>
<p>Richtig, und daher auch mein &#8220;als Deutsche f&#252;hlen&#8221;. Schweizer und &#214;sterreicher tun das aus historischen Gr&#252;nden nicht und geh&#246;ren daher wohl nicht zur deutschen Nation (wohl aber zur deutschen Kultur, ein Zwiespalt, der mir sehr zusagt). Das kann aber zur Beurteilung der Integration ganz anderer Kulturen kaum herangezogen werden.</p>
<p><em>Der gro&#223;e Gegenspieler der “Kulturnation” war immer das Modell der “politischen Partizipation”. Staatsb&#252;rger ist, wer an der poltischen Willensbildung mitwirkt: Also das “sich in einem Staat organisieren”. Der Herr Malzahn pl&#228;diert daf&#252;r &#8211; ich auch, aber das spielt hier keine Rolle -, doch lieber auf letzteres zu setzen.</em></p>
<p>Und euch beide interessiert es &#252;berhaupt nicht, ob euer Modell s&#228;mtliche Beteiligte nicht schlicht und einfach &#252;berfordert? Ich muss ganz ehrlich sagen: Allein daraus, dass neben mir jemand &#252;ber dieselbe Sache abstimmt, erw&#228;chst in mir kein Zusammengeh&#246;rogkeitsgef&#252;hl.</p>
<p><em>Ich behaupte einfach mal, da&#223; genau daran die Debatte krankt. Die Entgegnungen von Herrn Sch&#228;uble auf die US-Kritik waren ja z.B. gar keine Entgegnungen auf diese. Der hat einfach zustimmend mit seiner Vorstellung von Nation geantwortet, obgleich die US-Perspektive einen ganz anderen Begriff dessen formuliert …</em></p>
<p>Einverstanden. Reden wir miteinander statt nebeneinander.</p>
<p><em>Ich als netter Linker von nebenan bin freilich sowieso eher f&#252;r die internationale Solidarit&#228;t …</em></p>
<p>Und ich als Hayek-Liberaler m&#252;sste eigentlich alles dem Markt &#252;berlassen&#8230;</p>
<p>Aber, und jetzt kommt mein wirklich gro&#223;es: Um das, was ich im obigen Beitrag aussagen wollte, zu sagen, brauche ich keinen Begriff von der &#8220;deutschen Nation&#8221;. Auch wenn ich jetzt drauf eingegangen bin &#8211; weder meine Kritik an Fried noch die an Malzahn setzen den voraus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: MomoRules</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/04/06/einwanderer-zwischen-machtpolitik-und-traeumen-aller-art/comment-page-1/#comment-738</link>
		<dc:creator>MomoRules</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Apr 2006 19:04:56 +0000</pubDate>
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		<description>@Rayson: Das ist meiner Ansicht nach die Crux der Debatte, &#252;brigens seit mindestens 250 Jahren ... das war insofern auch gar keine rhetorische Frage, sondern eine zielf&#252;hrende ;-) 

Ob beispielsweise dieses &quot;sich als Deutscher f&#252;hlen&quot; so relevant ist? Im Alltag ist das zumindest f&#252;r mich &#252;berhaupt v&#246;llig irrelevant. Es bleibt aber z.B. nicht aus, wenn ich z.B. in Paris bin, da wird man dann mit Bildern von Deutschen konfrontiert. F&#252;hle mich da aber komischerweise noch eher zu Hause als in Stuttgart.

Sowas wie &quot;Gemeinschaft&quot; zu behaupten ist somit auch gar nicht so einfach, schon gar nicht im Falle Deutschlands, in Italien oder Spanien ist das ja &#228;hnlich. 

Das Kriterium &quot;Sprache&quot; ist jetzt BRD-immanent betrachtet gerade hinsichtlich dessen, was man sinnvoll unter &quot;Integration&quot; verstehen kann, nat&#252;rlich wichtig. Glaube auch nicht, da&#223; Kohl das nicht durchbekommen h&#228;tte, was Du oben schreibst. Der hat immerhin auch die Versch&#228;rfung des Asylrechts durchbekommen (da schreib ich jetzt lieber nicht, was ich davon gehalten habe). 

H&#228;tte das auch damals schon richtig gefunden, die F&#246;rderung der Deutschsprachigkeit bei Immigranten und deren Kindern, aber doch nicht so mit dem Holzhammer vermittelt. Aber selbst hinsichtlich dessen, was der Heini von diesem t&#252;rkischen Verband da oben sagt: Es gibt doch auch die Pflege des Plattdeutschen, z.B. Und glaubst Du, ich verstehe Schwaben? Und was machen wir mit der &quot;d&#228;nischen Minderheit&quot;? Bin in meiner Kindheit mit einem M&#228;del durch den Teutoburger Wald gewandert, das auf eine d&#228;nische Schule in Flensburg ging. Die war schlicht zweisprachig. So what???? Die Differenz zwischen Integration und Assimilation w&#252;rde ich schon noch behaupten, und wenn Assimilation, an was denn?

Wenn man &quot;Nation&quot; &#252;ber Sprache definiert, dann ist&#039;s gerade im Falle Deutschlands, aber nicht nur in dessen Fall, alles gar nicht so einfach. Findest Du die innerbelgischen Differenzen gut, jene zwischen Basken, Katalanen und den Dritten (wie hie&#223;en die noch), bist Du f&#252;r die belgische Zweistaatlichkeit und die spanische Dreistaatlichkeit? 

Historisch war gerade im Falle Deutschlands immer ein Problem, da&#223; die Landesgrenzen nicht identisch waren mit den Sprachgrenzen. Deshalb ja dieses ganze Ringen darum, ob man denn nun die &quot;gro&#223;deutsche&quot; oder &quot;kleindeutsche&quot; L&#246;sung anpeilt, damals, zu Bismarcks Zeiten, also mit oder ohne &#214;sterreich. So lange ist das noch gar nicht her. 

Da&#223; hierzulande gerade die ganzen &quot;Kulturnations&quot;-Vorstellungen so nachhaltig wirkten, auch fatal wirkten, liegt ja u.a. an dieser Nicht-Identit&#228;t bereits existenter Landesgrenzen mit den Regionen, in denen diese Sprache gesprochen wurde. 

Der gro&#223;e Gegenspieler der &quot;Kulturnation&quot; war immer das Modell der &quot;politischen Partizipation&quot;. Staatsb&#252;rger ist, wer an der poltischen Willensbildung mitwirkt: Also das &quot;sich in einem Staat organisieren&quot;. Der Herr Malzahn pl&#228;diert daf&#252;r - ich auch, aber das spielt hier keine Rolle -, doch lieber auf letzteres zu setzen. 

Jetzt mal ganz unabh&#228;ngig davon, auf welche Seite man sich schl&#228;gt, ob man beide Modelle f&#252;r kombinierbar h&#228;lt oder sogar noch weitere parat hat: Man kann das alles doch gar nicht sinnvoll diskutieren, wenn man nicht klarstellt, wovon man eigentlich redet oder schreibt. Ich behaupte einfach mal, da&#223; genau daran die Debatte krankt. Die Entgegnungen von Herrn Sch&#228;uble auf die US-Kritik waren ja z.B. gar keine Entgegnungen auf diese. Der hat einfach zustimmend mit seiner Vorstellung von Nation geantwortet, obgleich die US-Perspektive einen ganz anderen Begriff dessen formuliert ...

Ich als netter Linker von nebenan bin freilich sowieso eher f&#252;r die internationale Solidarit&#228;t ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rayson: Das ist meiner Ansicht nach die Crux der Debatte, &#252;brigens seit mindestens 250 Jahren &#8230; das war insofern auch gar keine rhetorische Frage, sondern eine zielf&#252;hrende <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Ob beispielsweise dieses &#8220;sich als Deutscher f&#252;hlen&#8221; so relevant ist? Im Alltag ist das zumindest f&#252;r mich &#252;berhaupt v&#246;llig irrelevant. Es bleibt aber z.B. nicht aus, wenn ich z.B. in Paris bin, da wird man dann mit Bildern von Deutschen konfrontiert. F&#252;hle mich da aber komischerweise noch eher zu Hause als in Stuttgart.</p>
<p>Sowas wie &#8220;Gemeinschaft&#8221; zu behaupten ist somit auch gar nicht so einfach, schon gar nicht im Falle Deutschlands, in Italien oder Spanien ist das ja &#228;hnlich. </p>
<p>Das Kriterium &#8220;Sprache&#8221; ist jetzt BRD-immanent betrachtet gerade hinsichtlich dessen, was man sinnvoll unter &#8220;Integration&#8221; verstehen kann, nat&#252;rlich wichtig. Glaube auch nicht, da&#223; Kohl das nicht durchbekommen h&#228;tte, was Du oben schreibst. Der hat immerhin auch die Versch&#228;rfung des Asylrechts durchbekommen (da schreib ich jetzt lieber nicht, was ich davon gehalten habe). </p>
<p>H&#228;tte das auch damals schon richtig gefunden, die F&#246;rderung der Deutschsprachigkeit bei Immigranten und deren Kindern, aber doch nicht so mit dem Holzhammer vermittelt. Aber selbst hinsichtlich dessen, was der Heini von diesem t&#252;rkischen Verband da oben sagt: Es gibt doch auch die Pflege des Plattdeutschen, z.B. Und glaubst Du, ich verstehe Schwaben? Und was machen wir mit der &#8220;d&#228;nischen Minderheit&#8221;? Bin in meiner Kindheit mit einem M&#228;del durch den Teutoburger Wald gewandert, das auf eine d&#228;nische Schule in Flensburg ging. Die war schlicht zweisprachig. So what???? Die Differenz zwischen Integration und Assimilation w&#252;rde ich schon noch behaupten, und wenn Assimilation, an was denn?</p>
<p>Wenn man &#8220;Nation&#8221; &#252;ber Sprache definiert, dann ist&#8217;s gerade im Falle Deutschlands, aber nicht nur in dessen Fall, alles gar nicht so einfach. Findest Du die innerbelgischen Differenzen gut, jene zwischen Basken, Katalanen und den Dritten (wie hie&#223;en die noch), bist Du f&#252;r die belgische Zweistaatlichkeit und die spanische Dreistaatlichkeit? </p>
<p>Historisch war gerade im Falle Deutschlands immer ein Problem, da&#223; die Landesgrenzen nicht identisch waren mit den Sprachgrenzen. Deshalb ja dieses ganze Ringen darum, ob man denn nun die &#8220;gro&#223;deutsche&#8221; oder &#8220;kleindeutsche&#8221; L&#246;sung anpeilt, damals, zu Bismarcks Zeiten, also mit oder ohne &#214;sterreich. So lange ist das noch gar nicht her. </p>
<p>Da&#223; hierzulande gerade die ganzen &#8220;Kulturnations&#8221;-Vorstellungen so nachhaltig wirkten, auch fatal wirkten, liegt ja u.a. an dieser Nicht-Identit&#228;t bereits existenter Landesgrenzen mit den Regionen, in denen diese Sprache gesprochen wurde. </p>
<p>Der gro&#223;e Gegenspieler der &#8220;Kulturnation&#8221; war immer das Modell der &#8220;politischen Partizipation&#8221;. Staatsb&#252;rger ist, wer an der poltischen Willensbildung mitwirkt: Also das &#8220;sich in einem Staat organisieren&#8221;. Der Herr Malzahn pl&#228;diert daf&#252;r &#8211; ich auch, aber das spielt hier keine Rolle -, doch lieber auf letzteres zu setzen. </p>
<p>Jetzt mal ganz unabh&#228;ngig davon, auf welche Seite man sich schl&#228;gt, ob man beide Modelle f&#252;r kombinierbar h&#228;lt oder sogar noch weitere parat hat: Man kann das alles doch gar nicht sinnvoll diskutieren, wenn man nicht klarstellt, wovon man eigentlich redet oder schreibt. Ich behaupte einfach mal, da&#223; genau daran die Debatte krankt. Die Entgegnungen von Herrn Sch&#228;uble auf die US-Kritik waren ja z.B. gar keine Entgegnungen auf diese. Der hat einfach zustimmend mit seiner Vorstellung von Nation geantwortet, obgleich die US-Perspektive einen ganz anderen Begriff dessen formuliert &#8230;</p>
<p>Ich als netter Linker von nebenan bin freilich sowieso eher f&#252;r die internationale Solidarit&#228;t &#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/04/06/einwanderer-zwischen-machtpolitik-und-traeumen-aller-art/comment-page-1/#comment-736</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Apr 2006 18:09:42 +0000</pubDate>
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		<description>@MomoRules

Was auch immer die Linken da kaputtmachen wollen ;-)

Ehrlich, das ist f&#252;r meine Argumentation so zweitrangig, dass ich mir dar&#252;ber keine Gedanken gemacht habe. Sollte ich? Vielleicht eine Gemeinschaft von Menschen, die deutsch sprechen, sich als Deutsche f&#252;hlen und sich in einem Staat organisiert haben?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@MomoRules</p>
<p>Was auch immer die Linken da kaputtmachen wollen <img src='http://www.bissige-liberale.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ehrlich, das ist f&#252;r meine Argumentation so zweitrangig, dass ich mir dar&#252;ber keine Gedanken gemacht habe. Sollte ich? Vielleicht eine Gemeinschaft von Menschen, die deutsch sprechen, sich als Deutsche f&#252;hlen und sich in einem Staat organisiert haben?</p>
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		<title>Von: MomoRules</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/04/06/einwanderer-zwischen-machtpolitik-und-traeumen-aller-art/comment-page-1/#comment-735</link>
		<dc:creator>MomoRules</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Apr 2006 18:01:17 +0000</pubDate>
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		<description>Um Deine Gef&#252;hle zur Differenzierung zu treiben - das ist dann wahrscheinlich sowas wie emotionales Feinschmeckertum - frag ich mich als netter Linker von nebenan ja, was Du unter &quot;die deutsche Nation&quot; verstehst ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um Deine Gef&#252;hle zur Differenzierung zu treiben &#8211; das ist dann wahrscheinlich sowas wie emotionales Feinschmeckertum &#8211; frag ich mich als netter Linker von nebenan ja, was Du unter &#8220;die deutsche Nation&#8221; verstehst &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/04/06/einwanderer-zwischen-machtpolitik-und-traeumen-aller-art/comment-page-1/#comment-732</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Apr 2006 14:59:26 +0000</pubDate>
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		<description>Die l&#228;ngere Version (danke f&#252;r den Link!) klingt nicht ganz so drastisch, enth&#228;lt aber im Kern dieselben Aussagen. F&#252;r mich ein Beispiel, wie vorsichtig man sein sollte, Probleme aus der Ferne zu definieren. 

&lt;em&gt;Die Migrantenkinder, die nach dem Amtsantritt von Rot-Gr&#252;n geboren wurden, sind sicher (noch) nicht die Problemkids an unseren Schulen.&lt;/em&gt;

Das ist m.E. etwas zu oberfl&#228;chlich betrachtet. Ich kritisiere nicht Regierungshandeln allein, sondern auch die politischen Moden, die es beeinflussen. Wie Kohler heute in der F.A.Z. zum Teil richtig schreibt, w&#228;re ja jeder zaghafte Ansatz einer Kohl-Regierung, darauf zu bestehen, dass Einwanderer Deutsch lernen, in der Form &quot;niederkart&#228;tscht&quot; worden, die Freund Cebe da vorexerziert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die l&#228;ngere Version (danke f&#252;r den Link!) klingt nicht ganz so drastisch, enth&#228;lt aber im Kern dieselben Aussagen. F&#252;r mich ein Beispiel, wie vorsichtig man sein sollte, Probleme aus der Ferne zu definieren. </p>
<p><em>Die Migrantenkinder, die nach dem Amtsantritt von Rot-Gr&#252;n geboren wurden, sind sicher (noch) nicht die Problemkids an unseren Schulen.</em></p>
<p>Das ist m.E. etwas zu oberfl&#228;chlich betrachtet. Ich kritisiere nicht Regierungshandeln allein, sondern auch die politischen Moden, die es beeinflussen. Wie Kohler heute in der F.A.Z. zum Teil richtig schreibt, w&#228;re ja jeder zaghafte Ansatz einer Kohl-Regierung, darauf zu bestehen, dass Einwanderer Deutsch lernen, in der Form &#8220;niederkart&#228;tscht&#8221; worden, die Freund Cebe da vorexerziert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Klaus</title>
		<link>http://www.bissige-liberale.net/2006/04/06/einwanderer-zwischen-machtpolitik-und-traeumen-aller-art/comment-page-1/#comment-730</link>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Apr 2006 13:58:17 +0000</pubDate>
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		<description>Also die Aussagen des Mr. Frieds h&#246;ren sich &lt;a href=&quot;http://www.senate.gov/~foreign/testimony/2006/FriedTestimony060405.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; nicht so negativ an.

Auch wenn Rote, Gr&#252;ne, Multikulti-Anh&#228;nger und Alt-68er viel Unsinn verzapfen, sind sie doch nur zu einem kleinen Teil an der Misere schuld. Die Migrantenkinder, die nach dem Amtsantritt von Rot-Gr&#252;n geboren wurden, sind sicher (noch) nicht die Problemkids an unseren Schulen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also die Aussagen des Mr. Frieds h&#246;ren sich <a href="http://www.senate.gov/~foreign/testimony/2006/FriedTestimony060405.pdf" rel="nofollow">hier</a> nicht so negativ an.</p>
<p>Auch wenn Rote, Gr&#252;ne, Multikulti-Anh&#228;nger und Alt-68er viel Unsinn verzapfen, sind sie doch nur zu einem kleinen Teil an der Misere schuld. Die Migrantenkinder, die nach dem Amtsantritt von Rot-Gr&#252;n geboren wurden, sind sicher (noch) nicht die Problemkids an unseren Schulen.</p>
]]></content:encoded>
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