4. April 2006
Energiegipfel
Wie sieht sie aus, die Kritik am Energiegipfel der “durchregierenden” Frau Kanzlerin?
Während die “Verbraucherschützerin” Edda Müller bemängelte, dass die Themen “Energieeffizienz, Energiesparen oder alternative Kraftstoffe” nicht besprochen wurden und sich fragen lassen muss, was das zum Beispiel mit dem Schutz der Verbraucher vor hohen Preisen zu tun haben soll, bleibt Greenpeace (ebenda) zumindest seiner Zielsetzung treu: Den Grünfriedlern fällt zum Thema Versorgungssicherheit natürlich erst einmal prompt das Modethema Klimaschutz ein. (Das Waldsterben ist eben kein Verkaufsschlager mehr, mit dem sich Spendengeld sammeln ließe.)
Überzeugend, weil das Übel an der Wurzel kritisierend, ist da lediglich Werner Marnette.
Er macht Verhältnisse wie zu DDR-Zeiten aus und geht die marktfeindliche Politik der Energiekonzerne frontal an.
Bloß: Wen interessierts? Die Politik betreibt Unpolitik.
Sie hechelt entweder den angenommenen Stimmungslagen der Bürger hinterher und verkündet das Festhalten am Atomausstieg.
Oder sie lässt sich von den Konzernen mit Milliarden-Versprechungen einlullen.
Wieder einmal enttäuscht Frau Merkel innenpolitisch auf ganzer Linie:
Ein Signal für mehr Wettbewerb und Marktwirtschaft? Fehlanzeige.
Verfasst von Boche um 13:29 Uhr in der Kategorie Innenpolitik, Politik, Wirtschaftspolitik (Trackback)
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